Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Gebraucht kaufen
EUR 0,01
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von buecherhof
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: 18,8 x 13,0 x 0,6 cm, Taschenbuch Falken, 2000. gut erhalten, eine Seite m. leictem Fleck ISBN: 9783635606717
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

SMS-Messages Taschenbuch – 2000

4.0 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

Alle 3 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch, 2000
EUR 0,01
16 gebraucht ab EUR 0,01
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Diese Sommerschmöker gehören in die Strandtasche
Damit Sie nicht ohne gute Bücher im Gepäck in den Flieger steigen, haben wir für Sie aktuelle Sommerschmöker zusammengestellt, die Sie im Urlaub nicht mehr aus der Hand legen wollen. Zum Buch-Sommershop.
click to open popover

Hinweise und Aktionen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andy Haller arbeitet als Journalist, PR-Berater und Sachbuchautor. In seiner Freizeit ist der begeisterte "Zocker" als Gründungsmitglied eines Pokervereins aktiv. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

SMS und kein Ende

»Heute schon gesimst?«, meldet sich mein Handy bereits morgens früh um sieben. Mühsam habe ich mich eben aus dem Bett erhoben. Mein alter Kumpel Thomas, Student in einer gut 200 Kilometer entfernten schwäbischen Kleinstadt, kommt gerade von der Disco nach Hause und ist offenbar noch zu aufgedreht, um einzuschlafen. Dafür weiß ich dann binnen Minuten via Handy - und ohne ein einziges Wort gesprochen zu haben -, was in der Provinz so los ist.

sms oder »Short Message Service«, der »Kurznachrichtendienst«, hat längst den Siegeszug in der nationalen und internationalen Mobilkommunikation angetreten. Ob in Bus oder Bahn auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Schulhof, im Klassenzimmer oder abends neben dem Fernsehprogramm: sms ist immer dabei. Liebesgrüße und Kommentare werden ausgetauscht, Termine vereinbart und Spickzettel geschrieben. Die Anwendungsmöglichkeiten von sms sind so grenzenlos wie der Mobilfunk selbst. Über 23 Millionen »Mobilfunkteilnehmer« gab es Ende 1999 in Deutschland. 2001 besaß jeder zweite Deutsche ein Handy. Mit dem Boom der Prepaid-Karten, das heißt der wieder aufladbaren Telefonguthaben ohne Grundgebühr, wird das ehemalige Statussymbol »Mobiltelefon« für alle erschwinglich und somit zum ständigen Begleiter, der nicht mehr aus dem modernen Leben wegzudenken ist. Vorbei auch die Zeit, als man sich über nervtötendes Handy-Gebimmel in Kneipen und anderswo ärgerte. Kein Biergarten, in dem nicht Menschen das Leben genießen und die Zuhausegebliebenen lautlos via sms daran teilhaben lassen: »Die Sonne strahlt, das Eis schmeckt toll, wir stopfen uns die Wampe voll und denken an dich armen Wicht, denn du kannst das jetzt gerade nicht!«

Über 30 Millionen sms-Messages werden derzeit täglich in Deutschland verschickt und monatlich nimmt die Zahl der elektronischen Botschaften aufs Handy um rund 20 Prozent zu. Bis zu 160 Zeichen Text auf einmal und zunehmend auch Bilder lassen sich so an Handys, E-Mail-Adressen und Faxgeräte versenden. sms-Messaging ist der neue Volkssport - nicht nur in Deutschland, denn sms kennt jedes Handy.
Praktisch: Worterkennungsprogramme wie die Tg-Software im Handy, mittlerweile Standard bei allen Geräteherstellern. Möglich machte dies ein bereits seit 1982 existierender europäischer Standard namens gsm (Global System for Mobile Communications), damals von den Post- und Fernmeldeverwaltungen unter der Bezeichnung Groupe Speciale Mobile gegründet. 1990 wurde in einigen europäischen Ländern mit dem Aufbau der ersten gsm-Netze begonnen, Mitte 1999 gab es in über 130 Ländern der Erde mehr als 300 gsm-Netze. Die deutschen Mobilnetz-Betreiber basieren allesamt auf dem gsm-Standard und sind ebenso kompatibel wie alle großen europäischen Mobilfunknetze.
Die Möglichkeit, Texte elektronisch an mobile Endgeräte zu versenden, gab es schon Anfang der neunziger Jahre. Quix, Telmi, Scall und Skyper nannten sich die so genannten Funkruf-Dienste. Durchsetzen konnten sich die auch als »Paging« bekannten Angebote allerdings nicht richtig. Allenfalls nie auffindbare Schulhausmeister oder wichtigtuerische Oberärzte schleppten die vergleichsweise leistungsschwachen Teile mit sich herum. Große Anbieter wie T-mobil stoßen derzeit ihren Paging-Service endgültig ab. Auf ein zusätzliches Gerät, das nicht mehr kann als ein Handy, hat einfach niemand Lust.

Handy-Besitzer haben mehr Spaß am Leben, weil sich die Freizeit besser koordinieren lässt, ergab vor kurzem eine Studie der gfk (Gesellschaft für Konsumgüterforschung). Insbesondere bei den jungen Handy-Nutzern spielt dabei sms eine entscheidende Rolle. Ob nützlicher Hinweis, Terminvereinbarung oder spaßige Botschaft - die Kurznachrichten aufs Handy sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sollten Sie selbst sms bislang noch nicht für sich entdeckt haben, dann nichts wie ran an die Tasten.
sms-Senden ist eines der einfachsten Dinge der Welt. Im Funktionsmenü Ihres Handys stoßen Sie beim Durchgehen der einzelnen Möglichkeiten irgendwann mal auf eine Funktion, die »Kurznachrichten«, »Textmeldungen«, »Kurzmitteilungen« oder ähnlich heißt. Genau steht's natürlich in der Bedienungsanleitung des Gerätes. Wählen Sie die entsprechende Funktion aus, und gehen Sie in ein sms-Untermenü, in dem Sie die Funktion zur Texteingabe aktivieren. Jede Ihrer Zifferntasten auf dem Handy ist gleichzeitig auch mit mehreren Buchstaben belegt. Beim ersten Druck auf die Taste sehen Sie die Zahl im Display. Drücken Sie die Taste mehrmals kurz hintereinander, können Sie den ersten, zweiten oder dritten Buchstaben auswählen. Das Wort »Hallo« zum Beispiel setzt sich aus folgender Tastenkombination zusammen: Dreimal kurz die Taste 4, zweimal Taste 2, viermal Taste 5, kurze Pause, erneut viermal Taste 5 und schließlich viermal die Taste 6. Die ein oder andere Feinheit bei der Eingabe, insbesondere auch die Sonderzeichen, die auf den Tasten 0,1 und weiteren Tasten hinterlegt sind, sollten Sie in der Bedienungsanleitung nachlesen oder am besten gleich selbst ausprobieren.

Was, womit, für wie viel und wie?
Was kann welches Gerät?

Wer sms intensiver nutzen will, sollte sich bereits beim Gerätekauf genau informieren und schon im Shop selbst ausprobieren, was welches Gerät kann. Grundsätzlich ist jedes Handy, das in Deutschland auf dem Markt ist, dazu geeignet, sms zu senden und zu empfangen. Qualitativ unterscheiden sich die Geräte aber sowohl in der Darstellung als auch in der Handhabung. Wer alle Möglichkeiten der Kombination z.B. mit dem Internet nutzen will, der sollte unbedingt auf die Darstellungsmöglichkeiten des Displays achten: Vollgrafische Handys sind für Fans in Zukunft ein Muss, denn das Angebot an Bildern und Logos nimmt ständig zu. Ohne das entsprechende Gerät geht einem hier also ein erkleckliches Stück sms-Kultur verloren. Auch für den Komfort beim Lesen und Tippen der sms ist das Display wichtig: Wer sich von einem Aushilfsverkäufer einen Prepaid-Vertrag aufschwatzen lässt, hält möglicherweise am Ende ein vergleichsweise veraltetes Gerät in Händen, das oberhalb der Funktionsleiste gerade mal zwei Text-Zeilen ä 12 Zeichen bietet. Mit Bildern und besonderen Gimmicks ist da dann nicht viel drin. Absolut Spitze dagegen sind derzeit sechs oder mehr Zeilen mit um die 20 Zeichen. Einige Geräte bieten auch die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Schriftgrößen und Darstellungsformen zu wählen.
Praktisch: die Tg-Software im Handy, die immer mehr Hersteller verwenden. Diese mitgelieferte Voreinstellung bietet einen enormen Vorteil: Man muss die Zifferntaste mit dem entsprechenden Buchstaben nur noch einmal drücken, das Gerät erkennt anhand der Ziffernfolge und eines gespeicherten Wörterbuchs 90 Prozent aller Begriffe von selbst. Das erspart Blasen an den Fingern, Sehnenscheidenentzündung und von Fingernägeln zerfurchte Billig-Handy-Tastaturen. Will ich zum Beispiel Onkel Jürgen eine Nachricht zukommen lassen, erforderte das Wort »Jürgen« bislang 14 Tastendrücke, mit T9 nur noch sechs.
Auch den Zeichensatz des Geräts sollte man sich beim Handykauf genau anschauen. Das eine oder andere Gerät kennt zum Beispiel das wichtige @-Zeichen noch nicht. Spätestens beim Versuch, eine E-Mail zu verschicken, landet der Nutzer dann ratlos bei den überlasteten Service-Hotlines. Mehr und mehr Anbieter programmieren mittlerweile auch zusätzliche Zeichen, Smileys etc. bereits in die Grundkonfiguration des Geräts mit ein.
Die Tastatur des optimalen sms-Handys sollte sich jeder selbst aussuchen. sms-Neulinge meißeln oft noch mühevoll mit dem Zeigefinger der einen Hand ihre Zeichen ins Gerät, das sie in der anderen Hand halten. Message-Profis tippen einhändig mit dem Daumen, oft ohne überhaupt auf das Display zu schauen. Langfristig wird sich aus Gründen der Schnelligkeit und der Motorik bei jedem der Daumen als der bevorzugte »sms-Finger« durchsetzen. Weshalb die Entscheidung beim Handykauf ruhig noch mal »über den Daumen« gepeilt werden sollte, denn die Daumengröße entscheidet... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Alle 5 Kundenrezensionen anzeigen

Top-Kundenrezensionen

am 24. April 2003
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2001
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2001
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2001
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. September 2000
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Wo ist meine Bestellung?

Versand & Rücknahme

Brauchen Sie Hilfe?