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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
30
4,5 von 5 Sternen
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am 2. März 2017
Guter Film, nicht's für schwache Frauen und schon gar nichts für einen romantischen Abend, aber an sich ein TOP-Film mit Handlung aus dem Leben! Würde ich wieder kaufen!
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am 26. März 2015
Verfilmung eines der menschenverachtendsten und frauenfeindlichsten Justizskandale des neuzeitlichen Europas. Gut gemacht. In Belgien wird ein Richter wegen der Neigungen seiner Ehefrau von neidischen Konkurrenten um sein Lebenswerk gebracht und seine Familie zerstört. Ein sehr deutliches Beispiel für die auch heute noch gewaltigen Unterschiede zwischen Recht und Gerechtigkeit.
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am 25. Juni 2014
Im Belgien der 90er Jahre macht sich Richter Koen mit unkonventioneller Verhandlungsführung nicht nur Freunde, genießt allgemein aber einen hohen Ruf. Privat droht sich Ehefrau Magda nach 15 Jahren Ehe dem Gatten zunehmend zu entfremden. Nach einem heftigen Nervenzusammenbruch und einer diagnostizierten, schweren Depression, offenbart sie ihrem Mann ihre sexuellen Fantasien und dem Wunsch nach Unterwerfung. Das Paar besucht ein SM-Studio und beginnt eine sexuelle Entdeckungsreise, die Magdas Schmerzempfinden bis an die Grenzen auslotet und die alte Liebe zwischen beiden wieder aufblühen lässt. Als im Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen gegen einen Zuhälter das Privatleben des Ehepaares an die Öffentlichkeit gelangt, ermittelt der Staatsanwalt auch gegen den Richter. Die Familie gerät nicht nur in den Mittelpunkt einer öffentlichen Debatte über Privatsphäre und Justiz, der Richter wird darüber hinaus wegen Zuhälterei und Misshandlung gegen seine Frau angeklagt und verurteilt.

Das vielfach preisgekrönte Drama basiert auf dem wahren Fall des belgischen Richters Koen A., der 1997 auf Grund der Veröffentlichung eines privaten Videos wegen Körperverletzung und Zuhälterei verurteilt wurde, obwohl seine Frau bezeugte, dass die sadomasochistischen Praktiken auf ihren Wunsch hin stattfanden.

Autor und Regisseur Erik Lamens skizziert die Ereignisse über einen mehrere Jahre spielenden Zeitraum und entwirft mit einem hervorragenden Ensemble einen vielschichtigen Film, der den unerfahrenen Richter, genauso wie den Zuschauer, behutsam in die Welt des BDSM einführt. Nicht ohne Humor, der dabei aber nicht plakativ wirkt, und mit viel Einfühlungsvermögen widmet sich der Film der umstrittenen Thematik, verweilt in den szenetypischen SM-Clubs und gibt, gemessen an heutigen Mainstream-Maßstäben, tiefe und explizite Einblicke in eine Szene, ihre Mitglieder und sexuellen Rituale.
Koen entwickelt sich aus Liebe zu seiner Frau und um seine Ehe zu retten, unter der strengen Aufsicht eines Doms zu einem routinierten Meister, der gekonnt seine geliebte Frau an die Grenzen der schmerzhaften Lust führt - ein Verlangen, dass sie 30 Jahre lang unterdrücken musste. Für Magda ist es ein Lebensgefühl, sich von ihrem Mann unterwerfen zu lassen und den Schmerz zu genießen - vor allem, weil es Teil ihrer eigenen Identität ist, die sie jahrelang verborgen hatte - aus Angst, ihren Mann zu verlieren.
Ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben oder die gewagten SM-Sessions reißerisch oder spekulativ in Szene zu setzen, schafft es Lamers, einfühlsam in eine Welt der Erotik einzutauchen, die nicht jedermanns Empfindungen widerspiegelt. Dabei bringt er gekonnt zum Ausdruck, dass es keine pervertierten Freaks sind, die diese Form der Erotik ausleben, sondern ganz normale Menschen wie Du und Ich. Und so ist "SM-Richter" nicht nur ein fesselndes Familien- und Erotikdrama, sondern ebenso ein Plädoyer für mehr Toleranz. Toleranz für eine Spielart der Liebe, die für viele Menschen befreiend ist und die unter dem Druck, diese nicht ausleben zu können, zu zerbrechen drohen.

"SM-Richter" ist intensiv gespielt, ausgezeichnet geschrieben und inszeniert. Der Film nimmt sich Zeit für eine ausführliche Ausarbeitung der wichtigsten Charaktere. Die Inszenierung einzelner SM-Sessions oder der Sexszenen erscheinen niemals selbstzweckhaft, sondern sind stimmig in den Kontext der Handlung eingebaut. Insgesamt ein anspruchsvoller Film und gleichzeitig die intensive Aufarbeitung eines wahren Falls, bei dem nicht die sexuellen Bedürfnisse des Ehepaares den eigentlichen Skandal darstellen, sondern vielmehr die von Vorurteilen, Unwissenheit und Unverständnis geprägte Hexenjagd im 20. Jahrhundert einer aufgeklärten Gesellschaft.

8/10
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am 3. November 2014
Ein Film, der zeigt, dass das Leben genau so aussehen kann. Und dass Moral dort nichts verloren hat, wo 2 Menschen sich einig sind. Das Ganze noch hervorragend gespielt; hat mich sehr berührt.
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am 13. Juli 2014
Da es sich um eine reale Begebenheit handelt, ist es beklemmend, zu sehen, wie noch in jüngster Vergangenheit bornierte Moralapostel in die Privatsphäre eindringen und eine Familienexistenz vernichten konnten.
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am 7. Juni 2014
ich will es kurz machen. Worum es geht, steht ja schon geschreiben. Der auf einer wahren Begebnheit beruhende Film erzählt in sehr schönen und ästhetischen Bildern die Ehe eines Paares, in der am Anfang nur die Frau auf SM steht. Mit viel Einfühlungsvermögen, ohne Übertreibung wird der Richter in den Bereich des Sado Maso eingeführt und schließlich findet er selbst etwas daran, seiner Frau den Wunsch nach dieser Art des Verlangens gerecht zu werden. Der Fall wird öffentlich und es kommt zur Verhandlung. Der Ausgang wird nicht verraten.

Der Film wirkt zu keiner Zeit unlogisch und schon gar nicht geschmacklos. Als Fazit: ob der Fim in eine Sammlung wandert, muss jeder selbst esntscheiden, aber gesehen haben sollte man ihn auf jden Fall. Auch FSK 18 ist gerechtfertigt.
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am 11. Juni 2016
Leider kam der 1. Teil etwas kurz. Die Einführung in die SM Welt war recht gut dargestellt, jedoch ist es ein weiter weg, vom ersten zaghaften hauen bis zum Branding. Denke der Sprung war zu groß - aber dem Filmformat geschuldet.
Es wurde auf jeden Fall ein sehr realistisches Bild dieser Praktik gezeigt und auch sehr gut in welche Nöte man grade am Anfang kommen kann, wenn ein Partner Wünsche in der Richtung äußert.

Ob der Mann z.b. es nur zur Liebe zu seiner Frau macht, oder ob er auch selber daran gefallen findet kam nicht so gut rüber - denke am Ende, wo beide in etwas extremere Praktiken abrutschen fanden beide Gefallen dran - da hätte ich mir etwas mehr in der Richtung gewünscht.

Der Teil mit der Hexenjagd war erschreckend und erschütternd - hat bei uns für Gesprächsstoff gesorgt. Auch wenn einem gewisse Praktiken etwas fremd sind - geht den Staat einfach nichts an. Der Bogen vom Einstiegsfall (auch da wurde zwar nach den Buchstaben des Rechts gehandelt, jedoch auch missbräuchlich) zum Ende hin ist genial - leider hat der Richter nicht das Glück gehabt, dass er ähnlich gute Richter auf der Bank hatte :(.

Hätte mir mehr und längere SM Szenen gewünscht und etwas mehr über die Entwicklung erfahren. Die Szenen die zu sehen waren sind exzellent. Aber ein bisschen mehr über das Learning wäre schön gewesen. Der Einstieg in die Welt war richtig gut dargestellt - auch 'reale' Probleme. Das die Befestigung nicht so ganz einfach ist. Was macht man mit dem Kind ? etc.
Der Stoff hätte sich für einen 2 Teiler sehr gut geeignet.

Für mich hat sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt. Ein Film der einen in eine realistische SM welt führt und dann zum Nachdenken anregt. Ich hoffe das sowas heutzutage nicht mehr passieren kann ...
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am 3. Dezember 2015
toller Film, spannedes Drehbuch, gut umgesetzt. Ein erstes Thema, aber ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Verdient eine gute Bewertung.
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am 26. April 2014
Der Staat ruiniert das Leben einer Familie. Weil es sich in die Privatsphäre eines Ehepaares einmischt. (Vor)Verurteilt was ihn nicht angeht. Einvernehmlichkeit nicht glaubt, weil sie nicht sein kann und nicht sein darf.

Unglaublich wie man hier mit 2 Menschen umgeht die einfach nur ihrer Neigungen auslebt. Einer Frau einfach nicht glaubt, dass sie nicht mißhandelt wurde. Das immer alles gewollt war, von beiden.

SM ist immer einvernehmlich. Daher hat es mit Gewalt auch nichts zu tun. Das muss man einfach begreifen.

Und man muss es nicht verstehen, aber man muss es akzeptieren. Niemand hat das Recht sich in die Intimsphäre zweien Menschen einzumischen.

Meiner Meinung nach ist der Film sehr sehenswert.
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am 7. September 2014
Der Film zeigt zwei Dinge sehr eindringlich: Die Hilflosigkeit vieler Menschen mit dem Thema Sex und seinen "Abgründen" vernünftig umzugehen und die Lust am Schmerz.
Für uns als nicht schmerzliebende Zuschauer ist der Film bis zu einem bestimmten Punkt durchaus noch erotisch und auch anregend neues zu probieren, aber ab einem bestimmten Punkt (als der Schmerz das Zentrum des Handelns wird), war der Film für uns nur unter "seelischen" Schmerzen schaubar.
Daran Lust zu empfinden, war für uns nicht vorstellbar. Und genau das ist der Punkt wo auch die gesellschaftliche Norm (in Form des Gerichts) die im Film so deutlich dargestellt wird, an Ihre Grenzen kommt. Was ich mir nicht vorstellen kann, kann auch nicht sein.
Toleranz wird da an die Grenzen getrieben. Gut das es so Filme gibt, die die Menschen zum Nachdenken zwingen. So ist der Film ab einem gewissen Punkt sicherlich für viele nicht wirklich schön anzusehen - aber zum Nachdenken wird er jeden zwingen.
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