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Süddeutsche Zeitung - Bibliothek; [1]: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins Gebundene Ausgabe – 2004

4.3 von 5 Sternen 143 Kundenrezensionen

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Gebundene Ausgabe, 2004
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Heiko Deutschmann interpretiert den Klassiker angenehm zurückhaltend. Zugleich meistert er aber souverän Kunderas Exkurse in Sprachwissenschaft, Philosophie, Mythologie und Geschichte. In den Dialogen glänzt sein schauspielerisches Talent. Deutschmann bringt mit der Ausdruckskraft seiner Stimme diese unsentimentale, vordergründig wenig romantische Liebesgeschichte zu Gehör und lässt den Hörer bislang unbekannte Aspekte des Romans entdecken. Einfühlsam und mit wohl dosierter Empathie erzählt er von Tomas und Teresa, vom leichten und vom schweren Leben.“ (Prager Zeitung )

„Heikko Deutschmann bringt richtig Schwung in diese wunderbare Liebesgeschichte.“ (Für Sie )

"Milan Kunderas Roman mutet wie ein kühnes intellektuelles Feuerwerk an, in welches sich immer wieder auch die Raketen des Sentiments und der Sinnlichkeit mischen." (Neue Zürcher Zeitung )

"Er [Kundera] hat das Liebespaar unserer Zeit geschaffen, Romeo und Julia des 20. Jahrhunderts: Tomas und Teresa." (Süddeutsche Zeitung )

„Kundera verstrickt uns in philosophische, ideologische und emotionale Wirrnisse - tut dies allerdings mit virtuoser Leichtigkeit - welche durch den Ton unaufdringlicher Leidenschaft von Heikko Deutschmann zu einem angenehm-anspruchsvollen Hörgenuss verdichtet wird.“ (sandammeer.at )

„Dieses epochale Werk liegt nun in einer ungekürzten Hörbuchfassung mit acht CDs vor. Heikko Deutschmann liest Kundera – 600 Minuten Hörgenuss.“ (NDR 1 )

„Heikko Deutschmann liest die Geschichte so schön, dass man sie einfach immer wieder hören mag.“ (Bild + Funk, Gong )

"Prima Hörstoff, nicht nur für all die Romantiker da draußen." (Stuz )

„Heikko Deutschmann, der im Fernsehen gern als smarter Yuppie besetzt wird, liest die Geschichte so eindringlich, dass man sich immer wieder eine Träne aus den Augenwinkeln wischt.“ (Stuttgarter Nachrichten )

"Bekannt aus Fernsehproduktionen wie 'Tatort' und 'Polizeiruf 110' erweist sich der Sprecher als wahres Erzähltalent. Wie er die Geschichte von Tomas und Teresa vermittelt, ist Hörvergnügen pur. ... und wissen will, was die Leichtigkeit des Seins ausmacht, sollte Deutschmann zuhören!" (Vahinger Kreistzeitung ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
OT Nesnesitelná lehkost bytíOA 1984 DE 1984 Form Roman Epoche Moderne
Der Roman Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera schildert eine bewegende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Prager Frühlings. Einfühlsam und nachdenklich um die Themen Liebe und Sexualität kreisend, ist das Buch gleichsam intelligent und unterhaltend.
Inhalt: Tomas, erfolgreicher Chirurg an einem Prager Krankenhaus, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und sucht erotische Abenteuer ohne emotionale Abhängigkeit. Er lernt Teresa, eine Kellnerin aus der Provinz, kennen, die ihn liebt und ihn ganz für sich beansprucht. Teresa ist mit großen Gefühlen gesegnet und kann sich mit der Unverbindlichkeit kurzweiliger erotischer Beziehungen nicht abfinden. Sie drängt sich in sein Leben, quält ihn mit ihrer Eifersucht und leidet unter seinen Eskapaden.
Die politischen Verhältnisse spielen in diese Beziehung hinein. Der Prager Frühling wird niedergeschlagen, Tomas und Teresa fliehen in die Schweiz. Dorthin verschlägt es auch die Malerin Sabina, eine von Tomas’ Geliebten aus Prag, zu der er sich erneut hingezogen fühlt. Teresa ist dieser Konstellation nicht gewachsen und kehrt, obwohl sie das sowjetische Besatzungssystem hasst, in die Heimat zurück. Tomas »erkrankt an Mitgefühl« und reist ihr nach.
In Prag verlangt die neue Führung von dem Chirurgen, dass er eine Ergebenheitsadresse unterzeichnet, was Tomas aber ablehnt. So wird der Mediziner schließlich Fensterputzer. Teresa und Tomas widerstehen diversen Erpressungen des Regimes, ohne jedoch zu bewussten Dissidenten zu werden. Schließlich ziehen sie sich aufs Land zurück. Bei einem Autounfall kommen beide schließlich ums Leben.
Struktur: Kundera stellt in dem Roman Episoden und Analysen, Rückblicke und essayistische Reflexionen gegenüber, mischt dramatische Schilderungen mit psychologischen und philosophischen Überlegungen. Das Geschehen wird häufig von Kommentaren des Erzählers unterbrochen, welche die Ereignisse einordnen und das tragische Geschehen sowie die zuweilen stereotypen Konstellationen ironisch brechen. Die Reflexionen vermitteln den Figuren Reiz und Glanz. Trotz der zahlreichen erläuternden Passagen bleibt der Roman stets eng an seinen Figuren und zieht seine erzählerische Kraft aus den geschilderten Details, die der beachtlichen Beobachtungskunst des Autors entspringen.
Wirkung: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins war ein literarischer Welterfolg und der populärste der großen Romane der 1980er Jahre. Das Buch machte Kundera auch in Deutschland einem größeren Publikum bekannt, nachdem er in Frankreich und den USA bereits seit langem als Romancier von großem literarischem Gewicht galt. Auch die Verfilmung des Romans durch Philip Kaufman 1988, mit Juliette Binoche als Teresa, erreichte ein großes Publikum. R. F. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 21. November 1999
Format: Broschiert
Selten habe ich ein Buch so begeistert gelesen, so verschlungen wie „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", zum einen fast Poesie, eine wunderschöne Sprache, die Raum für so viele eigene Gedanken läßt, zum anderen diese schöne, tragische, wunderbare Liebesgeschichte zwischen den beiden Tschechen Tomas und Teresa, die in den Wirren von Prager Frühling und Sowjetischer Armee in den Westen flüchten und deren Liebe immer wieder auf die Probe gestellt, unterbrochen wird bis sie letztendlich fast zerbricht um noch stärker zu werden. Das Buch hat zurecht in der ganzen Welt für Aufregung gesorgt denn es spricht völlig frei von Liebe und Sexualität ohne irgendwie peinlich zu wirken. Erstaunlich aber wahr, ich habe dieses Buch gerade nach 6 Jahren noch mal gelesen und ich finde es noch besser, weil so viel darin steckt, daß man das beim ersten Lesen gar nicht erkennen kann. Allein für die Sprache, die so poetisch und leicht übers Papier geflogen kommt hat dieses Buch fünf Sterne verdient, und dann noch die Geschichte! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", 1984 in Frankreich erschienen, führte dazu, dass der tschechische Autor Milan Kundera weltweit bekannt wurde. Bereits der Titel mit seinem Widerspruch in dem Begriff "unerträgliche Leichtigkeit" deutet daraufhin, dass es sich um einen philosophischen Roman handelt. Aber das ist nur eine Facette dieses Werkes. Auf der Handlungsebene geht es um Liebesbeziehungen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges. Damit ist es gleichzeitig ein politischer bzw. gesellschaftskritischer Roman.

Die Verhältnisse sind geprägt von Liebe und Untreue, von Freiheit und Abhängigkeit, von Dominanz und Unterordnung und von Leichtigkeit und Schwere. Das erste Paar besteht aus dem Chirurgen Tomas und der Kellnerin Teresa und das zweite Paar aus der Malerin Sabina und dem Dozenten Franz. Aber auch Tomas und Sabina kennen sich näher. Das Beziehungsgeflecht ist vielfältig und die Wünsche und Vorstellungen unterschiedlich. Es ist ein anspruchsvoller Roman, in den man sich vertiefen und verlieren kann.

Kundera wechselt häufiger die Erzählebenen, mal befindet er sich dozierend auf einer Metaebene und mal mitten in der Geschichte. Der Aufbau ist nicht chronologisch, Retrospektiven sind eingeflochten, Träume spielen eine große Rolle, aber auch ein kleiner Hund namens Karenin. Der Kalte Krieg beeinflusst das Leben und drückt auf die Atmosphäre im Prag der 1960er und 1970er Jahre. Das Ende ist tragisch, trotzdem ist der Roman erfrischend anders und damit lesenswert.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Leichtigkeit als eine der Hauptcharaktereigenschaften der Grazien, diese ordnete schon Friedrich Schiller (1759-1805) den allgemeinen Gefühlen der Menschen zu. [In "Über Anmut und Würde", 1793]. Doch wenn du verlassen wirst, dich vielleicht auch nur so fühlst, verlassen und betrogen, verlassen von der Heimat, die du verlassen musstest, die dich nicht mehr in ihren Armen halten möchte, betrogen vom geliebten Freund, der neben dir auch andere in seinen Armen halten möchte, dann kann die Leichtigkeit des Herzens, der Gefühle, der Sinne, auch schon mal unerträglich werden. Sie treibt dich in "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins".

Dieses Thema griff Milan Kundera, unser großer Meister philosophischen Erzählens, in seinem 1984 im französischen Exil erschienenen Roman auf und machte es zum Gegenstand von Denken, Empfinden und getriebenem Treiben.

Im Mittelpunkt steht Teresa. Im Fächer der Möglichkeiten ist sie einfach und vielfach. Ein argloses Mädchen, in ihrem intellektuellen Facettenreichtum und ihrem kreativen Potenzial doch ein tiefsinniger Mensch. Kellnerin und Fotografin. Eine freiwillig Leidende.

Teresa lernt kennen und lieben: Tomas, den Arzt aus Prag. Tomas, ein notorischer Seitenspringer, verliebt sich nicht minder in Teresa. Sie heiraten. Doch von den Seitensprüngen kommt er nicht weg. "Er hatte sechzehn Stunden für sich allein, und das war ein Freiraum, der sich ihm unerwartet eröffnet hatte. Freiraum bedeutete für ihn seit frühester Jugend: Frauen."

Dann wäre da noch: Sabina. Bevorzugtes Objekt der Begierden Tomas'. Später: Begierde des Objektivs von Teresas Fotokamera. Tänzerin, Model, Frau.
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Format: Taschenbuch
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins - genauso gut könnte man von einer unerträglichen Leichtigkeit des Lesens reden.
Es handelt sich um ein phantastisches Buch, welches jeden gedankenversunkenen, philosophierenden und über die Liebe grübelnden Leser zwangsläufig fesseln muß. So läßt der Autor die Charaktere in einer derartigen Natürlichkeit handeln, daß man zum Schluß kommen möchte, sie existierten wirklich. Die Gedanken und Emotionen der zwei Pärchen (Teresa und Tomas, Sabina und Franz) werden hierbei in einer erschreckend tiefgründigen Art und Weise beleuchtet, so daß es dem Leser in dem Moment, in dem er sich ertappt sieht, selbst schmerzt - er sich gar als Teil der Geschichte wahrzunehmen versucht. Besonders interessant und verführend ist meiner Meinung nach die bruchstückhafte Komposition des gesamten Werkes, die sich wenig um die Zeit als vielmehr um die Personen schert. Diese erlaubt es dem Leser, sich länger und intensiver mit dem einen oder anderen Charakter zu befassen, bei ihm zu verweilen und ihn in seiner Rolle zu verstehen.
Abschließend denke ich, daß dem Leser faszinierende Einblicke in die Welt individueller Bedürfnisse und Befindlichkeiten gewährt und die sich daraus ergebenen Probleme in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen bloßgestellt werden.
Ein Roman für den Suchenden also.
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