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Sämtliche Werke für Violine und Orchester

4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Audio-CD, 16. Oktober 2009
EUR 32,05
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Produktinformation

  • Orchester: Orchestre des Champs-Élysées
  • Dirigent: Philippe Herreweghe
  • Komponist: Ludwig van Beethoven
  • Audio CD (16. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Naive Classique / Indigo
  • ASIN: B0029XIWC4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Concerto for Violin and Orchestra in D major, op.61 1806 - Allegro non troppo
  2. Larghetto
  3. Rondo (Allegro)
  4. Romance No.2 for Violin and Orchestra in F Major, op.40 7.28
  5. Romance no.1 for Violin and Orchestra in G major, op.50 6.01
  6. Concerto for Violin and Orchestra, wo05 fragment (original manuscript version)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

naive legt eine Gesamtaufnahme der Beethoven-Werke für Violine und Orchester vor: Patricia Kopatchinskaja hat sie zusammen mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs-Elysées auf Original-Instrumenten aus der Entstehungszeit der Kompositionen neu eingespielt. Das Violinkonzert D-Dur op. 61 entstand 1806 in Wien und war dem Ausnahmegeiger Franz Clement gewidmet, damals Konzertmeister im Theater an der Wien. Clements Spiel unterschied sich sehr von dem seiner Zeitgenossen (z.B. Rode, Viotti) und wurde von einem Rezensenten der Allgemeinen Musikalischen Zeitung so beschrieben: "Von einer unbeschreiblichen Zartheit, Klarheit und Eleganz, von einer entzückenden Lieblichkeit und Reinheit... einer ganz eigenartigen Leichtigkeit, die den Anschein erzeugt, als würde er mit den unbeschreiblichsten Schwierigkeiten nur spielen, und von einer Selbstsicherheit, die ihn keinen Moment lang verlässt." Patricia Kopatchinskaja machte sich diese Stilmerkmale zu eigen und nutzt den natürlichen Bogendruck, spielt mit leichtem, silbrigem Strich und völlig ungezwungener Spontaneität. Aus dem Autograph ist zu erkennen, dass Beethoven dieses Werk in sehr großer Eile vollendet haben muss. Es wurde im Jahre 1806 einen Tag vor Weihnachten von Clement uraufgeführt und im August 1808 im Druck herausgebracht, fast zur selben Zeit wie Beethovens eigene Bearbeitung für Klavier und Orchester. Beethoven hatte für diese Version Originalkadenzen für das Klavier komponiert, die die Violinistin für ihr Instrument neu arrangiert und im Overdub-Verfahren eingespielt hat. Das älteste Werk auf dieser Einspielung ist das Bruchstück eines Violinkonzerts C-Dur WoO 5, geschrieben in der Zeit zwischen 1790 und 1792. Kopatchinskaja hat bei den Vorbereitungen für die Aufnahmen Einsicht in die Handschrift des Fragments genommen, die im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien aufbewahrt wird. Dabei kam sie zu dem Schluss, dass Beethoven zumindest den 1. Satz, wenn nicht sogar das ganze Werk, vollendet hatte. Die fehlenden Teile des Manuskripts müssen später verloren gegangen sein, womöglich in den Wirren eines der zahllosen Umzüge des Komponistenhaushalts oder bei der Erfassung oder Versteigerung seines Nachlasses. Patricia Kopatchinskaja spielt das bloße Fragment ohne eine spätere Ergänzung. Die beiden Romanzen datieren aus der Zeit zwischen 1798 und 1802. Einige Wissenschaftler vermuten, dass sie wegen der tonartlichen und stilistischen Verwandtschaft, der zeitlichen Nähe und des ähnlichen Tonumfangs zum fragmentarisch erhaltenen Violinkonzert WoO 5 gehörten.

Rezension

Beethovens Violinkonzert ist ein ziemliches Rätsel. Einerseits ist das Stück ungeheuer beliebt bei Geigern wie beim Publikum, andererseits gibt es kaum Aufnahmen, die den Notentext respektieren. (...) Jetzt haben auch die Junggeigerinnen Janine Jansen und Patricia Kopatchinskaja Einspielungen vorgelegt (...) Die sehr viel neugierigere und risikoaffinere Kopatchinskaja (Naive) lässt sich auf die historische Aufführungspraxis ein und hat Philippe Herreweghe und sein Orchestre des Champs Elysées für sich gewonnen - da gelingt deshalb die interessantere Lesart, plastischer, spannungs- und kontrastreicher. Denn die alten Instrumente garantieren sehr viel mehr Transparenz und Farbe, sie zeigen auch viel deutlicher, wo Beethoven an die Grenzen geht - allein schon, weil der Geigenton in der Höhe silbriger klingt, ultimativer. Reinhard J. Brembeck -- Süddeutsche Zeitung vom 10.9.2009


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