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Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Ein Roman in zwei Büchern Taschenbuch – Oktober 2007

4.6 von 5 Sternen 313 Kundenrezensionen

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Im fünften Kapitel seiner 13 1/2 Leben nahm Käpt'n Blaubär als Navigator des vagabundierenden Rettungssauriers Mac an einer folgenschweren Aktion teil: Er befreite Dutzende kleiner, herzzerreißend jaulender Wolpertingerwelpen aus einem Haus, das nur Sekundenbruchteile später von einem Bolloghintern zerquetscht werden sollte. Sieben Leben später begegnete er einem dieser Welpen wieder, der inzwischen zu einem ausgewachsenen Raubtier im Dienste des Lügentycoons Volzotan Smeik herangewachsen war. Aus Dankbarkeit befreite der Wolpertinger Blaubär aus den Klauen seines Chefs. Sein Name war Rumo.

Zu Beginn des neuen Zamonien-Romans ist Rumo noch ein kleiner, schutzbedürftiger Welpe, der von Fhernhachenzwergen auf einem Bauernhof aufgezogen und verhätschelt wird. Diese Idylle hat jedoch bald ein Ende: Eine Horde bösartiger Teufelszyklopen überfällt das Anwesen und verschleppt alles, was sich bewegt. Und so verbringt Rumo seine intensivste Wachstumsphase in der Speisekammer auf den Teufelsfelsen, einer schwimmenden Insel. Dort halten die Zyklopen ihre lebendige Nahrung, und mit Gier und Begeisterung sehen sie zu, wie Rumo immer größer und appetitlicher wird.

Glücklicherweise findet der verängstigte Wolpertinger unter den Gefangenen bald einen Freund: Die Haifischmade Volzotan Smeik -- genau, der spätere Lügentycoon -- nimmt den Welpen unter seine Fittiche. Er erzählt ihm Geschichten und bringt ihm viel Wissenswertes über das Leben in Zamonien bei, bis Rumo zu seiner endgültigen Größe herangewachsen ist und die beiden Fluchtpläne schmieden können. Bald erleben die Teufelszyklopen ihr blaues Wunder!

So weit nur das erste der zahlreichen neuen Abenteuer aus der fantastischen Welt Zamoniens. Neben einer ganzen Reihe von Figuren aus den 13 1/2 Leben und Ensel und Krete hat Walter Moers viele neue ungewöhnliche Gestalten ersonnen. Auch Rumo ist eine eigenwillige und eigenständige Hauptfigur, die Moers zu gänzlich neuen Betrachtungen Anlass bietet. Ein Geschenk des Himmels für Zamonien-Fans also, ein dicker Schmöker voll schräger Ideen und abgefahrener Zeichnungen. Ergo: Computer abschalten und den Telefonstecker ziehen -- und den Nachbarn Bescheid sagen, dass lautes, lang anhaltendes Gelächter kein Anzeichen aufkeimenden Wahnsinns ist. Der neuen Moers ist eben erschienen. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.« Professor Doktor Abdul Nachtigaller

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Kerstin Wiedemann VINE-PRODUKTTESTER am 13. August 2006
Format: Taschenbuch
Ich kam über Umwege zu diesem Roman: Weil ich zuvor schon "Die Stadt der träumenden Bücher" gelesen hatte und davon begeistert war, wollte ich noch mehr von Walter Moers lesen und landete bei "Rumo". Zu meinem Erstaunen gefiel mir dieser Roman noch viel besser! Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen, aber selten habe ich sie so verschlungen wie "Rumo und die Wunder im Dunkeln". Ich war richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte, denn von mir aus hätte es noch einige 100 Seiten dicker sein können. Zusammen mit dem Hauptprotagonisten, dem Wolpertinger Rumo, wird der Leser auf eine spannende Odyssee quer durch Zamonien mitgenommen: Der kleine Rumo wächst zunächst auf einem idyllischen Bauernhof auf, wird aber dann von den schrecklichen Teufelszyklopen entführt und durchlebt dort die Hölle, während er heranwächst und sich zu einem begnadeten Kämpfer entwickelt. Dank seiner Kampfkünste und seines Mentors, der Haifischmade Volzotan Smeik (etwa ein sympathischer Nachfahre des fiesen Phistomefel Smeik?) kann Rumo entkommen und trifft nach langer Reise endlich auf seine Artgenossen. Es stellt sich heraus, dass Rumo zwar viel vom Kämpfen, aber nichts vom richtigen Leben versteht, zum Beispiel von Wolpertingerinnen. Eines Tages sind alle Wolpertinger plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, und Rumo zieht los, um sie zu suchen, vor allem seine Flamme Rala...
Wer diesen Roman liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen: Das Kapitel auf den Teufelsfelsen ist ein regelrechter Horrortrip.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Fantasy-Leser kennt's: die meiste Literatur ist englisch, viele gute Sachen werden erst gar nicht übersetzt oder verlieren in der Übersetzung. Doch nun bedaure ich die englischsprachige Gemeinschaft, scheint es mir doch absolut unmöglich, diese Sprachgewalt, die Walter Moers da aufbringt, jemals angemessen ins Englische zu bringen (wenn sowas überhaupt gemacht wird).

Ich bin schon lange davon abgekommen, bei Fantasyromanen jedes Wort oder gar Zeile zu lesen (und im Falle von Robert Jordan ganze Bücher), wenn's "mal wieder ein bisserl länger dauert". Nicht so bei Moers. Da hätte ich das Gefühl des Verlustes, hätte ich ein einziges Wort ausgelassen. Man genießt einfach nur. Zusammen mit den Illustrationen ist dieses Buch ein nur als perfekt zu bezeichnendes Gesamtwerk.
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Format: Taschenbuch
Ein wunderbares Buch. Mindestens genauso gut wie die 13' Leben des Käpt'n Blaubär, wenn nicht sogar besser (und das will was heißen!).
Der Leser begleitet den Wolpertinger Rumo auf seinem Weg vom Welpen zum Helden. Rumo muss gegen Teufelsfelszyklopen und Blutschinken bestehen, bevor er Rala, seine große Liebe trifft. Als sie entführt wird, macht er sich zum größten Abenteuer seines Lebens auf, um sie zurückzuholen und nimmt es dafür sogar mit den kupfernen Kerlen, den besten Kämpfern in ganz Zamonien, auf.
Wiedereinmal hat Walter Moers eine phantastische Geschichte geschrieben, mit unglaublich viel Humor und Wortwitz, einer spannenden Handlung und schön ausgearbeiteten Figuren, die im Laufe des Buches wunderbar entwickelt werden.

Ich kann dieses Buch absolut jedem emfpehlen, der fantasievolle Geschichten mag.
Alle anderen sollten sich überlegen, ob es sie nicht spätestens jetzt mal ausprobieren sollten!
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Format: Taschenbuch
Wer hätte gedacht, dass eine der schönsten Liebesgeschichten aus der phantastischen Ecke kommt? Der Shakespeare des Fantasy, Walter Moers, bringt alles was dazugehört in seinen Zwei-Welten-Epos ein: Gnadenlose Brutalität, loyale Freunde und leichtsinnige Heldentaten. Natürlich alles im Zeichen der Liebe.
Wer Den Blaubär gelesen hat, kennt ihn schon, Rumo, den schweigsamen und gefährlichen Wolpertinger. Jetzt erzählt Moers seine fabelhafte Geschichte. Wie sollte es anders sein, dieses zum Kampf geborene Wesen hat einen besonders weichen Kern und eine herzerweichende Kindheit. Der Bauernhof, aus dem ihn schon Blaubär auf spektakuläre Weise vor dem Erdrücken durch einen riesigen Bollogghintern errettete, ist der Anfangsschauplatz. Der putzige, kleine Wolpertinger meint erst allein zu sein, wird dann jedoch binnen kürzester Zeit mit den anderen Bauernhofbewohnern von Zyklopen in Säcke gestopft.

Brisantes Material um eine packende Geschichte zu beginnen und Moers lässt sich tatsächlich nicht lumpen. Denn auf den Teufelsfelsen begegnet Rumo Smeik, einem Vertreter der Haifischmaden - unfassbar seltsam anzuschauen, unendlich schlau und mit einer Menge krimineller Energie - der sofort das Potential des weißfelligen Kämpfers erkennt, ihn von den wandernden Teufelsfelsen zu retten. Immer wieder tauchen Smeik und seine Artverwandten in Moers Zamonienromanen auf und sie sind wie immer ein Garant für unvorhergesehene Ereignisse (mit nicht immer glücklichem Ausgang).
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