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Roter Staub: Roman Taschenbuch – 18. Juni 2003

4.6 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Nach 14 Jahren kehrt die Anwältin Sara Barcant in ihren südafrikanischen Geburtsort Smitsrivier zurück. Sie folgt der Aufforderung ihres beruflichen Ziehvaters Ben Hoffman, ihn bei einem Verfahren vor dem Wahrheitsausschuss zu unterstützen. Der weiße Polizeioffizier Dirk Hendricks hofft, eine Haftstrafe abzuwenden, indem er seine zu Zeiten der Apartheid begangenen Verbrechen gesteht. Er wird beschuldigt, den ANC-Kämpfer Alex Mpondo gefoltert zu haben. Mpondo, nun Parlamentsabgeordneter, erscheint nur widerwillig als Zeuge: er will die Vergangenheit lieber ruhen lassen. Doch ohne seine Aussage kann es Sara nicht gelingen, den Strippenzieher des Terrors zur Verantwortung zu ziehen: den ehemaligen Polizeikommandanten Pieter Muller. Aber Mpondo scheint noch aus einem anderen Grund zu schweigen. Er war damals zur selben Zeit auf der Polizeistation, als dort Steve Sizela, ein Bürgerrechtler, unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Und Mpondo war der Letzte, der Sizela lebend sah.

Die Inhaltsangabe von Roter Staub liest sich wie ein südafrikanischer Aufguss eines John-Grisham-Thrillers. Doch Gillian Slovo bietet erheblich mehr Tiefgang: Entwickelt die Autorin doch eine Story, in der die Beteiligten nicht nur mit der Gegenpartei, sondern auch mit ihrer eigenen Geschichte ringen: Die Täter, die erkennen müssen, dass sie nun nicht mehr Jäger, sondern Gejagte sind. Die Anwältin, die spürt, das ihre Solidarität mit den Schwarzen heute wie damals nicht immer erwünscht ist. Der Abgeordnete, der weiß, dass auch sein Kampf nicht gerecht und fair geführt wurde. So wird deutlich, dass jeder der zwiespältigen Helden seine eigene Schuld mit sich herumträgt. Roter Staub ist ein Blick zurück in die furchtbare Vergangenheit Südafrikas -- und zugleich ein Blick nach vorn in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. --Christoph Reudenbach -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gillian Slovo, 1952 in Südafrka geboren, lebt heute mit ihrer Familie in London. Sie ist eine von drei Töchtern der legendären weißen Bürgerrechtler Joe Slovo und Ruth First. Ihre Erinnerungen an ihre Kindheit "Every Secret Thing" waren in England ein Bestseller. Sie hat mehrere Krimis und Romane geschrieben.

Uda Strätling lebt in Hamburg und hat u.a. Emily Dickinson, Henry David Thoreau, Sam Shepard, John Edgar Wideman, Chinua Achebe und Aldous Huxley übersetzt.


Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 18. Oktober 2001
Format: Gebundene Ausgabe
"Roter Staub", dieser Titel lässt erstmal klischeehaften Afrika-Schmus vor traumhafter Kulisse vermuten.Glücklicherweise täuscht dieser Eindruck aber gründlich.Der Staub, der hier aufgewirbelt wird,ist nämlich der Staub der Wahrheit sozusagen.Sie ist auch die eigentliche "Hauptfigur" dieses Romans, der sich mit den vielen unterschiedlichen Gesichtern und Hintergründen der Wahrheit beschäftigt.Slovo malt kein Schwarz-Weiss-Bild, sondern zeigt sehr differenziert einzelne Lebensgeschichten,und wie sie verknüpft sind.Nichts ist so, wie es zunächst scheint.Hier wird deutlich, vor welchem Problem Südafrika wirklich steht.Wer sich für dieses Land interessiert, kommt an diesem spannenden,intelligenten Roman nicht vorbei.
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Von œ TOP 500 REZENSENT am 22. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
… die Wahrheit ist niemals neutral … (43)

Die Apartheid ist vorüber und ein Vater sucht immer noch seinen Sohn. Steve Sizela war Mitte der Achtziger Jahre verloren gegangen nachdem er aufgrund der damals gültigen Notstandsgesetze festgenommen worden war. Damals hatte der Ausnahmezustand geherrscht als der ANC dazu aufgerufen hatte, das Land unregierbar zu machen. James Sizela, von Beruf Schuldirektor, sucht immer noch nach Steve. Nicht weil er glaubt, dass dieser noch lebt, diese Hoffnung hat James längst aufgegeben. Aber er will seinen Körper finden, um ihn richtig zu begraben. Die letzte Gelegenheit, die Wahrheit zu erfahren, ist der Besuch der Wahrheitskommission in Smitsrivier.

Die Wahrheitskommission. Um die Vergangenheit aufzuarbeiten, wurden eben diese Wahrheitskommissionen in Südafrika eingesetzt. Ungesetzliche Taten der Sicherheitskräfte sollten so aufgeklärt werden. Ziel war es, dass Opfer und Täter gegenübertraten, miteinander redeten, sich versöhnten. Amnestie für die Aufdeckung der vollen Wahrheit.

In Smitsrivier tagt die Wahrheitskommission, weil der ehemalige Polizist Dick Hendricks Amnestie für die Folterung eines damaligen Aktivisten und späteren Parlamentsabgeordneten beantragt hat. Alex Mpondo wollte seinen ehemaligen Vernehmer eigentlich nie mehr wiedersehen. Um James Sizela zu helfen, erklärt er sich aber dennoch bereit zu kommen. Hendricks soll dazu gebracht werden, alles offen zu legen, was er über den Tod von Steve weiß. Zusätzlich wird noch eine zivilrechtliche Klage gegen den damals für die Festnahme von Steve Verantwortlichen angestrengt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gilian Slovo, Tochter des weißen südafrikanischen Bürgerrechtlers Joe Slovo und der Anti-Apartheits-Journalistin Ruth First, hat mit "Roter Staub" ein beeindruckendes Buch geschrieben, das man nicht so leicht aus der Hand legt.

Die New Yorker Staatsanwältin Sarah Barcant wird von ihrem Ex-Mentor, einem Anwalt, nach Südafrika beordert, um für ihn einen Fall zu übernehmen. Er selbst hat sich jahrelang um die Bürgerrechte der schwarzen Bevölkerung gekümmert, ist aber nun zu krank, und bittet Sarah um Hilfe.

Während der Unruhen Ende der 80iger Jahre ist ein junger Mann in Polizeigewahrsam ums Leben gekommen. Die Eltern würden ihren Sohn gern begraben, bekommen aber keine Auskunft, wo sich die sterblichen Überreste befinden.

Wer sind für Südafrika uns seine Geschichte interessiert, sollte dieses Buch lesen. Ich gebe hier eine klare Kaufempfehlung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Slovo beschreibt eindringlich und fesselnd die Aufarbeitung der Apartheid in Südafrika (wo das Buch auch in der Schule gelesen wird). Dabei gelingt es ihr, die Protagonisten auf eine Art zum Leben zu erwecken, die den Leser nicht einseitig an eine der Figuren bindet, sondern eine wechselweise Identifikation oder zumindest Verständnis mit der einen oder anderen Person möglich macht.

Die "Auflösung" des "Kriminalfalls" betreibt Slovo dann aber leider zu gewissenhaft, hier wären Andeutungen mehr und auch mit größerer Authentizität vermittelbar: Wann im Leben erfährt man (wenn auch nur als Leser) alle Antworten auf die wesentlichen Fragen? Manchmal ist weniger mehr und verhilft auch nach dem Ende der Lektüre noch zu weiterem Nachdenken über das Gelesene - nicht so hier - "der Vorhang zu und alle Fragen - " beantwortet...

Schade.
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Von Ein Kunde am 13. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
ich würde das Buch jedem empfehlen, egal ab Südafrika-interessiert oder nicht. Sehr schöne Sprache! In den einzelnen Kapiteln in denen das Leben der Weißen und Schwarzen, die in den Kriminalfall verwickelt sind, beschrieben wird, kann man sich fast immer mit allen identifizieren obwohl einmal die Opfer zu Tätern und dann die Täter zu Opfern werden. Ein Buch das die sehr schwierige Situation in Südafrika hervorragend aufnimmt.
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