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am 19. Februar 2015
Das Cover ist durch eine gewollte Unruhe und die schwarz/weiß Variante mit dem roten Schriftbalken recht eindrucksvoll gestaltet und dadurch gewissermaßen ein Eyecatcher.
Wenn das Buch gelesen ist, dann erklärt sich auch die nüchterne Farb- und Motivwahl.

Inhalt: Rosi eine bereits gestandene Frau erzählt eines Tages im Kreise ihrer Kolleginnen von ihrem „Werdegang“. Anschaulich berichtet sie, mitunter etwas melancholisch und dennoch unterhaltsam, wie sie ins Milieu geriet.

Ein durchaus typisches „Hurenschicksal“. Dabei war Rosi ein ganz normales Mädchen mit Träumen und Zukunftsvisionen. Dennoch kämpft sie sich durch ihr Leben. Den Leser nimmt sie dabei mit auf eine spannende Reise in das für den Otto-Normalverbraucher nebulöse Milieu.
Der Schreibstil ist locker und verständlich, die Sprache passt zur Hauptprotagonistin.

Alles in allem, ein empfehlenswertes Buch! Dafür alle Sterne!
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Januar 2014
Die Autorin Valerie le Fiery veröffentlichte in der Vergangenheit bereits erfolgreich Literatur im Genre „Erotik“, da macht es tatsächlich neugierig, wenn plötzlich die Erfolgsspur verlassen und ein Buch vorgelegt wird, das so gar nicht in diese Richtung passt, sondern im Bereich der eher dramatischen Literatur anzusiedeln ist: „Rosi – Beruf: Hure“ setzt so gar nicht die Tradition der erotischen Geschichten dieser Autorin fort, sondern widmet sich einem eher ernsten, ebenfalls tabuisierten, aber sicher nicht leicht umzusetzenden Themas: Der Betrachtung einer Prostituierten vom Straßenstrich. Wie kam es dazu, dass eine junge Frau an der Straßenecke endet und für ein paar Scheine ihren Körper verkauft? Was ging in dieser Frau vor, dass sie ein aussichtsreiches Leben wegwarf und sich jetzt damit begnügt, lüsternen Männern einen kurzen Höhepunkt ihres ansonsten so kläglichen Lebens zu verschaffen?

Fragen, die in dieser Geschichte den roten Faden bilden und Seite für Seite Antworten entblößen, die nicht nur bewegend, sondern stellenweise schockierend sind. Dabei ist es keine Biographie, die hier verfasst wurde und Leser, die beim Untertitel „Bekenntnisse einer Prostituierten vom Straßenstrich“ derbe Erotik erwarten, könnten ebenfalls enttäuscht werden. Denn in diesem Buch vordergründig ist die Gefühlswelt der titelgebenden Rosie.

Grundsätzlich sicher ein schweres Thema, das hier aufgegriffen wurde und im Buch Aufarbeitung findet, aber der Autorin ist ein hervorragender Kniff gelungen, den Leser mit dieser Geschichte der Rosi zu binden (um nicht zu sagen ‚zu fesseln‘): Denn der Leser liest nicht einfach nur eine Geschichte, sondern er nimmt daran teil. Ein kleiner Kunstkniff, der der Autorin damit gelingt, dass sie die Hauptprotagonistin zwar ihre Geschichte erzählen lässt, aber nie direkt zum Leser, sondern zu den neugierig lauschenden Kolleginnen, die sich eines Tages mit Rosi in einer Kneipe vor dem schlechten Wetter schützen. In diesem Moment nimmt man auch als Leser dort Platz und reiht sich ein in die Reihe zuhörenden Gäste. Man ist nicht allein; muss sich nicht den Verdacht aussetzen, dass man von Voyeurismus getrieben unbedingt durch das Schlüsselloch blicken möchte, wenn die Dienstleister des ältesten Gewerbes ihre Arbeit verrichten. Nein, man ist Einer von Vielen und hört einfach nur zu. Das erzeugt eine wohlige Atmosphäre und ist über jeden Zweifel erhaben. Man selbst würde ja niemals neugierig derartigen Geschichten lauschen, wenn eine Prostituierte anfängt aus ihrem Leben zu erzählen. Denn das, nein das geht überhaupt nicht. Da geht man nicht hin. Auch nicht zum Zuhören.

So ist es diese zufällig arrangierte, moralisch absolut unbedenkliche Umgebungssituation, in der man sich unvermittelt wiederfindet, die diese Ressentiments verschwinden lässt und dennoch unterm Strich (was für ein Wortspiel!) nicht loslässt: Man fühlt sich geborgen; nicht allein und kann seine ohne Zweifel geweckte Neugier stillen, ohne dabei hervorzutreten und das Gefühl zu haben, als Zuhörer ‚entdeckt‘ zu werden. Für dieses Thema, um das es in der Geschichte der Rosi geht, sicherlich die perfekte Grundstimmung: Die Anonymität ermöglichen, welche nur die Masse gewährt. Ein Kniff der Autorin, wie er nicht passender hätte sein können.

Nachdem man es sich in dieser ‚Menge‘ der Lauschenden bequem gemacht hat werden ganz unbequeme Dinge zu Tage gefördert, die sehr emotional, eindringlich und authentisch geschildert werden. Die so erzeugten Emotionen wirken stets ehrlich und können den Eindruck nicht verhindern, dass die Autorin hier ein Stück Herzblut in ‘ihre‘ Rosi legte; als wäre Rosi ein Geschöpf, das nicht nur um Verständnis kämpft, sondern auch beschützt werden möchte: ‚Seht her, so ist es gewesen. Seht mich als Mensch, nicht als Ding, das sich verkauft.‘. Diese Hintergründe stimmen nachdenklich und rücken an mehr als einer Stelle ein Weltbild zurecht, das man sich vorher in seiner Bequemlichkeit entworfen hat. Dramatik wie sie sein soll: Voller Emotionen, unterschwelliger Botschaften, die an den geistigen Grundfesten rütteln und einer Kernaussage, die noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Kurzum: Ein Buch, das jede Distanz abbaut und ohne Zweifel ans Herz geht.

Insgesamt ist das Buch „Rosi – Beruf: Hure“ von Valerie le Fiery ein sehr emotionaler und aufwühlender Roman, der zweifellos eine gebündelte Dramatik beinhaltet. Beim Lesen kann man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass die Autorin mit ‚Rosi‘ einer Figur Leben einhauchte, das es zu bewahren und beschützen gilt. Das erzeugt sehr intensive Emotionen, die unvermittelt auf den Leser übertragen werden und das Buch zu einem ‚kleinen Erlebnis‘ werden lassen. Es bewegt, rüttelt wach und regt an mehr als einer Stelle dazu an, sein eigenes Weltbild zu überprüfen. Ein Buch, das alles andere als ‚leichte Unterhaltung‘ ist, aber dafür umso länger nachwirkt.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Januar 2014
Die Autorin Valerie le Fiery schildert sehr emotional die Lebensgeschichte der Prostituierten Rosemarie Grube. Rosis Kindheit in katastrophalen Familienverhältnissen bis hin zu ihrem gegenwärtigen Leben im Rotlichtmilieu gingen mir sehr unter die Haut. Das Buch ist sehr spannend zu lesen und verdient 5 Sterne.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 26. Januar 2014
Dieses E-Book hat mir sehr gut gefallen. Es beschreibt anschaulich und interessant wie Rosi zur Hure wurde.
Man konnte sich beim lesen gut in die handelnden Personen hinein versetzen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Januar 2014
Es ist ein düsteres, oft scheinbar hoffnungsloses Leben, das bereits mit einer nicht so einfachen Kindheit beginnt, welches die Protagonistin Rosi führt und hier Revue passieren lässt. Die biografischen Rückblenden sowie auch der Rest des Buches sind in klarer schnörkelloser Sprache geschrieben, wie es sich bei der Thematik anbietet, und nicht die Erotik, sondern Rosis Gefühlsleben und ihr Kampf darum, die Hoffnung nicht zu verlieren, stehen im Mittelpunkt. Mit ihrem authentischen Erzählstil gelingt es Valerie le Fiery, die Dinge beim Namen zu nennen und so dem Leser ein Gefühl für das Milieu nahe zu bringen. Das ist, was für mich das Buch lesenswert und so unsagbar realitätsnah macht. Man stelle sich vor, eine verklausulierte, sich in Andeutungen verlierende Erzählweise mit ganz viel Weichzeichner in den Worten überrascht den Leser mit einem solchen Thema! Schlimm!! Deswegen ist das Buch toll, so wie es ist. Klare Kaufempfehlung, es erweitert den Horizont und leert uns, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken. Stichwort: Respekt...
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. September 2014
Ich war neugierig, wie der Titel umgesetzt wurde. Alleine schon dieser facht ein gewisses Kopfkino an, was den Inhalt und die Ausführungen betreffen können.

Rosi, der Lebensweg einer Hure. Eine traurige Geschichte, aber mit Elan erzählt, so dass die negative Seite nicht zu sehr zum Tragen kommt. Eher beschwingt wird der Leser, die Leserin durch Rosis Leben geführt, welches sie in einer regnerischen Nacht erzählt.
Wer knallharte Pornographie erwartet, wird enttäuscht sein, denn diese Szenen werden umrissen, nicht aber beschrieben.

Kurzweilig und gut zu lesen.
Auf jeden Fall empfehlenswert
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Februar 2014
Es hat schon etwas Voyeuristisches, so ein Buch zu lesen, gebe ich offen zu. Besonders, weil ich mit dem Personenkreis so gar nicht in Berührung gekommen bin.

Erzählt wird die Geschichte des scheuen Mädchens Rosi, das durch den "falschen" Mann und Schläge gefügig gemacht wurde und auf dem Strich landet. Valerie le Fiery schildert das nüchtern, so wie es tatsächlich sein kann und wohl auch immer wieder passiert. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Seelenwelt, in die Rosi sich begeben muss. Traurig, aber kommt vor. Eine wichtige Warnung an junge Frauen, sich zu wehren und sich Hilfe zu holen. Und sich Liebe und Aufmerksamkeit nicht an der falschen Stelle zu suchen.

Am Ende gibt es Hoffnung - was in der Realität leider eher unwahrscheinlich ist. Klare Leseempfehlung!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Januar 2014
Der Titel mag etwas anderes vermuten lassen, aber die Bekenntnisse einer Prostituierten sind keine heißen Geschichten über Freier und sexuelle Praktiken, sondern es handelt sich um die Geschichte eines Lebens. Eines Lebens, das in den Augen Vieler sicher als verpfuscht gilt. Und das auch noch selbst verschuldet. Denn kaum einer macht sich die Mühe, hinter die Fassade zu blicken und zu verstehen.

Es wird hier atmosphärisch dicht eine emotionale Geschichte erzählt, die beleuchtet, wie und warum es fast jede(n) treffen kann. Dass man abrutscht, auf der Straße steht, unter einer Laterne. Aber sie zeigt auch, dass man nie aufgeben darf und dass es immer Licht am Ende des Tunnels gibt. Man leidet mit der Protagonistin mit und möchte sie in den Arm nehmen, aber dann hängt man doch wieder an ihren Lippen und lauscht weiter ihrer Geschichte, wenn auch das Lauschen in diesem Fall lesend geschieht.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 21. Oktober 2014
Der Titel sagt eigentlich schon alles Rosi - Beruf Hure. Das älteste Gewerbe der Welt und Rosi ist eine von ihnen. Eine Frau mit Herz und Verstand.

Ich habe das Buch schon vor Monaten erstanden, bin aber erst jetzt dazu gekommen, es zu lesen. Man legt es nicht mehr aus der Hand. Valerie le Fiery Schreibstil ist gekonnt und selbstsicher. Man spürt wie sehr sie mit ihrer Protagonistin eins ist. Es ist kein Erotiktriller, es ist ein Buch, das mit viel Liebe und Gefühl geschrieben wurde.

Trotz der schweren Handlung lässt es sich leicht lesen, denn Valerie versteht es gekonnt, den Leser in ihren Bann zu ziehen.
Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Oktober 2013
... beschreibt die Autorin das Werden eines jungen Mädchens mit "seltsamem Beruf" zur Frau. Die Dramatik und Härte des realen Lebens ist unverkennbar, aber im Gegensatz zu vielen anderen verlorenen Seelen, hat die Hauptfigur immer im entscheidenden Moment ein bisschen Glück und es gibt auch ein Happy-End. Gut zu lesen. ;-)
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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