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Room on Fire

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Room On Fire
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  • Audio CD (28. Oktober 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: RCA
  • ASIN: B0000C9ZLD
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Produktbeschreibungen

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Strokes ~ Room On Fire

kulturnews.de

Es gibt schwere zweite Alben. Und es gibt höllisch schwere. Etwa, wenn man mit dem ersten zur coolsten Band der Welt ausgerufen wurde. Die New Yorker Strokes finden die Lösung: einfach hocken bleiben in der Garage, nicht entrümpeln, die öligen Ersatztanks und Reifenstapel hinter der zerbeulten Kühlerhaube einfach dort lassen, wo sie sind. "Room on Fire" ist ein Album ohne Raffinesse. Es ist simpel und schlicht, die röhrenden Gitarren sind fast immer bloße Rhythmusinstrumente, der Drummer drischt die Drums wie andere Leute Nägel in die Wand. Und im Stück "12:51", wo die Leadgitarre mal synchron die Gesangsmelodie nachäfft und der Beat von naivem Klatschen verstärkt wird, wird endgültig klar, welche Dekade die Strokes beerben, beklauen, berauben: die oft als grottig beschimpften 70er. Tausendmal gehört, tausendmal ist was passiert - auch diesmal. Die höllische Schwere des zweiten Albums knüppeln sie einfach weg - mit den Stilmitteln von Slade, T. Rex & Co. Der kurze Offbeat in "Between Love & Hate" ist nicht mehr als ein distanzierender Flirt mit jenem Jahrzehnt, das sie von Herzen verachten: die 80er. Ihr Sound ist so dick und dicht wie Erbsensuppe, aber auch homogen bis zur Monotonie. Aber verdammt: Es macht Spaß. Bald werden wir uns kaum noch an die Strokes erinnern. Aber sie ließen uns eine Weile glauben, wir wären jung und unsere Jugend und unser Eifer würden niemals enden. Und so was ist höllisch schwer. (mw)


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Das verflixte zweite Album- vielen Bands brach es das Genick, andere schafften den Durchbruch. Den haben die Strokes mit ihrem Debut schon geschafft, entsprechend groß waren die Erwartungen an den Nahchfolger: "Room on fire". Um es gleich zu sagen: Meine Erwartungen wurden übertroffen; die New Yorker haben das Grundrezept gleich gelassen und behutsam neue Zutaten beigemischt: Vor allem die Rhytmusabteilung hat zugelegt und sorgt für abwechslungsreichere Songs, die wieder aus Valensis Schnipselriffs, Hammond Jrs sturer Rhytmusgitarre und den Drums von Fab Moretti zusammengebastelt sind wozu Nicolai Fraiture gewohnt unbeirrt seinen Bass bedient und Julien Casablancas leicht weggetreten singt. Der Opener "Whatever happened?" könnte auch von der ersten Platte stammen, Reptilia hört sich zunächst etwas sperrig an, das Gitarrenriff fräst sich aber irrevesibel ins Hirn. "Automatic stop" zeigt die Weiterentwicklung; etwas anders, aber sehr ansprechend. Mehr als nur ansprechend ist die Single "12:51" die mit jedem Hören besser wird und wohl zu den gelungensten Songs dieses Jahres gezählt werden darf und sogar einen interessanten Text aufweist. "You talk way too much" ist dann wieder etwas rauer, "Beetween love and hate" , die Einzelgängerhymne dieses Albums,soll wohl die versprochenen Reggaeeinflüsse zeigen, "Meet me in the bathroom" hat zwar eine eingängige Gitarre hörte sich bei den Vorausliveaufnahmen aber irgendwie besser an.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Julian Casablancas ist aufgrund seiner tatsächlich nicht vorhandenen Stimmkompetenz als Leadsänger einfach ungeeignet. Dieses Manko kann elektronisch etwas abgemildert werden, wirkt jedoch auf Dauer unerträglich !
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dieser Gedanke drängt sich mir auf, wenn ich die Berichte in den Medien sehe, das zweite Album wird gewürdigt, teilweise auch gelobt, aber als eher schlechtes Album im Vergleich zu "Is this it" abgetan. Tja, mit ihrem Erstling haben die 5 Jungspunde aus New York ja eigentlich schon viel erreicht, das Album ist zweifellos grandios, voller genialer Stücke (allein schon "Someday" rechtfertigt mit den unglaublich guten Gitarren-Chords den Kauf), aber auf "Is this it" klangen für mich einige Stücke gleich. Liegt wohl vor allem daran, dass Die Tempi sich bei einigen Stücken doch sehr ähneln und der Beitrag an den Drums von Fab Moretti nicht weltbewegend ist. Aber nun zu diesem Album.
Für mich persönlich ist es eines der besten Alben aller Zeiten. Was die Strokes da 33 Minuten lang bieten, ist wirklich großes. Was ich auch oft gehört habe um das Album zu beschreiben, ist "Fahrstuhlmusik". Sicherlich nicht falsch, allerdings im positiven Sinne!!! Der Gesang von Herrn Casablancas ist teilweise so nölig und müde vorgetragen, dass man sich fragt, ob das denn so gewollt war. Bei genauerem hinhören merkt man aber, dass der Gesang zusammen mit den Gitarren das allerstärkste an der Platte ist, er ergänzt sich einfach in die Musik. Auch sehr schön zu hören, wenn die zum Keyboard umgetunete Gitarre im Spiel ist! Die Platte enthält (meiner Meinung nach) sehr unterschiedliche Stücke, allerdings nie ohne den Strokes-typischen Sound, der das ganze unverwechselbar macht. Besonders beeindruckend ist das nervöse Wechselspiel zwischen den Gitarristen Nick und Albert.
Einzelne Songs:
1.Toller Text, ein großer Anfang, der Lust auf mehr macht
2.
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Von Ein Kunde am 22. Oktober 2003
Format: Audio CD
...obwohl sie's nach eigener aussage gern wären! aber dafür haben die jungs aus NYC ("New York City, NYC, that's I wanna be...black leather, kneehole pants...!") einfach ein zu gutes zweites album abgeliefert! es ist zwar wahr, dass es etwas nachdenklicher und zuweilen auch melancholischer daher kommt als das stellenweise heitere "is this it", aber dennoch zeugen die songs von hoher qualität! die drum fallen diesmal deutlich mehr aus dem rahmen, was dem gesamt-ensemble nur zugute kommt, da der drummer, herr moretti, ein echter könner ist. obwohl er eigentlich nichts großartiges macht, ist es doch irgendwie besonders.
naja, whatever, das songwriting is jedenfalls wieder mal genial und die texte -obwohl ziemlich straight- manchmal sehr verspielt und subtil, sie regen zum nachdenken an.
dieser album ist für mich definitiv eines der besten des vergangenen jahres und sticht deutlich aus dem gros der anderen so-called "the-bands" hervor.
allerdings muss ich zugeben, dass ich dies erst nach dem dritten mal hören festgestellt hat, denn davor dacht ich, dass es etwas langsam und einschläfernd ist, aber nach dem dritten mal wird man mit jedem mal hören euphorischer und will das album nochmal und nochmal hören.
wenn man dieses jahr nur ein rockalbum kaufen will, dann dieses!
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