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Rolf Kühn Feat. Klaus Doldinger
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Rolf Kühn Feat. Klaus Doldinger
"Bitte wiederholen" | Amazon Music Unlimited |
| Preis | Neu ab | Gebraucht ab |
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MP3-Musik, 1. January 1962
"Bitte wiederholen" | 10,99 € | — |
Titelverzeichnis
| 1 | Opus 90 |
| 2 | Combo Swing |
| 3 | L'amour sans espoir |
| 4 | Scottish |
| 5 | Swing For Sale |
| 6 | The Snake |
| 7 | Midnight Session |
| 8 | Jockey Bounce |
| 9 | My Hobby |
| 10 | Music Is My Life |
| 11 | Butterfly |
| 12 | Rainbow In My Tears |
Produktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Das legendäre Treffen zweier Jazz-Stars. Erstmals in Stereo! Rolf Kühn - clarinet, Klaus Doldinger - tenor saxophone, Ingfried Hoffmann - organ, Hermann Schoonderwalt - bass, Cees See - drums. Recorded October 1 - 3, 1962, at Studio Hamburg. Originally released as Brunswick 87 911.
Der Künstler über die CD
1962, als ich nach einigen Jahren in den USA gerade wieder frisch in Deutschland angekommen war, bot sich mir die Chance zu einer spannenden musikalischen Begegnung. Klaus Doldinger, damals einer der besten deutschen Nachwuchsjazzer, hatte ich gerade anlässlich der Nürnberger Jazztage kennen gelernt. Zu unserer gemeinsamen LP brachte er seinen Organisten Ingfried Hoffmann mit, die Sound-Kombination aus Tenor Sax, Klarinette und Hammond B3 war ungewöhnlich und interessant. Der Hamburger Verleger Alfred K. Schacht gewann das Brunswick-Label für die Aufnahmen und gab die Originalkompositionen aus deutscher Feder vor. Ich erinnere mich heute noch an den enormen Spaß, den wir bei der Session hatten!
Biographie der Mitwirkenden
Am 29. September 2009 feierte Rolf Kühn seinen achtzigsten Geburtstag. Fünf Alben des international bekannten Klarinettisten und Bandleaders werden aus diesem Anlass jetzt wiederveröffentlicht. Der historische Rahmen spannt sich von 1962 bis 1978, der stilistische von swingendem Modern Jazz über Free Jazz bis hin zu Fusion. Eine längst überfällige Wiederentdeckung von fünf europäischen Jazz-Albumklassikern!
Digital remastert!
Fünf weltweite CD-Premieren!
Mit neuen und originalen Linernotes und seltenen Fotos!
Produktinformation
- Produktabmessungen : 12.4 x 14.2 x 1 cm; 167.83 Gramm
- Hersteller : Boutique (Universal Music)
- Label : Boutique (Universal Music)
- ASIN : B002PW6J7E
- Anzahl Disks : 1
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246,938 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
- Nr. 17,968 in Jazz (Musik-CDs & Vinyl)
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
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Den Anfang dieser Reihe bildet mit "Rolf Kühn feat. Klaus Doldinger" eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1962, die auf dem damaligen Brunswick-Label erschien. Kühn, nach einem 6-jährigen Aufenthalt aus Amerika zurückgekehrt, fand im Hamburger Musikverleger Alfred Schacht einen Jazzliebhaber, der einen Release-Kontrakt einfädelte. Kühn hatte auf einem Jazzworkshop den Saxophon-Newcomer Klaus Doldinger kennengelernt und lud ihn ein, eine gemeinsame LP aufzunehmen. Neben den beiden sind als Rhytmusgruppe Organist Ingfried Hoffmann sowie die beiden Holländer Hermann Schoonderwalt (am Bass) und Cees See (an den Drums) dabei. Doldinger-Fans ist das "Rolf Kühn feat. Klaus Doldinger"-Album nicht unbekannt: auf der CD-Box Early Doldinger - The Complete Philips Sessions fand sich ein Titel aus diesen Sessions als Bonustrack - jetzt nun bekommt man Gelegenheit, das ganze Werk zu hören.
Was diese 5 Mann hier aufbieten ist zwar klassisch orientierter, aber dennoch moderat-moderner Jazz der gehobenen Preisklasse. Kühn beherrscht sein Instrument in Vollendung, Doldinger (der ein Jahr später auf Philips mit "Jazz in Germany" ein international richtungweisendes Album vorlegte) zeigt bereits eine frühe Probe seines Könnens und Hoffmann dokumentiert auch hier, warum er in den 60ern als einer der besten Organisten Europas gehandelt wurde. Die Backing-Gruppe phrasiert mit phantastischem Groove die mitreißenden Soli.
Das von Verleger Schacht vorgegebene Repertoire setzt sich neben einer Kühn'schen Eigenkomposition ("Butterfly") aus Stücken bekannter Schreiber wie Günter Fuhlisch ("Opus 90"), Rolf-Hans Müller ("Combo Swing"), Erwin Lehn ("Swing For Sale"), Conny Schumann ("Midnight Session") oder Hans-Martin Majewski zusammen. Dessen "Jockey Bounce" wird Interessierten nicht unbekannt vorkommen - handelt es sich doch um ein Thema, das Majewski eigentlich für den Berliner Gitarristen Johannes Rediske schrieb (eine Quintett-Version gibt es auf Re-Disc Bounce ) und in seinen Vertonungsarbeiten des Öfteren verwendete (so im Fernsehfilm "Das Glück läuft hinterher" oder dem Hörspiel "Am grünen Strand der Spree"). Alle Titel werden bei diesem Legendengipfel mit viel Verve und Enthusiasmus interpretiert - es ist zu merken, dass die Musiker enormen Spaß bei den Sessions hatten.
"Rolf Kühn feat. Klaus Doldinger" präsentiert drei deutsche Jazzgrößen in Höchstform. Ein witziges, interessantes und gleichzeitig feuriges Album aus einer der besten Phasen des europäischen Jazz. Abgerundet wird diese Wiederveröffentlichung, die die Musik zum ersten Mal überhaupt in knackigem Stereo präsentiert, von einem informativen Booklet, das die originalen Liner Notes von Jazz-Kenner Siegfried Schmidt-Joos enthält. Man lasse sich begeistern.
Vielleicht darf ich etwas Persönliches beisteuern? Im Jahre 1963 kam ich in den Besitz eines graphisch außerordentlich attraktiv aufgemachten Kataloges mit Jazz-Schallplatten. Er wurde von der Deutschen Grammophon herausgegeben, die damals den Vertrieb von Verve, United Artist und Brunswick innehatte. U. a. wurde dort auch eine Platte "Rolf Kühn feat. Klaus Doldinger" vorgestellt. Rolf Kühn kannte ich damals mit meinen kaum 16 Jahren noch nicht, wohl aber Klaus Doldinger, der soeben seine Platte "Doldinger - Jazz Made In Germany" in der PHILIPS-twen-Serie veröffentlicht hatte. Oft hat es mich gereizt, diese Rolf-Kühn-Platte zu kaufen, aber mein Taschengeld reichte hinten und vorne nicht. Als mein Schallplattenetat irgendwann üppiger war, gab es die Platte nicht mehr. Dasselbe ist mir auch mit anderen Platten passiert, z. B. mit Ingfried Hoffmann's Hammond Tales .
Per Zufall habe ich die Rolf-Kühn-Platte vor wenigen Tagen entdeckt. Meine liebe Frau hat von dieser Entdeckung und meiner Freude Wind bekommen und hat mir ein Exemplar dieser CD spontan geschenkt. (Schatz, auch auf d i e s e m Wege ein herzliches "Dankeschön!")
Die Musik wirkt sehr frisch und ist vorzüglich aufgenommen. Die Spannung zwischen den Klangwelten von Tenorsaxophon und Klarinette macht einen beträchtlichen Reiz der Musik aus. Zusätzliche sonische Akzente kommen von Ingfried Hoffmanns Hammond B3, Akzente, die von der Welt des Jimmy Smith recht weit entfernt sind. Und die Rhythmusgruppe aus Hermann Schoonderwalt am Bass und Cees See swingt beschwingt. (Cees See sollte ab 1965 reguläres Mitglied des Klaus-Doldinger-Quartetts werden, wo er blieb, bevor Doldinger sich der Fusion-Musik zuwandte.)
Bemängeln möchte ich allerdings - auch das gehört ja gegebenenfalls zum Rezensieren - die Kürze der Stücke. Die durchschnittliche Länge beträgt gerade 3 Minuten und 29 Sekunden. Kaum hat man sich in ein Stück eingehört, ist es auch schon wieder zu Ende. Das war wohl noch die Zeit der Single-Schallplatten.
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