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Rokland: Roman Gebundene Ausgabe – 1. Juli 2006

4.1 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Werbetext

Nach dem internationalen Riesenerfolg von '101 Reykjavík' ein weiterer satirischer Gesellschaftsroman der Spitzenklasse von Islands beliebtestem Autor.

Klappentext

Schlechter kann es für Böddi nicht laufen. Erst fliegt er als Lehrer, dann erfährt er, daß er gerade der Tochter seines ehemaligen Rektors ein Kind gemacht hat. Dann verliert er nach dem Tod der Mutter auch noch sein Elternhaus. Das reicht, um durchzudrehen: Böddi steigt auf sein Pferd und bricht zu einem Amokritt in die Hauptstadt auf. In Reykjavík ruft er zum allgemeinen Umsturz der Lebensverhältnisse auf, doch hinter seinem Rücken vermarktet ihn der eigene Bruder schon in den Medien ...

»Rokland« ist als literarische Gesellschaftssatire eine konsequente Fortsetzung der beiden vorangegangenen Romane von Hallgrímur Helgason. Der isländische Don Quijote des 21. Jahrhunderts kämpft allerdings nicht gegen Windmühlen, sondern gegen die Allgegenwart des Fernsehens und die allgemeine Verflachung und Verblödung seiner Landsleute. Den großen Showdown inszeniert Helgason, wie er es zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen gemacht hat: sarkastisch, ketzerisch und voll schräger Ideen.

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Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Bisher war die gletscherreiche, meerumtoste Nordatlantikinsel Island, Eisland, recht unbekanntes Terrain für mich. Das "Islandtief" ist mir natürlich ein seufzerauslösender Begriff, aber dass es dort "Literaturhochs" gibt, weiß ich erst, seit ich - zum Glück - "Rokland" geschenkt bekam und mich darin begeistert und unter Vernachlässigung etlicher Pflichten auf Neuland einließ. Warum?

Vergleicht man das Abtauchen in ein Buch mit einem erholsamen, seelebaumelnden Spaziergang in sanfter grüner Hügellandschaft, so trifft das auf "Rokland" gewiss nicht zu. "Rokland" ist so, als würde einem beim ersten Schritt ins Freie die Tür mit Wucht aus der Hand gerissen und zugeknallt. Der Sturm dreht den flugs gegen den sturzbachartigen Regen aufgespannten Schirm um, zerknickt ihn und weht ihn davon. Eiskalt und klatschnass ist man der Natur ausgeliefert und stellt fest, dass das auch noch unheimlich viel Spaß macht!

"Rokland". Namengebend ist ein windschiefes Häuschen, hart am Meer in einem kleinen Kaff, irgendwo auf Island (3 Einwohner pro km², insgesamt rund 310.000 Menschen, die zu 93% in "Städten" leben). Es ist das Elternhaus unseres Protagonisten Böddi H. Steingrimsson, ein Philosoph und Weltverbesserer, der nach langen Studien- und Durchhängejahren in Deutschland wieder bei seiner verwitweten, mittlerweile fernsehsüchtigen Mutter gelandet ist. Gelandet ist durchaus die passende Bezeichnung: Böddi hat etwas von einem Alien an sich. So sehen es wenigstens die Dorfbewohner, die dem heimkehrenden Sohn zunächst eine Stelle als Lehrer anbieten, ihm diese wegen seiner merkwürdigen Ansichten und Methoden jedoch genauso schnell wieder entziehen. Böddi ist sauer.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Rockmusik lebte davon, dass man seine individuelle Persönlichkeit in einem kollektiven Mob aufgab.[...]Für sich genommen mag jeder einzelne intelligent sein, in der Masse ist er ein Esel. Jeder IQ muss durch die Menge der Anwesenden geteilt werden. Wie der Faschismus fühlte sich Rockmusik in gigantischen Arenen am wohlsten.
[...]Böddi gab es auf, in irgendwelchen Kellern abzuhängen, und ging stattdessen in die Berge."

Eine durchaus kontroverse Ansicht, die mit Sicherheit nicht jeder unterschreiben kann. Sie ist jedoch charakteristisch für den einsamen (Anti-)Helden dieses Buches.
Böddi Steingrimsson, mit Leib und Seele Isländer, ist eine Art Don Quichote. Seine Windmühlen sind der Materialismus, das "Munddenken", wie er es nennt, das seine Landsleute seiner Meinung nach befallen hat: Sie beschränken sich allein aufs Konsumieren, darauf, "[...] sich mit Musik, Fraß und Filmen vollzustopfen.".

Ein Sachverhalt, der sich auf jedes beliebige Land in Europa übertragen ließe. Böddi jedoch verzweifelt vorrangig an der Verblödung seines eigenen Volkes. Er wirft ihm vor, den reichen Kulturschatz Islands zu verraten. Er beobachtet mit Schrecken, wie sich auch dort Fastfoodtempel und Supermärkte ausbreiten.
Island ist für ihn nicht das Land der Elfen, sondern ein Land voller stumpfsinniger Bauern in Vliespullovern, dessen Männer sich allein für englische Fußballclubs, dessen Frauen sich allein fürs Sonnenstudio interessieren.

Stattdessen romantisiert er ausgerechnet Deutschland. Er hat in Berlin Nietzsche, Hölderlin und Goethe studiert.
Allerdings hat er es dort vor Heimweh nicht ausgehalten.
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Format: Gebundene Ausgabe
helgasons lieblingstypen sind die verlierer in der modernen welt. einer davon ist böddi, selbsternannter philosoph und besserwisser, der nietzsche liebt und zitiert, hart gegen körper und geist ist - aber nur gegenüber anderen, nicht sich selbst gegenüber. er selbst lebt nach mehrjährigem deutschlandaufenthalt im keller des kleinen hauses seiner mutter im norden von island von arbeitslosenunterstützung und der gutmütigkeit seiner fernsehsüchtigen mutter, die sich selbst schon längst aufgegeben hat. gelegenheitssex macht böddi zum vater, und fast könnte man meinen, nun hat er etwas, das ihn aufrichtet, aber sein zorn gegen die moderne welt, in der seiner ansicht nur mehr verweichlichte kinder und verfressene SUV-fahrer leben, lässt alles ganz anders kommen.

helgason beschreibt island, das sich innerhalb weniger jahrzehnte, ja fast jahre vom agrarstaat zum (bis vor der finanzkrise) reichen dienstleistungsstaat verändert hat aus der sicht und in den worten des zornigen loosers böddi und kann damit so richtig kräftig ins volle greifen und das stilmittel der masslosen übertreibung verwenden, das die leserInnen dieses romans dem antihelden gegenüber nur den kopf schütteln lässt. dennoch weiss man, dass böddi ja recht hat, dass da etwas höchst unerfreulich schief läuft, nicht nur auf island, sondern in der ganzen welt. während der grossteil der menschen mit dieser erkenntnis aber schon zufrieden ist, entschliesst sich böddi nach den erlebnissen und erkenntnissen der letzten zeit aber zur revolution. das tragische ende wird damit unausweichlich und böddi wird vom schicksal plattgewalzt wie von den breitreifen der von ihm so gehassten SUV-fahrer.
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