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Rohkost statt Fasten: Ein Rohkosttagebuch für Normalos Taschenbuch – 2. März 2007

4.2 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Autorenkommentar

Lange Jahre fasziniert von der Idee des Fastens, kam ich im Herbst 2006 auf die Idee, stattdessen eine Rohkostzeit einzulegen. In einer Art Webtagebuch hatte ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen protokolliert und gemerkt, dass da großes Interesse bestand. Auch Freunde und Bekannte fragten mich immer wieder, ob und was mir das Rohkösteln bringt. Das gab mir den Schwung, dann dieses Tagebuch mit allen theoretischen und praktischen Erfahrungen in ein Buch zu packen. Wichtig war mir dabei, dass ich ohne großartige Zusatzgeräte oder allerlei exotische Lebensmittel die Rohkost praktizieren konnte.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kurzer Lebenslauf von Ute-Marion Wilkesmann: Nach dem Abitur Studium der visuellen Kommunikation (Grafikdesign) in Wuppertal, anschließend Studium der Islamwissenschaften in Köln. Parallel zum Zweitstudium Arbeit in verschiedenen Übersetzungsbüros und Instituten. 1984 Mitbegründerin der Firma "Charlton & Wilkesmann: Fachübersetzungen für Medizin, Pharma und Chemie" in Köln, 1986 Umsiedlung nach Remscheid. Aufbau einer Internetseite mit eigenen Backrezepten seit 1998. Nach der Zuwendung zur Vollwert 2004/2005 Ausweitung der Rezeptseite auch auf Nicht-Backwaren und Vollwertexperimente, ab 2006 tiereiweißfrei nach Dr. Bruker.


Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer denkt bei Rohkost nicht sofort an trockene Möhrenschnitzelchen mit zu wenig Dressing? Also ich jedenfalls tue das. Genau hier werde ich von der Autorin abgeholt. Dieses Buch zeigt, dass zu Rohkost sehr viel mehr gehört. Hey, es gibt da ein Rezept für Marzipan!!!

Der Leser erfährt, dass die Autorin bereits im Alltag vollwertig isst. Das gibt ihr den nötigen Wissensvorsprung für einige Rezepte. Aber ansonsten ist sie ein echter "Normalo", der zu Beginn der Zeit Angst vor Hunger hat, sich fragt ob er ohne warmes Essen nicht frieren wird und einen wenig geglückten Austernpilzsalat wie jeder andere Mensch mit spitzen Zähnen isst.

Sogar wer einen Plan erwartet, an den er sich 14 Tage lang sklavisch halten kann, findet ihn hier. Allerdings wird Lesern mit dieser Erwartung der eigentliche Sinn des Buches entgehen. Denn ganz offensichtlich geht es der Autorin nicht darum, den Leser davon zu überzeugen "wie toll doch Rohkost ist" und dass man es genau so machen soll wie sie. Kein Absolutheitsanspruch weit und breit. Vielmehr fordert sie uns auf, eigene Erfahrungen zu sammeln. Weiterentwicklung der Rezepte nach persönlichem Geschmack durch den Lesenden scheint ausdrücklich erwünscht. Praktisch ist der Zuschnitt auf den berufstätigen Ein-Personen-Haushalt. Denn das bedeutet schon mal wenig Zeitaufwand und kleine Portionen. Damit ist das Buch auch für denjenigen geeignet, der außerdem noch eine Familie zu versorgen hat, die aber nicht mitmachen will/soll. Deutlich wird auch, dass eine Rohkostphase ihrer ganz persönlichen, auch inneren, Vorbereitung bedarf. Genau wie eine Fastenkur. Nix da von heute auf morgen.
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Format: Taschenbuch
Zugegebenermaßen: ich habe noch keine Komplettrohkostphase gemacht. Aber aus diesem Buch habe ich schon so viele gute und hilfreiche Anregungen für den täglichen Gebrauch erhalten, dass ich es hier unbedingt empfehlen möchte. Ich kann die Kritik, die hieran geübt wird - und die sichim Übrigen weniger auf den Inhalt, denn auf die Form bezieht - überhaupt nicht nachvollziehen. Als Mutter zweier pubertierender Mädchen, ist es - wer Kinder in dem Alter hat, wird das nachvollziehen können - manchmal schwierig, gesundes Essen ohne Probleme an den Mann/die Frau zu bringen. Aber das Rohkostbuch enthält so viele schmackhafte Rezepte, dass für jede/n etwas dabei ist. Und die Erfahrungssättigung, die dahinter steht, macht das Buch sehr lebensnah. So etwas ist doch ein schöner Kontrast zu den vielen (pseudo-) wissenschaftlichen und einander widersprechenden Kochbüchern, bei denen man Anhänger/in einer bestimmten Lehre sein muss, um sie nachzuvollziehen. Hier macht die Autorin ihre Bezüge zwar deutlich, aber sie missioniert nicht. Das macht das Lesen durchaus angenehm!
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Format: Taschenbuch
Das Buch finde ich sehr gelungen. Die Autorin hat so einen herzerfrischenden und unterhaltsamen Schreibstil und ist dabei so angenehm undogmatisch, was ich gerade bei Rohkost- und Vollwertbüchern sehr positiv finde!

Alles wird ausführlich erklärt, wir finden viele Hintergrundinformationen und können auch viele Details lesen, die es für Anfänger oder Ungeübte sehr erleichtert, die Rezepte und den Umgang mit der Rohkost auch wirklich umzusetzen!

Dabei ist dies ja als Tagebuch, und nicht als reine Rezeptsammlung gedacht. Es ist für mich einfach sehr angenehm, dass mir ein Mensch wie "du und ich" erzählt, wie es ihm ergangen ist, und nicht irgend eine Rohkostgröße, von der ich natürlich mehr oder weniger nur Lob und Preis erwarten kann.

Viele Bücher der alternativen Ernährungsformen sind, gerade wenn sie wie in diesem Fall in Eigeninitiative erstellt wurden, fast ohne Bilder. Da ist es schön, dass ich hier immer sehen kann, wie das Rezept am Ende aussieht. Nichts ist geschönt, ja, genauso kann das auch in meiner Küche aussehen. Das nimmt mir die Scheu vor dem "nach-machen".

Die Autorin werde ich mir merken!
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Format: Taschenbuch
Eine Ex-Studentin Grafik-Design, später der Islamwissenschaften, heute Fachübersetzerin im Bereich Medizin/Pharma und jetzt ein Buch über Rohkost. Als typisch übergewichtiges Beispiel ungesunder Ernährung erwartete ich eine ausgemergelte Autorin, die unter Aufzählung aller möglichen Mineralien, Wurzeln, Knollen und Salaten mit erhobenem Zeigefinger das Kauen auf UNGEKOCHTEM herrlich findet, während ihr der Wind durch lückenhafte Zähne pfeift.
WEIT GEFEHLT. Gefunden habe ich eine Autorin, die von sich sogar sagt, dass sie hier und da noch auf ein Zentimeterchen verzichten könnte. Das kleine Bild im Schlusskapitel zeigt dann auch glaubhaft keinen Hungerhaken mit dramatischen Gesichtsfurchen, sondern einen offensichtlich vitalen Menschen, gesegnet mit einem selbstbewussten Strahlelächeln. Meine voreilige Vermutung in Bezug auf eine schadhafte Fressleiste in Verbindung mit Rohkost musste ich schnell als irriges Vorurteil abhaken.
Und der mich neugierig machende Untertitel des Buches EIN ROHKOSTTAGEBUCH FÜR NORMALOS wurde für mich auch nachvollziehbar.
Gefunden habe ich dann, längst nicht mehr überrascht, ein gut gegliedertes Buch über eine Art Selbstversuch mit Rohkost. Die Autorin lässt den schnell interessierten Leser in knappen, informativen Sätzen und Kapiteln teilhaben an ihren Überlegungen, warum sie sich diesem Selbst-Test unterzog und warum sie diesen letztendlich als gelungen ansieht.
Die sehr umfangreiche Rezeptsammlung bietet selbst EINGEFLEISCHTEN Ignoranten des Ungekochten Anreize, zumindest dies oder jenes auszuprobieren. Die Zutaten sind allesamt in Westeuropa auch im Gemüseladen, auf dem Markt oder bei dem Bio-Bauern zu kaufen.
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