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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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4,5 von 5 Sternen

TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 15. Oktober 2017
Die zweite und überarbeitete Auflage des kleinen Führers durch die Rockmusik bietet einen Überblick über die Entwicklung der Rockmusik von den 50er Jahren bis heute.
Rockmusik wollte die Welt verändern. So jedenfalls die Schlagzeilen der damaligen Zeit. Dass es nicht ganz so revolutionär war, wie damals verbalisiert wurde, zeigt Peter Wicke. Im Grunde stand hier von Anfang an die Jugendkultur gegen das Etablishment, jede neue Stilrichtung der Rockmusik wurde sofort als Revolution betitelt. Dabei wurde schnell übersehen, dass mit der Vermarktung der Rockmusik deren Idole unweigerlich ins Etablishment abrutschen, dass sie angeblich bekämpfen.
Trotzdem konstatiert Wicke, dass die Rockmusik in den Köpfen der Massen oft mehr bewegt hat als der Barrikadenkampf (S. 11). Und damit hat er Recht, Beleg dafür bieten die folgenden Seiten zuhauf.
Wicke beschreibt die Anfänge, die noch vor Elvis und Bill Haley standen. Er zeigt die wichtige Rolle von Singles und Kofferradios sowie der Werbung. Schnell entstand ein neues Verhältnis zu Sex und Konsum. Rock-Musik wurde zum Symbol der Heranwachsenden (S. 23). Plötzlich rückt die Jugend in den Mittelpunkt der Berichterstattung der Medien. Diejenigen, die sonst niemand beachtet hat, stehen plötzlich im Fokus. Der British Beat verändert eine ganze Branche: das Musikgeschäft wird nicht mehr von einer Handvoll Profis betrieben, Amateure übernehmen die Handlung. Die Technik entwickelt sich rasant, besonders ist das an den Verstärkern zu sehen.
Musiker wurden plötzlich wichtige Menschen, das nahm zum Teil extreme auswüchse an. So geriet John Lennon, der auf einem Konzert einen Song über einen Bürgerrechtler gesungen hatte, in den Fokus des FBI und wurde jahrelang überwacht. Schon damals arbeiteten bei den Geheimdiensten Menschen mit absurden Fantasien. Lennon war nicht der einzige Musiker, der nach Meinung der Geheimdienste die freiheitlich demokratische Grundordnung gefährdete. Und die Musiker äußerten sich zunehmend politisch: „Masters of War“, „Revolution“, „Say It Loud – I’m Black and I’m Proud“, „Street Fighting Man“. Slogans wie „hope I die before I get old“ (ich hoffe, ich sterbe, bevor ich alt werde) verbreiteten sich rasant. Drogen, Politik, Kunst – alles wurde vermengt und machte Schlagzeilen. Aber nichts änderte sich – Mitte der 1970er Jahre war wieder „business as usual“ angesagt. Trotzdem gab es weiter Rockmusik und immer neue Stilrichtungen und damit verbundene Subkulturen. Punk, New Wave, Hip-Hop, Disco sind wohl die wichtigsten.
Wicke geht auch auf andere Aspekte ein: so auf die Rolle der Musikstudios. Und nicht zu vergessen: der Kommerz. Mit Musik ließ sich plötzlich viel Geld verdienen. Viele Musiker sind Millionäre. Nach den klassischen Vertriebskanälen ist nun das Internet auf dem Vormarsch. Auch hier bringt der Autor Beispiele. Was ein wenig zu kurz kommt ist die Entwicklung der Tonträger, fand doch hier eine riesige Entwicklung statt. Es wird immer noch viel Musik gehört, aber heute vor allem gestreamt und nicht mehr auf Vinyl gepresst. Obwohl gerade Vinyl eine Renaissance erlebt, die niemand für möglich gehalten hätte.
Auch wenn Wicke einige Fragen offen lässt, gibt er doch viele antworten und präsentiert ein interessantes Kapitel der Musikgeschichte.
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2011
"Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden."
(Wilhelm Busch)

Besonders im Hinblick auf das Eingangszitat ist zur Person des Autors, Prof. Dr. sc. phil Peter Wicke, ist noch anzumerken, dass er im Jahre 1980 mit seiner Doktorarbeit zum Thema "Ästhetik der populären Musik" promovierte und und heute das Amt des Direktors des Forschungszentrums populäre Musik am Seminar für Musikwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin innehat.

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches "Von Mozart zu Madonna: Eine Kulturgeschichte der Popmusik (suhrkamp taschenbuch)" hat Wicke nunmehr mit "Rock und Pop" in der Reihe C.H. Beck Wissen einen Band vorgelegt, der sich erneut mit der Geschichte und dem Wandel der populären Musik beschäftigt. Der gewählte Untertitel "Von Elvis bis Lady Gaga" stellt jedoch nur einen groben zeitlichen und inhaltlichen Rahmen dar. Die 25jährige amerikanische Sängerin, die eigentlich Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, wird nur in zwei Sätzen kurz genannte, während Elvis Presley mehrmals ganze Passagen gewidmet. Dennoch reicht der historische Rückblick weit über Presley hinaus bis in die 1920er Jahre zurück....

Der Autor beginnt seinen Prolog mit "We all want to change the world...", einer Textzeile aus dem Beatles-Song "Revolution", die seit der bahnbrechenden Entwicklung des Rock'n'Roll Generationen von jugendlichen Fans als Quintessenz der Popmusik gilt. Da die gesellschafts-
verändernde Kraft der Musik sehr schnell an ihre Grenzen stieß,musste es stets wieder zu Neuauflagen des Revolutionsmythos kommen. Wick konstatiert, dass ein "Rock around the clock" oder ein "She loves you yeah, yeah, yeah" nicht sinnträchtiger waren als ein "Yes Sir, we have no bananas" oder "Mein Papagei frisst keine harten Eier" früherer Zeiten. Den musikalischen Guerilleros verschiedener Subkulturen ist es zu keiner Zeit gelungen, das Diktat der Einschaltquoten, Chartpositionen und Verkaufszahlen zu zerstören. Die Attitüde des Revolutionärs und der Gestus der Rebellion kehrten sich vielmehr als wirkungsvolle Marketingkonzepte in Gegenteil um. Auch wenn sie keine Revolution auslösten, so haben sich viele Songs - an Erinnerungen des Heranwachsend gekoppelt - in den unterschiedlichsten Biographien manifestiert...

Peter Wicke erzählt in acht Kapiteln nicht nur die geschichte der Rock- und Popmusik, sondern erläutert auch verschiedene Stilrichtungen, Soundformen, neue Spielweisen und Formen von Instrumenten sowie Aufnahmetechniken. Ebenso kommen die Veränderungen des Musikmarktes, die von "revolutionären" Errungenschaften wie dem Transistorradio, Single-und Langspielschallplatte, Magnettonband, Maxisingle und Internet geprägt wurden, zur Sprache. Bereits das erste Kapitel "Der Rock'n'Roll" ist als eine Revolution, die keine war, überschrieben. Während der vermeintliche Urstil auch als Boogie Woogie, Western Swing, Rockabilly, DooWop, Rythm & Blues, Barrelhouse Blues usw. zeichnet wurde, stammt der Begriff "Rock'n'Roll" aus den 1930er Jahren und wurde auch nicht anders getanzt als Jitterbug, Lindy Hop oder andere Swingtänze. Die nächsten Kapitel befassen sich mit dem "British Pop (Invasion)" der 1960er, dem anschließenden Progressivem Rock und den entstehenden Subkulturen. Weitere "Revolutionen" fanden im Studio, auf dem Plattenteller, im Big Sound des Big Business und mit der "Ravenden Gesellschaft" statt. Der Autor nennt viele Beispiele und Querverweise, ehe er in seinem Epilog feststellt, dass heute für eine Monatsgebühr von weniger als zehn Euro, dem Musikkonsumenten über 10 Millionen Songs von über 650.000 Künstlern im Internet zur Verfügung stehen. Dies ist die eigentliche Revolution, denn vor wenigen Jahren hätte, von den logistischen Problemen einmal abgesehen, auch ein Millionenvermögen nicht ausgereicht, solch eine ungeheure Menge an Musik individuell zugänglich zu machen.

Den Abschluss des Bandes bilden ein Literaturverzeichnis und ein fünfseitiges Personen- und Gruppenregister. "Rock & Pop" bieten den an Popmusikgeschichte Interessierten einen ersten Einblick und Überblick. Wer jedoch tiefer in die Materie einsteigen möchte sei das 822seitige "Handbuch der populären Musik: Geschichte - Stile - Praxis - Industrie", bei dem Peter Wicke als Co-Autor mitwirkte.

Als gelungene Einstiegslektüre in die Chronologie eines kulturellen und technischen Kontinuums, das dem einen Musik ist, dem anderen jedoch als bloßer Krach erscheint, ist der Band mit 5 Amazonsterne zu bewerten.
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am 2. Mai 2014
Als ich das Paket auspackte, bekam ich einen Schreck: Das Buch hat die gefühlte Stärke eines DIN-5-Schulheftes. Doch das täuscht: Zwischen den dünnen Buchdeckeln findet sich profundes Fachwissen rund um die Pop-Musik. Man merkt, dass der Autor ein Experte ist. Klasse!
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am 27. August 2014
Peter Wicke stellt die Entwicklung von Rock und Pop von Elvis in den 50-er Jahren bis hin zum Rave Ende der 80-er Jahre trotz der Schmalheit des Buches in einiger Ausführlichkeit und spannend und gut geschrieben dar. Alle ganz wichtigen Entwicklungsschritte und Aspekte (British Beat, Progressive Rock, etc, aber auch die Bedeutung der Studiomusik, verschiedener Soundformen und des Kommerzes) in dieser, aber halt auch nur dieser Periode werden abgehandelt. Daran anschließend stellt Wicke etwas lapidar fest, "dass nichts bleibt, wie es war, und nichts ist, was bleibt ..." (S. 113) und in einem 6-seitigen Epilog konstatiert er schließlich, dass es eine Überproduktion von Musik gibt und angesichts neuerer technologischer Entwicklungen (Download-Möglichkeiten, MP3 und iTunes etc) zu einer massiven Fragmentierung und Individualisierung von Geschmacks- und Stilrichtungen gekommen ist. Das ist zwar meines Erachtens durchaus richtig, kann aber die geringe Substanz und Struktur bei der Darstellung der letzten 20 Jahre nicht vollständig erklären. Fazit: Insgesamt eine sehr gut gelungene, wenn auch mit der Titelwahl leicht irreführende Überblicksdarstellung
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am 21. Juli 2017
Die Lektüre ist durchaus informativ und interessant. Der Autor nennt viele Musikbeispiele, aber es ist nicht wirklich fesselnd. Insgesamt ist es auch sehr allgemein verfasst, also nicht wirklich auf Deutschland bezogen.
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am 20. Mai 2012
Auf der Suche nach einem aktuellen Werk, das die Entwicklung der Popmusik der letzten zwei Jahrzehnte überblicksartig beleuchtet, wurde mir das Buch von Peter Wicke empfohlen. Das Format wie die Seitenzahl täuschen - inhaltsschwer, profund und verständlich werden hier Entwicklungslinien von Elvis bis Lady Gaga dargestellt. (In Klammern: Es handelt sich um eine umfassende Popgeschichte; die Nennung der beiden Vertreter auf dem Buchdeckel soll m.M.n. nur andeuten, welche zeitliche Spanne überbrückt wird, nicht aber versprechen, dass Lady Gaga einen Schwerpunkt des Buches ausmacht....)
Für den vorgebildeten, mit viel Hörerfahrung ausgestatteten Leser liefert Peter Wicke eine überzeugende Darstellung, wie es zu den Entwicklungen von Pop, wie wir ihn heute kennen, kommen konnte. Seien es geografische Zusammenhänge, technische Entwicklungen oder zeitgeschichtlich gebundene gesellschaftliche Strömungen: nichts bleibt unbeachtet. Leider ist der Schreibstil an einigen Stellen etwas "schwurbelig", ohne dass dadurch aber die Verständlichkeit gravierend leidet.
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am 5. August 2015
Sehr gut strukturiertes, spannend geschriebenes Buch über die Geschichte der Popmusik. Man bekommt eine Übersicht und kann von jedem Kapitel aus nach Interesse weiter recherchieren. Die didaktische Reduktion ist großartig gelungen. Lediglich die etwas gewollt wirkende Anbindung an den Begriff "Revolution" in den Überschriften der Kapitel hat mich etwas gestört.
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am 22. Dezember 2014
Ein gut geschriebenes, übersichtliches und sehr informatives Buch.
Als Musiklehrer für mich besser zur Unterrichtsplanung (etwa für die Oberstufe) geeignet als alle musikpädagogischen Pop/Rock-Zeitschriften auf dem Markt zusammen.
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am 6. Januar 2012
Spitzenmäßig: Einfach mal den aktuellen Pop-Hype "Lady Gaga" auf den Buchdeckel geklatscht und schon erscheint das Büchlein topaktuell - und funktioniert gleich auch viel besser mit Suchmaschinen. Dass die Käufer enttäuscht feststellen werden, dass Frau Germanotta alibimäßig nur in zwei Sätzen am Rande (Einleitung und Schluss) beiläufige Erwähnung findet, ist ja nicht so wichtig - das Geld hat dann ja schon den Besitzer gewechselt. Tipp von mir: Der Titel ließe sich sicher noch durch weitere Schlagworte "optimieren". Erste Idee für die nächste Auflage wäre irgendwas mit Sex, zum Beispiel. Geht so Pop?

Bis auf den täuschenden Titel (der bestenfalls als zeitliche Einordnung zu verstehen ist) jedenfalls ein solider Abriss der Rock&Pop-Historie.
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am 20. September 2011
Ich habe erst vor kurzem begonnen mich richtig für Musik und auch deren Geschichte zu interessieren. Dieses Buch ist mein erstes "Musik"-Buch seit der Grundschule und kann nur positives berichten. Obwohl mich der Untertitel ("Von Elvis Presley bis Lady Gaga") zuerst skeptisch machte. Ich vermutete, dass eventuell zu sehr auf die Stars und deren Glamourleben eingegangen wird. Aber genau das Gegenteil war der Fall:

Dieses Buch zeigt einen sehr guten sachlichen Einblick in die zeitgenössische Musikgeschichte. Es wird gut verdeutlicht und an berühmten Beispielen erklärt, wie die Stilrichtungen je nach Epoche von Parametern, wie die Möglichkeiten der Aufnahmetechniken, die gesellschaftlichen und politische Situationn der Jugendlichen oder der Marktwirtschaftlichen Situationen, abhängig und verändert worden sind. Außerdem wird nicht nur auf die "mainstream"-Stilrichtungen eingegangen, sondern auch auf die Hintergründe und Entwicklungen einzelner Subkulturen (Heavy Metal, Punk, HipHop, Rap, Techno, House, Rave,...).

Fazit: Also eine wirklich interessante und sehr kurzweilige Lektüre Interessierte der Musikentwicklung (zumindest für mich als Laie)
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