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am 26. Oktober 2012
Ian Anderson, Mastermind von JETHRO TULL, bezeichnet sein Lebensprojekt ja gern als "Die lauteste Folk-Band der Welt". Kein Album zuvor oder danach wurde diesem Zitat so gerecht wie "Rock Island"!

Man kann hier getrost von einem Hard Rock Album sprechen, das diese Bezeichnung auch wirklich verdient! Härter hab ich TULL nie gehört! Klar ziehen sich die harten Töne nicht durch das gesamte Album, aber auch die ruhigeren Songs sind stets von einer gewissen befremdlich trockenen Atmosphäre durchzogen, die keine Pup-seelige Heimeligkeit aufkommen lässt. Zu keinem Zeitpunkt.
(Track 7 "Another Christmas Song" sei hier mal ausgenommen, denn er ist warm und schön)
Dieses Album ist ansonsten staubtrocken. Die Perfektion der Musik und der Arrangements ist beinahe angsteinflössend. In dieser Formation erreichen JETHRO TULL einen absoluten Höhepunkt! Ian Anderson bringt seine Charakter-Stimme extrem gut zum Ausdruck, spielt seine Querflöte unerhört mächtig, perfekt eingefügt in den Fluss der Musik. Sämtliche beteiligte Musiker spielen ihre Instrumente in so meisterlicher Manier, dass auch den geübten Tuller eine Gänsehaut erfasst. In dieser Formation (es gab duzende) sind TULL unglaublich gut!!

Es bedarf schon einiger Hör-Durchgänge, bis sich auch dem geübtesten Hörer die Qualitäten dieses Albums voll und ganz erschliessen. Keinesfalls Stoff für den Freund vordergründiger britischer Rockmusik! Aber ein orgastisches Vergnügen für den Rock-Connaisseur, der sich in seine Musik vertiefen kann. Für mich eines der besten Alben aller Zeiten!!!

Die drei Bonustracks "Live From Zurich" sind höchst fein! Und klar: Auch "Lokomotive Breath" MUSS dabei sein! Hier in sehr cool dargebrachter unplugged-Version.

Der Klang dieser CD ist über jeden Zweifel erhaben. Ich besass einst die Vinyl-LP, die mir leider verloren ging. Dieses CD-Remaster ersetzt meine LP absolut adäquat. Ich hab jetzt keinen Grund zum Trauern mehr.
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Mit dem 1989 bei Chrysalis erschienenen "Rock Island" geht Ian Anderson mit seiner Kult- Band Jethro Tull noch einen Schritt weiter weg von dem weitgehend ungeliebten Elektro-Sound des 84er Werks "Under Wraps".
Schon mit dem Vorgänger von 1987,"Crest Of A Knave", hatte der Flöten-Derwisch sich langsam wieder in gewohntere Sound-Gewänder geschmissen und damit viele Fans und Kritiker versöhnt.
Hier wird das Ganze insgesamt nun noch rockiger und erdiger.
Zwar werden mit Peter Vettesse und Martin Allcock zwei Gastmusiker für die Keyboards beschäftigt,der Fokus liegt aber klar auf einem Klangbild,das stärker an ältere Zeiten angelehnt ist.
Mit Martin Barre an der E-Gitarre,Dave Pegg an der E-Baßgitarre,dem akustischen Baß und Mandoline und,erstmals als echtes Bandmitglied,Doane Perry an den Drums,ist die Band vom Mastermind mal wieder bestens aufgestellt.
Anderson selbst übernimmt selbstverständlich wieder die Flöte und den mittlerweile (nach einer sehr schweren Stimmbänderentzündung) zurückhaltenden Gesang und steuert dazu einige Drum-Parts,Spiel auf der akustischen Gitarre und auf dem Synclavier bei.
"Rock Island" wird seinem Namen gerecht;man hat es hier mit recht knackigem (teilweise schon Hard-) Rock mit einigen Folk-Elementen zu tun,
was,wie von JT bekannt,eine sehr leckere Mischung ergibt,zumal auch die Kompositionen,Melodien überzeugen können.
Allerdings wird dem geneigten Hörer hier stilistisch nun wirklich nichts Neues geboten,was mich eigentlich nicht abschreckt.
Wenn ein Künstler seinen Weg gefunden hat und diesen auf hohem Level konsequent geht,stört mich das keineswegs.
Während Alben anderer "Wiederholungstäter",wie die des von mir vehement verteidigten Neal Morse,auch viele Ähnlichkeiten aufweisen,dabei aber mit immer neuen überwältigenden Melodien und Arrangements aufwarten können,kann Anderson die Qualität vieler älterer Alben für mich nicht ganz halten.
"Rock Island" ist recht gut,ein solides Jethro Tull-Album,jedoch werden,bei grundsätzlich ähnlichem Stil,die Klasse und die zündenden Ideen von Alben,wie "Aqualung","Heavy Horses" und vielen anderen nicht mehr erreicht.
Das umfaßt die Melodik ebenso,wie den Gesang und die Wirkung des Albums insgesamt.
Dennoch möchte ich "Rock Island" nicht missen,wenn es auch sicher nicht zu den besseren Tull-Alben zählt.
Im Vergleich zu anderen Arbeiten dieser letzten Phase der Band (Anderson wird wohl nur noch Solo arbeiten) kann "Rock Island" aber durchaus punkten.
Auch mit nicht wirklich genialen älteren Scheiben,wie "Too Old To Rock`n Roll,Too Young To Die" kann "Rock Island" locker mithalten.
Insofern ist dieses 17.Studio-Album der Band dem Genießer dieser Musikrichtung durchaus zu empfehlen.
Und das Cover ist auch ziemlich cool...

An der Klangqualität gibt es nichts zu nörgeln.
Das Album wurde mehr als solide eingespielt und aufgenommen.
Und mit dem Remaster von 2006 kann auch ein Klangästhet gut leben,meine ich.
Auf Remaster-Sünden wurde komplett verzichtet.
Das authentische Klangbild wurde beibehalten,dabei wirkt die CD frischer und detaillierter als die erste,alte CD.
Dazu gibt es noch drei (Live-) Bonus-Tracks.
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Ebenfalls ein Album der sogenannten "Spätphase" von JETHRO TULL und eines meiner Lieblingsalben. Wenn ich als Vergleich den Silberling "Catfish Rising" von 1991, zugrunde lege (Das Nachfolgealbum von "Rock Island"), so ist "Rock Island" eingängiger und auch flotter produziert. Selbst die Balladen haben "pepp" und die ganze Silberplatte ist von Anfang bis Ende, absolut unterhaltend und sehr flüssig.
Die 10 Stücke sind ohne experimente, sehr straight und vielleicht doch etwas "zu" rund.

Herrausragend finde ich "Kissing Willie" ein schönes flottes Stück, "Heavy Water" mit einem wunderschönen Refrain, "Another Christmas Song" fast schon zum mitsingen schön und "Strange Avenues".
Etwas stärker als "Catfish Rising", aber trotzdem knapp an 5 Sterne vorbeigeschrammt, weil mir dieses Album eben doch einen Tick zu rund produziert ist.
Satte, dicke 4 Sterne dafür.
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am 6. Dezember 2006
Diese Scheibe hier war der Nachfolger von Crest of a Knave, das Album von 1987, was die Fans wieder mit Jethro Tull versöhnte. Rock Island ist eine konsequente Weiterführung des einmal beschrittenen Weges. Beste Voraussetzungen, möchte man meinen, doch macht die Platte den Eindruck, als sei es Ian und seinen Mannen nicht ganz so leicht von der Hand gegangen. Ein paar der Songs scheinen schon beim Komponieren Schwierigkeiten gemacht zu haben, obwohl das Ergebnis dieser Songs nicht wirklich schlecht ist, eher guter Durchschnitt. Undressed to kill gerät mir ein wenig eintönig, ebenso Heavy Water und Another Christmas Song. Insbesondere bei diesen Songs glänzt die Band nicht so vor sonst gewohnter Spielfreude. The Whaler's Dues kommt tatsächlich so schwer wie ein Wal, quält sich knapp 8 Minuten (ich bin sonst ein Fan langer Stücke) durch den Player. Der Song hat bei weitem nicht das Flair und Leichtigkeit von Budapest. Nach diesen Worten fragt man sich, wie kommt der Rezensent trotzdem auf 4 Sterne --- nun, die Scheibe hat Highlights. Kissing Willie, der flotte Opener mit schlüpfrigem Thema, dargestellt in gekonnter Manier dank Ian. The Rattlesnake Trail ist ebenfalls ein flotter Rocker und stampft straight nach vorne. Immer noch rockig, aber etwas langsamer ist Ears of Tin, das in der Mitte des Songs durch eine Rythmuswechsel besticht. Der Titeltrack ist vielleicht auch eine Spur zu getragen, hat aber ein geniales Flötensolo zu bieten. Bei Big Riff and Mando packt Ian mal wieder die Mandoline aus, der Refrain ist hier für Tullverhältnisse harter Rock. Die im zweiten Abschnitt genannten Songs wären mir 5 Sterne wert gewesen, aber bei den übrigen Songs waren mir persönlich zu viele Schwächen drin. Für Jethro Tull ist es zwar ein grundsolides, aber durchschnittliches Album. --- So schrieb ich es auch schon zu der Version, die nicht remastered ist. Klanglich ist dieses Teil hier eine Verbesserung, die meisten Songs kommen klarer und transparenter. Musikalisch habe ich nichts hinzuzufügen, zu den Bonustracks mache sich jeder seine eigenen Gedanken.
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am 13. Mai 2011
Nach dem sehr erfolgreichen Crest of Knave, änderte Ian Anderson wieder die Stilrichtung. Während beim Vorgänger noch die Keyboards eine tragende Rolle spielten, sind diese bei Rock Island dezent in den Hintergrund gerückt, und die Gitarre rückt neben der Flöte wieder mehr in den Vordergrund. Sprich das Album rockt. Angefangen von Kissing Willie und natürlich - The Rattlesnake Trail, bis hin zu Heavy Water und Big Riff and Mando, darf sich der jahrelange Weggefährte Andersons - Martin Barre gute und harte Riffs aus dem Ärmel schütteln.

Das poppige Another Christmas Song erinnert mich ein bisschen an die Dire Straits und Mark Knopfler, der ja auch ein genialer Songwriter und Geschichtenerzähler ist.

Die interessantesten Songs sind für mich aber das 8-minütige - The Whaler's dune - und das letzte Stück - Strange Avenue - bei dem Anderson wieder einmal zeigen kann, welche zauberhaften Töne er aus seiner Flöter herausholen kann. Auch dieser Song wird dann rockiger, und hat ebenfalls ein bisschen Dire Straits Flair.

Die drei Bonustrack - The Dressing Room Tapes - sind dann eine nette Zugabe zum Schmunzeln, und runden ein sehr gutes Album und lohnenswertes Remaster ab.
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am 10. Dezember 2006
Schade, schade, schade! Hatten bisher alle remastered Veröffentlichungen von J-Tull Bonustracks, so muss man hier (und auf "Catfish Rising" und "Rock Island") mit der ursprünglichen Anzahl an Tracks vorlieb nehmen.

Auch auf der Website von Tull wird dazu keinerlei Stellung genommen. Traurig.
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