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Robot Hive/Exodus

Robot Hive/Exodus

20. Juni 2005
5.0 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Angesichts immer unbedeutender werdender, gleichförmiger und überproduzierter Rockmusik sehnt sich der ein oder andere zurück in die Siebziger, in denen Kreativität, Experimentierfreudigkeit und Groove Hauptbestandteile erstklassiger Songperlen waren.
Und ja, es gibt sie auch heute noch, diese einzigartige Musik, die sich aus ur-amerikanischen Einflüssen wie Jazz, Funk, Blues, Folk und sogar Gospel zusammensetzt. Und das alles in ein Hardrock-Format gepresst, dass einem so schnell nicht langweilig wird.
Zugegeben, auf "Robot Hive/Exodus" findet man den ein oder anderen Song, der etwas schleppend und wenig abwechslungsreich daherkommt, wie z.B. "Never be moved" oder "Pulaksi Skyway". Eine kleine Schwäche, die es auf dem Vorgängeralbum definitiv nicht gab.
Doch dem gegenüber stehen einige der mitreißendsten und besten Clutch-Songs, die man je gehört hat. Der energiegeladene Opener mit seinen wilden Gitarrenparts, das originelle "10001110101" oder das spritzige "10000 Witnesses" sind über jeden Zweifel erhaben und würden schon alleine locker die 5 Sterne einstecken.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings "Gravel Road", der sich von einem klassischen Folk/Blues-Song langsam zu einem Rocklied entwickelt, um dann nach etwa der Hälfte des Liedes in ein wahres Gitarren-Feuerwerk auszubrechen.
Fazit: Eine Perle für jeden, der, wie ich, von dem neuem Audioslavealbum enttäuscht ist und nach ununterbrochenem, originellen 70er Jahre Sound sucht.
Für Clutch-Fans ohnehin ein Muss, da es definitiv genau das Clutch ist, wie man es kennt und schätzen gelernt hat.
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Format: Audio CD
"Flannery" haut einen gleich mit seiner frickeligen Funkyness um, und gibt sehr gut die weiterentwickelte Vielschichtigkeit dieses Albums an ("Stole my Camero" wird nicht der einzige Chorus zum Mitgrölen bleiben...), während es dann beim "Burning Beard" tueflischgut einen mitten auf die Fresse gibt, und ebenfalls durch seine Tempiwechsel, Neils unverwechselbarer Stimme und Weirdness in den Lyrics überrascht ("The Power of the holy Ghost..."). Bei "Gullah" wird dann sleazy-cool einen Gang heruntergeschraubt, inklusive Nanana-Refrain und Schellen. Die Orgel (bei diesem Album nicht umsonst eine feste Institution) kommt erstmals mehr zum Einsatz. Mit "Mice & Gods" kommt der nächste Mitgröler. Packende Bridge, Chorus einfach zum Schreien gut. Wonach es auf den "Pulaski Skyway" geht, zurück mit Sleazyness und Minimal-Riffing, was schon beim Vorgänger "Blast Tyrant" bei "Cypress Grove" seinen Anfang fand. Was soll ich sagen? Auf in den nächsten Gröler: "Never be moved" gluckst nur so vor fuzzigem Organ und schubbst einen förmlich mit seinem Clap-Chorus in den Arschwackler. "10001110101" kommt zwitterartig wie ein cooler Sleazer und gleichzeitig ein Schlag auf die alte Clutch-Pauke daher. ...Und irgendwann hat jeder den Titel gelernt, auch wenns erst vollkommen durchgeknallt erscheint. Mit "Small Upsetters" dann der erste entspannte Instrumental-Jam des Albums, Orgel-Kniedellei inklusive, gefolgt vom anfangs etwas verquert scheinenden "circus Maximus", das sich jedoch beim Chorus zum puren Heavy-Schunkler entwickelt (Erinnerungen an "Drink to the Dead" werden wach...) und einmal mehr durch seine Lyrics fesselt. "Tripping the Alarm" - der nächste Instr.-Jam, sleazy udn relaxt, inkl. "10001..." Riff.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Hab das Video für Burning Beard 2-3 mal auf toonespoon . tv gesehen und fand es ganz nett. Hab mir die CD besorgt und fand sie ganz ok. Hab sie nochmal gehört und fand sie besser, hab sie jetzt bestimmt schon 30 mal gehört und sie ist einfach toll. Die Orgel erinnert etwas an Deep Purple wer das noch kennt. Finde auch die Anlehnungen an Blues sehr schön, sehr gelungene Musik ich würde sagen das beste Stück ist 10001110101.

Anspruchsvoller Rock sehr Abwechslungsreich, geht gut ab, nicht platt, sehr schöne wechselvolle Musik.

Nachdem ich lange Zeit fast abhängig war von SOAD und nichts anderes mehr hören konnte weil alles andere einfach nur langweilig und platt war dagegen eine hab ich mit Clutch eine gute CD mal wieder gekauft.
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Format: Audio CD
Ich überblicke derzeit von Clutch 8 CDs aus allen Epochen (und etliche Stunden Youtube ;-)).
Auch nachdem sich alle CDs nach exzessivem Hören mal etwas "gesetzt" haben, ist die Robot Hive noch immer mein Favorit.
Man merkt der Band hier unheimliche Spielfreude an. Neben den durchweg einfalls- und abwechslungsreichen Kompositionen mit tiefsinnigen Texten gibt es viele große und kleine Details (z. B. wie hier und da eine Cowbell oder ein Schellenkranz synkopiert eingesetzt werden, um dem fetten Groove noch eine extra Portion Eleganz zu geben, die herrlichen Hammond- und Wurlitzer-Einlagen, die kleinen aber gezielten backing vocals hier und da), die dieses Album für mich zu einer echten Perle machen.
Meinem Vorrezensenten kann ich mich bzgl. Pulaski Skyway auch nicht anschließen, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich finde die Nummer kickt ungeheuer, gerade auch der 7/8 bzw. Wechsel der Metrik in Refrain / Strophe.
Es ist insgesamt auch eine der (wenn nicht DIE) abwechslungsreichsten Scheiben von Clutch, was Stilistiken, Grooves, Feels etc. angeht. Man findet brachiale Prügler, groovige Rocknummern und funkige Instrumentals, gefühlvolle, melancholische (fast schon balladeske) Nummern - und dabei alles keine Lückenfüller, sondern klasse arrangierte und wie gesagt mit Liebe zum Detail produzierte Nummern.
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