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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 6. Juli 2014
Manchmal geht einem ein Licht auf, noch bevor man erleuchtet wird. Timm Kruse hat einen gewissen Hang zur Spiritualität, oder sagen wir es in der Sprache der Psychologen, er ist ziemlich "suggestibel". In Blaubeuren schlägt dann im übertragenen Sinn bei ihm der Blitz ein, als ihn der Vortrag eines indischen Gurus völlig aus der Bahn wirft, er Job, Beziehung und Kind zurücklässt und nach Indien in Gurujis Ashram zieht. Einfach so. Weil es nun mal sein muss und Guruji eine geradezu hypnotische Anziehungskraft auf ihn ausübt. Timm lernt das Leben im Ashram kennen und bemerkt zunächst nicht, wie er manipuliert wird und der Schein-Heilige Guru ihn und andere Jünger nach Strich und Faden ausnutzt. So wie Timm Kruse ihn beschreibt, muss Guruji eine wahrhaft eindrucksvolle Persönlichkeit sein, jemand, der besonders Menschen ohne festen Halt das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit bieten kann, sie anzieht wie ein Rattenfänger. Ein exzellenter Menschenkenner - nur leider kein Menschenfreund. Timm Kruse gewinnt schon bald das Vertrauen des Gurus und reist als sein Chauffeur mit ihm um die Welt. Quer durch Europa, in die USA und nach Kanada, immer auf der Suche nach reichen und steinreichen Gönnern, die sich an windigen Immobiliengeschäften oder geplanten spirituellen Heilzentren finanziell beteiligen. Die Blauäugigkeit macht auch vor den großen Portemonnaies nicht Halt. Aber Timm beschleichen langsam Zweifel und irgendwann kommt der große Knall, an dem er tatsächlich erleuchtet wird. Nur ganz anders, als er es sich gedacht hatte.

Das Buch schreibt Timm Kruse mit einem Abstand von einigen Jahren, nachdem er "seinen" Guru verlassen hat. Die Wunden sind erkennbar noch nicht verheilt und das ist vielleicht auch gut so, denn so gelingt es ihm sehr eindringlich, die Faszination zu beschreiben, die von Guruji ausgeht. Wie dieser seine ganze Umgebung nur durch seine Anwesenheit elektrisiert, wie er scheinbar Gedanken lesen kann, die tiefsten Geheimnisse seiner Jünger kennt. Aber auch, wie er manchmal ganz schamlos seine wahren Absichten offenlegt, ohne dass irgendjemand an ihm zweifelt. Geldgier, Eitelkeit, Hybris - alle Eigenschaften, die er in seinen Vorträgen so vehement geißelt, die vereint er in mustergültiger Weise auf seine eigene Person. Der Sri Wat Ashram ist eine kleine Sekte, wie es sie zu Tausenden in Indien gibt, aber sie ist genau wie jede andere Religion letztlich nur ein Mittel zur Machtausübung und Bereicherung. Unter Gurujis Jüngern finden sich nur Europäer. Indische Geldbeutel sind ihm nachweislich zu klein.
Es ist alles so offensichtlich, dass Timm rückblickend den Kopf schüttelt, es nicht früher bemerkt zu haben. So viele kleine und große Begebenheiten, so viele spöttische Bemerkungen über seine Jünger, die noch den größten Unsinn als göttliche Eingebung feiern. Timm Kruse seziert klarsichtig das Sozialgefüge im Ashram, die Hierarchien, die Boshaftigkeit des "Inner Circle" und die fast stasihafte Überwachungsmentalität. Und er zeigt auch den Blick der Außenwelt auf die Sekte, das Unverständnis, die Sorge um verlorene Angehörige. Die drei intensiven Briefe, die zwischen Timm und seinem Vater während der Ashram-Zeit gewechselt wurden, kondensieren die Lehre der Geschichte auf wenigen Seiten. Sie sind einfach brillant formuliert, ein intellektueller Schlagabtausch auf hohem Niveau. So präzise zusammengefasst habe ich den Zusammenstoß zwischen spiritueller und materieller Weltanschauung noch selten gelesen. Wohl dem, der so einen Vater hat. Und wohl dem, der so einen Sohn hat. Beide Seiten haben aus diesen Briefen etwas gelernt, da bin ich sicher.

In geschliffenem Stil und mit dramaturgischer Raffinesse konstruiert Timm Kruse seine wahrhaftig erlebte Geschichte, mit jeder Menge Selbstironie, aber auch geschrieben mit der Wut eines enttäuschten Liebhabers. Er war blind, jetzt kann er sehen. Auch eine Art Wunder. Und wer dieses Buch gelesen hat, der ist hoffentlich davon kuriert, sein Heil im Schlepptau eines Gurus zu suchen und erkennt die gefährlichen Mechnismen des Selbstbetrugs rechtzeitig. Denn Gurus laufen nicht nur in wallenden weißen Gewändern herum, sondern diese Typen stecken auch in Maßanzügen und bevölkern dann die Büros von Hedgefonds und Banken...
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am 9. Juni 2014
Timm Kruse ist ein Suchender. Suchende sind wir eigentlich alle, nur die wenigsten wissen davon.
Als er mit Ende 30 auf einem Esoterik-Festival in Blaufingen einem Guru begegnet, ist das Ziel seiner Suche klar: er muss zum Guru in den Ashram nach Indien!

Völlig verblendet, inspiriert und mit radikalem Vertrauen lässt er sein Leben und seine Familie hinter sich und reist nach Indien. Seine anfängliche Begeisterung für den Gottgesandten wandelt sich schnell in Misstrauen. Ist der Guru vielleicht doch nicht so göttlich, wie er tut?
Doch seine Zweifel sind ganz sicher unbegründet. Redet er sich zumindest ein und treibt sich während die nächsten Monate immer weiter in blindem Vertrauen in die Arme seines Guru.

Während Timm Kruse's Abenteuer im Ashram reist er immer wieder für kurze Zeit nach Hause. Das Unverständnis seiner ganzen Familie ist ihm ein Dorn im Auge. Wie kann man nicht nachvollziehen, einem Gottgesandten folgen zu wollen? Besonders sein Vater fleht ihn in Briefen an, sein Sohn möge doch endlich zur Vernunft kommen.

Doch Timm's Reise mit Guru und Gefolgschaft geht weiter. Halb Europa, Kanada und die USA durchqueren sie, mit Satsangs beglücken sie die Suchenden der Nationen.
Auf diesem Roadtrip beginnt Timm Fragen zu stellen. Warum lebt der Gottgesandte nicht seine eigene Lehre? Und wieso verhalten sich einige seiner Jünger auf einmal so komisch?

"Roadtrip mit Guru" ist ein ehrliches, eindringliches, völlig authentisches Buch, das einen Einblick in das Leben in einem Ashram gibt. Es erzählt von den manipulativen Fähigkeiten eines Betrügers, der sich Guru nennt. Dabei soll dennoch erwähnt sein, dass es sich sicher nicht in allen Ashrams so zuträgt.

Timm Kruse ist es letztendlich doch gelungen, Erleuchtung zu erlangen. Wir Westler nennen sie nur anders: sie heißt "Lebenserfahrung".

Ein tolles Buch, das in eine völlig andere, fremde Welt entführt. Gut und vor allem unterhaltsam geschrieben.

Kategorie: lesen!
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am 24. März 2014
Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Wahrscheinlich schreibt Kruse so eindrücklich bildhaft, weil er als TV-Macher von Haus aus Geschichten im Kopf gleich in Bilder umsetzt. Als Leser sitzt man förmlich im Kinosessel und verfolgt das spannende Roadmovie. Würde es tatsächlich verfilmt, dann vermutlich als Komödie: Ostwestfälischer Springinsfeld mit Vaterthema sucht seine Bestimmung. Er will sich und sein Leben verändern und dem verlogenen Berufsalltag als Medienmacher entfliehen und endlich sich selbst finden. Zufällig tritt ein indischer Guru in sein Leben, der all das bewerkstelligen könnte. Er folgt ihm und macht in dessen aufstrebendem Ashram schnell „Karriere“ im Spiel um die Gunst des Meisters. Auf dessen World-Tour, wird er zum Chauffeur des Gurus, erlebt den kompletten Zirkus der verblendeten Jüngerschar als grosses Ränkespiel, gerät in Turbulenzen und komische Situationen mit seinem Meister und wird schliesslich aus dem ganzen Erleuchtungs-Traum unsanft ausgespuckt. Eine wahre und typische Geschichte aus der Welt guruaffiner Sucher. Wie immer bei einer Komödie hat man mit allen Protagonisten Sympathie, also sowohl mit den naiven Jüngern als auch mit dem schlitzohrig -schlauen und doch irgendwie weisen Guru. Jeder macht Fehler, alle haben ihre allzu menschlichen Schwächen und jeder tritt irgendwann in den Fettnapf. Fazit: am Ende zeigt sich hinter der Scheinheiligkeit, dass sowohl Jünger wie Guru nur ganz normale Menschen sind, die ihr Ding machen wollen, aber in ihrer Prägung und Imperfektion gefangen bleiben. Hat der Guru den Schüler tatsächlich getäuscht, oder war das ganze Drama sein geplantes Spiel um den Schüler zu ent—täuschen? Das Ziel des ostwestfälischen Suchers scheint am Ende jedenfalls erreicht, wenn auch ganz anders als er es sich vorstellte: Er und sein Leben hat sich durch die Erfahrung deutlich verändert.
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TOP 500 REZENSENTam 14. März 2014
Ich gebe zu, die Überschrift stammt von Fernsehmoderator Matthias Opdenhövel und steht vorne auf dem Buch. Ich habe lange an einer Überschrift überlegt, aber es gibt einfach keine passendere. "Was für ein irrer Trip!" habe ich auch während der Lektüre immer wieder gedacht, dabei geschmunzelt, aber auch häufig verständnislos den Kopf geschüttelt. Noch immer wirkt der Bericht von Timm Kruse über seine wahren Erlebnisse während seiner Zeit als Jünger eines Gurus in mir nach.

Zum Inhalt:
Timm Kruse, 38, attraktiv und gebildet, hat einen Job als Fernsehredakteur. Er lebt mit einer Frau und ihrer Tochter zusammen. Dann kommt der Tag, der alles verändern wird. Er trifft auf einen indischen Guru und befindet sich sofort in seinem Bann. Er folgt ihm nach Indien in seinen Ashram und begibt sich mit ihm und weiteren Jüngern auf eine Reise durch Europa um Geld zu sammeln und einen weiteren Ashram in Schweden aufzubauen. Was er dabei erlebt sprengt jede Vorstellungskraft. Nach 9 Monaten hat er leider noch immer nicht seine persönliche Erleuchtung erlebt, spürt aber, dass er sich völlig von seinem alten Leben entfernt.
Sein Bild des göttlichen, allwissenden und charismatischen Gurus bröckelt mit der Zeit und zum Schluss schafft er auch den Absprung aus der spirituellen Welt zurück in sein altes Leben. Dies geschieht jedoch völlig anders als erwartet.

Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Timm Kruse hat einen lockeren und fesselnden Schreibstil. Sein Blick auf die Geschehnisse sind immer leicht ironisch. Die einzige Frage, die ich mir während der Lektüre gestellt habe und auf die ich bis zum Schluss keine Antwort gefunden habe, ist: Warum gerät jemand wie der Autor in den Bann eines Gurus? Das Buch gibt hierauf keine Antwort und deshalb wirkt es immer noch nach. Ist es der Wunsch nach Freiheit? Die Suche nach dem Glück? Der Wunsch aus allen Zwängen auszubrechen? Vermutlich von allem ein bisschen. Aber die Lösung ist es auch nicht. Das wird während der Lektüre mehr als klar.

MEIN FAZIT:
Humorvoller und ehrlicher Bericht von einem, der auszog, um Erleuchtung zu finden und auf völlig Menschliches traf. Lesenswert!
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am 25. September 2014
Ich habe das Buch nach einem positiven Artikel in der ZEIT gekauft und mit hohen Erwartungen begonnen - leider zu hohen. Das einzige, was mich dazu verführte, das Buch nicht auf halber Strecke wegzulegen war die Tatsache, dass es sich bei der Geschichte anscheinend um eine wahre Begebenheit handelt.
In einem jeher saloppen, keineswegs eleganten Stil gehalten berichtet der Autor von seiner Zeit mit dem Guru. Leider wird weder klar, was ihn motiviert hat dort zu bleiben, was die Faszination des Gurus wirklich ausmachte und warum er sich nicht lösen konnte, trotz aller Skepsis die er immer wieder betont. Der Autor scheint es selber (noch) nicht zu wissen.
Auch die Hintergründe, die Funktionsweise der Gemeinschaft sowie das Schicksal der einzelnen Personen werden immer nur angedeutet, nie analysiert oder bewertet. Alles löst sich plötzlich in Luft auf, trotz der Andeutungen, die während des Buches immer wieder gemacht werden.
Der vielgelobte Humor des Buches ist nicht meiner. Die sogenannten Weisheiten des Gurus, die dem Autor, wie er sagt, selbst beim Niederschreiben noch nachdenken lassen, sind Binsenweisheiten.
Ich habe aus dem Buch leider nichts gelernt.
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am 22. Juni 2014
Witzig, spannend, stilistisch klasse - wenn auch im letzten Drittel mit deutlichen Längen. Und man fragt sich, wer steckt hinter Sri What. Immerhin wirbt das Buch als "eine wahre Geschichte". Ein wenig Recherche und es manifestiert sich ein sicher charismatischer Guru, der wohl auch manipuliert, mit allen Frauen heimlich Sex hat, hinter Geld her ist, letzlich den "menschlichsten aller Menschen" (S.325). Wer den Autor Kruse oder seinen Doppelgänger noch als Devotee hören und sehen möchte, möge doch bei You Tube unter: "Impressions from Sri Vat Ashram suneagel" nachschauen. In einem andere impressions video erscheint auch eine Jutta, die sehr an jenes "Uhrwerk" erinnert.. Sehr lesenswert der Briefwechsel des Autor mit seinem Vater (S.230 ff), der die Unvereinbarkeit der Paradigmen und das liebende Ringen von Vater und Sohn miteinander deutlich macht. Ein wenig zu kurz kommt mir die Reflektion des Aussteigers nach Verlassen des Gurus. Da hätte ich mir mehr Einschätzung und Bewertung der Erfahrung des Autors für sein eigenes Leben gewünscht.
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am 19. Februar 2016
Ich habe mir dieses Buch als e-book zugelegt, um mir meine Zugfahrt in die Arbeit zu verkürzen, was hervorragend gelungen ist! Das Buch ist einfach geschrieben, mit einigen witzigen Passagen, aber auch mit einigen Einblicken in die persönlichen Erfahrungen und Gefühle des Autors, ohne sich jedoch in deprimierenden tiefschürfenden Sinnkrisen zu verlieren, obwohl das womöglich zeitweise sogar der Fall gewesen sein könnte. Auch der abgedruckte kurze Briefwechsel mit dem Vater des Autors hat zur Realiätsnähe des Buches beigetragen und daran erinnert, dass es sich nicht bloß um einen erfundenen Roman, sondern um tatsächlich erlebte Erfahrungen handelt. Für all diejenigen, die neugierig sind, wie das denn bei den Gurus so läuft und ohne viel Anspruch unterhalten werden wollen genau das Richtige.
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am 29. März 2016
Authentisch und doch überaus unterhaltsam gibt uns Timm Kruse Einblick in eine Welt, die uns Europäern zumeist fremd bleibt: ein Ashram in Indien gehört zu den durchaus gewöhnungsbedürftigen Dingen, die nicht jeder von uns ausprobieren möchte. Dass man es dort auch nur mit durchschnittlich "edlen" Menschen zu tun bekommt, ist schon ein Teil des Lernprozesses, den Timm auf seinem abenteuerlichen Weg durchmacht.
Anschaulich und nachvollziehbar schreibt er über die Faszination eines Gurus, sein persönliches Engagement und die Naivität vieler suchender Menschen, wie er selbst es letztlich auch ist.
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Spannend, amüsant, mit viel Humor und Messescharfem Blick fürs Wesentliche. Offen und ehrlich wird die Selbstsuche im Spiegel der Wunschvorstellungen kritisch beleuchtet. Der Leser ist in die Vielfalt der Erlebnisse hautnah einbezogen. Man könnte meinen, die „Erleuchtung“ setzt jeden Moment ein, bis…….
Klar und kritisch beleuchtet wird das Guru Geschäft mit der Verführbarkeit von Menschen, die sich auf Sinnsuche begeben Dabei wird allerdings keine Schuldzuweisung betrieben, sondern der Autor beginnt bei sich selbst .Sehr empfehlenswert für Sinnsucher und Neugierige
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am 15. Juni 2014
Ausnahmsweise stimmt die Kurzbeschreibung zu dem Roman hundertprozentig, ohne Übertreibungen. Der Autor der Geschichte, ein attraktiver junger Mann, 38, fest liiert, arbeitete als Fernsehredakteur. Alles wie gewohnt, doch etwas fehlte... Und eines Tages wendet sich das Leben von Timm Kruse in einer Richtung, mit der man nicht rechnete.

Auf einem Esoterik-Festival in Blaufingen begegnet der Autor einem Guru und es geschieht etwas mit ihm. Der Guruji zieht ihn magisch an, Timm möchte mehr wissen und ihm wird klar: Er möchte dem Guru nach Indien in seinen Ashram folgen, was er auch tut. Er verlässt sein Leben und begibt sich auf die Suche nach Neuem, Unerklärlichen, Wichtigen, nach Erkenntnissen, die ihn der Wahrheit des Lebens näher bringen sollen. Das was als recht abenteuerliche und die Sinne berauschende Reise beginnt, endet anders als erwartet...

Ein eindringlicher Bericht über einen Abschnitt aus dem Leben des Autors, der den Leser mit seiner Ehrlichkeit besticht. Schonungslos schildert Timm Kruse seine Erlebnisse, sowohl positive als auch negative. Was mir besonders gut gefiel, dass der Autor nach all den Erfahrungen nicht dazu geneigt war, alles als negativ darzustellen, sondern auch die positiven Seiten solcher einen esoterischen oder besser gesagt, spirituellen Suche ansprach.

"Roadtrip mit Guru" ist ein bestechend ehrliches Buch, das mit viel Sinn für Humor, spannend, unterhaltsam und gekonnt erzählt wurde.
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