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Risk: Du sollst mich fürchten Taschenbuch – 1. Juli 2007

2.9 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Scott Frost ist Drehbuchautor erfolgreicher TV-Serien, er schrieb unter anderem für "Twin Peaks" und "Akte X". "Risk", sein erster Thriller, war für den Edgar Award 2005 für das beste Thrillerdebüt nominiert und wurde in Deutschland zum Bestseller. Scott Frost lebt und arbeitet in Los Angeles.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1

Im Saal hing der starke Geruch von zu vielen Rosen, wie man ihn aus den
Krankenhauszimmern von Unfallopfern kennt. Eine süßliche, leicht ungesunde
Luft. Sie riecht so gut, dass man sofort weiß, etwas Schreckliches muss
vorgefallen sein.
Schon komisch, dass das Leben, das man sich für sein Kind vorstellt, so gar
nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Darin unterscheidet es sich kaum
vom Polizistendasein, außer dass mich das, was ich zu Gesicht bekomme, umso
weniger überrascht, je länger ich Polizistin bin. Und je länger ich Mutter
bin - Na ja, ich muss das nicht weiter ausführen, oder?
Ich sah dem Auftritt meiner Tochter bei einem Schönheitswettbewerb zu. Es
ging um nichts Geringeres als die Wahl zur Königin der Rosenparade. Wie
kann man sich auf einen solchen Augenblick vorbereiten?
Wie zum Teufel war das bloß alles passiert?
Eigentlich hätte ich mich glücklich schätzen sollen, dass meine Tochter auf
der Bühne stand, nicht wahr? Sie ist hübsch, intelligent. Nur, bei
Schönheitsköniginnen habe ich immer Mädchen aus Texas vor mir gesehen, in
deren Augen der Glanz eines missionarischen Eifers lag, als würden sie
einem eine bestimmte Glaubensmarke andrehen wollen. Und immer hatte ich mir
dabei vorgestellt, es wären natürlich die Töchter von anderen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Polizistin bin, wenn ich an das alles
nicht so recht glauben wollte. Man musste sich nur die Mädchen auf der
Bühne anschauen. Von links nach rechts: Kimberley, Rebecca, Kellie, Grace,
Caitlin. Sie alle hatten etwas zu verbergen - es war nicht zu übersehen.
Dazu brauchte es noch nicht mal den Blick eines Polizisten. Kellie hatte
sich die Nase richten lassen, Grace die Zähne, Caitlin die Lippen - Weiß
Gott, was Kimberley alles an sich hatte machen lassen. Und Rebecca - an
Rebecca war so ziemlich alles retuschiert.
Was nicht perfekt ist, kann verborgen werden. Schönheitsköniginnen klammern
sich daran, als wäre es eine unerschütterliche Wahrheit.
Meine eigene Tochter verheimlichte bei der Bewerbung zum Wettbewerb zwei
Piercings. Ich könnte drauf wetten, dass die Juroren darüber nicht
glücklich sein dürften: Ich jedenfalls war es nicht. Ich erfuhr davon nur,
weil ich in ihrem Badezimmer das Desinfektionsspray fand.
Nichts lässt sich jemals wirklich verbergen - niemals. Die einzige
unerschütterliche Wahrheit eines Polizisten. Ich sah zu meiner Tochter und
überlegte, wie sie mir hatte so fremd werden können. Ich wusste es nicht.
Es geschah einfach so wie der Wechsel der Jahreszeiten. Ein Abgeordneter
des Umzugkomitees in weißem Anzug ging von Juror zu Juror und sammelte die
Zettel mit den Punktzahlen ein. Ich sah mich nach den Eltern der anderen
Mitbewerberinnen im Saal um. Sie waren leicht zu erkennen. Sie schienen
alle einem verlorenen Stamm von Menschen mit vollkommen ebenmäßigen
Gesichtszügen und Gliedmaßen anzugehören. Es war kein Zufall, dass ihre
Töchter auf der Bühne standen. Manche von ihnen hatten seit ihrem fünften
Lebensjahr an dem Umzug teilgenommen.
Aber warum Lacy? Es wollte mir nicht in den Kopf. Vor einem halben Jahr
noch hatte ihre Garderobe aus nichts anderem als Jeans, T-Shirts und Doc
Martens bestanden. Was machte sie in Taft und Schuhen mit hochhackigen
Absätzen?
Ich sah zu den beiden Beamten aus unserem SWAT-Team, die in dunklen Anzügen
am Saaleingang standen. In den Wochen vor dem Umzug waren Gerüchte
aufgekommen, dass das Undenkbare geschehen würde. Aber solche Gerüchte
kursierten jetzt überall. Bei jeder öffentlichen Veranstaltung, bei jedem
Krümel weißen Pulvers, das nicht zuzuordnen war; sie waren allgegenwärtig.
Im Saal waren alle erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die
Tatsache, dass die Tochter einer Polizistin zu den Bewerberinnen gehörte,
schien allen Beteiligten ein größeres Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.
Allen außer mir.
Der Conferencier, ein ehemaliger Fernsehschauspieler, der vage Ähnlichkeit
mit sich selbst in jüngeren Jahren aufwies, schritt zum Mikro.
»Ladys und Gentlemen, es ist so weit, wir kommen zur Krönung unserer neuen
Königin.« Der Saal verstummte. Ich sah zu Lacy und fragte mich, ob ich es
überleben würde, Mutter zu sein. Sie hatte mir um jeden einzelnen
Nervenstrang im Leib eine Schlinge gelegt, und nun zog sie sie straff. Das
ändert sich nie, angefangen von dem Moment, in dem der Arzt sie dir auf die
Brust legt, bis zu dem Augenblick, in dem man den Brustwarzenring und das
Diaphragma in der Schublade mit den Socken findet.
Mein Pager begann zu vibrieren. Die Frau neben mir warf mir einen Blick zu,
als wäre ich soeben aus einem Müllcontainer gekrochen. Ich zog ein wenig
meine Jacke zurück, damit sie die Waffe an meiner Hüfte sehen konnte.
Mit blankem Entsetzen starrte sie sie an, wie es immer geschieht, wenn
Zivilisten eine Waffe zu Gesicht bekommen.
»Meine Tochter ist die Zweite von rechts«, flüsterte ich ihr zu. »Sieht sie
nicht toll aus?«
Die Frau lächelte nervös und sah schnell wieder weg. Anscheinend hatte sie
keine Lust, einer von Leidenschaft gepackten Mutter zu widersprechen.
Ich sah auf den Pager: die Handynummer meines Partners.
Ich hatte ihn angewiesen, mich keinesfalls zu stören, außer man fand eine
Leiche. Offensichtlich war irgendjemand irgendwo in Pasadena eines
gewaltsamen Todes gestorben. Ich versuchte mich auf die Bühne zu
konzentrieren, meine Gedanken aber schweiften zum fernen Tatort. Ich
stellte mir die Position der Leiche vor und ließ dann das Geschehen Schritt
für Schritt rückwärts ablaufen. Ich konnte den dumpfen Aufprall des Opfers
auf dem Boden hören. Den Knall eines Schusses. Die Geräusche eines
Handgemenges.
Reißenden Stoff. Einzelne Stimmen, die immer wütender wurden, je weiter
alles außer Kontrolle geriet.
Ein Blitzlicht flammte auf.
»Und die Rosenkönigin des Jahres 2003 ist ...«
»Komm schon, Lacy«, fl üsterte ich. »Du schaffst es!« Ein Junge um die
zwanzig mit langen Dreadlocks und einer knielangen Jacke sprang auf der
anderen Seite des Gangs von seinem Platz auf, kam ins Stolpern und stürzte
fast zu meinen Füßen auf den Teppich. Verlegen sah er kurz zu mir auf, als
würde er mich kennen, dann lief er durch den Gang und verschwand. Ich
hörte, wie hinter mir Bewegung in die Menge kam. Aus dem Augenwinkel sah
ich jemanden aus dem Publikum, der sich erhob und voller Entsetzen zur
Bühne deutete.
Als ich mich wieder nach vorn wandte, sah ich Lacy, die ihr Kleid lüpfte
und eine dunkle, an ihrem Oberschenkel befestigte Plastikflasche löste.
»Ihr vergiftet den Planeten für eine beschissene Parade!«, rief Lacy und
sprühte dabei ihr Unkrautvernichtungsmittel ins Publikum. »Pestizide töten,
Herbizide sind Gift. Ihr alle seid Mörder!«
Die Leute warfen sich unter die Stühle und hielten sich schützend die
Programmhefte über den Kopf, jemand schrie: »Gift, das ist Gift, sie hat
Gift!«
Ich sprang von meinem Platz auf und schob mich durch die in Panik geratenen
Zuschauer, die durch den Mittelgang zu fliehen versuchten. Auf der anderen
Seite des Saals zog einer der SWAT-Beamten seine Waffe und stürzte in
Richtung Bühne; offensichtlich hielt er meine Tochter für bewaffnet.
»Nein«, rief ich ihm zu, was aber im Geschrei und Chaos, das im Saal
herrschte, unterging. Ich zückte meinen Ausweis, rief »Polizei«, hoffte mir
dadurch einen Weg durch die Menge bahnen zu können, aber die Leute hatten
nur die Ausgangsschilder im Blick. Eine Frau in einem rosafarbenen Kleid
krachte gegen mich. Sie hatte Tränen in den Augen, ihr Haar war mit
Unkrautvernichtungsmittel besprüht. Kurz sah sie mich an, bevor sie mit dem
Rest der Menge weitergespült wurde.
Jemand, der den Beamten mit seiner...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 31. Juli 2007
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 16. November 2009
Format: Taschenbuch
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2008
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juli 2007
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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