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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Rise...Then Rest
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,99 €

am 8. November 2014
Hahaha Jungs, mit mir nicht! Ich mag vielleicht doof aussehen – aber sooo einfach lasse ich mich von niemandem veräppeln! Oder doch? Ich habe das dicke Booklet des neuen CRISIX-Zweitwerks „Rise...then rest“ jetzt bestimmt fünf mal von hinten bis vorne durchgelesen...aber diese spanischen Thrash-Metaller scheinen wohl tatsächlich nur einen (!!!!) Sänger in ihren Reihen zu haben. Wenn man sich die vielseitig-hyperaktive, zeitweise echt anstrengende Energieleistung des Mikrofonmannes genauer in „Ohrenschein“ nimmt, dann würde so manch unbedarfter Hörer gewiss auf mindestens drei Sänger tippen. Kreisch, gröhl, krächz, zeter, brüll und tirili! Alter, der Typ hat echt ne Macke!
Der irrwitzige Gesang passt zum Sound der fünf Barcelonarianer aber dermaßen wie Popo auf Eimer, dass es eine echte Wohltat ist. In Punkto Songwriting können CRISIX zwar längst nicht in der Champions-League mitspielen, gehören in der Thrash/Metal-Bundesliga (oder doch besser Primera Division?) heuer aber als Top-Favorit auf's vordere Tabellendrittel. Der Band gelingt vor allem das, was längst etablierten Genre-Königen wie MEGADETH , TESTAMENT oder zuletzt EXODUS und OVERKILL (mit Abstrichen!) nicht mehr auf die Kette kriegen: Sie klingen frisch, unverbraucht und wirklich sehr spannend. Mangelnde Routine kontern die Herren einfach durch ihre Spielfreude – und die hört man wirklich überdeutlich!
Stilistisch sind CRISIX größtenteils im lupenreinen Bay/Area-Thrash zu Hause, neigen aber gleichzeitig auch zum ungestümen Riff-Bombardement á la LAMB OF GOD oder PANTERA. Wenn man hier – wie u.a. beim coolen „Bring 'em to the pit“ - eindeutige Metalcore-Einflüsse heraushört, dann sieht der Hörer vor seinem inneren Auge tatsächlich die legendärem Asi-Prügler M.O.D. wüten – und deren Scheiben „Rhythm of fear“ und „Devolution“ sind bis heute ja eh kläglich unterschätzt! Und das die Herren Musiker zu allem Überfluss sogar noch richtig geil spielen können, das zeigen allein die unzähligen, waghalsigen Melodieläufe und Pirouetten, die (fast) jeder einzelne Song zu bieten hat.
Zugegeben, gegen Ende der 48inütigen Spielzeit verlieren sich CRISIX leider doch etwas in belanglosen Rock'n Roll-Banalitäten...denn Nummern wie „Waldi Gang“ oder das höchst unnötige „Ace of spades“-Cover (MOTÖRHEAD, natürlich!) hätte man gewiss knicken können. Das Filetstück von „Rise...then rest“ ist zweifelsohne das mittlere Album-Drittel: Granatenstarke High-Energy-Thrasher wie „Those voices shall remain“ , „One by one“ (Milano-time?) , „Army of darkness“ (Hammer-Chorus!) , „Frieza the tyrannt“ (dito!) und dem beschwingt anfangendem, sich allmählich zu einem reinrassigen Headbanger auftürmenden „Volcano face“ zünden möglicherweise nicht sofort auf Anhieb...dafür aber nachhaltig! Keine Frage, dieses Break-lastige, mit allerlei Überraschungen auftrumpfende Stück musikalischen Adrenalins muss man erst mal verdauen. Und sicherlich gibt es Leute, die sich allein schon wegen des gewöhnungsbedürftigen Gesangs schnell abwenden werden. Das ist aber auch absolut in Ordnung – so lange es mir gefällt !!!
Der 12-Tracker wurde soundtechnisch übrigens von Erik Rutan (ex- MORBID ANGEL) in Szene gesetzt, was allerdings zwangsläufig kein (!) Qualitätsmerkmal ist. Auf „Rise...then rest“ hatte der US-Knöpfchendreher ausnahmsweise mal einen guten Tag. Denn der Sound ist echt mörderisch - aber zum Glück kein Stück überproduziert. Alles toll also??? Jaaa, das kann man absolut behaupten. Wer diese coole Scheibe verpasst, der hat es wohl auch nicht besser verdient. Und versprochen: Spätestens bis zum nächsten Album habe ich das eingangs erwähnte, verwirrende Sänger-Rätsel restlos aufgeklärt!
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am 12. April 2014
Mit diesen Worten wird man auf dem ersten Track der brandneuen Scheibe der spanischen Thrasher CRISIX begrüßt.
Und genau das bekommt man auf diesem Album auch geboten!

Der Old School Thrash Metal mit einer geilen Produktion, die von Erik Rutan höchstpersönlich veredelt worden ist, haut einem tatsächlich die Birne weg.
Dabei sind besonders der charakteristische Gesang und die Hymnenhaftigkeit der Songs zu betonen, die zum Mitgröhlen einladen.
Aber auch auf filigrane Gitarrenmelodien wurde nicht verzichtet, was meiner Meinung nach das Album besonders auzeichnet. Genau an den richtigen Stellen platziert führen die einprägsamen Meoldielinien dazu, dass die Songs in Verbindung mit den keifenden Vocals sofort im Ohr hängen bleiben.

Gnadenlos pflügt sich der Fünfer durch eine 12-Song Platte, die von Anfang bis Ende abgeht wie ein Zäpfchen aber dadurch nichts an Eingängigkeit einbüßt.
Selbst der Covertrack "Ace Of Spades" wirkt in keiner Art und Weise gezwungen oder langweilig, er fügt sich als fette Thrash-Interpretation des Klassikers in das Album als Ganzes ein.

Empfehlungen zum Reinhören meinerseits sind wie bereits erwähnt der erste Song, "Rise... Then Rest", natürlich das durchschlagende "Bring 'Em To The Pit", "One By One", der Hammertrack "Seven" und "Scars Of The Wolf". Der beste Ratschlag ist aber ohnehin sich das Album direkt als Ganzes zu geben.

Freunde des kompromisslosen Thrash, der zu ordentlichem Abbangen und Mitgröhlen einlädt, aber trotzdem auf einem hohen Niveau gespielt wird und nicht vor eingängigen Melodien zurückschreckt, sollten in jedem Fall CRISIX anchecken. Es lohnt sich!
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am 18. April 2014
Das Album der Spanier macht genau das, was ein Thrash Album machen sollte: Verdammt viel Spaß! Wer auf Bands wie Exodus, Municipal Waste, Toxic Holocaust, Anthrax, Testament, oder auch Tankard und Co. steht, kommt hier nicht dran vorbei! Absolute Kaufempfehlung! Jetzt wäre es nur noch schön die Band hier auch mal live sehen zu können!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. April 2014
Thrash Metal aus Spanien ist jetzt nicht alltäglich! Die 2008 als Crysus gegründeten Crisix bringt nach ihrem Debüt 2011 nun ihr zweites Album "Rise... Then Rest" beim deutschen Underground Label Apostasy Records heraus. Die augenscheinlich noch recht jungen Spanier lärmen Bay Area beeinflussten Thrash Metal der frech und rotzig klingt und mit ordentlich ballernder Produktion begeistern kann. Der hektische, teils punkige Thrash ist jedoch für meine Ohren recht stressig und erinnert gerne an die Frühzeit des Genres jedoch ohne weiße Turnschuhe und 80er Jahre Produktion.
Das hat Biss und macht auch Laune, ist aber insgesamt nur solide Kost, die mit einem humorigen Lied wie "Waldi Gang" etwas aufgelockert wird. Der teils hohe und heisere Gesang ist nicht übel, die Riffs haben Durchschlagskraft. Crisixs Musik ist jedoch live sicherlich eine Band da sie roh und mächtig klingt und mit den oft eingesetzten Gang-Shouts genau für die Bretter dieser Welt gemacht ist. Im eigenen Land ist man mit dieser CD sicherlich ein Platzhirsch, europaweit und international ist das für meinen Geschmack gehobener Durchschnitt mit einer soliden, aber überflüssigen "Ace Of Spades" Covernummer am Ende der CD.
Thrash Lunatics dürfen gerne ein Ohr riskieren!
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