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Die Ringe des Saturn. Eine englische Wallfahrt Gebundene Ausgabe – Januar 1995

4.6 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Werbetext

W. G. Sebald wandert durch die einsame Heidelandschaft der englischen Grafschaft Suffolk und stößt immer wieder auf die Spuren wundersamer Geschichten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

W.G. Sebald, geboren 1944 in Wertach, ging nach dem Studium in die Schweiz und dann nach England. Seit 1970 lebt er als Dozent in Norwich. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen: Schwindel, Gefühle (1990), Die Ausgewanderten (1992), Die Ringe des Saturn (1995) und Luftkrieg und Literatur (Hanser, 1999).

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Habe das Buch von einem sehr guten Freund geschenkt bekommen - ein großartiges Buch weitab von dem, was es sonst an Büchern so gibt. Sicherlich nichts für jemanden der eine "spannende Geschichte" sucht, sondern etwas für jemanden, der Geschichte und das, was sich dahinter verbirgt, spannend in einer ungewöhnlichen Form verwoben, zu schätzen weiß.

Ich habe es in einem ähnlichen Rhythmus gelesen, wie der Erzähler seinen Text in die einzelnen Stationen seiner Wallfahrt unterteilt hat. So war es für mich wie eine Schatztruhe, aus der ich Tag für Tag etwas kostbares hervorholen konnte.

Das beste Buch, was ich seit langem gelesen habe. Da weiß man, wofür man sehr gute Freunde hat...
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Von Diethelm Thom VINE-PRODUKTTESTER am 22. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Es zieht den Sprecher/Autor nach Suffolk in England, nach seiner Beschreibung einem gottverlassenen, einsamen Stück Erde, das er durchwandert. Hier findet er offenbar die landschaftlichen Entsprechungen für sein Lebensgefühl und seine Auffassung von der Geschichte der Menschen. Die besteht nämlich für ihn in erster Linie aus "Kalamitäten" (350), die rastlose Tätigkeit der Menschen sieht er regelmäßig enden in Katastrophen, unvorstellbarer Grausamkeit und Zerstörung. So wird das Wandern in der Heide von Dunwich zu einem Herumirren, das "beängstigend und grauenvoll" (205) ist. Er trifft andere einsame Einzelne, Sonderlinge. Die Schilderungen geraten immer wieder ins Surrealistische, Unheimliche. Sebalds Menschen sitzen seit Ewigkeiten als Fischer in primitiven Schutzzelten am Strand, wortlos, kommunikationslos und starren aufs Meer oder ebenso als alte Seefahrer regungslos im "Reading Room" von Southwold mit Blick aufs Meer oder als die letzten Überlebenden des unglücklichen Adelsgeschlechts der FitzGeralds, die sich wie Schlafwandler in ihren dick verstaubten Interieurs bewegen. Die Orte und die Zeiten verwirbeln sich, die Gegend bei Dunwich kommt dem Wanderer so leer und einsam vor, dass "er kaum zu sagen vermöchte, ob er an der Küste der Nordsee sich befindet oder nicht vielleicht am Ufer des Kaspischen Meers oder am Golf von Lian-tung." (187). Die Vergangenheit existiert "bloß als Erinnerung", die Zukunft nur als "Furcht und Hoffnung" (186). Und während er sich mehr im Vergangenen als im Gegenwärtigen bewegt, ergeben sich für ihn immer wieder die rätselhaftesten Zusammenhänge, Korrespondenzen, die ihn faszinieren, aber auch verwirren.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
W.G. Sebald wandert in zehn Kapiteln durch die englische Grafschaft Suffolk, eine Gegend, die scheinbar genauso gut auf dem Mond liegen könnte. Die Orte, die er dabei passiert und aufsucht, haben stets den Anstrich des Wunderlichen und Verhärmten, die Asche und der Staub in den Dingen wir ständig evoziert, und durch die Weite der Perspektive, auf die Vergänglichkeit hinter allem gerichtet, könnte man meinen, Sebald beschreite die Umlaufbahn eines verwaisten Planeten. Geschildert wird das Anwesende nur im Kontrast zu seinem Verfall, seiner Leere; das Entschwundene türmt sich und wirft hohe Schatten auf alles.

Heiden, Felder, Wälder, gleichförmig und -farbig fast, in denen einst dann und wann die Herrenhäuser der Neureichen und Altadeligen standen und über deren Bewohner es viele wundersame Geschichten zu erzählen gibt, die alle aus den erstaunlichsten Kompendien stammen, von denen man kaum weiß, ob man an ihre Existenz glauben soll. Eine Landschaft aus Papier und Vergangenheit.

Menschenleere, anberaumt. Ferne Zeiten, der Landschaft noch geläufig in ihrer abgewandten Seite, aber bereits abgezogen von den Wänden der Geschichte, überholt, verstorben schließlich. Gab es die Welt, die abgezogen wurde, wirklich; ist sie vielleicht sogar wirklicher als die Wirklichkeit, die, aggressiv und unübersichtlich, keine Landschaften erschafft, sondern sie bloß verenden lässt und zerstört? Aber dieses Zerstörungswerk begann schon früher und Sebalds Buch ist eine Chronik dieser Zerstörung, an deren Endpunkt wir noch nicht angekommen sind.
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Format: Taschenbuch
W.G. Sebalds im Hochsommer durch den Nordosten Englands streifender Erzähler hebt am Wegesrand gefundene Geschichten von Menschen, Bauwerken und Landstrichen auf und betrachtet sie mit einer fast krankhaften Detailgenauigkeit und Schonungslosigkeit. Fast alle handeln sie von enttäuschten Hoffnungen, von Zerstörung, von monumentalem Irsinn. In Sebalds bedächtiger Sprache, die sich mit beeindruckender Unbeirrbarkeit jeglicher Laxheit, Verkürzung und Schnoddrigkeit enthält, durchwirkt er geschichtlich Verbürgtes mit Erdachtem oder nachfühlender Spekulation, streut Abbildungen und alte Photographien in den Text, knüpft Assoziationen an Fundstücke, so als spiegelte sich alles in allem. Die Wirkung ist unbeschreiblich. Die auch dem Leser in Bruchstücken bekannten geschichtlichen Fakten werden so magisch verwandelt und erhalten bekommen eine irreal-mythische Tiefe, die Fiktion hingegen bekommt den Anschein von Geschichte.
Hinter dieser Methode, den Leser durch das Changieren zwischen den Ebenen zu verunsichern, verbirgt sich natürlich Humor, aber er tritt eben nur auf diese sehr textferne Weise, in der Wechselbeziehung zwischen Autor und Leser auf. Aus dem Text selbst spricht ein tiefes Pathos. Das vehemente Erinnern, das Aufheben und Behalten von Geschichten, ist hier eine wütende Rebellion gegen das menschliche Vergessen und gegen die Zerstörung, ist auch Trauer über die Flüchtigkeit menschlicher Illusionen und Träume, ist der Schmerz über so viel sinnlosen Schmerz. Dieses Buch ist also schwere Kost, und die ganze Stimmung findet sich im Bild des verlassenen Küstenortes, auf dessen Amüsiermeile sich niemand mehr amüsiert, der in der flirrenden, schwülen Hitze steht und schweigt.
W.G.
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