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Der Ring des Salomo. Bartimäus 04. Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 9. Oktober 2010

4.5 von 5 Sternen 127 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Glossar zu der Welt von Bartim??us: Jetzt reinlesen [517kb PDF]|Landkarte zu der Welt von Bartim??us: Jetzt ansehen [638kb PDF]| Interview mit Jonathan Stroud: Jetzt reinlesen [468kb PDF]

Produktbeschreibungen

Amazon.de

„Oh Bartimäus, bedeutendster aller Dschinn, Born der Weisheit – schmerzlich vermissten wir deine scharfe Zunge. Endlich jedoch lauschen wir erneut deinen unglaublichen Erzählungen!“. So oder ähnlich dürften Lobpreisungen einer quer über die Welt verstreuten Anhängerschaft lauten, sobald sie den neuen Band um den Jahrtausende alten tolldreisten Dämon in Händen hält. Die Furcht, Jonathan Stroud gelänge kein reibungsloser Anschluss an seine geniale Bartimäus-Trilogie, sei etwaigen Zweiflern genommen: Nach wenigen Worten ist es, als träfe man einen guten Freund aus früheren Tagen. Schon 959 v. Chr., also weit vor seiner Begegnung mit Nathanael, war der Titelheld nämlich ein begnadeter Schmeichler, niemals um Eigenlob verlegen sowie voll von „geistiger und körperlicher Geschmeidigkeit“.

Was aber treibt unser Held? Nachdem Bartimäus einen Magier König Salomos austrickst, verspeist und „fröhlich rülpsend“ hinfort fliegt, beginnen seine Verstrickungen. Auf frischer Tat ertappt, brummt man ihm unwürdige Arbeiten auf, welche er mit diversen Respektlosigkeiten quittiert. Unbelehrbar in Gestalt eines Nilpferds im Baströckchen anzügliche Lieder über das königliche Intimleben zu trällern, sprengt endgültig die Grenzen: Bartimäus wird mit einem höchstgefährlichen Auftrag bestraft – denn niemand macht sich über den gefürchteten Salomo lustig, dessen unbestrittene Herrschaft auf einem mächtigen Zauberring basiert, mit dem er sogar Geister der höchsten Ebene knechtet. Jene Anweisung trägt allerdings maßgeblich zur Wendung der Geschehnisse bei, indem eine schöne und äußerst kluge Attentäterin den Weg des Dschinns kreuzt.

Selbst haushoch überlegenen Widersachern begegnet Bartimäus daraufhin in gewohnter Manier betont lässig. Entsprechend prächtig amüsiert man sich. Diese erzählerische Brillanz erreicht Jonathan Stroud eben nur, wenn jene Wesenheit im Spiel ist. Da es sich lediglich um eine – übrigens abgeschlossene – Geschichte von zahlreichen möglichen Episoden aus dem ruhmreichen Leben des Dschinns handelt, taugt Der Ring des Salomo als leckerer Appetizer für Leser, welchen die Lektüre der Trilogie noch bevorsteht. Alle anderen können sich Strouds Roman wie ein köstlich zubereitetes Dessert genüsslich einverleiben. Mehr davon! – Fenja Wambold

Pressestimmen

"Ein unschlagbar liebenswert-böses Team. Stroud lässt auf jeder Seite Funken sprühen." (Bild am Sonntag)

"Wir wiederholen: Es gibt noch andere gute Kinderbücher neben Harry Potter! Und ein paar davon schaffen es sogar, aus dem übermächtigen Schatten des Zauberschülers herauszutreten. […] Stroud hat seine eigene Handschrift. Seine Helden […] kämpfen nämlich mit der mächtigsten Zauberwaffe des Universums: Humor!" (Stern)

"Strouds politischer Fantasy-Roman gehört aktuell fraglos zu den besten seiner Gattung." (Die Welt)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Da ist er also wieder! Der Dschinn mit dem erfrischenden Wesen eines Halunken.
Habe ich den Autor nach Valley - Tal der Wächter noch gelobt, dass er sich nicht um des Erfolges wegen an Bartimäus festklammert, so hat er mich nun eines besseren belehrt, denn er er hat ihn doch zurückgeholt.

Die Geschichte spielt nun aber im Jahre 950 v. Chr. - in und um Jerusalem herum, zu Zeiten des Königs Salomon. Soll also zeigen, wie alles begann. Nun das stimmt nicht ganz, denn Bartimäus war zu dieser Zeit schon ein wenig länger am Start - so etwa seit 3020 v. Chr. Nun denn, egal.
Sofort merkt man, dass Jonathan Stroud wieder in heimischen Gefilden die Tasten schwingt. Der gewohnt rotzige Ton, die bekannten Fußnoten, um den Lesern beiläufige und witzige Informationen zu liefen, und ein Dschinn, der hier schon jenen unverwechselbaren Charakter hat, wie wir ihn dann später in London kennenlernen durften. Man könnte jetzt gemein sein und sagen: Nichts Neues unter der Dämonensonne. Aber das wäre nur die halbe Wahrheit.
Dennoch muss ich bemerken, dass der Autor hier eine eher seichte Handlung ins Rennen schickt. Vermisst habe ich die unterschwellige Tiefe der ersten Bücher, denn hier ist vieles nur sandige Oberfläche. Waren Nathanael und Kitty noch Figuren, die sich entwickeln mussten, so haben die Protagonisten hier nur 480 Seiten, um in der Geschichte einen Eindruck zu hinterlassen. Der Plot ist nicht gerade ein Labyrinth und auf überraschende Wendungen wartet man vergebens.
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Format: Gebundene Ausgabe
...in einer mehr als seichten Verpackung. Die Geschichte ist von Anfang an vorhersehbar, die einzelnen Dschinn und Personen dieses Buches entwickeln leider nie die Tiefe wie in Band 1 - 3. Manchmal kam es mir so vor, als ob Stroud hier auf Teufel komm raus den Verleger zufrieden stellen musste, und unter ehrheblichem Zeitdruck stand. Man fragt sich was Figuren wie Farqual überhaupt in dem Buch zu suchen haben. Ich hatte erwartet, wenn er schon Bartimäus Erzfeind ins Spiel bringt, das auch auf dessen Character und Wesen eingeht. Aber Farqual bleibt blass und spielt eine..ja was für eine Rolle eigentlich...? Asmira, der menschliche Hauptpart der Geschichte entwickelt keine Tiefe wie es noch Nathanel oder Kitty getan haben. Ich habe zu keiner Zeit eine Bindung zu Ihr aufbauen können. Der Bösewicht der Geschichte kommt mir über die Zeit eher wie eine Randfigur vor, da die Geschichte unheimlich oberflächlich abläuft. Um auf meinen Vorredner einzugehen: Ich habe schon viele 480 Seiten Bücher gelesen, indenen der Author es wesentlich besser gemacht hat.

Zum Positiven: Bartimäus bleibt Bartimäus. Sein triefender Sarkasmus ist wieder mit an Bord und weiss zu unterhalten. Die Fußnoten sind unterhaltsam wie eh und je und man kann sich immer wieder ein Schmunzeln abgewinnen. Das habe ich als Fan vermisst, also kann ich auch über die Schwächen des Buches hinwegsehen und werde es sicher auch noch ein zweites Mal lesen.

Bartimäus Einsteigern empfehle ich jedoch zuerst die Bände 1-3 zu lesen, die einfach, in Ihrem Genre, ungeschlagen sind.

Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch, ich bin Bartimöus Fan und werde hoffen das Stroud auch einen 5. Teil schreibt. Da wäre es jedoch schön, wenn er zur alten Stärke wiederfindet.
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Von Nicolai Wolf VINE-PRODUKTTESTER am 15. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Wieder einmal muss Bartimäus, beliebtester Dschin seit 2000Jahren, hübsch, intelligent usw., auf der Erde aufschlagen, um jemandem zu dienen. Er heißt Khaba und ist einer der 17 Zauberern des Herrschers von Israel - Salomo. Mit Hilfe von verschiedenen Foliots, Kobolden und Dschin' will dieser einen Tempel errichten, der von Protz und Glotz erstrahlen soll.
Asmira ist eine Wächterin, die von ihrer Königin einen Auftrag bekommt, nämlich niemand geringeren als Salomo selbst zu töten und den Ring der Macht an sich zu nehmen. Es gibt bloß ein Problem; der Ring ist unantastbar, denn in ihm wohnt ein Geist solcher Macht, dass selbst Bartimäus mit seiner großen Klappe, die Knie zittern.
Schließlich geraten die beiden aneinander und dann geht's erst richtig los...

Rezension:
Wie ich mich gefreut habe! Endlich, endlich ein weiterer Teil über den ungemein sarkastischen, lustigen, und natürlich von allen Dschin' der Beste... ein Buch! Voller Vorfreude stürzte ich mich in die Lektüre und wurde nicht enttäuscht. Endlich hat Jonathan Stroud zu alter Stärke zurückgefunden, da ich von seinen anderen Werken nicht sonderlich begeistert war.
Der Erzählstrang teilt sich, wie in den anderen Bänden um Bartimäus, auch wieder auf. Asmira und Bartimäus teilen sich die Geschichte.
Besonders gut war beim lesen, dass man genau wusste, was Bartimäus meint, denn man weiß ja schon so einiges aus futuristischem Leben des Geistes. Wie z.B. der erste Teil; dass Bartimäus sagt; "Selbst mit Salomo stand ich auf du und du..."
Das macht einfach spaß.
Und allgemein: Es kommt nie Langeweile auf.
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