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Riesenmaschine: Das Beste aus dem brandneuen Universum Taschenbuch – 2. Juli 2007

4,1 4,1 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

Eines der meistgelesenen deutschen Blogs

Die Abschaffung der Vorhölle, Backwaren ohne Umlaute oder der massive Murmeltierüberschuss in Südtirol: Es gibt keinen Aspekt unserer sich rasant wandelnden Welt, dem sich das Weblog Riesenmaschine nicht widmet – immer witzig-pointiert, aber keinesfalls strikt kultur- und konsumkritisch. Mehr als 100.000 Zugriffe verzeichnet die Riesenmaschine pro Monat. Nun belohnt sie ihre Leser mit einer Sammlung der 100 gelungensten Beiträge.

• „Grimme Online Award“ 2006
• „Bachmann-Preis“ 2006 für Mitherausgeberin Kathrin Passig

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... ein inhaltlich brilliantes Angebot, dessen Texte zum Formidabelsten und Unterhaltsamsten gehören, das im deutschsprachigen Netz zu finden ist." (Jury des Grimme-Instituts)

Klappentext

"... ein inhaltlich brilliantes Angebot, dessen Texte zum Formidabelsten und Unterhaltsamsten gehören, das im deutschsprachigen Netz zu finden ist."
Jury des Grimme-Instituts

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (2. Juli 2007)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 192 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453610016
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453610019
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.97 x 1.07 x 21.59 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,1 4,1 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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Kathrin Passig
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Kathrin Passig, geboren 1970, ist eine Vordenkerin des digitalen Zeitalters. Sie ist Mitbegründerin der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin sowie des Blogs «Techniktagebuch». 2006 gewann sie in Klagenfurt sowohl den Bachmann-Preis als auch den Publikumspreis. Die «Sachbuchautorin und Sachenausdenkerin» (Passig über Passig) veröffentlichte u. a. 2007 das «Lexikon des Unwissens» (mit Aleks Scholz) und 2012 «Internet – Segen oder Fluch» (mit Sascha Lobo). 2016 wurde Kathrin Passig mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Foto: © Dagmar Morath

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
5 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 16. November 2012
»Das Neue Universum« war die literarische Leibspeise meiner Kindheit. Jeweils zum Jahresausklang erschien unter diesem Titel ein inhaltsschwerer Band mit Berichten aus Wissenschaft, Forschung und Abenteuer. Meine Augen leuchteten, wenn der Schinken unter dem Weihnachtsbaum prangte. Pfeilschnell zog ich mich in einen stillen Winkel zurück und verschlang atemlos, was die Autoren Faszinierendes aus Zeit und Raum berichteten.

Ende 2002 erschien mit Band 119 der letzte der 1880 begründeten Jugendbuchreihe. Die Lesegewohnheiten der Kids waren mittlerweile inkompatibel mit populärwissenschaftlichen Darstellungen in Enzyklopädien. Der Buchmarkt befand sich im Umbruch, das digitale Zeitalter fraß das gedruckte Wort, wirtschaftlicher Niedergang drohte den alt eingesessenen Buchverlegern.

Geschickt und clever sprang jedoch ein neues Medium in die frisch aufgerissene Lücke und füllte die Vakanz. »Das Beste aus dem brandneuen Universum« sollte geboten werden, und das neue Angebot nannte sich schlicht und bescheiden »Riesenmaschine«.

Riesenmaschine.de nutzt das Internet als Plattform und ist ein Gemeinschaftsprojekt. Seit Juni 2005 schreiben rund dreißig Autoren über das Thema Fortschritt in allen möglichen und unmöglichen Schattierungen. Alles, was sich in unserer Welt verändert, wird möglichst witzig und unterhaltsam thematisiert. Die Einträge drehen sich um Brotrand-Randgruppen, familientaugliche Entenmunition und nachts umherziehende Putzguerilla.

Mit vielen tausend Zugriffen pro Monat zählt die virtuelle Riesenmaschine mittlerweile zu den meistgelesenen deutschen Blogs. Die Texte gehören, so die Jury des Grimme Online Award, die 2006 zugunsten der digitalen Blog-Kommune zuschlug, »zum Formidabelsten und Unterhaltsamsten, das im deutschsprachigen Netz zu finden ist«. Seien es stapelbare Kinder, Wurst mit Wellnesskräutern und automatische Fische – die Riesenmaschinisten erklären innere Zusammenhänge unserer sich rasant wandelnden Welt.
Hundert der besten Einträge wurden nun in einem Taschenbuch versammelt und knüpfen damit zumindest der gedruckten Form nach an »Das Neue Universum« an. Dies geschieht auch optisch. Denn die Wort-Bild-Marke, unter der die Riesenmaschine hausiert, ist der auskopierte Teil einer Überschrift aus »Das Neue Universum« aus den späten 1950ern. Damals ging es um Grossgeneratoren, und die Überschrift lautete: »Riesenmaschinen stillen Stromhunger«.

In Buchform gibt es die Riesenmaschine damit auch als Vademecum für stromlose Zeiten, Ausflüge oder zum Studium des Blogosphäre. Mit seinem redaktionellen Motto »Keine Sozialgeräusche – Keine Befindlichkeiten – Kein Erlebnisschrott« kann das Werk durchaus Vorbild sein für jeden, der gern bloggt. Es bietet demjenigen Information und Lesevergnügen, der die Weiten der die Riesenmaschine im Überblick kennen lernen möchte. Kurzum, es ist sein Geld wirklich wert.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 2. Dezember 2008
Durch die Website [...] bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Die gesellschafts- und konsumkritischen Kolumnen, die sich mit den sinnlosesten aller sinnlosen Neuschöpfungen unserer Zeit beschäftigen, sprühen vor schwarzem Humor und intelligentem Sarkasmus. Das vorzügliche Illustrations- und Bildmaterial tut sein übriges, um dieses Taschenbüchlein zu einem kleinen Juwel zu machen. Ganz ganz großes Kino!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 14. August 2007
Wer sich dazu entschließt, dieses Buch zu lesen, begibt sich auf eine unvergessliche Abenteuerreise voller WItz und kreativer Ideen...
Es lohnt sich auf jeden Fall, sich auf diese Reise einzulassen, man wird es definitiv nicht bereuen!!!
Absoluter Kauftip!!
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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