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Ride on

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Audio-CD, 3. Januar 2005
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Januar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Repertoire Records (H'ART)
  • ASIN: B000031WTT
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Ain't Nothing Shakin'
  2. Scat Encounter
  3. Hey Joe
  4. Going Home
  5. Too Much
  6. It's A Gaz
  7. Rid On Cowboy
  8. Sittin' Here
  9. Can't Sleep At Nite


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Format: Audio CD
Man kann Platten schönschreiben. Genau dies tut Chris Welch in seinen Liner Notes zur "Ride on"-Scheibe von Alvin Lee & Ten Years Later. Doch zunächst ein kurzer Rückblick. Flitzefinger Lee war mit Ten Years After und dem Über-Song "I'm going home" einer der Helden des Woodstock-Festivals von 1969. Mit ihrer Blues, Rock, Rock'n Roll und Jazz-Elemente (z. B. Woody Herman's "Woodchopper's Ball") vermengenden Musik hatten TYA Ende der 60er und in der ersten Hälfte der 70er Jahre einen großen Fankreis. Als die Band sich 1975 endgültig auflöste, stand Alvin Lee vor der Aufgabe, sich musikalisch neu zu orientieren. Nach einer Zwischenphase, in der er mit seiner "Company" recht ansprechende Platten auf den Markt brachte, wollte er mit dem Power Rock-Trio Ten Years Later einen Neuanfang wagen. Freilich - der Namen deutet es bereits an - blieb er dem Stil von TYA weiterhin verhaftet. Dieser eher unentschlossene Start zu neuen musikalischen Ufern konnte jedoch letztlich nicht richtig überzeugen. "Ride on" belegt dies nachdrücklich. Der Einschätzung von Chris Welch, Ten Years Later "proved to be more than worthy sucessors to his previous Band Ten Years After", kann ich deshalb überhaupt nicht folgen. Und auch von "funky blues" ist auf der Scheibe nichts hören. Vielmehr bietet das Live/Studio-Album mehrere kompositorisch schlichte Rock-Titel wie z. B. "Ain't nothin' shakin'", "It's a gaz" oder "Sittin' here", die Lee eigentlich nur als Vehikel zur Präsentation seiner Gitarrenkunst dienen. Das knapp eine Minute lange "Scat encounter" ist eine jazzige Reminiszenz an "Silly thing" vom eindrucksvollen TYA-Livealbum "Recorded live". Eher unentschlossen wirkt auch der Reggae "Ride on cowboy".Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Neben Jimi Hendrix, der die amerikanische Nationalhymne zum Soundtrack des Vietnamkriegs umbaute, führte das Woodstock-Festival 1969 der Welt noch einen zweiten Gitarrenhelden vor: Alvin Lee. Der junge Brite versetzte mit seiner Band Ten Years After und ihrem in halsbrecherischen Tempo gespielten Bluesrocker "I'm Going Home" das Publikum in Begeisterung und etliche Nachwuchsgitarristen in tiefe Depressionen.
Zehn Jahre danach war Lee mit einer neuen Formation Namens Ten Years Later unterwegs. Ihre nun wiederveröffentlichte LP Ride On war in eine Studio- und eine Live-Seite aufgeteilt. Das Trio produzierte Bluesrock der intelligenteren Art und wagte sich auch an ungewöhnlichere Experimente: Bei "Ride Cowboy Ride" werden Western-Romantik mit Blues und Reggae-Elementen verschmolzen.
Die wahren Qualitäten der Band treten im Live-Teil zu Tage, bei dem sie nicht nur "I'm Going Home" sondern auch Jimi Hendrix ersten Hit "Hey Joe" mit überschäumender Spielfreude zum Besten gaben.
Alvin Lee und Ten Years After waren neben "The Who", "Jimi Hendrix" und "Santana" die Abräumer des Woodstock Festivals. Alvin Lee spielte seine rote "Gibson ES335" so schnell, dass man Mühe hatte, die Hörfrequenz auf diese Geschwindigkeit einzustellen.
Auf der nun neu aufgelegten CD "Ride On" ist AL mit seiner Nachfolgeformation Ten Years Later zu hören, mit der er fast nahtlos an die Zeiten von TYA anknüpfen konnte und auch in Deutschland (u. a. Rockpalast 1978) umjubelte Auftritte feierte. Sie ist daher ein Muß für jeden Alvin Lee Fan.
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