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am 20. April 2014
Ehrlich gesagt, am Anfang hatte ich schon überlegt diese kleine Kamera wieder zurückzuschicken. Aber da waren dann immer wieder diese Bilder, die mich trotz weniger Übung immer wieder begeisterten und dann meinen Ehrgeiz aus mir kitzelten, mich mehr mit dieser Kamera mehr zu beschäftigen. Langsam entsteht eine Sucht: falls ich mal eigentlich kein Motiv habe, müssen meine kleinen Hasen dran glauben oder aber auch das Frühstücksgeschirr. Es macht einfach Spaß. Zugegebenermaßen, es ist nicht alles von mir gekonnt in Szene gesetzt, aber es wird immer besser und mein Unvermögen kann ich der Kamera nicht vorwerfen.
Sie ist jetzt mein Begleiter und Streetphotografie macht schon Laune, aber selbst Makroaufnahmen gelingen und ich bin begeistert von der Bild- und Farbqualität (fotografiere nur in JPEG).
Habe mir jetzt noch den WW-Konverter erlaubt und nun ist meine Umgebung nicht mehr sicher vor mir, selbst den morgendlichen Sonnenaufgang (leider waren dann die Wolken dazwischen) habe ich versucht aufzunehmen und er ist sehr nett geworden.
Am liebsten nehme ich die Zusatzprogramme S/W-Hochkontrast und BleachBP. Aber selbst Landschaftsaufnahmen (Standard) gelingen.
Ich bin fleißig am Lernen und die Kamera bleibt!! Ich liebäugle jetzt sogar noch mit dem Nachfolger, wenn der Preis stimmt ist er meiner. Ja , ja die Sucht.
Ein paar Versuche (die ersten) kann man in der "Bildgalerie" sehen.
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am 8. März 2013
Ich habe die GRD4 als Straßenfotografie-Kamera gekauft und auch genau das bekommen.
Haptisch ist die Ricoh sehr angenehm und hochwertig. Die Menüs sind gut strukturiert und der Akku hält länger als die anderer Kompaktkameras die sich kenne und besitze.

Die zwei wichtigsten Aspekte bei der Benutzung der Kamera sind (für mich) der Snap Fokus und die Qualität der Schwarz/Weiß Bilder.

Der Snap Fokus erlaubt dem Fotografen eine bestimmte Fokusdistanz vorzuwählen, statt den Autofokus entscheiden zu lassen. Das spart wichtige Zeit, die normalerweise beim Fokussieren verbraucht wird. Beim Snap-Fokus wird das Bild im Grunde sofort aufgenommen, genau wie bei einer analogen Filmkamera. Damit ist es einfacher den entscheidenden Moment einzufangen.

Außerdem habe ich bei der Ricoh den Eindruck, dass sie eine "Seele" hat. Ihre Bilder sind sozusagen typisch für diese Kamera/Linse. Das empfinde ich als angenehm.

Für den mittlerweile sehr günstigen Preis kann ich diese Kamera absolut empfehlen.
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am 6. Dezember 2011
Ich habe mir die GRD4 gekauft, da ich auf der Such nach einer möglichst kompakten Kamera mit integriertem Objektivverschluss (mir nervte z. B. bei meiner früheren LX5 der separate Deckel gelegentlich sehr) war, die auch ohne viel aufzutragen in einer Sakko-Innentasche Platz findet und dennoch ein lichtstarkes Objektiv hat und Speicherung als RAW bietet. Die zweite Variante wäre die Canon S95 gewesen, die mir aber im Endeffekt nicht so gut in der Hand lag. Die GR Digital IV ist meine erste Ricoh GR, ich bin auf meiner Recherche vor dem Kauf immer wieder über Erläuterungen zur einfachen und intuitiven Handhabung der Kamera gestoßen. Ich verwende neben der GRD IV noch eine weitere Kompaktkamera, die Pentax Q mit Standard Prime, sowie eine Pentax K-5 und eine Olympus E-P1. Ich sehe die GRD IV als sehr gute Ergänzung zu diesen drei Kameras. Speziell Pentax Q und GRD ergänzen sich sehr gut. Die Q ist eher meine "Experimentalkamera", ich habe u. a. einen Adapter für die Verwendung von manuellen C-Mount Objektiven und werde mir dazu auch noch das eine oder andere "Toy" Objektiv kaufen. Die GRD IV ist hingegen eine durchaus ernst zu nehmende Reportagekamera. Als "Alleinkamera" wären sowohl Penax Q als auch die GRD IV vermutlich zu eingeschränkt in ihrem Funktionsumfang, hier würde sich aus meiner Sicht eher eine Canon S95/S100 oder eine Lumix LX5 anbieten, mit etwas größerem Gehäuse aber auch etwas größerem Sensor natürlich auch die Fuji X10. Wenn manueller Eingriff in die Belichtung nicht so wichtig ist, dann wäre auch die Nikon V1 oder J1 mit dem 10/2.8 Pancake eine schöne kompakte Lösung.

Meine Bewertung der GR Digital IV:

1) Gehäuse und Haptik

Mit ihrem Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung wirkt die GRD4 bereits beim ersten Anfassen hochwertig und robust. Das Einstellrad und das Programmwahlrad rasten sauber ein, letzteres verfügt sogar über eine Arretierung, die ungewolltes Verstellen verhindert. Nicht ganz ins Bild passt - zumindest für mich - der etwas "schwammige" Druckpunkt des Auslösers und der filigran wirkende Aufklappblitz. Mit dem Griff liegt sie mir sehr gut in der Hand, ich kann sie trotz Handschuhgröße 11 - 12 sehr gut einhändig bedienen.

2) Bedienung und Benutzerführung

Die Kamera verfügt tatsächlich über einige sehr interessante Features, ich zähle hier einmal die für mich wichtigsten auf:

- Die Kamera ist einhändig sehr gut bedienbar
- Das Programmwahlrad ist gegen unabsichtliches Verstellen gesichert
- Der ISO-Automatik kann eine Belichtungszeit vorgegeben werden, ab der zur nächsthöheren ISO-Stufe gewechselt wird
- Es gibt zwei Funktionstasten die in mit vier unterschiedlichen Paaren individuell belegt werden können (z.B. Paar 1: FN1=Umschaltung AF/MF, FN2=AE-L, Paar 2: FN1: AE-L, FN2: Selbstauslöser, use.) Auch der Abruf der jeweiligen Paare geht einhändig
- Die Kameraeinstellungen können individuell in drei über das Programmwahlrad abrufbaren "MY" Programmen abgespeichert werden.
...und noch einiges mehr

3) Autofokus, Manuelle Fokussierung und Auslöseverzögerung

Der Autofokus geht - überhaupt für eine Kompaktkamera - sehr zügig ans Werk. Die AF-Geschwindigkeit ist eindeutig schneller als bei meiner Olympus Pen E-P1 mit Panasonic G20/1.7, die Auslöseverzögerung ist eigentlich nicht feststellbar. Der Auftofokus kann auch so konfiguriert werden, dass eine ständige "Vor-Fokussierung" stattfindet, das ist z. B. bei Kinderfotos hilfreich. Durch zügiges Durchdrücken der Auslösetaste kann der Autofokus komplett "ausgeschaltet" werden, die Kamera nimmt dann automatisch eine vordefinierte Fixfokuseinstellung (1m, 1.5m, 2.5m, 5m, Unendlich oder "Auto", wo die Kamera selbst entscheidet welche Fixfokusentfernung sinnvoll ist).

Für den Fokus stehen folgende Funktionen zur Verfügung: "Multi-AF" (für mich nicht interessant, die Kamera legt dabei die Schärfeebene fest), "Spot-AF" (manuelle Wahl des Fokusfeldes), "Motiv folgen" (funktioniert nur dann wirklich gut, wenn keine weiteren "störenden" Strukturen im Bild sind), MF (manuelle Fokussierung: der Ausschnitt des AF-Feldes kann dabei vergrößert dargestellt werden, weiters ist eine Entfernungsanzeige und eine Schärfentiefeskala am Display einblendbar), "Fixfokus" (wie schon weiter oben beschrieben) und schließlich noch "Unendlich"

Die GRD4 bietet wirklich für jeden Zweck eine passende Einstellungsmöglichkeit, speziell der MF Modus ist sehr praxistauglich implementiert.

4) Bildqualität

Ich speichere sämtliche Bilder als RAW und entwickle diese mit Lightroom, deshalb kann ich zur Jpeg-Qualität nichts genaues sagen. Allerdings gefallen mir speziell die "Bleach Bypass" Filter gut und ich werde mir wohl eines der oben beschriebenen My-Programme als "Jpeg-Programm" einrichten (My1 enthält meine Standard-Einstellungen, My2 ist für Stativaufnahmen optimiert). Die Bildqualität aus RAW ist in etwa mit der der Panasonic LX5 vergleichbar. Ich habe auf meinem flickr-Account ein eigenes Album für die GRD4, die Bilder sind großteils in Auflösung 3000x2000, einige auch in Originalauflösung aus Lightroom exportiert: [...]

Natürlich muss man sich klar sein, dass die GRD4 einen kleinen Sensor hat und mit dementsprechenden Einschränkungen beim Thema "Rauschen" oder "Dynamik" im Vergleich zu Kameras mit großen Sensoren zu rechnen ist.

5) Verbesserungspotential

Vier Punkte gibt es allerdings noch, die ggfs. über ein Firmware-Update nachgebessert werden könnten:

- bei der Vorgabe der max. Belichtungszeit für die ISO-Automatik würde ich gerne die Zeiten in 1/3 LW-Stufen einstellen können
- ab 15 s Belichtungszeit kann die Zeit nur noch in ganzen LW-Stufen eingestellt werden (als 15 s, 30 s, 60 s, 120 s, 180 s). Auch hier wäre eine Einstellung in 1/3 Stufen wünschenswert.
- Für den Stabilisator würde ich mir noch die Möglichkeit wünschen nur auf der horizontalen oder vertikalen Aches wirksam zu sein (für Mitzieher-Aufnahmen)
- Eine Kamera interne Raw-Entwicklung wäre für mich praktisch, da ich Bilder unterwegs eigentlich nur im Raw-Format speichere, gelegentlich aber z. B. auch ein JPEG weitergeben möchte

Zusammenfassung:

Wenn man sich bewusst ist, dass die GR Digital IV "nur" über einen kleinen Sensor verfügt, kein Zoom und keine "modernen" Features wie z. B. HD-Video, Gesichtserkennung oder High-Speed-Serien mitbringt, dafür aber als "fotografisches Werkzeug" viele Ausstattungsmerkmale bietet, die speziell Reportagefotografie einfach machen und dennoch bereits in einer Sakko-Innentasche ihren Platz findet, dann kann man mit der "Kleinen" richtig glücklich werden.Zumindest geht es mir so. Auf diesen Zweck bezieht sich auch meine 5-Stern Bewertung. Als "Allroundkompakte" gibt es sicher noch andere interessante Kameras.
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am 7. März 2014
Ich sah mich schon lange nach einer Kompaktkamera um, welche mir eine gute Bildqualität liefert. Die neuen Edelkompakten waren mir aber zu teuer. Dann stieß ich auf die aktuelle Ricoh GR, welche zwar den großen Sensor hat, aber immer noch viel Geld kostet. Zumal die Kamera für mich nur eine Ergänzung zu meiner DSLR sein sollte.

Ich habe mir nun mit Absicht dieses ältere Modell gekauft, weil mir die vielen Funktionen wichtig waren. Sie lässt sich bis ins Detail auf meine Belange einstellen und liefert dabei hervorragende Bilder ab. Mit hervorragend meine ich JPEGs die keiner weiteren Nachbearbeitung bedürfen. Die Farben sind einfach klasse. Natürlich rauscht sie mehr wie Topmodelle. Ich fotografiere aber viel s/w und da stört mich das Rauschen nicht.
Durch ihre Kompaktheit ist sie immer dabei. Das Weitwinkel bietet tolle Perspektiven, wenn man die Kamera mal in ungewöhnlichen Positionen hält.
Bilder freistellen - natürlich tut man sich da schwer bei einem kleinen Sensor. Aber mit dieser Kamera kann man im Makromodus so was von Freistellen - einfach toll. Die Makroaufnahmen sind dann auch richtig gut.
Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium war die Bedienungsanleitung. Man bekommt ein kleines und ausführliches Bedienerhandbuch in gedruckter Form. So muss das auch sein nach meiner Meinung. Dieses fehlt oft bei den viel teureren Kameras.

UPDATE 21.04.2014:
Die Ricoh GR IV ist zu meiner ständigen Begleiterin geworden. Ich erlerne mit ihr das Fotografieren neu. Die Makrobilder sind fantastisch. Das ist echt eine Kamera mit Suchfaktor. Und was ich selbst immer bezweifelt habe, ist bei mir ebenfalls eingetroffen: Die DSLR kommt sehr selten aus dem Schrank. Ich bin sehr happy über diesen Kauf.
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am 6. August 2013
Ich kann mich den anderen Meinungen nur anschließen.

Die Ricoh GRD IV ist eine kleine, flache, unauffällige Kamera, die sich gut für Streetfotografie eignet.

Ihre Lichtstärke von 1.9 ermöglicht auch bei weniger Licht gute Fotos, da die ISO unten bleiben kann.
Ihre Einstellmöglichkeiten sind sehr umfangreich. Man benötigt zwar ein bisschen Zeit, bis man diese abgearbeitet hat, dann aber lässt sie sich sehr schön konfigurieren.

Die Möglichkeit, alle möglichen Funktionen miteinander zu kombinieren, Tastenbelegungen anzupassen, ist äußerst gut und bei der Konkurrenz in dieser Klasse kaum anzutreffen.

Highlights sind das Bilden von Funktionspaaren, die über eine Tasten-Rad.Kombination aufgerunfen werden können, der Snapfokus, der eine verzögerungsfreie Auslösung bietet, der Direktzugriff über die drückbbare Einstellwippe und die ergonomische Positionierung des Einstellrades auf der Vorderseite.

Mit Einstellwippe oberhalb der Vierwegetasten und dem Einstellrad kann man sehr gezielte Änderungen vornehmen. Die Funktionen der Einstellwippe sind zudem belegbar.
Die Belichtungskorrektur hat zudem sogar eigene Tasten.

Das einzige ist der recht kleine Sensor (analog Canon S90, S100 etc., Panasonic LX Reihe, Fuji X10/20). Dadurch würde ich nur ISO - Bereiche bis 800 wählen, bis 1600 für SW, wenn man das angenehme Korn will.

Ach ja, der Makromodus ist auch sehr nett und in der Klasse auch führend.

Man könnte so viel mehr schreiben, ich hoffe aber, dass mein Kommentar einen kleinen Anreiz bietet.

Alternative ist die aktuelle Ricoh GR, das teurere Nachfolgemodell mit dem großen APS-C Sensor, sie ist breiter, fast genauso hoch und tief.
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am 18. Dezember 2012
auf der suche nach einer immer dabei Kamera mit eine super Lichtstärke bin ich an der GR ständig hängen geblieben und dass zu recht, die Kamera ist schnell und macht super Pictures.
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am 10. März 2012
Ich bin seit 1977 Fan der Marke RICOH, weil der Hersteller immer bemüht war, individuelle Lösungen zu finden, statt (nur) dem reinen Mainstream zu folgen. Wichtig ist, dass man wissen muss, was man von einem Fotoapparat erwartet in Verbindung der hauptsächlichen Verwendung einer Kamera. Dies ist eigentlich selbstverständlich, oftmals wird aber nur der Werbung gefolgt ("viel MP = beste Kamera, muss ja gut sein"), zig optische Zoom-Möglichkeiten werden eingekauft, obwohl man das Tele eigentlich so gut wie nie benötigt und wenn, stellt man dann erstaunt fest, wie rauschig die Bilder geworden sind, weil die Blende nicht mithalten kann.

Ausschlaggebend war deshalb für mich, dass die Kamera des Vertrauens werksseitig eine so hohe Lichtstärke aufweist, dass ein Blitz grundsätzlich überhaupt nicht notwendig ist UND trotzdem sehr gute Bildqualität erreicht wird. Dies wird zu 100% von der GR IV erfüllt. Die überaus lichtstarke Blende 1.9 verhilft zu besten Aufnahmen bis etwa 400 ASA, also bei etwa 90% aller Aufnahmen. Bei etwa 800 ASA beginnt sich ein leichtes Rauschen einzustellen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie scharf die Bilder sind. Die Kamera hat auf den ersten Blick "nur" 10 MP, vielleicht denkt sich jemand, da gibt es doch schon dreimal so viel, das bringt doch nichts. Dazu muss man wissen, dass das menschliche Auge ab etwa 7 MP weitergehende Auflösungen bei Normalbild garnicht mehr wahrnehmen kann. Deshalb ist es wichtig, ob die Kamera des Vertrauens, egal welcher Marke, in der Lage ist, eine feine Auflösung zu reproduzieren, die ohne erkennbares Rauschen, Verzerrungen, Abweichungen etc mir das auf das Bild bringt, dass ich eben fotografiert habe. Dies erfüllt eben auch die GR IV zu vollster Zufriedenheit. In diesem Zusammenhang sei auch der Hinweis erlaubt, dass eine sehr hohe Auflösung auch nur dann ihre volle Wirkung entfalten kann, wenn man diese Bilder auch dann vergrößert, zuschneidet oder auf DIN A 2 und noch größer reproduziert bzw will und muss. Solange die Bilder im Laptop verbleiben und man sich nur 10x15 Positive vom DM holt, ist jeder MP-Wahn i.d.R völlig fehl am Platz.

Falls das Licht doch nicht ausreicht und das ist selten der Fall, hat Ricoh einen kleinen Blitz beigefügt, der zum aufklappen ist. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht, er schaut sehr mickrig aus. Welche Überraschung, als ich ihn ausprobiert habe: Bis 3 - 4 Meter wird perfekt ausgeleuchtet, aber auch im Nahbereich einwandfreie und vor allem farblich ausgewogene Bilder, ohne weiße Überzeichnungen oder Überbelichtungen. Die Akkulaufzeit ist bei der Blitzfunktion leider mäßig.

Die GR IV hat ein sehr helles, großes und hochauflösendes Sucherdisplay, das für die Bildgestaltung sehr hilfreich ist. Leider ist die Oberfläche sehr empfindlich für Daumenabdrücke etc, so dass es empfehlenswert ist, sich im Fachhandel des Vertrauens eine Schutzfolie zuzulegen. Durch das große Display wird ein Sucher nicht mehr vermisst.

Die Verarbeitung der GR IV ist wie die Vorgänger sehr zufriedenstellend, gute Haptik, die Oberflächen sind strukturiert, alles in allem macht die Verarbeitung einen guten bis sehr guten Eindruck. Der Blitz ist etwas filigran.

Neben der Lichtstärke von 1.9 war für mich wichtig, dass die Brennweite eher auf Weitwinkel ausgelegt ist. Dies wird mit dem vorhandenen Objektiv, das einer festen Brennweite von 28-35mm entspricht, erfüllt. Da ich gerne Landschaften fotografiere und Übersichtsaufnahmen, sowie Gruppen in Innenräumen, kann ich das Objektiv nur jedem empfehlen, der hier seine Passion sieht. Wer hingegen lieber auch mit Tele arbeitet, wird hier von der RICOH GR IV konsequent nicht bedient und muss sich nach anderen Möglichkeiten umsehen.

Relevant war für mich auch die Makromöglichkeiten des Objektivs, hier hat man die Möglichkeit geschaffen, bis annähernd im Maßstab 1:1 hervorragende Abbildungen schaffen zu können. Dank der lichtstarken Blende sind dabei oft kurze Verschlusszeiten möglich, man spart sich also häufig ein Stativ. Es ist also problemlos möglich, in der Natur, aber auch bei technischen Aufnahmen helle, feine und scharfe Bilder herstellen zu können. Da ich gerne in diesem Bereich arbeite, kam mir diese Möglichkeit sehr entgegen. Der Bildstabilisator ist hilfreich, wird aber selten benötigt.

Die Kamera ist im übrigen tatsächlich kompakt und flach, d.h. dass sie bequem in die Sakko-Innentasche passt, ohne das ein Objetiv absteht oder erst abgeschraubt werden muss. Spiegelreflex hatte ich bereits, aber wie man weiß, nicht jeder Tag in der Freizeit ist dazu geeignet, dauernd so eine große Tasche mit SR mitzuschleppen... Diese Kompaktheit wird von der GR IV wird zu 100% erfüllt, schön flach, verschwindet in allen Innentaschen, ohne abzustehen. Zur praktischen Seite gehört auch, dass der Auslöser quasi sofort reagiert, es ist kaum eine Verzögerung spürbar, ein wichtiges Kaufkriterium, wenn man in schneller Folge Bilder schießen will. Auch der (Spot/Mehrfeld-)Focus reagiert sehr schnell und justiert sofort nach. Es gibt auch die Möglichkeiten (neben der Automatik) die der manuellen Bedienbarkeit, sowie zeiten- oder blendenorientiert , sowie szenenorientiert zu fotografieren. Hier wird der Amateur aufgefordert, ein wenig Eigeninitiative einzubringen, das meines Erachtens eine schöne Möglichkeit gibt, noch mehr individuelle Fotos zu machen, als wie das "normale" Programm vorgibt.

Die Menüführung am Apparat ist sehr ausführlich und meistens selbsterklärend, es gibt auch ein dickes Handbuch in A 5 dazu.
Ich verweise hierzu auf die technische Beschreibung mit den noch weiteren 100 Funktionen, die ich hier nicht beschreiben möchte (wie z.B. die Filmfunktion), auf die amazon.Seite bzw. auf die Ricoh.Homepage. Hier vermisse ich wie bei jeder Digitalkamera die alten Zeiten des analogen Fotografierens ohne Automatik. Du hast keine Anleitung benötigt. Du wußtest, was zu tun ist, eine Anleitung war grundsätzlich garnicht notwendig. Du hast den Film eingelegt und los gings.

Fazit: Die GR IV ist sehr gut verarbeitet, schnell, kompakt, hervorragende Lichtstärke 1:1.9, konsequent weitwinkelorientiert, tolles Makro, scharfe Aufnahmen mit hoher Auflösung, kurz, eine echte Empfehlung wert für Fotografen, die das Nachdenken über das Motiv noch nicht verloren haben - und die kein Tele benötigen!
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am 24. September 2012
Die kleine flache Kamera mit dem lichtstarken Objektiv ist ausserordentlich stabil und exzellent verarbeitet. Sie laesst sich sehr gut halten durch den ergonomischen Handgriff und die Gummierung auf Vorder- und Rueckseite. Auch die Bedienung ist sehr gut und nicht fummelig. Das Moduswaehlrad auf der Oberseite ist arretiert und kann nicht versehentlich verstellt werden, klasse! (Solch eine Moduswahlrad-Arretierung hatte ich offiziell bei Canon an der 7D und 5DII nachruesten lassen fuer jeweils 140 Euro.) Ansonsten macht die Kamera mit dem lichtstarken Weitwinkelobjektiv entsprechend 28mm KB sehr gute Bilder auch bei unguenstigen Lichtverhaeltnissen. Da sie unauffaellig ist, laesst sich mit ihr gut die Strassenfotografie betreiben. Das Display ist sehr gut und hochaufloesend. Schade, dass es nicht klappbar ist. Videos sind max. nur im VGA-Modus moeglich, aber dafuer dank des eingebauten Sensor-Bildstabilisators fast ohne Verwackelung und okay. Fuer den Preis eine sehr brauchbare Kamera, die sogar RAW (DNG) Bilder liefert. Empfehlenswert.
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am 1. Dezember 2011
Laaaange gesucht und endlich gefunden,

nach diversen Pocket- Knipsen über Lumix FZ100 und Nikon Cooolpix 7000 jetzt bei der Ricoh GR IV DIGITAL angekommen,
kann ich nur sagen: "Na also, geht doch!" Und wie gut. Man(n) muss sich zwar erst etwas in die umfangreiche Bedienungs- Lektüre
einlesen, aber dafür bekommt man hinterher absolut hochwertige Photos. (...und das sogar im "Schnappschuß-Modus")
Ich möchte erst gar nicht auf die gewaltigen Einstellungsmöglichkeiten eingehen, das Handbuch ist dick genug ;)
Das Gerät ist qualitativ sehr hochwertig und die Ausstattung beinhaltet alles was man wirklich brauch, ohne Schnickschnack.
Die Kamera ist äußerst Lichtempfindlich im positiven Sinne (den Blitz braucht man eigentlich gar nicht nur bei totaler Finsternis)
Das Bildrauschen ist unter normalen Wohnzimmer- Lichtverhältnissen sehr gering, und wenn überhaupt, dann sogar noch angenehm
verteilt. Ich kann nur jeden der eine Kompakt- Kamera für hochwertige Photos zu einem vertretbaren Preis sucht die Ricoh IV
wärmstens empfehlen. Im Laden einfach mal in die Hand nehmen und durch testen.
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am 6. Juli 2012
Eine absolut Kaufempfehlung, wenn man auf ein Zoom und diversen Schnickschnack verzichten kann.
Man erhält dafür eine Kamera die bereits im Automatikmodus tolle Point and Shoot Fotos macht. Wenn man die Positionierhilfe(links/rechts und vor/zurück) berücksichtigt gibt es keine stürzenden Linien. Wenn man die (RAW)-Bilder nicht nachbearbeiten möchte, kann man die sehr ausgewogene Kamera JPG Bearbeitung noch individuell anpassen.
Wenn man so wie ich nicht bereits ein Foto Profi ist, kann man sich dann Schritttweise der Materie nähern. Die sehr gute handlich gedruckte Bedienungsanleitung eignet sich dabei hervorragend als Leitfaden, alle Aspekte zu erforschen. Technische Einzelheiten sind ja in den anderen Rezensionen bereits ausführlich dargestellt.
Ich habe bereits 2 tolle Fotobücher erstellt. Vor allem ab A4 Größen aufwärts kann man die Qualitätreserven erkennen, die bei der Bildschirmbetrachtung gar nicht darstellbar sind.
Mittlerweile bin ich natürlich auf den Geschmack gekommen und mach nunmehr RAW + JPG Aufnahmen. Bei interssanten Bildern kann man uber eine RAW Nachbearbeitung noch einige(!) Qualitaetsstufen weiterkommen(bereits mit Photshop Elements 10 gibt es tolle Optionen). Achtung Suchtgefahr !

Nachtrag 2011-12-07: Leider hat die Kamera im Oktober - kaum ein halbes Jahr nach Kauf ein nachhaltiges Problem entwickelt: Alle Bilder unscharf, egal welche Fokusmethode. Am Display richtig angezeigt, Foto unbrauchbar. Nach einer absolut unbfriedigenden Garantiereparatur durch Amazon (Sturheit der Hotline, unklare Onlinestatusmeldungdes Reparaturpartners, fast ein Monat Durchlaufzeit, unrepariert zurückerhalten) habe ich die Kamera dann zu Ricoh eingesendet. Was für ein Unterschied: Österreichische Versandadresse - E-Mailbestätigung nach 5 Tagen , Rücksendung noch am selben Tag. Gesamtdurchlaufzeit 8 Tage !!! Im Begleitschreiben genau beschrieben, was getauscht wurde. Absolut professionell. Eine wirkliche Stütze der Marke. Daher trotz des Defekts nach relativ kurzer Nutzungsdauer 5 Sterne. Sollte es mich nach einer grösseren Kamera gelüsten, ist die Marke Ricoh sicher erste Wahl.

Für den Amazon Kundendienst lediglich ein Stern. Ich gehe davon aus, dass nach einer neuerlichen Einsendung und einigen Wochen auch auf diesem Weg eine Reparatur erfolgt wäre. Immerhin erhielt ich auf meine 2.te Urgenz nach 10 Tagen eine Antwort ich möge doch die Kamera noch einmal einsenden.

Um zu einem positiven Abschluss zu finden möchte ich noch auf eine interessante Nutzung der tollen Makro-Qualität der Kamera verweisen. In Kombination mit einer Belichtungsreihe und der absolut empfehlenswerten Software Photomatix Pro 4.2 erziele ich sehr gute Ergebnisse bei der Digitalisierung von Dias. Bei vielen Dias ist der grosse Dynamikumfang ein Problem. Die Software kann direkt Die RAW Dateien der Belichtungsreihe verabeiten und über unterschiedliche Tonemapping-Voreinstellungen daraus absolut tolle TIFF oder JPG Dateien erzeugen. (Natürlich braucht man eine gute Hintergrundbeleuchtung - z.b. abgestufte LED's)
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