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Der Richter und sein Henker. Taschenbuch – 1. Juni 1955

4.2 von 5 Sternen 172 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Richter und sein Henker
OA 1952 Form Kriminalroman Epoche Moderne
Ausgangspunkt der Kriminalromane von Fried-rich Dürrenmatt ist die Nichtberechenbarkeit der Welt. Damit verletzt er die üblichen Regeln des Genres, das die Berechenbarkeit des menschlichen Handelns und die innere Ordnung der Welt durch ausgleichende Gerechtigkeit voraussetzt. In Dürrenmatts Kriminalromanen spielt wie in seinen Dramen der Zufall die Hauptrolle. In Der Richter und sein Henker werden weitere Genre-Erwartungen enttäuscht: Der Kommissar macht sich schuldig – er ist dem Verbrecher in seinem Verhältnis zur Gerechtigkeit sehr ähnlich – und der Verbrecher wird für ein nicht begangenes Verbrechen bestraft. Diese Erweiterung der Spielart des Krimis trug zur Attraktivität und zum Fortbestand des Genres bei.
Entstehung: Dürrenmatt verfasste Der Richter und sein Henker aus finanziellen Gründen zunächst als Fortsetzungsroman für den Schweizerischen Beobachter. Der Qualität des Kriminalromans schadete dies keineswegs; Dürrenmatt folgte hier ganz seinem Grundsatz: »Kunst da tun, wo sie niemand vermutet.«
Inhalt: Zentrale Figur des Kriminalromans ist der alte, kranke Kommissar Bärlach, der in seiner Jugend eine Wette mit dem Verbrecher Gastmann abschloss. Während Bärlach meinte, dass »die menschliche Unvollkommenheit, die Tatsache, dass wir die Handlungsweise anderer nie mit Sicherheit voraussagen können, und dass ferner der Zufall, der in alles hineinspielt, der Grund sei, der die meisten Verbrechen zwangsläufig zu Tage fördern müsse«, erkannte Gastmann gerade darin die Möglichkeit, ein nicht aufzuklärendes Verbrechen zu begehen. Vor den Augen Bärlachs stieß er einen Unbeteiligten von einer Brücke. Die Polizei ging von Selbstmord aus. Gastmann wurde trotz der Hinweise des Kommissars nicht zur Rechenschaft gezogen und machte eine große Gangster-Karriere.
Am Ende seiner Laufbahn sieht Bärlach nun die Chance, Gastmann nach 40 Jahren der vergeblichen Jagd endlich zu überführen. Ein Kollege Bärlachs wird in der Nähe des Schweizer Dorfes Twann ermordet. Der Kommissar meint den Mörder zu kennen, lenkt den Verdacht aber geschickt auf Gastmann. In einem raffinierten und verwirrenden Spiel benutzt Bärlach den tatsächlichen Täter, seinen Kollegen Tschanz, als Henker. Tschanz erschießt Gastmann in angeblicher Notwehr, um sich selbst zu decken. Der »Sieg« Bärlachs ist kein Sieg der Gerechtigkeit; er kann Gastmann – das Böse – nur mit dessen eigenen Waffen schlagen.
Wirkung: Kommissar Bärlach reiht sich ein in die Riege der einsamen Roman-Polizisten, wie sie Georges R Simenon mit Maigret oder Raymond R Chandler mit Philip Marlowe schuf. Doch ist er nicht der einsame Verfechter der Gerechtigkeit, im Gegenteil, die Gerechtigkeit wird als Mythos entlarvt. Diese beunruhigende Variante des Kriminalromans, die die Regeln dieses Genres erst verletzt, dann ad absurdum führt, fand schnell ein breites Publikum. Die Kriminalromane von Dürrenmatt, alle drei Prosawerke von literarischem Rang, wurden in 20 Sprachen übersetzt und erreichten eine Millionenauflage. Auch als Film und in jüngster Vergangenheit als Remake der Originalverfilmung feierten sie Erfolge.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Oh, wie ich diese Pflichtlektüren im Gymnasium gehasst hatte. "Der Schimmelreiter", "Unterm Birnbaum", "Aus dem Leben eines Taugenichts". Mir wurde jedesmal schlecht, wenn der Deutschlehrer mit einem neuen Reclam-Büchlein daherkam. Es gab in der ganzen Zeit nur zwei Lektüren, die mich begeistern konnten. Die eine war "Wilhelm Tell" und die andere "Der Richter und sein Henker". Allerdings muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich damals nicht richtig kapiert habe, wie genial Kommissar Bärlach den Fall gelöst hatte und konnte mir nur eine gute Note erschleichen, in dem ich das Thema wählte: "Charakterisieren Sie die Figur Bärlachs". Auch die vielen eidgenössischen Redewendungen und Ausdrücke vereinfachten das Lesen nicht gerade.
Letzte Woche bei einer Altpapiersammlung viel mir dann besagtes Bändchen wieder in die Hände, und ich beschloss, noch einen Versuch zu wagen. Fast zwanzig Jahre reifer (?) und den Kopf frei von Gedanken an irgendwelche Jungs dachte ich, es wäre einen Versuch wert, endlich zu begreifen, wie der Richter seinen unfreiwilligen Henker auswählte und dieser schlussendlich auch noch seine gerechte Strafe erfuhr.
Alles beginnt damit, dass ein einfacher Dorfpolizist den Polizeileutnant Ulrich Schmied erschossen in seinem Auto in der Twannbachschlucht auf der Strasse von Lamboing, einem Tessenbergdorf in der Schweiz auffindet. Kommissär Bärlach, ein von Magengeschwüren geplagter, alter, erfahrener Kriminaler übernimmt den Fall. Als er entdeckt, dass der Ermordete unter falschem Namen bei einem gewissen Gastmann an dessen Gesellschaften teilnahm, werden ihm plötzlich von seinem Vorgesetzten Dr.
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Format: Taschenbuch
Wer diese beiden Bärlach-Stücke als Krimis liest kann sehr kurzweilige Stunden damit verbringen - vorausgesetzt er ist bereit, sich an Dürrenmatt's seltsame bedächtige Sprache zu gewöhnen. Kommissär Bärlach bezeichnet sich selbst als alten Kater, der gern Mäuse frisst. Und wie ein schlauer Kater schleicht er um sein Opfer und spielt mit ihm (in "Der Richter und sein Henker"). Im "Verdacht" droht er allerdings selbst zur Maus zu werden ...
Wer mehr sucht als kurzweilige Krimis wird jedoch ebenfalls fündig! Denn Dürrenmatt hat in seine Krimis philosophische Fragen verpackt, die es in sich haben: es geht um Gerechtigkeit und Formen von Schuld, um die Frage von Ursache und Wirkung, um den Nihilismus absoluter Freiheit, um die Frage, wo Freiheit enden muss und mehr. Diese Fragen werden in Situationsbeschreibungen und Dialogen enthüllt, über die nachzudenken sich so sehr lohnt, dass man darüber glatt den Krimi vergessen könnte.
Daher empfehle ich dringend, die Stücke zweimal zu lesen: das erste Mal als Krimis um der Handlung und der überraschenden Wendungen willen und beim zweiten Mal als Plattform spannender philosophischer Fragen. Wie auch immer man seine Stücke liest - sie sind einfach großartig und für jeden ein Genuss, der mehr erwartet als ein bisschen Zerstreuung durch Trivialliteratur ...
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Format: Taschenbuch
Polizeileutnant Ulrich Schmied wird erschossen in seinem blauen Mercedes aufgefunden. Sein Vorgesetzter Hans Bärlach nimmt gemeinsam mit seinem Assistenten Tschanz die Ermittlungen und damit die Spur eines gewissen Gastmanns auf. Diese Spur hatte auch Schmied inkognito verfolgt, was ihm, wie es scheint, das Leben gekostet hatte.

Während Tschanz immer tiefer in die Sammlung von Indizien und Beweisen taucht, um Gastmann zu überführen, begrüßt Bärlach in Gastmann schon bald einen alten Bekannten. Vor Jahren, als Bärlach in Konstantinopel als Kriminalist gearbeitet hatte, hat er sich auf eine mörderische Wette mit „Gastmann“ eingelassen, die Bärlach bis heute nicht sühnen konnte. Bis heute.

"Du wirst mich nicht töten. Ich bin der einzige, der dich kennt, und so bin ich auch der einzige, der dich richten kann. Ich habe dich gerichtet, Gastmann, ich habe dich zum Tode verurteilt. Du wirst den heutigen Tag nicht mehr überleben. Der Henker, den ich ausersehen habe, wird heute zu dir kommen. Er wird dich töten denn das muss nun eben einmal in Gottes Namen getan werden." S100

Bärlach ist ein alternder Kommissär, der nur mäßig erfolgreich nach Bern zurückgekehrt war. Er ist bedacht und vorausschauend, aber auch dick und träge, er trinkt und isst für sein Leben gern, verschmäht auch nicht die eine oder andere Zigarre, was ihm sein Magen mit der Lebenserwartung eines weiteren Jahres vergilt. Der richtige Zeitpunkt, der Gerechtigkeit die Zügel in die Hand zu geben und seinen Henker auf Gastmann, dem verkörperten Bösen an zu setzten. Doch was trennt Gerechtigkeit von Rache?
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Bezieht sich auf die e-Buch Ausgabe.
Die Umsetzung in das e-Buch Format ist perfekt, Kapitel-Auswahl über das Inhaltsverzeichnis funktioniert einwandfrei. Die Zusätze zur Werksgeschichte, Biographie und Rezeption durch Schweizer und ausländische Zeitungen sind gelungen und lesenswert.
Im Gegensatz z.B. zu Friedrich Glauser, schreibt Dürrenmatt durchweg Hochdeutsch, so das bis auf ein paar Schweizer Spezialitäten wie z.B. die Jura-Frage oder Ortsnamen alles ohne Nachschlagen auch von Lesern, die keinerlei Alemannisch oder Schweizerdeutsch verstehen, bewältigt werden kann. Das Atmosphärisch-Schweizerische, das unter Anderem auch den Reiz des Buches ausmacht, kommt aber keineswegs zu kurz.
Über Dürrenmatts "Der Richter und sein Henker" muss man eigentlich, dank hohem Bekanntheitsgrad, nicht allzu-viel sagen.
Dürrenmatt,- obwohl eher Dramtiker hat sich, wenn die Zusatzangaben zu Werksbeschreibung am Ende des Buchs korrekt sind, mehr oder wenigen aus Geldmangel nolens-volens dazu entschlossen, einen Krimi zu schreiben.
Ihm ist einer der besten, deutschsprachigen Kriminalromane gelungen. Mit dem Kommissar Bärlach hat er eine geradezu klassische Kommissar Figur geschaffen, die völlig überzeugend die Zentralfigur des Romans darstellt. Weniger gelungen, ja etwas blass und bei weitem nicht so vielschichtig, bleibt der Mäzen, Kunstliebhaber und Industrielle, der "böse" Kontrahent,- Gastmann.
Allerdings muss sich der Leser fragen, wo eigentlich das Böse mehr verkörpert ist.
Es ist eben nicht der einschichtig -monochrome,- die Guten gegen die Bösen,- Plot,- so einfach macht sich's Dürrenmatt nicht!
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