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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
4
Requiem für einen Hund: Ein Gespräch
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:8,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. November 2015
Da ist zum einen der Erfolgsautor Daniel Kehlmann. Zum anderen der Redakteur Sebastian Kleinschmidt. Beide treffen sich, um über Kehlmanns Bücher, aber auch die Literatur allgemein zu sprechen. Am Ende wird es eine verdammt interessante Plauderstunde über "Gott und die Welt". Wer Kehlmann mag, wird einige interessante Details über seine Schreiberei erfahren. Kleinschmidt ist ein intellektueller Fragensteller, der Kehlmann immer wieder die Bälle des Interviews zuspielt. Es geht um Goethe, Schiller, Kraus und Tolstoi, aber auch um den Tod, die Familie, die Kindheit und die einfachen und schwierigen Menschen. Wer Botschaften sucht, wird eine komplette Fehlanzeige feststellen. Gerade das macht dieses kleine Büchlein, jedenfalls meiner Ansicht nach, so wertvoll. Nichts ist falsch oder verkehrt, universelle Heilmittel gibt es nicht. Aber es gibt das Gespräch. Wenn das gut geführt wird, holt es das Beste aus den Menschen heraus. Das kleinformatige -Requiem für einen Hund- passt bequem in die Hosentasche, der Inhalt des Buches könnte allerdings Köpfe oder ganze Welten füllen. Das schafft übrigens jedes "gute" Buch...
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am 17. Januar 2009
Weit davon entfernt, sich mit "Ruhm" bekleckern zu wollen, kommt dieses bescheidene Bändchen daher, doch was sich darin Raum verschafft, ist weit mehr als nur ein Interview, wie man es vielleicht erwartet, wenn der Herausgeber der Zeitschrift "Sinn und Form" mit Daniel Kehlmann spricht. Nein, es ist, wie bereits der Untertitel verrät, ausdrücklich "Ein Gespräch" und in diesem Sinne kein Frage-Antwort-Spiel, sondern ein Austausch, welcher zwar merkbar von Sebastian Kleinschmidt gesteuert wird, worin er aber kaum zurücktritt - zum Glück! Denn mit Kehlmann und Kleinschmidt treffen nicht nur zwei Generationen, sondern auch zwei studierte Philosophen aufeinander, was ihren unterhaltsamen und zugleich intelligenten Beiträgen jeweils zugutekommt. Damit die philosophische Note nicht abschreckt, sei angemerkt: Die Reihe, in der das "Requiem für einen Hund" bei Matthes & Seitz erschien, heißt "Fröhliche Wissenschaft", womit unterstrichen werden soll, dass zwar wissenschaftliche Ansätze zur Sprache kommen, jedoch keineswegs ein wissenschaftlicher Diskurs ausgetragen wird. Vielmehr werden im Rahmen von Literatur, Philosophie und Biografie Erfahrungen ausgetauscht, die es nicht immer und unbedingt auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen gilt. Auch wenn immer wieder auf "Die Vermessung der Welt" und andere Texte Kehlmanns zurückgegriffen wird, sind die Gesprächsthemen doch bewusst allgemein gehalten, wie schon ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis vermuten lässt: Tiere, Götter, Genies, Zählen und Erzählen, Humor, Fiktion und Geschichte, Der Tod, Schauspieler und Theater, Kindheit, Studium, Von der Arbeit des Schriftstellers, Ruhm.
So authentisch wie im "Requiem für einen Hund" kommt Daniel Kehlmann - als Autor - nur selten daher. Man spürt, hier stimmt die Chemie. Aus diesem Grund nur konnte dieses ursprünglich kürzere Gespräch fortgeführt und schließlich in Buchform veröffentlicht werden. Und aus dem gleichen Grund war jedes Mal Nuschki dabei. Nuschki? Das war Kehlmanns Hund, der nur kurze Zeit später verstarb und dem - ohne dass es kitschig wäre - dieses Buch gewidmet ist.
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am 14. April 2009
Ja, hier er erklärt Kehlmman ein Stück seiner Arbeitsweise. Beindruckend ist die Gesprächsführung und die angerissenen Themen. Nach der Lektüre dieses schmalen Bändchens habe ich "Ruhm" nochmal anders gelesen. Um Kehlmann als Autor zu verstehen, ist dieses Buch sehr hilfreich. Kehlmann ist bei allen anderen Eigenschaften auch ein Literaturtheoretiker auf hohem Niveau. Bin gespannt wann ihm eine Poetikvorlesung angeboten wird.
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am 22. Juni 2013
Geniale Gedanken nebst Geplauder über die eigenen Werke. Von Kehlmann leider das schwächste Buch – aber das liegt wohl am etwas beliebigen Charakter des offenen Interviews. Schließlich sollte hier gar kein Plot aufgebaut werden. Daher darf ich wohl auch nicht erwarten, daß der Text so durchkomponiert ist wie die literarischen Werke oder die Essays des Autors. Pluspunkt: Hier wird die Initialzündung der „Geister in Princeton“ gezeigt.
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