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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
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am 12. Februar 2004
Remixes haben für mich normalerweise etwas Erschreckendes, (v)ergehen sich dort oftmals "Künstler" zweifelhaften Könnens an Topp-Musikmaterial. Oft werden diese (z.B. Trance)Remixes zur Recht als Bootleg ge/behandelt, seltener offiziell veröffentlicht (z.B. ELP Re-Works). Diese YES REMIXES von "The Verve" scheinen der zweiten Gruppe zuzugehören und überraschen mit einer behutsamen und von Verständnis für die Originale geprägten Bearbeitung. Das Ergebnis ist bestimmt nicht jedermanns Sache und ich persönlich werde mir auch weiterhin lieber die Ur-YES anhören wollen, aber diese Remixes sind unstrittig eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Thema YES.
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am 13. Dezember 2010
...
...ist der Macher dieses Albums, Steve Howes' zweiter Sohn.

Damit ist dieses 'Erbe' in den Händen eines sensiblen Kenners! Ein Mann der mit 'Fragile' und 'Close To The Edge' aufgewachsen ist und und die Musik sehr schätzt. Er hat OHNE COMPUTER aber mithilfe seines damals brandneuen Samplers 'AKAI MPC 2000 XL' die Yes Klassiker gesampled und resampled, re-resampled und neu arrangiert.

Ich finde dieses Album abenteuerlich und überaus gelungen. Wer 'Progressive' Musik mag und nicht bloß an 'Rush' oder 'Dream Theater' dabei denkt, wird hier eine Schatzkiste voller Ideen und Interpretationen finden.

Moderne Reproduktionstechniken ermöglichen hier einen freien, lebendigen Umgang mit Geschätztem und Wohlbekanntem. Was Virgil Howe aus den Kompositionen zaubert ist schon mitreißend. Die Gitarren z.B., viele Teile kommen durch das Resampling zu nie so wahrgenommener Präsenz und klingen, aus dem vertrauten Klangfeld genommen, wie neu!

Das Variieren der Arrangenments bringt so einige Instrumentalparts zum Vorschein, auch von Drums und Bass. Mir gefallen die Beats und Breaks sehr, so wild und sprunghaft, es sind ja meistens die originalen Bruford/Squire bzw White/Squire - Drum&Bass Parts, aus denen Virgil Howe die Rhythmen dieses Albums bastelt.

Songlist:

1. Tempus Fugit, 2. Arriving UFO, 3. Heart Of The Sunrise, 4. Starship Trooper, 5. Awaken, 6. Sound Chaser, 7. Ritual, 8. Siberian Khatru, 9. 5 Per Cent For Nothing, 10. No Opportunity Necessary, 11. No Clowns.

Alle Stücke sind, entsprechend den Titeln, die Originalkompositionen, gesampled und resampled, teilweise mit neuen Beats und Keyboardsounds ausgestattet, in Form und Struktur aufgelöst und rearrangiert.

Einzig der Abschluß, 'No Clowns' betitelt, ist eine 'Neukomposition', bestehend aus Samples und Schnipseln aus diversen Yessongs; eine Art Abschied, changierend zwischen Psychedelisch und Sentimental.
Meine Favoriten sind: Tempus Fugit, Ritual, Arriving UFO, Heart Of The Sunrise, Sound Chaser, Siberian Khatru, 5 Per Cent For Nothing und Awaken.

Um mal bei vertrauter Syntax zu bleiben: 'One Of A Kind'! Ein faszinierendes Stück Musik, sicherlich einzigartig in seinem Umgang mit dem Yes Werk.

Hohe Empfehlungsstufe, ich hatte auf etwas so Kreatives gewartet.
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am 19. Dezember 2014
In einer Phase, da Yes etwas zu feiern hatte (ihr 35jähriges Bestehen), gab es zwar eine Tour, jedoch keine neue Platte. Es ist vermutlich verzweifelten Marketingstrategen zu verdanken, daß man auf den Gedanken gekommen ist, ein Remix Album zu veröffentlichen.

Wer sich mit der Musik von Yes auskennt weiß, daß diese nicht selten polyrhythmisch ist, meist sperrig und vielschichtig. Die oft fein gewobenen Klangstrukturen sind fragil und drohen häufig ins chaotische zu kippen, was den ganz besonderen Reiz und Zauber dieser Band ausmacht. Daherzugehen, eben diese Strukturen aufzubrechen und in ein tanzbares Format zu pressen, ist von vorne herein eine schreckliche Idee und selbstverständlich zum Scheitern verurteilt.

Um die Fans milde zu stimmen hat man "The Verge" ans mixen gelassen. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich Virgil Howe, einer der Söhne Steve Howes - man glaubte wohl, so bleibt's in der Familie. Man gewährte ihm Zugang zu diversen Samples, die hinten und vorne nicht zusammenpassen und zwar weder tonal, noch rhythmisch und ließ ihn machen.

Herausgekommen ist ein ungenießbarer Brei von Versatzstücken aus der Yes Geschichte, die, nun so zusammencollagiert, cool klingen sollen. Das gelingt hier und da ein bißchen (besonders entsetzlich: "No Clowns"), ist vor allem aber gradezu anachronistisch. Denn "The Verge" bedient sich im Übermaß einer einfallslosen Sampletechnik, die melodische Holprigkeiten einfach "überstottert". Das sind die längst überholten Remixmethoden der achtziger Jahre, als man einfach Mini-Loops herstellte und in die das eine oder andere wiedererkennbare Soundgranulat einstreute. Da waren Trevor Horn's 1983er Remixe von "Owner of a lonely Heart" und "Leave it" ungleich viel interessanter (obgleich auch die nicht eben originell zu nennen sind).

Fazit: für den Yes-Fan, der alles braucht natürlich unumgänglich, für den musikalischen Feigeist und Yes-Kenner aber wertlos. Immerhin hat das Produkt ein schönes Cover, gestaltet auf mattem Transparentpapier (man könnte auch sagen "Butterbrotpapier"), auf dem die Titel der Songs nur schwach zu erkennen sind, wenn man das Booklet gegen das Licht hält. Die zu entziffern ist ebenso mühsam, wie diesen Remixversuch in einem Rutsch durchzuhören.
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