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Reisen durch das goldene Land: Mit dem Discotrain durch Burma Taschenbuch – 1. März 2013


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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hannelore Kalwies wuchs in Hamburg auf und erhielt dort auch ihre Ausbildung. Sie ist als Musiklehrerin und freischaffende Künstlerin tätig. Sie interessierte sich schon als Kind für asiatische Kultur und Kunst, was intensiviert wurde, als sie Burmesen kennen lernte. Sobald es ihr möglich war bereiste sie das Land, versuchte sogar die Landessprache zu erlernen. Immer war ihr bewusst, dass man bei durchorganisierten Gruppenreisen nur Teile dessen kennen lernen kann, was möglich ist. Und so versuchte sie, unterstützt durch ortskundige Führer, außer den bekannten Sehenswürdigkeiten auch die versteckten Kostbarkeiten und das Alltagsleben der unterschiedlichen Volksgruppen in Myanmar zu erkunden. Sie wurde dabei von einer Bekannten in Yangon (Rangun) unterstützt, die für sie Reservierungen, Buchungen und Engagements vornahm und behördlich verlangte Papiere besorgte. Seit der Wirbelsturm Nargis über dem Süden Myanmars wütete, unterstützt sie mitfinanzieller Hilfe deutscher und tätiger Hilfe burmesischer Freunde eine Grundschule und Klöster im Irrawadydelta.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

'Bei den Fahrten durch Rangun kamen wir öfter am Haus von Aung San Suu Kyi vorbei, die später den Friedensnobelpreis bekommen sollte. Etliche Meter vor und hinter ihrem Haus standen Soldaten am Straßenrand und beobachteten den Verkehr und wer sich ihrem Haus näherte. Eines Morgens war diese Straße gesperrt und alle Verkehrsteilnehmer, die normalerweise dort entlangfuhren, mussten einen weiten Umweg machen, um zu ihren Zielen zu kommen. Am Tag darauf stand in der Parteizeitung "New Light of Myanmar": "Immer weniger Menschen besuchen Aung San Suu Kyi." - Welch Wunder!

Die erste Station meiner Rundreise sollte Mandalay sein, die zweitgrößte Stadt Burmas, geographisch ungefähr in der Mitte des Landes gelegen, die letzte Königsstadt, bevor die Briten das Gebiet kolonialisierten.
Hilary fragte mich, ob sie einen Freund in Mandalay anrufen sollte, der sich dann um mich kümmern könnte. Ich hatte nichts dagegen, Freunde von Freunden sind oft die beste Empfehlung. Also sagte sie ihm Bescheid, wann ich kommen und wo ich wohnen würde.
Ich hatte mich entschlossen, den Nachtzug zu nehmen, ein Flug war mir zu teuer und auch zu unsicher, und eine lange Fahrt zu verschlafen ist ein guter Gedanke. Also fuhren wir zum Bahnhof eine Karte kaufen. Für Einheimische ist die 400 Meilen lange Fahrt (ca. 600 km) natürlich ein teures Vergnügen, für mich aber wäre es sogar bei of?ziellen Umrechnungsraten richtig billig gewesen, bei Schwarzmarkttausch natürlich noch viel günstiger - aber da hatte ich nicht mit der Hellsichtigkeit des Regimes gerechnet! Wenn man eine Karte kauft, muss man seinen Pass vorlegen und den Pass zusammen mit der Fahrkarte bei Verlangen zeigen. Also kaufte Hilary zwar die Karte, aber auf meinen Namen und mit meinem Pass und nicht mit Kyat, sondern mit Dollar - und der Ausländertarif ist richtig teuer. Die Fahrt kostete mich US $ 47!!! Ein Vermögen für Burmesen[1]! Nun kann man denken, dass 600 km für US $ 47 auch nicht so viel ist - wenn denn der Service stimmt. Ich sollte einige Überraschungen erleben.
...

Mittags blieben wir in einem großen, sehr schön an einem Hang angelegten Kloster mit Blick ins weite Tal bis nach Pindaya, dem Ziel des nächsten Tages. Die Sonne schien so schön, dass wir unsere nassen Sachen über Büsche zum Trocknen hängen konnten. Ich setzte mich allein in die obere Halle um etwas auszuruhen, da kam eine Nonne und bot mir Leckereien an. Unter anderem auch Totefruit, die in Streifen geschnitten und gebraten recht gut schmeckte. Während ich dort saß, kamen einige Jungen, setzten sich an den Nebentisch, nahmen Besteck und Schüsseln aus dem Regal daneben und aßen, was schon auf dem Tisch stand. Danach machten sie Ordnung und gingen wieder in die Schule. Das waren arme Kinder oder Waisen, die in diesem Kloster verköstigt wurden. Da die Lebensmittel der Mönche immer Spenden der Bevölkerung sind, wurden diese Kinder in Wirklichkeit von der Dorfbevölkerung versorgt, nur dass der Ort das Kloster selbst war. Das Schöne andiesem Ereignis war, zu sehen, wie diszipliniert und ruhig die Jungen sich verhielten, wie ordentlich sie waren und wie zufrieden und dankbar sie wirkten.
Am Nachmittag kamen wir dann bei dem dritten Kloster auf unserer Tour an, das wiederum sehr schön am Rande eines Bergdorfes auf einer Hügelschulter angelegt war. Nebenan war die Grundschule, die gerade zu Ende gegangen war. Die Kinder standen in Reihen auf dem Schulhof und sangen eine ganze Weile lang unterschiedliche Lieder[2]. Der Lehrer nahm natürlich gleich wahr, dass wir auf einem Mäuerchen vor dem Kloster saßen und den Liedern zuhörten und kam bald zu uns, um sich ein bisschen zu unterhalten. Es ?el ihm sichtlich nicht leicht, seine Fragen auf Englisch zu stellen und unsere Antworten zu verstehen, er gab sich alle erdenkliche Mühe. Die meisten Leute auf dem Lande verstehen kein Englisch, einige wenige verstehen nur ein paar Brocken; sie waren ab

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