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Reiseführer Usbekistan: Entlang der Seidenstraße nach Samarkand, Buchara und Chiwa (Trescher-Reihe Reisen) Taschenbuch – 30. Januar 2017

4.1 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 30. Januar 2017
 

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

VORWORT

Die Gründe, nach Usbekistan zu kommen, sind vielfältig. Geschichte ist in Usbekistan erlebbar und wird lebendig. Auch das Zusammenspiel von Sonne, Hitze, blauem Himmel und moslemischer mittelalterlicher Architektur könnte schöner nicht sein. Obwohl die Moderne in Usbekistan längst Einzug gehalten hat, ist es gelungen, die Märchen aus 1001 Nacht zu bewahren.
Der Mythos von Samarkand und Buchara könnte auch zu einem literarisch motivierten Besuch führen, schließlich ist es Goethe gewesen, der diese Städte in seinem ›West-östlichen Divan‹ besungen hat.
Ein dritter Grund, Usbekistan zu besuchen, ist die legendäre Seidenstraße, die durch das heutige Usbekistan verlief, China mit Europa verband und dank derer viele blühende Wüstenstädte entstanden. Heute ist die Wiederbelebung der Seidenstraße eines der wichtigsten Themen des touristischen Marketings.
Im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion ist 1991 die unabhängige Republik Usbekistan entstanden, die exakt das Gebiet der einstigen sozialistischen Unionsrepublik umfasst. Davor hat es nie einen Staat mit diesen Grenzen und dem Namen Usbekistan gegeben. Vielleicht haben die Usbeken deswegen so wenige Probleme mit ihrer sowjetischen Vergangenheit, schließlich haben sie die sowjetischen Jahre genutzt, um eine eigene Identität herauszubilden.
Dank der bislang politisch stabilen Lage ist Usbekistan ein sicheres Reiseland. Dennoch gibt es auch Probleme, auf die ein Besucher, der sich nicht nur für Kunst und Kultur interessiert, stoßen wird. Dazu gehören die Menschenrechte, der Umgang mit der politischen Opposition und die ökologische Katastrophe des Aralsees – Themen, über die in Usbekistan nicht so gerne gesprochen wird. Weltweit war Usbekistan durch das ›Andijan-Massaker‹ im Mai 2005 in den Medien präsent. Als Folge einer bewaffneten und blutigen Befreiung von 23 Gefangenen, die angeklagt waren, islamische Extremisten zu sein, fand im Stadtzentrum von Andijan eine Demonstration statt, die von staatlicher Seite brutal mit Waffengewalt beendet wurde. Nach staatlichen Angaben starben 187 Menschen, einige Menschenrechtsorganisationen sprechen von über 500 Toten. Präsident Karimov bezeichnete das Vorgehen der Sicherheitskräfte als Niederschlagung eines religiös motivierten Umsturzversuchs.
Das touristische Leben ist in den letzten Jahren in Usbekistan allerdings schöner und unkomplizierter geworden. Neue Hotels und Privatpensionen entstehen, immer mehr ungewöhnliche und dem Touristen-Geschmack entsprechende Souvenirs werden produziert und angeboten, und auch schöne Ansichtskarten werden endlich verkauft. Der Flughafen von Taschkent ist im neousbekischen Stil fertiggestellt. Die Sehenswürdigkeiten werden komplett renoviert und ihre Umgebung verschönert. Und auch abseits der bekannten Routen beginnt sich der Tourismus zu entwickeln. Die usbekische Regierung tut viel für das Bekanntwerden des Landes und seiner Sehenswürdigkeiten. Immer mehr spürt man dabei auch die usbekische Identität, die in den ersten Jahren der Unabhängigkeit noch aufgesetzt wirkte.
Man fühlt sich sicher in Usbekistan und freundlich empfangen – auch wenn manchmal schon die typischen Begleiterscheinungen des Tourismus auftauchen.
Nach den ersten Jahren der Unabhängigkeit scheint jetzt Alltag in der Republik eingekehrt zu sein. Nichtsdestotrotz ist Usbekistan weiterhin ein spannendes und wunderschönes Reiseziel.

>>> Detaillierte Informationen und eine Voransicht dieses Reiseführers finden Sie auf www.trescher-verlag.de


5 Kundenrezensionen

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