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am 6. Juni 2013
Andreas reist in die Toskana, zusammen mit B. B ist die Witwe seiner großen Liebe Lion, der diese Reise für die beiden auf dem Totenbett geplant hat. Widerwillig lässt sich Andreas darauf ein, er kann B nicht ausstehen, und ihre Anwesenheit erinnert ihn viel zu schmerzlich an die Art, wie seine Beziehung mit Lion auseinanderbrach ...

Mehr will ich hier mal nicht über den Inhalt schreiben, sonst verrate ich zu viel.
Ich war wahnsinnig neugierig darauf, wie Tanja Kinkel, deren historische Romane ich als Jugendliche verschlungen habe und immer noch gerne lese, eine zeitgenössische Novelle schreiben würde. Außerdem fand ich die Geschichte interessant.

Um es kurz zu machen: Ich bin richtig begeistert. Die Geschichte war unheimlich anrührend, ohne kitschig zu sein, es ging auch um die Schwierigkeiten, denen Homosexuelle heute immer noch ausgesetzt sind, aber vorrangig um Trauer, Weiterleben, nachdem ein geliebter Mensch gestorben ist, um Annahme und Freundschaft. Ich musste heulen (was etwas blöd war, weil ich dabei gerade im Bus saß), weil es so schön und so herzzerreißend war, und die Geschichte geht mir immer noch nach.

Der Schreibstil war gewohnt gut, das Novellenformat ist für diese Geschichte genau richtig und die Autorin hat es für mein Gefühl optimal ausgefüllt - nicht zu kurz und nicht zu lang, alles drin, was rein muss, aber nichts überstrapaziert und breit ausgewalzt.

Schwer zu empfehlen (und das Schöne ist ja, dass man sich für so eine E-Book-Novelle auch nicht arm zahlt)!
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am 24. Juni 2013
Hör mal", sagte B leise, nachdem sie ihr Eis samt Waffel aufgegessen und sich ungeniert die Finger abgeleckt hatte, glaubst du, ich weiß nicht, dass das zwischen Lion und dir die ganz große Liebe war? Manchmal bin ich jetzt noch so eifersüchtig, dass ich dich auf der Stelle kaltmachen könnte. Du bist ...", sie machte eine ungeduldige Handbewegung, du bist wie Rose, und er war Jack. Ich bin bloß die komische Figur am Rand, die er aufgegabelt hat, weil sie ihn zum Lachen brachte und er nicht allein sein wollte."

Inhalt

Andreas und B fahren auf Wunsch des verstorbenen Lion gemeinsam in die Toskana. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber dennoch eines gemeinsam und dies ist die Liebe zu Lion. Nur ihm zu liebe tun sie diese Reise, die eigentlich keiner von beiden machen möchte. Und nur wegen ihm lernen sie eine wichtige Lektion über das Leben und die Liebe und nicht nur dies, sondern auch einander besser kennen.

Meine Meinung

Tanja Kinkel hat für ihre Erzählung die Form der zeitgenössischen Novelle gewählt, was eigentlich sehr gut passt, aber da mir Andreas und B so gut gefallen haben, hätte ich gerne mehr von den beiden gelesen. Mich hätte einfach interessiert, wie es nun weiter geht, wo die ungleichen Charaktere einen Schritt aufeinander zugegangen sind. Gleichzeitig kann ich jedoch auch verstehen, dass die Autorin die Novelle gewählt hat, um ihre Geschichte dem Leser näher zu bringen.

Die Protagonisten waren in all ihrer Unterschiedlichkeit sympathisch und authentisch beschrieben. Die von Lion schwangere B (deren voller Name bis zum Ende nicht verraten wird) fand ich spannend zu entdecken, weil sie nicht nur das Dummchen ist, für das Andreas sie anfänglich hielt. Wenn auch verstorben, so ist Lion dennoch ständig präsent. Ob in Rückblenden, bei denen Andreas auf das Leben mit ihm zurücksieht oder auch durch die Gespräche mit B.

Die Thematisierung der Homosexualität bei Männern, die in der Öffentlichkeit stehen und ein bestimmtes Bild zu verkörpern haben, ist sicherlich nicht neu, hat in der Novelle jedoch mal wieder gezeigt, dass es noch ein weiter Weg ist, bis diese dazu stehen und ein freies Leben leben dürfen. Gerade, wenn man so wie Lion den Traummann jeder Frau in einem Film verkörpert, ist es geradezu unmöglich sich als schwuler Mann zu outen.

Fazit

"Eine Reise für Zwei" würde ich denen empfehlen, die die Form der Novelle kennen lernen möchten oder sie bereits kennen und mögen. Auch Liebhaber der Toskana werden hier voll auf ihre Kosten kommen
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am 27. September 2013
Der aufstrebende Schauspieler Lion hält der Karriere wegen sein Image als Womanizer aufrecht. Doch auch später, als der Erfolg gefestigt scheint, bekennt er sich öffentlich nicht zu seinem langjährigen Lebenspartner Andreas. Dieser erträgt das ständige Versteckt-Werden irgendwann nicht mehr und stellt der Liebe seines Lebens schließlich ein letztes Ultimatum; Lion aber will sich nicht erpressen lassen und beendet die Beziehung. Wenig später heiratet er sogar eine lebhafte, oft recht laute junge Frau: Sie hat einen so altmodischen Vornamen, dass sie nur B genannt werden möchte.
14 Monate nach der Trennung der beiden Männer stirbt Lion an Leukämie. Zurückbleiben ein verbitterter Andreas, der längst noch nicht über den Trennungsschmerz hinweg ist, und die im 5. Monat schwangere B, für die er keinerlei Sympathie empfindet. Doch als letzten Wunsch hat der Verstorbene den beiden Hinterbliebenen einen gemeinsamen Urlaub in der Toscana verordnet; und obwohl sie nichts gemeinsam zu haben scheinen als die Liebe zu Lion, treten sie die Reise ihm zuliebe schweren Herzens an.
Im Laufe des Zusammenseins jedoch lernt Andreas eine andere Seite von B kennen und begreift peu à peu, warum sein Ex-Partner auf diesem Arrangement bestanden hat.

Resümee: Ich habe Tanja Kinkel bislang ausschließlich als Autorin historischer Romane kennen und schätzen gelernt. Daher war ich schon sehr gespannt auf diese gegenwartsbezogene Novelle – und war beeindruckt, überwältigt, bewegt, berührt. Bei einem anderen Werk hätte ich wohl das Wort „begeistert“ benutzt, das ist mir hier für diese leise, so feinfühlig erzählte Geschichte dreier Menschen jedoch viel zu „schrill“ - daher lieber die leisen Töne.
Es geht um viel: Um Liebe, Verständnis, Ablehnung, Aufeinander-Zugehen, um Trauerarbeit und Aufarbeitung der Vergangenheit in der Gegenwart für ein zukünftiges Leben mit innerem Frieden.

Eine sehr emotionale Geschichte, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten, denn stets sind auch eine gute Prise Humor und Rationalität eingewoben.
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am 10. Mai 2013
Der im Sterbebett liegende Lion bittet seine schwangere Frau B. und seinen Ex-Freund Andreas zusammen eine Reise in die Toskana zu unternehmen. Natürlich können sie ihm den Wunsch nicht abschlagen und machen sich nach seinem Tot auf den Weg. Anfangs haben die beiden so gar nichts gemeinsam. Doch als sie dem Sinn dieser Reise auf die Spur kommen, wird ihnen so einiges bewusst.

Als ich anfing dieses Buch zu lesen, ging es direkt interessant los. Ich hatte vorher noch keine Novelle gelesen und habe mich gefragt, wie ich alles was mich in dieser Erzählung so neugierig macht, auf so wenigen Seiten erfahren sollte. Die Figuren waren sehr einnehmend und ich wollte mehr über sie und ihre Vorgeschichte erfahren, wissen wie sie zueinander stehen. Ich wollte, genau wie B. und Andreas, den Sinn ihrer Reise verstehen und mein Kopf hat sich schon etliche Szenarien ausgemalt. Umso weiter ich gelesen habe, umso mehr fing ich an zu verstehen und ich war von dieser zwar kurzen aber wirklich gut geschriebenen Geschichte sehr gefesselt. Also habe ich natürlich alles an einem Stück gelesen. (Da fiel mir direkt der Vorteil an so einer Novelle auf. Man liest es direkt durch und kommt so nicht raus.)
Die Novelle ist "einfach" und flüssig geschrieben und gut zu verstehen. Ich musste keine Absätze mehrfach lesen, weil etwas unklar schien. In die Figuren konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Man versucht ihren Gedankengängen zu folgen und ein Stück weit konnte ich ihre Ansichten teilen.
In den letzten Kapiteln verstand ich langsam, wieso Lion die beiden auf diese Reise geschickt hatte. Sie sollten Lion nicht vergessen, nicht ein neues Leben in der Toskana beginnen, kein Paar werden. Sie sollten sich einfach besser kennen lernen, merken wie wichtig sie für Lion waren, dass er sie beide liebte und dass keiner von ihnen allein sein sollte. Sie sollten sich gegenseitig verstehen, akzeptieren und füreinander und für das Kind da sein.
Am Ende worden doch alle meine offenen Fragen beantwortet und ich konnte die Zusammenhänge verstehen und nachvollziehen.
Die Novelle hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil, die Geschichte, die Personen und die Art wie man zum Nachdenken angeregt wird passen wirklich super zusammen, so dass eine ganz faszinierende Geschichte entsteht.
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am 8. Januar 2017
Ein Mann stirbt, viel zu früh. Sein letzter Wille - eine gemeinsame Reise seiner schwangeren Witwe mit seinem Ex-Lover in die Toskana.
Neugierig macht die Leseprobe schon - was werden diese beiden - augenscheinlich so unterschiedlichen Menschen - wohl miteinander erleben und erleiden... Tatsächlich ist da durchaus Potential - wenn auch der Zweck dieses letzten Wunsches für mich nicht wirklich klar wurde - er dient schlicht als Aufhänger der Geschichte und suggeriert eine Dramatik, die nicht eintritt.

Die Protagonisten - der verlassene Ex "nenn...mich...nicht...Andi..." und die Witwe namens "B" - bleiben letztlich blass, banale Erkenntnisse, dass die gegenseitigen Vorurteile unberechtigt sind, gipfeln in platten Feststellungen wie zum Beispiel, dass "B" ... "nicht nur Lady GaGa hört" sondern durchaus auch klassischer Musik etwas abzugewinnen vermag. Überraschung!!!
Was im Übrigen der "Kunstgriff" soll, die Dame nur als "B" zu benennen bleibt der Fantasie der Autorin überlassen - es gibt hier kein Geheimnis oder Ähnliches, welches dieses schwülstigen Mysteriums bedürfte.
Man liest etwa eine Stunde gefällige, nett geschriebene Banalitäten ohne wirkliche Konflikte - am Ende dieses tatsächlich ausgesprochen schmalen Bändchens gipfelnd (und gedanklich untermalt von schmachtender Tenorstimme) in der simplen Erkenntnis, dass Beide den gleichen Verlust erliten haben.
Für mich bleibt nichts als eine hübsch geschriebene, kleine Geschichte, die ich beiläufig in x-beliebigen Frauenzeitschriften in Wartezimmern lese und ebenso schnell vergesse.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Januar 2014
Diese Novelle von Tanja Kinkel ist wie ein Edelstein: Klein, aber wertvoll und mit vielen Facetten. In Reise für Zwei" geht es um einen Mann und eine Frau, die gemeinsam eine Reise unternehmen müssen, obwohl sie sich nicht ausstehen können - denn Andrea und B haben den selben Mann geliebt, der nun verstorben ist. Schon bevor sie auf der Autobahn sind, beginnt der verbale Schlagabtausch. Schlecht für die beiden ... sehr gut für den Leser, der sofort mitten im Geschehen ist und atemlos verfolgt, wie es weitergeht. Erzählt wird aus der Perspektive von Andreas, und so erfahren wir, was ihn mit Lion verbunden hat. Warum die beiden sich trotz ihrer großen Liebe getrennt haben. Und warum Andreas` gebrochenes Herz nicht heilen kann. - Tanja Kinkel erzählt eine Geschichte, die tragisch ist, aber auch humorvoll, die Lust auf die Toskana macht und daran erinnert, wie glücklich man sein kann, wenn man seine große Liebe findet. Geschickt versteht sie es, Sympathie für Andreas zu wecken - und lässt uns dann auf einmal merken, dass man auch B verstehen und mit ihr mitfühlen kann. Reise für Zwei" ist eine Dreiecksgeschichte der ganz besonderen Art und jedem zu empfehlen, der Geschichten liebt, die noch lange in der Erinnerung nachklingen.
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am 24. März 2014
Florenz soll sie auf andere Gedanken bringen. Das denkt zumindest Lion. Doch Lion ist tot. Und auf die Reise gehen seine Witwe B und Andreas. Andreas war Lions bester Freund. Und Lion Andreas' große Liebe. Florenz soll sie über die Trauer hinwegbringen, die Stadt soll sie mit ihrem italienischem Charme und endlosen Monumenten bezaubern und das Gemüt erhellen. Doch das klappt nicht so ganz. Denn keine noch so schöne Stadt kann über den Verlust der ganz großen Liebe hinwegtrösten. Tanja Kinkel stellt in ihrem Roman dieses Dilemma wunderbar dar. Und auch die Gewissensbisse und Hinterfragungen von Andreas. Wer wollte nicht auch schon mal fliehen vor der Vergangenheit? Die Koffer packen und weit weg fahren, in der Hoffnung, dort einen klaren Gedanken zu fassen? Doch schnell muss man einsehen, dass das nicht klappen wird, das der klare Gedanke nur das Sichauseinandersetzen mit seinen dunkelsten und ehrlichsten Gedanken ist.
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am 4. Dezember 2013
Spätestens seit „Die Puppenspieler“ bin ich bekennender Kinkel-Fan. Ich finde es beeindruckend, wie es Tanja Kinkel immer wieder gelingt, den Leser in die Vergangenheit zu entführen. Doch ich muss gestehen, dass ich bei „Reise für Zwei“ zunächst sehr skeptisch war. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie es sein würde, ein Buch von Tanja Kinkel zu lesen, das nicht in der Vergangenheit spielt. Sie wäre ja auch nicht die erste Autorin, die bei einem Genre-Wechsel auf die Nase fällt. Doch weit gefehlt: Auch diese neue Seite an Tanja Kinkel hat mich überzeugt. Ich bin hellauf begeistert und hoffe sehr, dass Frau Kinkel noch einige weitere in der Gegenwart spielende Geschichten veröffentlicht.
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Eine kurze Novelle über die Liebe, Eifersucht, Trauer und Versöhnung.
B. und A. fahren gemeinsam in die Toskana. Organisiert hat die Reise Lion, der Ehemann von B. - sein letzter Wunsch auf dem Sterbebett. Die Reise wird für beide nicht leicht, zu viel Ungesagtes, Trauer und Eifersucht steht zwischen den beiden. Doch was bezweckte Lion mit diesem letzten Wunsch?
Flüssig zu lesen, gut gezeichnete Charaktere, interessante Grundidee und sympathische Charaktere.
Aufgrund der Kürze: gut geeignet für "Zwischendurch", Lesetipp für den Urlaub.
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am 4. Dezember 2013
Tanja Kinkel gehört bereits seit längerem zu meinen liebsten Autorinnen. Ihre Novelle „Reise für Zwei“ steht ihren Romanen in nichts nach – der Text ist kurz, aber Kinkel verdichtet auf diesen wenigen Seiten die große Geschichte dreier Menschen, und das macht sie wahrhaft meisterlich! Ich habe „Reise für Zwei“ auf einer Zugfahrt gelesen – zwar nicht in die Toskana, aber immerhin gen Süden – und war sehr berührt. Ein Text, der lange nachwirkt.
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