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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
4
4,0 von 5 Sternen
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am 10. Februar 2016
Überraschend schlechte Qualität der Fotos, in Teilen unscharf, veraltet, manche von Wikipedia übernommen, geringe Farbqualität, fällt insgesamt im Vergleich zu anderen Produkten dieser Serie deutlich ab.
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am 28. Juni 2015
Dieser Fotoband ist eine wunderbare Einstimmung für eine IRAN-Reise. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie weitgehend den Resieverlauf widergibt, den die meisten Pauschalurlauber zu sehen kriegen: Shiraz-Persepolis-Yasd-Isfahan-Teheran. Sehr gute Texte mit vertiefenden Informationen. Empfehlenswert.
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Der in der Länderreihe „Reise durch....“ herausgegebene Band beginnt seinen ersten Seiten, in die auch das Inhaltsverzeichnis eingebettet wurde, mit mehreren Motiven aus der südiranischen Stadt Schiras. Unter der klischeehaften Überschrift „Im Land der Rosen und des Schleiers“ befasst sich das erste von insgesamt vier Kapiteln mit ''allgemeinen Ansichten. Der heutige Iran wird als hierbei äußerst kontrast- und facettenreiches, ungemein spannendes Land vorgestellt, dessen Image aus westlicher Sicht, wie kaum ein zweites von Vorurteilen geprägt worden sei....

...einerseits durch die Pracht- und Prunksucht des letzten Schahanschah Mohammad Reza Pahlavi (1919 – 1980) und den Jetset-Ferien mit seiner zweiten Gattin, der mütterlicherseits deutschstämmigen Soraya Esfandiary Bakhtiary (1932 – 2001), andererseits durch grimmig blickende Ayatollahs und deren fäustereckendem, radikalisierten Fußvolk. Diese von den neuzeitlichen Massenmedien genährten Vorstellungen sind jedoch nur einzelne, kleine Steine im Mosaik der mehrere Jahrtausende alten Geschichte der iranischen Völker und Kultur. Doch neben einer im Abendland kaum bekannten Fülle an grandiosen Landschaften, archäologischen Stätten und Kunstschätzen, sind es insbesondere auch die Menschen des Landes, die mit ihrem über die Jahrhunderte gewachsenen Kanon ausgesuchter Höflichkeitsregeln, Warmherzigkeit und Gastfreundlichkeit zu einem Besuch des Landes einladen. Was im Westen sicherlich nur wenige wissen ist die Tatsache, dass 45% der 80 Millionen Iraner jünger als 25 Jahre alt sind und damit mindestens erst ein Jahrzehnt nach der 'Islamischen Revolution' geboren wurden. So wie das Land zeitlos alt und zugleich extrem jung, einerseits stockkonservativ, andererseits höchst dynamisch ist, sind auch seine Geographie und Geschichte voller Gegensätze geprägt. In einem kurzen Abriss werden diese zusammen mit der Vielfalt der Völker, Religionen, Lebensweisen vorgestellt, wie sie noch heute anzutreffen sind. Hierbei werden jedoch auch berechtigte, kritische Töne angeschlagen, wie die Feststellung, dass die Revolution von 1979 letztendlich der entscheidende Akt gegen eine Jahrzehnte währende, schamlose politische Bevormundung und wirtschaftliche Ausbeutung gewesen sei. Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit der 'Hoffnung und Ungeduld' von welcher der Iran seit nunmehr 35 Jahren geprägt ist. Während hierbei einige Entwicklungen positiv betrachtet werden, wird die Staatsverfassung mit angemessener Kritik vorgestellt. Als besonderer Fortschritt anzusehen ist, dass Dogmata allmählich dem Pragmatismus weichen. Der letzte Abschnitt des Kapitels befasst sich mit den Frauen im Iran, die gegenüber ihren Geschlechtsgenossinnen in vielen anderen islamischen Länder bereits eine Vielfalt von Rechten genießen dürfen, aber immer noch bestimmten Restriktionen unterliegen. Die selbstbewussten und lebenslustigen jungen Frauen und Mädchen haben hierbei bereits jetzt mittels ihrer modischen Accessoires und Gesten eine Schlüsselrolle eingenommen....

Anders als wohl die meisten 'Rundtrips' durch den Iran, beginnen Weiss und Westermann im zweiten Kapitel ihre Reise durch das Land nicht mit der Hauptstadt Teheran, sondern in der Provinz Fars, dem südlichen Kernland, welches seit mindestens 2500 Jahren die Identität der 'Perser' geprägt hat. Neben einer Vielzahl weiterer Bilder aus der Provinzhauptstadt Schiraz vermitteln Fotos kleine Einblicke in die Ruinenstätten von 'Persepolis', Parsagadae, Ardeshir Khureh, die Nekropole von Naqsh-e Rostam und das Leben des turkstämmigen Nomadenvolkes der Kaschgai. Weitere Bilder gibt es u. a. von der 3200 Jahre alten Zikkurat von Chonga Zanbil, der Stadt Shush und der antiken Ruinenstätte Susa. In jeweils einem abgesetzten Essay werden das traditionelle Kraft- und Tugendtraining im Zurkhaneh sowie die Knüpfkunst eines 'Perserteppichs' in Wort und Bild vorgestellt. Das zweite Kapitel 'Isfahan und das zentrale Hochland' bietet neben architektonischen Highlights jeder Iranreise auch die kulturellen, religiösen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten in und um die Wüstenstadt Yazd. Gerade an dieser Stelle macht ein weiteres Essay darauf aufmerksam, dass und warum sich das Wort 'Paradies' aus dem altpersischen Begriff 'pairi-daēza' entwickelt hat.Im letzten Kapitel werden Teheran und der Nord(west)en zusammengefasst. Neben Monumentalbauten und Einblicken in Museen, Paläste und Gotteshäuser der Landeshauptstadt erwarten den Leser hier weitere grandiose Landschaftsaufnahmen und eine Vielzahl von sehenswerten Kulturgütern.

Ein alphabetisches Register, das sowohl die Textseiten als auch die Bildseiten enthält, bildet zusammen mit einer topographischen Karte, welche die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit einem sechszackigen Stern markiert, den Abschluss eines sehens- und lesenswerten Bandes. Zu bemängeln ist jedoch, dass die mit einem Stern gekennzeichnete archäologische Stätte Bishapur zwar einmal kurz erwähnt wird, jedoch keine Fotos von ihr im Band Aufnahme gefunden haben. Tepe Sialk wird nur einmal kurz als Grabhügel erwähnt. Der Leser erfährt weder in Wort noch Bild, dass es sich hierbei um eine fast 5000 Jahre alte Zikkurat handelt, welche 800 Jahre älter als die berühmte von Ur ist. Auch andere wichtige Kulturgüter wie der sassanidische Palast Qaleh Dokhtar, die medische Festung Tepe Nush-e Jan mit dem ältesten aufgefundenen Feuerheiligtum oder die Reliefs von Naqs-e Radjab und Bisotun werden, wenn überhaupt, höchstens kurz genannt. Ein weiteres Manko ist, dass die insgesamt 26 UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten nur zum Teil veranschaulicht und auch nicht als solche ausgewiesen werden. Zur Erläuterung zahlreicher Fachbegriffe wäre zudem ein Glossar wünschenswert gewesen.

Vor dem Hintergrund seiner Iranreise im Mai 2014 kann timediver® den Band mit 3,5 Amazonsternen bewerten.
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am 12. August 2014
Endlich kann man den Iran wieder bereisen und endlich gibt es wieder einen Bildband über dieses Land, das so reich an Kulturschätzen ist. Das Buch gibt einen im Rahmeneinen umfassenden Überblick über die Plätze, die man gesehen haben sollte. Es findet das alte wie das neue Persien seinen Platz. Der Autor, Walter M. Weiss, ist als Reiseleiter ein Kenner der Landes, der über Jahre alle Regionen bereist hat. Wer das Land kennenlernen möchte macht mit diesem Buch keinen Fehler, schon alleine bei diesem Preis!
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