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Reise in Polen Taschenbuch – 1993

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alfred Döblin, geboren am 10. August 1878 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, war Nervenarzt in Berlin; dort begründete er auch die expressionistische Zeitschrift "Der Sturm" mit. 1933 emigrierte Döblin nach Paris, 1940 floh er nach Amerika und konvertierte zum Katholizismus. Nach dem Krieg kehrte er als französischer Offizier nach Deutschland zurück. Er war Herausgeber der Literaturzeitschrift "Das goldene Tor" (1946-1951) und Mitbegründer der Mainzer Akademie (1949). 1953 übersiedelte er wieder nach Paris. Er starb am 26. Juni 1957 in Emmendingen bei Freiburg.


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Format: Taschenbuch
Er ist Nervenarzt und Schriftsteller, ist in Berlin ansässig, in der westeuropäischen Kultur verankert, spricht leidlich französisch und reist unvermittelt nach… Polen. Man schreibt das Jahr 1924. Die Reise dauert etwa zwei Monate, wird vermutlich vom S.Fischer Verlag finanziert und führt über Warschau, Wilno, Lublin, Lemberg, Krakau, Zakopane und Lodz. Ein Jahr später, im November 1925, liegt das literarische Ergebnis vor, schlichtweg "Reise in Polen" genannt. Der Autor heißt Alfred Döblin, "Berlin Alexanderplatz" hat er noch vor sich. Diese Reise ist keine einfache, schon allein deswegen, weil "ich die Sprache, nein, die Sprachen des Landes nicht kann: Polnisch, Ukrainisch, Weißrussisch, Jiddisch, Litauisch." Deutsch ist zwar auch Landessprache, namentlich in der Dreivölkerstadt Lodz, aber "das Hakenkreuz auf dem Umschlag" eines Buches in der Auslage einer Buchhandlung ist wohl nicht dazu angetan, die wiederholt festgestellte Abneigung gegen alles Deutsche und die deutsche Sprache zu vermindern, die sich nur bei Juden einiger Beliebtheit zu erfreuen scheint: "Und wenn es keine Juden in Polen gäbe, die mit mir deutsch sprechen und auf Bahnhöfen sagen, wo mein Zug steht und abfährt, wäre ich nicht über Warschau hinausgekommen." Und dennoch: Als es gilt, Abschied zu nehmen und wieder heim ins Reich zu fahren, ist der Reisende "wehmütig, dankbar (…) Gern war ich hier, gefesselt bin ich (…) Es gibt dieses Land. Ich weiß es herzlich." Was also ist es, was Döblin trotz aller Beschwerlichkeiten so sehr an Polen zu schätzen wußte, was ist es, was ihn so stark zu fesseln vermochte? Bestimmt nicht der materielle Reichtum des Landes.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Alfred Döblins REISE IN POLEN, das im November 1925 erschienen ist nimmt die Leser sogleich von der ersten Seite an, mit unglaublicher Präsenz und Intensität mit auf diese Reise nach Warschau, Wilno, Lublin, Lemberg, Krakau Zakopane und Lodz; die Sprache von Döblin ist so nah am Geschehen, dass der Leser gar nicht ausweichen kann, auch nicht bei unbequemen Eindrücken und Bildern. Nicht nur Momentaufnahmen und Reiseeindrücke, kurze Ausflüge in die Geschichte sind es, Döblin vermittelt auch Geschmäcker und Gerüche, so lebendig wird der Text teilweise, so z.B. in Warschau: " (...) In einer Gänseschlachterei arbeitet im Schaufenster eine derbe kleine Frau bis an die Ellbogen in Blut, nimmt eine Gans aus. Tapezierer, Bäcker, Metzger, Tandgeschäfte. Ein fliegender Buchhändler mit jiddischen Schriften. Haufen von Kindern (...). ", Seite 72. Der Leser begleitet Döblin auf seinen Spaziergängen durch die Städte, und in der Eisenbahn: "Im langen Eisenbahnwagen schaukle ich über die Schienen. Der Zug ist wie ein Pfeil von Berlin losgelassen. Der Schienenstrang ist unendlich.(...)", Seite 11. Ähnlich intensive Eindrücke dann auch später auf seiner Zugfahrt nach Lehmberg: "Alles ist gemäht, es stehen Heuschober, gelbgrüne Stapel. Kleine geweißte Häuser tauchen auf mit schwarzen Giebeldächern, Rudel von Häuschen mit grünen Moosdächern im Sonnenschein. (...) Diese großen Wälder erscheinen oft und öfter, finstere Massive unterbrochen von weiten Strecken, die nur einzelne Kiefern tragen. (...) Wie geheimnisvoll es wird. (...)", Seite 171.Lesen Sie weiter... ›
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