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I Don't Like Reggae

4,3 von 5 Sternen 14 Sternebewertungen

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I Don't Like Reggae
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Audio-CD, 17. August 2012
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Produktinformation

  • Produktabmessungen : 13.9 x 1 x 12.4 cm; 63 Gramm
  • Hersteller : Downbeat Records (Warner)
  • Label : Downbeat Records (Warner)
  • ASIN : B008JBP3YA
  • Anzahl Disks : 1
  • Kundenrezensionen:
    4,3 von 5 Sternen 14 Sternebewertungen

Produktbeschreibungen

Denkt man an Reggae, denkt man als erstes an diesen süßlich-schweren Duft von Marihuana und rastagelockte Schluffis. Aber selbst, wenn man über den Horizont dieses ewigen Klischees hinausblicken kann, wird man wohl kaum eine Ganzkörper-tättowierte und gepiercte Frau mit dem jamaikanischen Pendant zum deutschen Schlager in Verbindung bringen. Dennoch existiert ein Song, der diese scheinbar völlig ungleichen Pole vereint. Die attraktive Frau mit Rockstar-Attitüde, die diesen Song singt, nennt sich selbst Jennifer Rostock.

Im Reggae-Gewand verliert die Rock-Ballade "Ich kann nicht mehr" an tiefer Schwere und klingt dafür organisch und schwerelos, ohne dem emotionalen Gehalt des Songs außer Kraft zu setzen. Das Experiment ist Teil eines Wagnisses mit Namen "I don't like Reggae". Ganz unromantisch gab Warner Music einen Reggae-Remix des Songs in Auftrag. Ohne die Band zu informieren und ohne zu wissen, dass Jennifer Weist und ihre Jungs eher mittelmäßig von Dancehall und Reggae begeistert sind. Das Ergebnis gefiel der Band wider Erwarten dennoch hervorragend. Der Song landete auf der Single. In der Folge führte eines zum anderen, bis dann endlich die Idee stand: Wir machen daraus eine ganze Compilation!

Diverse Künstler aus den Bereichen Rock, Pop und HipHop wurden kontaktiert und beinahe jeder sagte zu. Thees Uhlmann gab seine Single mit dem verrätselten Namen "Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf" frei, Tim Bendzko beantwortete seine Mail-Anfrage und ermöglichte einen entspannten Reggae-Remix von "Nur noch kurz die Welt retten". Außerdem ließen sich viele weitere, mit ganz verschiedenen Ansätzen Musik machende Bands und Künstler wie Bosse, Revolverheld und Juli davon überzeugen, ihre Musik in ein Reggae-Gewand einhüllen zu lassen. Besonders spannend: zwei Beiträge aus der Mitte der deutschen HipHop-Szene. Marten "Marteria" Laciny stellte seine persönliche Botschaft an seinen Sohn ("Louis") zur Verfügung und Pandajunge Cro ließ seine Single "Easy" remixen. Neben diesem Youtube-Phänomen finden sich insgesamt 5 Top10-Hits, 2Platin- und 2 Gold- Singles, 2 Echo- und 4 1-Live Krone Gewinner und 2 Bambi Preisträger auf der Compilation wieder. Mehr Hit-Dichte geht nicht.

Und dann ist da noch Wolfgang. Wolfgang ist ein Faultier. Er ist der Bruder von Aaaargh, dem haarigen Tier, das im letzten Jahr im Video zu "Wonderful Life" von Seeed die Hauptrolle übernahm. Wolfgang mag Reggae und Kameras. Deswegen wurde er dazu auserkoren, als Protagonist in den Virals zu "I Don't Like Reggae" aufzutreten. Mittlerweile vier Clips existieren, in denen der Zuschauer Wolfgang auf seinem Weg folgt. Mal reist er durch die Landschaft, mal relaxt er in Anlehnung an das virale Wunder "Easy" mit schönen Mädels im Skatepark.

Wolfgang hat selbst allerdings nicht allzu viel mit der Musik zu schaffen. Er ist das Gesicht des Projekts. Das Gehirn und der schlaue Kopf hinter "I Don't Like Reggae" ist hingegen Guido Craveiro. Das ist nicht irgendwer. Craveiro darf sich zu Recht als einer der arriviertesten Produzenten von Reggae, Dub und Dancehall Made in Germany bezeichnen. Frank Dellé, hauptberuflich Sänger bei Seeed, hat mit ihm sein komplettes Solo-Album aufgenommen. Selbst die ganz großen der deutschen Popmusik schwören auf Craveiro. Jan Delay bat ihn erst kürzlich seines Hit-Duetts mit Udo Lindenberg klangtechnisch aufzupolieren. Sein Ruf eilt Craveiro mittlerweile sogar bis ins Ausland voraus. Remixe für De La Soul, Mezzoforte oder Molokko manifestieren seinen Ruf als hervorragender Produzent auch außerhalb der Grenzen der Szene, in der er sich selbst verortet.

Mit "I Don't Like Reggae" erbringt Craveiro erneut den Beweis, dass Reggae auch fernab von festgefahrenen Klischees funktionieren kann. Einfach die Scheuklappen abgelegt und hinein ins Vergnügen.