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Kundenrezensionen

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am 15. Juli 2014
Nach dem von den Fans sehr zwiespältig aufgenommenen (für mich nach wie vor hörenswerten) Bombast-Experiment namens "Nostradamus" hören sich Judas Priest auf ihrem neuen Werk geradezu rückwärtsgerichtet an. Den Anfang machen mehrere Songs im Stil ihrer 80er-Hoch-Zeit, die zwar nicht gleich zünden, aber nach mehrmaligem Hören doch allmählich ins Ohr gehen. Da ist zwar kein neues, "Breaking The Law" und kein "Another Thing Coming" dabei, aber es ist doch gut. Robs typischen Hochgesang hört man nur selten (z.B. in "Halls Of Valhalla"), da der inzwischen über 60jährige es eben nicht mehr so leicht hinbekommt. Aber seine Stimme kann auch so absolut überzeugen. Gelegentlich hört man "Painkiller"-artiges mit seinen (dezenten) Thrash-Einflüssen. Aber auch die Bombast-Einflüsse sind nicht völlig verschwunden. Gelegentlich ist auch mal ein untermalendes Keyboard (oder ein Gitarrensynthesizer?) zu hören, wie in "Hell & Back" und dem balladesk beginnenden und sich dann steigernden "Cold Blooded". In dieser reduzierten Dosis sollten auch "Nostradamus"-Gegner keine Probleme damit haben. Der "Neue", Gitarrist Richie Faulkner, hat ja schon auf der "Epitaph"-Tour seine Qualitäten bewiesen. Er ist ein ebensolcher kongenialer Partner für Glenn Tipton wie sein Vorgänger.

Ab Track 10 wird's kurios: "Crossfire" klingt nach 70er Priest und könnte genausogut auf "Sad Wings..." oder "Sin After Sin" draufpassen. Auch der Gesang wurde dafür passend abgemischt. Das sind wirklich Judas Priest in der Retromaschine. "Secrets Of The Dead" verbindet auf eigentümliche Weise "Stained Class" mit Neuzeit-Elementen ab "Angel of Retribution". "Beginning Of The End" ist eine Ballade im Stil von "Before The Dawn" ("Killing Machine"). Damit endet das eigentliche Album.

Die Deluxe Version (hübsch: in Buchform mit metallisch schimmerndem Titelmotiv) enthält eine Bonusdisk mit fünf zusätzlichen Songs. "Snakebite" (hat nichts mit Whitesnake zu tun), ist eingängig, aber auch einfältig. Besser kommen "Tears of Blood" und noch mehr "Creatures". "Bring It On" ist ok, aber nichts Besonderes. "Never Forget" - wieder eine Ballade - klingt wie ein Abschied von den Fans, auch wenn es im Text heißt, "It's not over my friends". Warten wir's ab.

Wenn es der Abschied sein sollte, dann ist es ein hörenswerter. Judas Priest lassen hier praktisch ihre gesamte Karriere Revue passieren, von den 70ern bis heute. Da es einige Durchhänger (keine Ausfälle!) gibt, habe ich mich schließlich für vier Sterne entschieden. Aber über vier Sterne freut sich ja zur Zeit so ziemlich jeder in Deutschland, und Priest-Fans können das auch.
2121 Kommentare| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2015
Judas Priest 2014, K.K Downing ist raus, Richie Faulkner (ein ausgezeichneter junger Nachfolger) ist in der Band und ein tolles Album wird veröffentlicht! Die Songs klingen frisch und sind zu 100% Heavy Metal. Priest bleiben eben Priest \m/

Beginnend mit einem Donnern rollt der erste Track "Dragonaut" heran und schlägt ein wie eine Bombe. Jenes Lied hat eines der besten Gitarrensolos des ganzes Albums. Auch der Titeltrack und das darauf folgende starke "Halls Of Valhalla"(!) sind allesamt gute Songs. Weitere Anspieltipps sind: "Sword Of Damocles", "Down In Flames" (geiles Riff!), "Hell & Back", "Battle Cry" und die fünf Bonus Tracks auf der zweiten CD (hier gefällt mir am besten das den Fans gewidmete "Never Forget").

Rob Halford lässt außerdem auch einige Screams in den Lieder erklingen (Sword Of Damocles), die an die gute alte Zeit der 80iger Jahre erinnern (er kann es ja doch noch). Einziger Kritikpunkt ist der Sound. Er klingt etwas sehr dumpf geraten, hier hätte man sicha etwas anders machen können! Doch nichts desto trotz ist es ein tolles Judas Priest Album geworden.
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am 28. Juli 2014
...vor Freude!
Endlich ein neues Judas Priest-Album.
Die Vorfreude war riesig. Die Wartzeit extrem lang. Die Hoffnung groß, dass
Judas Priest noch einmal ein richtiges Heavy Metal-Album in der Tradition a la
Stained Class, Defenders of the Faith und Painkiller raushauen.
Ok, an den Sound des Albums - insbesondere der Gitarren - muss man sich etwas
gewöhnen. Er klingt tatsächlich sehr roh und teils sehr oldschool. Aber wer auf
Judas Priest-Konzerten war, weiß, dass die Band live tatsächlich so klingt, wie
auf dem Album.
Sehr gut gefällt mir die Gesangsleistung von Rob Halford. Klar, der
Falsettgesang klappt nicht mehr, was auch keine Verwunderung in mir auslöst.
Aber meine Güte der Mann kann noch so viel mehr als nur schreien. Seine Stimme
wechselt je nach Bedarf von kratzig Heavy Metal zu druckvoll opernhaft. Man wird
nicht viele Sänger finden, die das können.
Richie und Glenn verrichten natürlich auch feine Arbeit und zaubern das ein oder
andere wirklich schmissige Riff aus dem Hut. Ein wenig fehlen mir aber die
Gitarrenduelle, wie sie mit K.K. statt gefunden haben.
Ein Wort noch zu den wenigen schlechten Kritiken. Es ist wie immer bei
Erscheinen eines neuen Judas Priest Albums. Die meisten mögen es, manche halt
nicht. Das war schon bei Screaming for Vengeance, Defenders of the Faith, Turbo,
Painkiller etc. so. Und heute sind das alles Klassiker. In 15 Jahren wird auch
dieses Album zu den Klassikern gehören.
Anspieltipps erspar ich mir. Das Album besteht aus tollen Songs, die mit jedem Hören noch mehr wachsen.
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am 12. Juli 2014
Freue mich ja immer,wenn solche Bands wie Judas Priest etwas neues herausbringen. Mit ihren letzten Alben konnten sie bei mir nicht voll punkten,aber mit Redeemer of Souls ist ihnen ein Volltreffer gelungen.
Habe mir die Scheibe jetzt mehrmals konzentriert angehört,und muss sagen hier bekommt man einfach alles was diese Band ausmacht.Harte Riffs,packender Groove,geile Melodien einfach ein super Classic Heavy Metal Album von Judas Priest.
Rob Halford macht immer noch einen guten Job,und mit Richie Faulkner haben sie wohl einen sehr talentierten Gitarristen dazu bekommen.
Der Sound ist roh,ja oldschool könnte man sagen,was aber absolut passt.
Ich finde die ersten fünf Songs sind der Hammer,und danach geht es auf sehr hohem Niveau weiter.
Redeemer of Souls ist zu 100% Judas Priest.

Wer Musik aus den 80iger Jahren hören möchte,der sollte sich auch Musik aus den 80iger Jahren anhören.
Wir sind im 21. Jahrhundert,und wer ständig in der Vergangenheit schwelgt,verpasst halt gute Musik.
Mich hat das Album komplett überzeugt,deswegen volle 5 Sterne.
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am 3. August 2016
Seit langen Jahren (genaugenommen seit 'Demolition', 2001) endlich wieder etwas Neues von den Priestern, das mit den Veröffentlichungen des letzten Jahrhunderts mithalten kann. Die verschiedenen Live-Editionen zähle ich da nicht mit, denn das sind ja die alten Songs, die die alternden Herren aber mit nach wie vor unglaublicher Power über die Bühne jagen - GlennTipton ist inzwischen 69 und Scott Travis auch immerhin 56, und dann hüpft der nach zwei Stunden High-speed drumming noch wie ein junges Reh über die Bühne! Umso erfreulicher, dass nach den lahmen Veröffentlichungen davor diese Power jetzt auch wieder in den Studioaufnahmen überspringt. Yes, the Priest is back.
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am 21. August 2014
Eigentlich... ja, eigentlich ... wollte ich nach dem für mich enttäuschenden "Nostradamus" keinen weiteren "Blindkauf" eines neuen Priest-Albums mehr tätigen. Als der Termin für die Veröffentlichung der neuen Platte näher rückte, war dieser Vorsatz dann doch vergessen. Denn schließlich veröffentlichen Judas Priest ein neues Album. Eine, wenn nicht gar die wichtigste Metal-Band aller Zeiten, mit keinem geringeren als den "Metal-God" am Micro. Das ist ein Pflichtkauf, selbst wenn ich mich hinterher wieder ärgere. Und so landete Redeemer Of Souls nicht nur in meinem Warenkorb, sondern auch bei mir Zuhause in der Sammlung.

Ganz egal, was ich vorher auch erwartete, der Beginn "Dragonaut" stellte sofort klar: Hier erwartet dich etwas großes! Und ja, dieser Eindruck wurde mit dem zweiten Titel "Redeemer Of Souls" bestätigt und mit dem dritten Song "Halls of Valhalla" auf die Spitze getrieben. Es folgt ein ebenfalls bärenstarkes "Sowrd Of Damocles", auf das mit "March Of The Damned" ein Song folgt, der irgendwie ein bisschen nach Ozzy klingt. Es folgt mein persönliches Highlight des Albums, Titel Nr. 6, "Down In Flames". Mehr Priest geht nicht. Fantastisch. Danke! Auch das folgende "Hell & Back" bleibt auf hohem Niveau, "Cold Blooded" ebenfalls und "Metalizer" schafft es dann tatsächlich sogar an Painkiller zu erinnern. "Crossfire" wirkt anschließend in der Tat etwas ungewöhnlich und trifft meinen Geschmack nicht zu 100%. Besser gefällt mir hingegen wieder der folgende Titel "Secrets Of The Dead", wobei auch dieser nicht absolut zu überzeugen weiß. Ganz besonders gefällt mir dann aber wieder "Battle Cry" und auch die abschließende Ballade "Beginning Of The End".

Ich erspare mir eine detaillierte Wertung der "musikalischen Qualität", da ich sowas sowieso nicht kann. Also ob nun eine Gitarre etwas lauter hätte sein dürfen oder das Schlagzeug etwas leiser. Oder sonstwas, keine Ahnung, das überlasse ich den "Fachleuten". Mir gefällt das Album, klingt gut und macht Spaß. Das reicht mir.

Fazit: Redeemer Of Souls ist 100% Priest (ja, auch ohne K.K.) und eine kaum zu beschreibene Steigerung gegenüber des Vorgängers. Das Album gehört für mich auf jeden Fall zu den besseren der "Nach-Painkiller-Zeit". Es sind damit wieder einmal die "Alten", die der Metal-Welt zeigen, wie es funktioniert und dass es sie es eben noch perfekt beherrschen. Hut ab!
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am 11. Januar 2016
Das erste Priest Album, das es in der ersten Woche in die Top Ten (Platz 6) der US Billboard 200 schaffte. M.E. völlig zu Recht. Ich kenne die Kritiken, die das Album als mittelmäßig bezeichnen sehr wohl und kann dem nicht zustimmen. Es ist eine konsequente Fortführung von Painlikker, Angel of Retribution und Nostradamus, wobei das Konzeptalbum noch einen Sonderstatus hat.
Hammer Songs wie wir es von Priest gewohnt sind auf einem noch höheren Level wie "Dragonaut" und Hymnen wie "Halls Of Valhalla" lassen hoffen, dass die Metal Gods noch nicht in Rente gehen, sondern weiter machen!
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am 13. Juli 2014
Habe die Redeemer of Souls (Deluxe Editon) nun mehrfach gehört. Das erste mal war ich ein wenig entäuscht. Doch nach mehrmaligen gefällt mir das Album immer besser.

Dragonaut:
Nach kurzem Gewitter Intro gehts mit dem flotten-melodischen Opener los. Der Song könnte von Angel Of Retribution sein. Gute Gitarrensolos, Halford auch ohne hohe Schreie ausdrucksstark.

Redeemer of Souls:
Der Titelsong ist ein hymdenhafter Midtemp Song. Erinnert ein wenig an Hell Patrol.

Halls of Valhalla:
Schnellerer Song im Still von Leather Rebel. Wirkt durch mehrere hohe Schreie (auch einige Growl-Parts sind dabei) sehr nach klassichen Priest - Mein Favorit

Sword of Damocles:
Erinnert außer Halfords Gesang wenig an Priest sondern durch den ehr schunkelmäßigen Refrain ehr an Bands wie Running Wild. Gut aber ungewöhnlich.

March of the Damned:
Der Gesang klingt ein wenig an Ozzy. Auch der ein wenig montone Midtemp Song könnte auf einem Solo Album des Madman stehen.

Down in Flames:
Könnte man als eine Art schnellere Version von On Shot At Glory bezeichen.

Hell & Back:
Beginnt baladesk und wandelt sich dann schlagartig zum grovigen Stampfer und endet mit einem schnellerem Outro.

Cold Blooded:
Irgendwo zwischen Halbbalde und melancholischem Midtemp angesiedelt erinnert von der Stimmung an Heart of a Lion.

Metalizer:
Double-Bass Nummer im Still von Judas Rising der Refrain dagegen hymdenhaft mit neoklasichem Einschlag.

Crossfire:
Groviger Rocker ala Wheels of Fire. Im Gitarrenbreich wird Hendrix Tribut gezollt.

Secrets of the Dead:
Kommt schlepend/hypnotisch daher. Die Glocken am Anfang sollen vieleicht eine Anspielung an Touch of Evil sein, desen Klasse man aber nicht ganz erreicht.

Battle Cry:
Uptemp Song in der Tradition von Hellrider und Sentinel.

Beginning of the End:
Zum reglären Abschluß eine unspektakuläre aber toll gesungene Balade.

Bonus Disc:
Snake Bite:
Solider Midtemp Song in AoR-Tradition.

Tears of Blood:
Nach schleppendem Intro gehts flott eingänig weiter. Würde gut auf Halfords letztes Solo Album passen.

Creatures of the Night:
Schleppend/berohlich mit hymdenhaften Refrain - Gute Kombination aus beiden Welten .

Bring it on:
Supereingänge Nummer mit 80er Flair. Quasi eine Turbo Song ohne Keybords - könnte eine guter Live Song sein

Never Forget:
Siehe Beginning of the End.

Fazit:
Gutes, abwechslungsreiches Album. Natürlich nicht auf Augenhöhe mit den Klassikern (was aber auch niemand ernsthaft erwarten dürfte). Am ehesten wohl mit Angel Of Retribution zu vergleichen. Leider ist die Produktion nicht so toll. Es fehlt meiner Meinung nach ein wenig an Räumlichkeit und die Gitarren könnten an einigen Stellen "fetter" klingen. Halford schlägt sich wacker und setzt die hohen schreie sparsam ein - im Angesicht seines Alters eine hervoragende Leistung. Unbedingt die Deluxe Editon wegen der Bonus CD kaufen. Gute 4 Punkte!
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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2015
Im Juli 2014 erschien das 17. Studioalbum der englischen Heavy Metal Band Judas Priest. Eingespielt haben "Redeemer of Souls" Rob Halford (Vocals), Glenn Tipton (Guitar, Synthesizer), Ian Hill (Bass Guitar), Scott Travis (Drums) und Richie Faulkner (Guitar). Produziert wurde das Album von Mike Exeter und Glenn Tipton. Alle Songs stammen von Glenn Tipton, Rob Halford und Richie Faulkner.

"Redeemer Of Souls" ist das erste Album der Priester ohne K.K. Downing, sein Nachfolger Richie Faulkner hat aber einen guten Einstand und konnte sich direkt als Songwriter beweisen. Einige Songs hören sich so an, als wären sie zu Zeiten von "Sin After Sin" (1977) und "Stained Class" (1978) entstanden. Andere könnten von "British Steel" sein, wieder andere von "Painkiller". Mir kommt es so vor, als wollten Priest ihre gesamte Karriere Revue passieren lassen.
Direkt die beiden Opener `Dragonaut` und `Redeemer of souls` gefallen mir, ohne das sie jetzt die Oberhammer wären. Der etwas dünne Sound fällt auf. `Halls of Valhalla` ist das erste highlight, ein typischer Priest Song. `Sword of Damocles` ist ein weiteres highlight, tolle Melodie und abwechslungsreich ist das Sword. Selbstverständlich sind nicht alle der 18 Titel der DoCD die Burner. 1980 auf "British Steel" waren z.B. nur 9 Titel. Wenn man die besten 9 oder 10 Tracks von "Redeemer..." nimmt, hat man ein sehr starkes Stück Heavy Metal in der Hand. Aber so gibt es eben auch einige eher mittelprächtige Stücke wie z.B. `March of the damned`, `Snakebite` und `Never forget` zu hören. Gerade `Never forget` hätte nicht sein müssen, da mit `Beginning of the end` eine deutlich bessere Ballade am Start ist. `Secrets of the dead` ist wieder ganz stark, könnte auch von "Nostradamus" (2008) sein. `Cold blooded` ist im Midtempo gehalten und Rob Halford singt, wie auf der ganzen Platte, richtig gut. Live bringt er es nicht immer, aber im Studio Studio habe ich nichts auszusetzen.

Fazit: "Redeemer..." hat die teils schlechten Kritiken nicht verdient. Natürlich ist es kein Bandklassiker wie "Screaming for Vengeance" oder "Defenders of the Faith" geworden, das ist 30 Jahre später aber auch nicht zu erwarten. "Redeemer..." ist einfach ein gutes Album, welches Spaß macht und ist hoffentlich nicht ihr letztes Album! Ich würde es ungefähr auf eine Stufe mit "Angel Of Retribution" stellen.
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am 12. August 2014
Als Judas Priest vor einigen Jahren mit "Nostradamus" um die Ecke kamen und dann auch noch ihren Abschied bekannt gaben, schien der Weltuntergang nahe zu sein - mit einem derart überblähten Machwerk ohne den geringsten Höhepunkt dürfen sich diese Götter nun wirklich nicht verabschieden. Inzwischen ist zum Glück alles ganz anders: Zwar wurde K.K. Downing inzwischen durch Neuzugang Richie Faulkner ersetzt, aber immerhin haben Judas Priest von ihren Ruhestands-Plänen vorerst Abstand genommen und auch der Neue machte sich ja bereits im Live-Betrieb ziemlich gut.

Mit "Redeemer Of Souls" gibt es nun auch endlich ein neues Album und was soll man sagen, die Platte hat es in sich. Wer ein zweites "Painkiller" oder "Defenders Of The Faith" erwartet, wird natürlich enttäuscht, hat diese Platten aber vermutlich eh im Schrank und daher keinen Grund, sich aufzuregen. Priest knüpfen hier ziemlich genau da an, wo sie mit "Angel Of Retribution" aufgehört haben, weshalb die beiden Alben in jedem Fall artverwandt sind. Das ist auch wirklich nicht verkehrt. Auf "Redeener Of Souls" gibt es ebenso knackige Metal-Songs in Form von "Dragonaught" oder "Hell & Back" auch groovende 70er-Nummern wie "Crossfire" und episches wie "Halls Of Valhalla". Dazwischen verbergen sich natürlich auch ein, zwei nicht ganz so gelungene Songs wie etwa "Metalizer", aber alles in allem ist "Redeemer Of Souls" wohl genau das, was sich der Judas Priest-Fan 2014 gewünscht hat.
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