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am 25. März 2004
Bill Calahan alias Smog (auf späteren Alben auch gerne mal umklammert) mag vielen unbekannt sein, aber eintauchen in die Welt dieses äußerst produktiven, zurückgezogenen Independent-Songwriters lohnt sich!
Eine Singer-Songwriter-Platte mit einer gekonnten Melange aus
bekannten Country-Elementen und innovativen, reduzierten Ideen.
So klingt auf "Finer Days" nur eine gezupfte Basseite auf der Gitarre, und dazu ertönt die wunderbare Barritonstimme von Callahan, haucht, geplagt von Melancholie, aber dennoch selbstbewusst, etwas über "einen bewilligten Korridor in Bessere Zeiten" ("granted passage into the finer days"...) bis schließlich Klavier, zweite Gitarre und ein gezielt-eingesetzer Bläser zu einem (für Smog-Verhältnisse) grandiosen Finale aufspielen. (Nachdem er sich das bitterste zugestanden hatte: "So I find myself isolated in these fine, fine days"...). So endet auch die CD. Gewagt.
Obwohl sie noch heiter öffnet "Morning Paper" (erinnert an Nick Drake), doch "Blood Red Bird" ("I was not woken by the rooster(...)but the midnight scream of a blood red bird") holt einen schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Das besinnliche Pianolied "Red Apples" (das selbst Kollegin Cat Power bereits auf ihrer Cover-CD interpretiert hat) verzaubert in die Welt von Neil Youngs Klavierliedern. Schnelle Songs gibt es hier nicht, höchstens mal "Ex-Con", auf dem mal so was ähnliches wie ein treibendes Schlagzeug zu hören ist, aber egal welche Instrumente Smog zu seinen gediegenen Liedern hinzugefügt: die Traurigkeit wird nur dezent untermalt, das Gesamtkonzept bleibt: Reduzierte kleine Perlen, die durch ihre Besonderheit herausstechen. Besonderheiten gibts auch auf dem Höhepunkt der Platte: "Inspirational" (so heißt auch sein eigenes Label)... eine kleine Countrymelodie wird durch das Bett von "Harvest"-erinnernden Pedal Steel Gitarren zu einer kleinen Hymne... dazu der brilliante Text mit dem nachdenklichen Wortspiel:
"If you're living the unliveable
By loving the unloveable
It's time to start changing the unchangeable
By leaving the unleaveable"
Erwähnt sei die durchgehende lyrische Intelligenz Callahans, reduziert, passend zum Sound aber durchaus effektiv, innovativ - und bis dato nicht gehört.
Fans von melancholischer, sanfter Musik sollten sich Smog zulegen. Fans von Nick Cave, Nick Drake, Bob Dylan und den Tindersticks könnte dieses Album sogar besonders ans Herz wachsen.
Es ist schwer zu beschreiben, dieses Album braucht viel Zeit, es ist das Geständnis zu einer ganzen eigenen Lebensart...
Bei all den Vergleichen schafft es Smog aber zu einer eigenen Identität, die ihn durch die charismatische Stimme und die viel-gelobten Texte zu einen der, wenn nicht, den besten zeitgenössischen, alternativen Country-Interpreten machen.
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am 22. November 2014
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