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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
12
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am 26. August 2014
ZZ Top hatten auf ihren frühen Alben jede Menge tolle Gitarrenriffs, in den Achtzigern gewannen dann die Hooks und Melodien mehr an Bedeutung. Auf "Recycler" scheint beim ersten Hören weder das eine noch das andere vorhanden zu sein. Die einzige Ausnahme ist "Doubleback", das in bester "Afterburner"-Manier daherkommt und sofort mitsingbar ist. Ebenfalls auffällig ist, dass die Gitarre eindeutig im Vordergrund steht - die Synthesizer sind nur noch Untermalung, die Rhythmen sind straighter bzw. grooven mehr, die Drums echter, die Produktion druckvoller und das Ganze klingt deutlich bluesiger (und damit härter) als die vorigen Alben - am deutlichsten (und besten) in "My Head's in Mississippi" (das eine geniale Synthese der frühen Songs á la "Tush" und des 80er-Sounds darstellt!), aber auch z.B. am Anfang von "Penthouse Eyes". ZZ Top haben sicherlich gespürt, dass Wandel in der Luft lag - im selben Jahr erschien Gary Moores "Still Got the Blues", das mit "Texas Strut" einen Song enthielt, der sich eindeutig auf Billy Gibbons bezieht und nach "La Grange" klingt. Die Achtziger waren in den Neunzigern out, es war wieder handgemachte Musik angesagt. Andererseits wollten die drei wohl nicht ihre neueren Fans vergraulen, sodass "Recycler" immer noch stark nach "Eliminator" klingt. Dass das nur zum Teil funktioniert, liegt daran, dass ZZ Top teilweise schon recht abgeschlafft wirken. Zumindest auf der ersten Seite werden die Stücke nach dem ordentlichen Opener "Concrete and Steel" immer lethargischer, bis "Mississippi" die Reset-Taste drückt. Danach wird es deutlich besser und energetischer ("Give it Up", "Burger Man"). Wobei der verzweifelte "2000 Blues" einen schönen Kontrapunkt setzt. Neben "Doubleback" finde ich gerade "Give It Up" in seiner hypnotischen Eintönigkeit irgendwie faszinierend. Ein weiterer großartiger Moment sind die Twin-Riffs am Ende von "Concrete and Steel".
Es bleibt ein etwas zwiespältiges Gefühl: Einerseits hört man auf "Recycler" noch eine Band mit Selbstvertrauen, eine Band, die noch immer höchst erfolgreich ist; andererseits wirkt der einst so frische "Eliminator"-Sound inzwischen etwas ausgelutscht und nicht mehr so zwingend wie noch in den 80ern. Hätten ZZ Top das Risiko eingehen und ein reines Bluesalbum aufnehmen sollen?

Immerhin: "Recycler" hat wie die meisten anderen ZZ Top-Alben einen ganz spezifischen Sound, eine eigenständige Identität. Die Breitwand-Produktion (viel, viel Hall und Echo) und die teilweise elektronische Percussion sind noch Überbleibsel der beiden Vorgängeralben, doch die Gitarrensounds sind erdiger, die Songs generell simpler und direkter. Das spiegelt sich auch im Artwork wieder: War das Auto von "Eliminator" auf "Afterburner" in den Weltraum abgehoben, sind ZZ Top nun wieder gelandet und befinden sich auf einem Schrottplatz in Texas (erkennbar durch die Kakteen). "Recycler" bezieht sich nämlich auf das "Aufmotzen" alter Autos bzw. das Zusammenbasteln von Rennwagen aus alten Autoteilen. In der Hinsicht kann man "Recycler" wohl eindeutig als letzten Teil einer Trilogie bezeichnen. Wobei ich "Recycler" keineswegs irgendwie als Abklatsch von "Eliminator" oder "Afterburner" empfinde - alle drei Alben sind unterschiedlich. "Recycler" ist bei weitem weniger überladen als "Afterburner", wirkt dadurch allerdings auch etwas "leer". Schade nur, dass Dusty Hill diesmal keinen Song singen durfte.

Meine Lieblingssongs: Concrete and Steel, My Head's in Mississippi, Give it Up, 2000 Blues, Burger Man, Doubleback
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am 2. Februar 2016
1990 erschien das 10.Studioalbum der texanischen Blues und Hardrocker. Nach dem kommerziellen Erfolg des Vorgängers, wo erstmals auch Synthesizer Klänge im Spiel waren, das damals viele eingefleischte ZZ Top Fans verärgerte, geht dieses Album wieder eher zurück zu ihren typischen Wurzeln. Trotzdem konnten sie das hohe Chart Niveau des unglaublich experimentellen Vorgängeralbum Afterburner locker halten. In der Schweiz ging es sogar an die Spitze. In Deutschland war es ein toller 4.Platz, in Amerika war es Platz 6, in den UK Charts Platz 8 und in Österreich immerhin noch Platz 15. 4 Singles wurden ausgekoppelt, die aber im Gegensatz zum Album keine nennenswerten Ergebnisse in den Charts einfuhren. Concrete And Steel, ein sehr fetziger, erdiger schneller Song. Schon sehr typisch für ZZ Top. Doubleback der Song aus dem Soundtrack Back to the Future 3 hatte mit Platz 13 in der Schweiz ein achtbares Ergebnis. Sehr kommerziell, aber richtig lässig die 3.Auskoppelung: Give it Up. Die 4. Auskoppelung My Head"s In Mississippi ist harter purer Texas Rock. Etwas weniger Synthesizer, mehr wummernder dumpfer Bass, dazu die leicht krächzende Stimme Billy Gibbons machen dieses Album zu einem Genuss ehrlicher Musik.
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am 2. August 2003
Nach den Großen Erfolgen in den Achtzigern mit Alben wie "Eliminator" und "Afterburner" kam 1990 sozusagen das Recycling. Allerdings klingt "Recycler" wieder härter und bluesiger als die beiden doch stark kommerziellen Party-Alben zuvor. Das zeigt nicht zuletzt die Single "My head's in Mississippi", ein knarriger, harter Blues-Rock Song. Sicherlich war den 3 Texanern klar, dass sie mit dem Album und auch den Singles nicht wirklich kommerziellen Erfolg haben, die Qualität allerdings wieder zurückkommen würde. Nach 5 Jahren ohne Album und mit einer langen Verschnaufpause, in der nur die Single "Doubleback" (1989), der Soundtrack zum Film "Back to the Future 3" in dem sie auch eine kleine Rolle hatten, erschien, kamen sie 1990 mit 9 neuen Tracks plus "Doubleback" zurück. Gleich der Opener "Concrete and Steel" macht lust auf mehr. "Lovething" ist ein grooviger, bluesiger Song, der sehr cool rüberkommt. "Penthouse Eyes" ist der erste Höhepunkt der CD.
Der etwas ruhigere Titel "Tell it" geht sofort ins Ohr und hört sich irgendwie "cremig" an. Fast so wie der "2000 Blues", sehr smooth, sehr groovig, sehr cremig. Das harte "My head's in Mississippi" passt genau ins Bild dieser CD: Texas-Blues mit Internationalem Flair. Die dritte Single "Give it up" ist wieder sehr Kommerziell angehaucht, hätte auch in die 80er-Phase gepasst, allerdings eine Spur härter als z.B. "Sleeping Bag". Auch die Vierte Single "Burger Man" ist ungewöhnlich. Ein witziges Video, ein irgendwie witziger, aber ziemlich harter Song. "Decision or Collision" ist vielleicht noch der schwächste auf einem rauhen Album, das insgesamt den "neuen Weg", nämlich "Back to the Roots" von ZZ Top einleitet. Weg vom Synthie-Pop der 80er zu den Blues und Hard Rock Songs der 90er, wie z.B. auf "Antenna" oder "Rhythmeen". Lediglich "Doubleback" könnte man noch zur Glam-Rock Phase der 80er zählen, ist aber trotzdem für dieses Album als "Hit" unverzichtbar. 5 Sterne für die 10. Platte des Trios, das damit einen weiteren Meilenstein gesetzt hat und ein stimmiges, grooviges Texas-Album produzierte.
Hier zeigen sie wieder, fast ohne Elektrische Einflüsse, was sie können: Blues'n' Boogie. Die 90er sind sowieso ihr bestes Musik-Jahrzehnt, aber auch die neue LP "Mescalero" (Erscheinungstermin: 8. September) ist ein klasse Album. Wer "Recycler" mag, wird die neue auch lieben! Und wer sie schon live gesehen hat, sowieso! Rock on!
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am 29. Mai 2006
Als "nebenbei ZZTop-Hörer" legte ich mir Mitte der 90er "Recycler" zu. Und bereits nach dem ersten Hördurchgang war mir klar - das ist definitiv das beste ZZ Top-Album, heran reichen nur "Degüello" und "Rhythmeen"...

Die Songs haben durchgehend Power und Kraft, der Sound klingt einfach nur satt! Bereits beim Opener "Concrete and Steel" machen die drei das dem Hörer klar! Einen schwachen Song auf "Recycler" kann ich auch jetzt im Jahr 2006 immer noch nicht ausmachen.

Recycler schlägt meiner Meinung die perfekte Brücke von den bluesigen cool-klingenden Anfängen der Band über die elektrolastigen Werke aus den 80ern zum knarrigen groovigen Rocksound der 90er! Der Nachfolger "Antenna" versuchte an "Recycler" anzuknüpfen, schafft es aber von der Dynamik der Songs und den Kompositionen an sich nicht. Erst "Rhythmeen" schlägt wieder voll durch!

Außerdem ist "My heads in Mississippi" wohl mit der beste ZZTop-Song.

Für mich eins der besten Rock-Alben überhaupt und zweifelsohne unterschätzt - dafür definitiv 5 Sterne
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am 19. Juni 2015
Auch hier bin ich enttäuscht und hatte echt mehr erwartet. Wenn ich mir die Kundenrezessionen ansehe, soll es sich ja sogar um das zweitbeste ZZ TOP-Album handeln. Weit gefehlt!!! - Viel zu luschig. Mir fehlt die Spritzigkeit. Es geht nichts über "Eliminator" und "Afterburner". Diese beiden Alben gehen richtig gut ab, im Gegensatz zu "Recycler" oder "Degüello"!
Am besten, ZZ TOP LIVE erleben! Freue mich auf das Konzert in Krefeld.
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am 2. Juli 2003
10 songs, in denen sich die drei bekennenden barttraeger (auch wenns nur ein oberlippenbart beim drummer frank beard ist) wieder auf ihre wurzeln zurueckbesinnen.
kein pop mit synthiegewaber im hintergrund, und das schlagzeug auch stark nach elektronik klingend.
hier gibts wieder ruppige songs, bei denen die gitarre so richtig schoen schmutzig und rauh klingt. die stimme von billy gibbons und dusty hill klingen kratzig, rauh und kehlig wie eh und je. dem schlagzeug ist auch der schweiss von frank wieder anzuhoeren. es ist noch nicht so hart und knackig wie es sein koennte - aber der richtige weg ist eingeschlagen.
das wichtigste ist aber, dass die songs wieder in richtung bluesrock gehn.
ob nun in "give it up", dem "2000er blues", "burger man" oder "doubleback" - um hier mal die letzten 4 songs aufzuzaehlen.
die lieder auch schon kompakt von der laenge her. von 3:18 bis zu 4:39.
die produktion von bill ham passt auch.
was will man mehr? dass sie auf dem weg weiter gehn, den sie hier vom sound + den songs eingeschlagen haben. die nachfolgescheiben haben das bestaetigt.
last and least - bei einem augenblicklichen preis von unter zehn euro, muss man wirklich nicht lange nachdenken, oder...?!
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am 28. Juni 2002
Während ZZ Top meiner Meinung nach mit dem Vorgänger "Afterburner" ihr schlechtestes Album veröffentlichten, ist "Recycler" ein großer Schritt in die richtige Richtung, ihre alte 5-Sterne-Qualtität wiederzuerlangen. "Recycler" ist wieder eher rockig als poppig, was ZZ Top-Fans sehr freuen dürfte. Stilmäßig könnte man dieses Album wohl am besten mit der "Tres Hombres" vergleichen. "My Head's In Mississippi" und "Burger Man" sind fast so kraftvoll wie "Jesus Just Left Chicago" und "La Grange" (beide "Tres Hombres"), "2000 Blues" ist natürlich längst nicht so genial wie "Hot, Blue And Righteous" (Tres Hombres) oder "Blue Jean Blues" (Fandango) aber tausendmal besser als das völlig verunglückte "Rough Boy" (Afterburner).
Alles in allem handelt es sich bei ZZ Tops 10. Album (die alte Best Of nicht mitgezählt) um ein gelungenes Comeback nach 5 Jahren ohne neuen Longplayer. Solider, einfallsreicher Südstaatenrock ohne zuviel Schnörkel. Meine Rezension klingt vielleicht nicht nach den 4 Sternen, die ich Ihr gegeben habe, aber man darf eben nicht übersehen, dass ich ZZ Top nur an ihren eigenen Fähigkeiten gemessen habe. Sie liegen mit der "Recycler" in meinen Augen immer noch locker über dem Durchschnitt.
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am 8. September 2014
Denn diese Synthies verwässern einfach den Sound, gerade der eher "puristische" Sound war eigentlich das Markenzeichen und für mich das Highlight. Aufgrund der Synthies muss man sich nun doch immer erstmal umgewöhnen.

Und gibt man dem Album dann eine Chance stellt man fest, dass die doch gar nicht so verkehrt eingebracht sind und daneben eben doch noch der unverkennbare ZZTop Stil zu finden ist.

Dennoch würde ich das Album gerne ohne die Synthies hören.

Anspieltipps: Doubleback, My Heads in Mississippi
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TOP 500 REZENSENTam 5. Mai 2011
Die eingefleischten Bluesrock Fans lehnen die 3 Alben ,Eliminator', ,Afterburne' und eben dieses hier völlig. ,Verwäasserung', ,Discosound' oder ,Kommerzpop' sind da noch die harmlosesten Bezeichnungen die für diese Phase der Band fallen.

Man kann es aber auch anders betrachten: bis ,El Loco' reizten die 3 Texaner ihen Blues-Hardrock ja im herkömmlichen Sound völlig aus. Mal riffgetrieben, mal countrylastig und dazwischen sogar leicht folkig angehaucht. Dass da nach 6einhalb Studioalben nicht mehr viel ging, ohne sich zu wiederholen war irgendwie klar. Warum also nicht die Zeichen der Zeit hören und den Bluesrock unter Zuhilfenahme von Synthiesizern modernisieren? Dass das alles dann auch noch sehr tanzbar ausfiel kann man ihnen ja eigentlich nicht zum Vorwurf machen.

Der Erfolg von Eliminator gab ihnen durchaus recht, aber bereits auf dem 2ten Album dieses Schemas machten sich deutliche Abnützungserscheinung bemerkbar - die sich allerdings weniger über den Sound, als vielmehr über das songwriting manifestierten. ,Afterburner' war nur wahrlich nicht gerade ein großer kompositorischer Wurf.

Das wohl selsbtironisch betitelte ,Recycler' war aber dann weit besser und steht - was die Qualität des songwritings anlangt - den 70er Jahre Alben in nichts nach. Großartig wie Sie das hier mit dem neugewonnenen Groove der 80er verbinden. Einen wirklich schlechten song findet man hier eh nicht und das riffing stimmt auch wieder. Und wenn sich songs wie ,Tell It' etwas kaukgummiartig ziehen, dann ist das immer noch sexy.

La Grange wird mit ,My Head's In Mississippi' upgedated, Gibbons Vocals klingen schön verbraucht (aber nocht nicht rachitisch) und wenn Sie in ,Decision Or Collision' oder in ,Burger Man' mal so richtig Gas geben, dann ist das auch für die Biker Fraktion ein schöner Soundtrack. Da verzeiht man ihnen dann auch den brustschwachen Versuch von ,Give It Up', ,Gimme All Your Lovin' noch mal zu schreiben. Der herrlich besoffene Zeitlupen-,2000 Blues' gerät im Gegensatz zu ,Rough Boy' völlig unktischig und sogar leicht düster.

Aus Sicht des Rezensenten ein klares 5 Sterne Album, das mit ,Eliminator' locker mithalten kann. Danach sollte es aber dann bis ,Mescalero' dauern bis Sie wieder mit halbwegs guten songs rüberkamen.
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am 22. Januar 2016
True to fashion. Southern Rock at its finest. this littel ole band from Texas rocks and gets better and better.
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