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Reclams Sachlexikon des Buches Gebundene Ausgabe – Oktober 2003

4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula Rautenberg ist Professorin für Buchwissenschaft und leitet den
Studiengang Buchwissenschaft (M.A. und Promotion) an der Universität
Erlangen-Nürnberg. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Buch- und
Typographiegeschichte, besonders der Frühdruckzeit, aber auch auf der
Medientheorie des Buches (z.B. Buch. Grundlagen der Medienkommunikation
2001). Sie ist Ordentliches Mitglied der Historischen Kommission des
Börsenvereins des deutschen Buchhandels und gibt das "Archiv für
Geschichte des Buchwesens" im Auftrag der Historischen Kommission
heraus.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

BESTSELLER, Buch, das sich rascher und in höherer Zahl verkauft als andere. Dies kann das Ergebnis eines systematischen und finanziell aufwändig betriebenen Marketing sein, erstmals bei Hildegard Knefs Roman 'Der geschenkte Gaul' (Molden 1970) mit gleichzeitiger oder zeitversetzter multimedialer Verwertung (Presse, Fernsehen, Film, Schallplatte etc.), die sich wiederum positiv auf den weiteren Verlauf auswirkt. Dazu dienen auch zum Erscheinungstermin veröffentlichte Rezensionen in allen wichtigen Zeitungen, v.a. der Tagespresse. Aktuelle Ereignisse wie Preisverleihungen, z.B. der Literaturnobelpreis an Thomas Mann 1929 für die 'Buddenbrooks', lenken das erneute Interesse der Käufer auf einen Autor und sein Werk ebenso wie polit., z.B. bei Salman Rushdies 'Die satanischen Verse' die Todesandrohung wegen Blasphemie (1989). Reine "Selbstläufer" als Reaktion auf eine gesellschaftliche Strömung finden sich in den B.-Listen dagegen selten. Der US-amer. Begriff bürgerte sich in den 1920er Jahren in Dtld. ein, auch als Werbung für Bücher und Entfaltung von Marketingmaßnahmen.
B. spielen für Publikumsverlage ohne markanten Backlistanteil (Backlist) und Longseller eine immer größere Rolle, da deren Umsatzvolumen auf kurzfristige, auflagenstarke Titel angewiesen ist. B. benötigen meist einen großen Marketing- und Akquisitionsaufwand; sie erhöhen das unternehmerische Risiko, da ihr Erfolg nicht unbedingt vorherzusagen ist. Der Begriff hat einen leicht pejorativen Beigeschmack, sofern davon ausgegangen wird, dass lit. Qualität und große Verkäuflichkeit nicht in Einklang zu bringen sind. B.-Listen werden von vielen Fach- und Publikumszeitschriften erstellt, ohne dass die Erstellungskriterien immer miteinander vergleichbar wären. Am einflussreichsten sind die wöchentlich vom Fachblatt 'buchreport' veröffentlichten Listen: Die ersten zwanzig Hardcover-Plätze werden von 'Der Spiegel' und die ersten zwölf Taschenbuch-Plätze von der TV-Zeitschrift 'Gong' nachgedruckt. Erst seit Herbst 2001 basiert diese - seit ihrem Bestehen umstrittene - Liste auf Verkaufszahlen rund 250 repräsentativ ausgewählter Buchhandlungen. Die B. des 'Focus' werden auf der Grundlage elektron. Kassendaten in rund 750 Verkaufsstellen ermittelt und seit Januar 2003 auch im 'Börsenblatt' abgedruckt. Eine Platzierung auf B.-Listen ist für den Erfolg eines Buches oft entscheidend, da stark frequentierte Buchhandlungen auf Bahnhöfen oder Flughäfen oftmals kaum mehr als die Spitzentitel der Sellerlisten präsentieren. Um sich unter den ersten zwanzig Plätzen der Belletristik-Liste platzieren zu können, müssen i.d.R. mindestens 30000 bis 40000 Exemplare verkauft sein; im Sachbuch liegen diese Zahlen niedriger. Verkaufszahlen im mittleren oder hohen sechsstelligen Bereich sind selten. In den 1990er Jahren gelang dies z.B. Alexandra Ripleys 'Scarlett' (Hamburg: Hoffmann und Campe, 1991; über 900000 Exemplare) oder Marianne Fredrikssons 'Hannas Töchter' (Frankfurt a.M.: Krüger, 1997; über 600000 Exemplare). Um der Dominanz der Sellerlisten entgegenzuwirken, gab es immer wieder Versuche, Listen zu entwerfen, die Qualität zum Platzierungskriterium machten, wie die in den 1970er Jahren vom Südwest(rund)funk entwickelte "Bestenliste", die auf den Wertungen ausgewählter Literaturkritiker basiert.
Lit.: Faulstich 1983 (XII); Fischer 1999 (XII).


OFFSETDRUCK (engl. to 'set off': absetzen), Flachdruckverfahren, das heute von allen Druckverfahren den größten Marktanteil hat. Der O. erfolgt als Rotationsdruck. Es können sowohl Bogen- als auch Rollenpapier verarbeitet werden. Jedes Druckwerk setzt sich aus drei Zylindern zusammen; auf den Plattenzylinder wird die flexible Druckplatte gespannt. Diese wird entsprechend dem Flachdruckprinzip zunächst gefeuchtet und dann eingefärbt. Farb- und Feuchtwerk liegen am Plattenzylinder an. Die Druckfarbe wird dann von der Druckplatte zunächst auf ein Gummituch übertragen (Gummituchzylinder) und von hier auf den Bedruckstoff abgegeben, der zwischen Gummituch- und Gegendruckzylinder hindurchläuft. Die Qualität eines O. hängt u.a. vom Farb-Wasser-Gleichgewicht (Mengenverhältnis von Druckfarbe und Wasser auf dem Gummituch) und von der Druckbeistellung ab. Da es sich beim O. um ein indirektes Druckverfahren handelt, muss die Druckplatte seitenrichtig kopiert sein. Durch das Gummituch als Zwischenträger wird zum einen die Abnutzung der Druckplatte verzögert, sodass hohe Auflagen gedruckt werden können. Zum anderen ist durch die weiche Oberfläche des Gummituchs auch bei rauen und harten Papieren eine gute Farbübertragung gewährleistet. Die große Verbreitung des O. beruht auf der universellen Anwendbarkeit dieses Verfahrens hinsichtlich der einsetzbaren Bedruckstoffe, der Auflagenhöhe und der Leistung. Die auf den O. abgestimmte Reproduktionstechnik ermöglicht eine schnelle Auftragsabwicklung. Zudem führt die Digitalisierung der Drucktechnik zu einer immer konsequenteren Einbindung der Druckmaschinen in die aufgebauten Netzwerke. In der Marktbreite betrifft diese Entwicklung v.a. den O. Offsetmaschinen werden mit bis zu zwölf Farbwerken angeboten. So können beidseitige Drucke mit jeweils vier Farben und zusätzlicher Drucklackierung in einem Druckgang hergestellt werden. Die Technik des O. wurde ca. 1904 in den USA erfunden. Die Namensgebung bezieht sich auf die Zwischenübertragung der Druckfarbe auf das Gummituch.
Lit.: Gerhardt/Imiela 1993 (VI); Kipphan 2000 (I); Teschner 1997 (VI); Walenski 2000 (VI).


WORLD WIDE WEB (W3 oder kurz: das Web), hypermediales Datenangebot im Internet, dessen Datentransfer auf dem Zusatzprotokoll Hypertext Transfer Protocol (HTTP) beruht. Wesentlicher Bestandteil des W. sind Hyperlinks, mit denen Webangebote gegenseitig aufeinander verweisen und somit ein weltumspannendes Informationsnetz erschließen. Es ist ein Netzwerk zweiter Ordnung, das zwar auf dem Internet aufbaut, von ihm aber zu unterscheiden ist. Das W. organisiert sich vollständig autonom, es gibt keine zentralen leitenden Instanzen, und auch staatlichen Autoritäten fällt es bislang schwer, regulierend oder zensierend in das W. einzugreifen. Eine gewisse Transparenz des W. wird durch Suchmaschinen gewährleistet. Deren Erschließungsprogramme, sog. Robots oder Spider, speichern den Textinhalt jeder besuchten Webpage in einer Datenbank, durchsuchen den Text nach Hyperlinks und begeben sich dann automatisch zu Seiten, auf die verwiesen wird. Auf diese Weise wird nach und nach ein Großteil des W. in den Datenbanken der Suchmaschinen registriert und steht für ein gezieltes Retrieval zur Verfügung. Idee und Name des W. stammen von Timothy Berners-Lee, der das Protokoll HTTP 1989 am CERN (Centre Européen de Recherche Nucléaire) entwickelte. Zwei Jahre später stellte er seine Software im Internet kostenlos zur Verfügung. Studenten des Massachusetts Institute of Technology veröffentlichten 1993 den ersten Web-Browser "Mosaik". Mit seiner grafischen Oberfläche, die Text, Bild und Ton auf Basis der Seitenbeschreibungssprache Hypertext Markup Language (HTML) vereinigte, gelang der Durchbruch des W. In direkter Folge führte das wachsende Informationsangebot im W. zu einer fast explosionsartigen Ausbreitung des Internet im kommerziellen und privaten Sektor.

© 2005 Philipp Reclam jun. Verlag Gmbh & Co., Stuttgart


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Top-Kundenrezensionen

am 12. August 2015
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Juni 2012
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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