Rechte Euro-Rebellion: Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V. (Reihe Antifaschistische Politik (RAP))

Buchdetails
- Seitenzahl der Print-Ausgabe120 Seiten
- SpracheDeutsch
- Herausgeberedition assemblage
- Erscheinungstermin1. August 2013
- Abmessungen10.8 x 1.5 x 18 cm
- ISBN-103942885492
- ISBN-13978-3942885492
Überblick über das Buch
Informationen zum Autor
Folge Autoren, um Neuigkeiten zu Veröffentlichungen und verbesserte Empfehlungen zu erhalten.Andreas Kemper (Soziologe) gründete 2003 die erste Selbstvertretung von studierenden Arbeiterkindern und arbeitet zum Themenbereich Diskriminierung und Bildungsbenachgteiligung, insbesondere zum Thema Klassendiskriminierung bzw. Klassismus. Homepage: http://andreaskemper.wordpress.com
Bücher von Andreas Kemper:
2009: Klassismus. Eine Einführung (zus. m. Heike Weinbach)
2011: (R)echte Kerle. Zur Kumpanei der MännerRechtsbewegung
2012: Die Maskulisten. Organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum (Hrsg.)
2013: Rechte Euro-Rebellion: Alternative für Deutschland. Zivile Koalition e.V.
2014: Sarrazin Correctness. Ideologie und Tradition der Menschen- und Bevölkerungskorrekturen
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Produktinformationen
| Herausgeber | edition assemblage; New Edition (1. August 2013) |
|---|---|
| Sprache | Deutsch |
| Taschenbuch | 120 Seiten |
| ISBN-10 | 3942885492 |
| ISBN-13 | 978-3942885492 |
| Abmessungen | 10.8 x 1.5 x 18 cm |
| Amazon Bestseller-Rang |
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Bereits in der Einleitung wird postuliert, der AfD-Bundesvorstand bediene deutlich rassistische Vorurteile (S. 5). Nachfolgend wird im Kapitel „Eisen und Blut ..und Facebook“ (S. 8) ausgebreitet, inwiefern die AfD als erste Facebook-Partei mit (Rechts)Populismus in Verbindung zu bringen sei. Die ideologische Nähe zu Thilo Sarrazins Ansichten wird wie selbstverständlich in einem negativen Kontext behauptet (beispielsweise wird auf S. 9 Islamfeindlichkeit unterstellt).
Auf weiteren 32 Seiten unterbreitet Andreas Kemper die Entstehungsgeschichte von ZK und AfD, wobei hier auch Informationen über Parteien wie die Freien Wähler bzw. Gruppierungen z.B. die Wahlalternative 2013 mit einfließen. Berichtet wird u.a. von personellen Verflechtungen, teils auch im Zusammenhang mit eher unbedeutenden Persönlichkeiten, Programmen aus früheren Tagen, Stellungnahmen, Tagungen, Wirtschaftsgesprächen (meist nur Nennung der zahlreichen Teilnehmer, ohne Darstellung von Inhalten; S. 34 f.), Zeitschriftenartikeln und schlagwortartig über Kampagnen (S. 27 f.).
Dabei entsteht der Eindruck, der Autor kann diese zahlreichen, teilweise auch unwichtigen Einzelaspekte nicht in einen stimmigen Gesamtzusammenhang bringen; er insoweit überfordert wirkt und den Leser lediglich mit einen undurchsichtigen Knäuel an z.T. belanglosen Informationen langweilt, die keinerlei praktischen Wert haben. Seiner „Kuriositätensammlung“ entstammt beispielsweise die Erwähnung, die Jungen Freien Wähler hätten auf einer Reise nach Polen keine Gedenkstätte besucht (S. 20) oder ein Bericht der Antifaschistischen Nachrichten aus dem Mai 2007 (S. 26). Verwiesen wird auch darauf, die Freien Wähler hätten zu mehr Demokratie innerhalb der Europäischen Union aufgerufen (S. 23). Ein Querverweis, dass sie sich damit mit dem Bundesverfassungsgericht in guter Gesellschaft befänden, welches von einem Demokratie-Defizit innerhalb der EU spricht (BVerfG, Urteil vom 30. Juni 2009, Az: 2 BvE 2/08, Rn. 276 ff.), kann wohl von einem Soziologen als Autor nicht erwartet werden.
Wie bereits angekündigt wendet sich der Autor den „Ideologiefragmenten“ zu. Hierbei vollzieht sich die Informationsgewährung in sehr einseitiger, insofern dürftiger und zusammenhangsentrissener Weise – ja, der Autor selbst spricht schon davon, dass sein „Buch als Baugrube zu sehen sei“ (S. 7).
Unter der Überschrift „Alternative zur Demokratie“ (S. 49 f.) erfolgen die sonst üblichen, aber unbelegten Seitenhiebe auf Konrad Adam. Wutbürger hätten sich in die Partei eingeschlichen (S. 50 ff.). Herrn Olaf Henkel wird unterstellt (Ich denke, dass.. ; S. 56) „tiefgreifende Änderungen der Demokratie“ anzustreben. Einzelne AdFler und Sympathisanten würden die Rückkehr zur Monarchie fordern (zum Beispiel S. 63 ff.). Um so mehr erstaunt es, dass später aus dem Wahlprogramm der AfD folgendes zitiert wird (S. 68): „Parteien sollen am politischen System mitwirken, es aber nicht beherrschen“. Das Kompliment an die AfD, dass man kaum besser den Anforderungen des Grundgesetzes hierzu gerecht werden kann, verkneift sich Herr Kemper jedoch (vgl. Art. 21 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 2 Satz 1 GG).
Kampagnen der AfD fänden mit bierdeckelkompatiblen Klartexten (S. 70) statt, so der Verfasser. Sich selbst zitierend holt er weiter aus, dass Verbindungen zwischen der AfD und dem modernen Antifeminismus möglich seien (S. 72). Das Familienprogramm der Partei wird als Biopolitik bezeichnet (S. 78), dessen Idee aus der DDR geklaut sein könnte (S. 79). In Sachen geplanter Sozialabbau (S. 80 ff.) greift der Autor nicht etwa auf das aktuelle Wahlprogramm der AfD selbst zu (vgl. deren Homepage), sondern zaubert sich seine Zitate lediglich aus einem Entwurf des Programms der Wahlalternative 2013.
Die aktuelle Euro-Problematik vermeidend folgt ein Kapitel mit der Überschrift „Hartgeld-Essentialismus“ (S. 82 ff.). In seinem Fazit (S. 86 ff.) wird der Partei der Begriff „Nationalliberalismus“ zugeschustert. Schließlich eruiert der Autor, aus welchen politischen Lagern die Mitglieder der AfD kommen (S. 89 f.), wobei in diesem Zusammenhang u.a. von NPD-Eisbrechern und diskreditierten Volkswirtschaftlern die Rede ist. Woher sich Herr Kemper als fachfremder (Hyper-)Langzeitstudent die Anmaßung herausnimmt, letzteres überhaupt zu beurteilen zu können, kann nicht mal er selbst darlegen und belässt dies auch nach einem einzigen Satz. Auch bezüglich der Eintrittswilligen mit NPD-Vergangenheit unterschlägt er, dass die Partei die Aufnahme solcher Personen strikt ablehnt, was auch in deren Antragsformular klar ersichtlich ist (vgl. Homepage). In diesem Fall, kann man folglich nur noch von einseitiger Hetze sprechen!
Zum Autor Andreas Kemper bleibt festzuhalten, dass er in seinem ultra linken Mikrokosmos gefangen ist, wo Begriffe wie Rechtspopulismus, Rassismus, nationalistische Interessen, Rechtskonservatismus, Nationalismus etc. einsam und traurig ihre Bahnen ziehen (Anm.: wegen des inflationären Gebrauchs dieser Begriffe entfällt eine Angabe von Fundstellen). Seiner selbst angedichteten Forschungswut (S. 6 und 7) setzt er dort Grenzen, wo er sich mit wirklichen Zielen und aktuellem Programmen der „erforschten“ Gruppierungen auseinandersetzen müsste.
Dieses unnatürliche und willkürliche Auseinanderreißen von (einseitig dargestelltem, teils belanglosem) Hintergrund und gegenwärtigem Wirken „seiner Forschungsobjekte“, welches auf real existierende Probleme zurückzuführen ist, bildet den Gipfelpunkt seiner Realitätsverweigerung. Es drängt sich zudem der Verdacht auf, dass für eine volkswirtschaftliche oder juristische Auseinandersetzung mit den Argumenten und Ansichten der AfD, schlichtweg der intellektuelle Hintergrund des Autors nicht ausgereicht hätte. Getreu seinem Motto eines extrem einseitigen Focus war er auch dringend darauf angewiesen, die Volksbefragungen zum Euro (Schweden, Dänemark) und zum Vertrag von Lissabon (Frankreich, Niederlande, Irland) unter den Tisch fallen zu lassen, was jedoch Aspekte sind, die von der AfD sehr wohl aufgegriffen werden. Da stellt sich einem schon die berechtigte Frage, wer nun die die wahren Demokraten sind?!
Fazit: Da der Autor außerstande ist, die real existierenden Probleme zu erfassen, zu verbalisieren und Lösungsansätze anzubieten, steht in seinem äußerst einseitigen Büchlein nichts, was von Nutzen sein könnte. Über das Diskreditieren von Personen/Ansichten die auf konstruktive Lösungen ausgerichtet sind kommt das Werk in keinster Weise hinaus.
Setzen – sechs!
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Wer wissen will, wie es den Eliten der Gesellschaft gelingt, massenhaft Wählerinnen und Wähler zu manipulieren, sollte dieses Buch lesen!
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Als eher schlecht anzumerken sind die Bibliographierungen - ein wissenschaftlicher Standard hätte dem Werk in diesem Bereich gut getan, auch wenn es nur ein populärwissenschaftliches Buch ist. Ebenso ein Minuspunkt ist die Zeitform: Der größte Teil des Buches ist im Präsenz verfasst - das ist sehr störend zu lesen. Ebenso nicht so gut ist der Fakt, dass es oft zu Wiederholungen kommt - das hätte man sich als Autor sparen können.
Die Flugschrift ist ein interessantes Werk über die AfD mit den oben genannten Schwächen - aber so kurz vor der Wahl gab es wohl nichts besseres.
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Jemand, der einen Doktortitel führt, ohne promoviert zu haben, ist ein Hochstapler. Jemand, der bei seiner Doktorarbeit abschreibt ohne zu zitieren, ist ein Betrüger. Aber was ist einer, der sich selbst, wie der Verfasser Kemper, als Fünfzigjähriger seit vielen Jahren als "Doktorand" bezeichnet, ohne daß dafür irgendeine Bestätigung nachweisbar wäre? Ein Doktorschwangerer? Warum braucht aber eine Schmähschrift wie diese den Mantel des Wissenschaftlertums für den Verfasser?
Diejenigen, die schon vor Jahren an der Universität Münster nachfragten - und jetzt erneut - erhalten dort die amtliche Auskunft, man kenne keinen Doktoranden Andreas Kemper. Wer Doktorand ist oder nicht, gilt nämlich bisher nicht als ein Amtsgeheimnis. Doch wer in der Wikipedia Kempers Doktorandenstatus anzuzweifeln wagt, wird auf unbegrenzte Zeit gesperrt. Von dieser Anmaßung und Selbstgerechtigkeit ist auch dieses Büchlein hier vollständig geprägt.
Bei amazon.de kann man derzeit mindestens 20 mehr oder weniger gute Bücher kaufen, die den Zusammenbruch der Eurozone in der derzeitigen Form als unvermeidbar vorhersagen, z.B. Europa braucht den Euro nicht: Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat oder Die Euro-Lügner: Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken - So werden wir getäuscht. Die deutsche Bundesregierung befindet sich in einer Lage, wo sie nicht einmal den Anschein erwecken darf, sie sei der gleichen Meinung oder bereite sich gar auf einen Teil-Ausstieg vor, als dessen Folge eine neue gemeinsame Währungszone um Mitteleuropa entstehen wird. Die AfD ist die öffentlich gewordene Stimme dieser vorher allein im Hintergrund ablaufenden Entwicklung und Einsicht. Bislang nicht mehr und nicht weniger. Alles andere darüber hinaus ist phantasievolles Geschwätz, von der dieses Buch nur so strotzt.
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Kemper bezeichnet sein Interesse in der Einleitung wie folgt:
"Als Arbeiter*innenkind mischt sich bei der Untersuchung von Klassismus in der Bildung mein intellektuelles Interesse mit der eignen Betroffenheit. Mit dieser Forschungswut ausgestattet, traf ich als Wikipedia-Autor auf [...]"
Die Einleitung endet mit: "Das Buch ist als Baugrube zu sehen." - In dieser Grube sollte das Buch dann auch wieder verschwinden. Leider erfüllt es nicht meine Erwartungen an eine objektive, oder zumindest lesbare Darstellung der AfD.
A. Lutterbeck
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