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Recht und Gerechtigkeit: Ein Märchen aus der Provinz Gebundene Ausgabe – 15. Oktober 2012

3.9 von 5 Sternen 163 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jörg Kachelmann, Jahrgang 1958, ist Verwaltungsratspräsident und Chefmeteorologe des Wetterdienstes Meteomedia AG. Von 1992 bis März 2010 moderierte er Wetterberichte in der ARD sowie Talksendungen wie Riverboat und Kachelmanns Spätausgabe. Heute präsentiert er das Wetter für main.tv, Radio Primavera und auf seinem eigenen Kanal „wetterkachelmann“ bei YouTube.

Miriam Kachelmann, Jahrgang 1986, ist ausgebildete Bühnendarstellerin und studiert seit 2009 Psychologie. Miriam und Joerg Kachelmann leben in der Schweiz.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Weshalb erfährt man wenn man dieses Buch liest,für mich ist dieses Buch eine unglaubliche Selbstbestätigung weil mir selbiges Wiederfahren ist und ich viele seiner Schilderungen über Staatsanwaltschaft und Polizei bestätigen kann,nur mit dem Gericht hatte ich mehr Glück.
Wer glaubt in Deutschland gilt die Unschuldsvermutung und Haft ist in Deutschland wie Urlaub dem Wünsche ich selber einmal ähnliches zu durchleben.
Jedem Normalbürger der kein Geld für einen Top Anwalt und laufende Kosten hat steht nach einer solchen Anklage ob er schuldig oder nicht schuldig gesprochen wird vor dem Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Ruin.
Wie leid es mir um Kachelmann tut,aber endlich hat es mal einen Promi getroffen der sich nicht unterkriegen lässt und die finanziellen Mittel verfügt gegen diese Ungeheuren Vorgänge in unserer Justiz vorzugehen.
Das Buch ist flüssig geschrieben und zeigt die Sichtweise Kachelmanns und seiner jetzigen Frau die damals noch seine Freundin war.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch bietet einen interessanten Blick auf die Justiz aus Laien-/Betroffenensicht.

Wenn es in einigen Passagen sicherlich auch über die Stränge schlägt so zeigt es leider auch auf, wie deutsche Strafjustiz teils funktioniert. Solche Erfahrungen müssen Strafverteidiger leider immer wieder, wenn auch Gott sei Dank oftmals nicht so massiv wie beim LG Mannheim geschehen, immer wieder machen.

Insoweit spricht das Buch auch Anwälten durchaus aus der Seele und bietet aufgrund der Prominenz des Autors somit der Öffentlichkeit die Möglichkeit, einen Einblick in den möglichen Ablauf eines Ermittlungs-/Strafverfahrens zu bekommen. Die Darstellung ist insoweit weitaus realistischer, als die Gerichtsshows des Privatfernsehens.

Was leider ebenfalls deutlich wird ist, dass Angeklagte ohne entsprechenden finanziellen Background wahrscheinlich nach 5 Verhandlungstagen verurteilt worden wären. So zumindest die juristische Praxis.

Man mag zu dem Fall stehen wie man will. Liest man das Buch jedoch unter primärem Augenmerk auf die Vorgänge in der Justiz, so vermag es Denkanstöße über unser Justizsystem zu vermitteln. Insgesamt durchaus lesenswert (sage ich als Fachanwalt für Strafrecht).
23 Kommentare 170 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Es mag ja sein, dass Jörg Kachelmann mit seinem Buch auch Geld verdienen wollte, sich nach Öffentlichkeit sehnt, wie er sie ja früher als Fernsehmoderator hatte. Aber kann man es ihm wirklich verdenken? Sein Fall ist doch ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Existenz eines Mannes, den ein Vergewaltigungsvorwurf trifft, allein schon durch nicht bewiesene Bezichtigungen vernichtet bzw. zumindest gefährdet werden kann.

Und dass die Vorwürfe gegen ihn am Ende haltlos waren, zeigt er nochmal in seinem Buch. Man kann sie aber auch genauso gut in neutralen Berichten über den damaligen Prozess nachlesen. Und die Fakten sind u.a.:

- Es hat sich niemals eine DNA- oder sonstige Spur von ihm am vermeintlichen Tatmesser gefunden
- Die Vergewaltigungsverletzungen, die sein vermeintliches Opfer vorwies, waren nach der Ansicht der Mehrzahl der rechtsmedizinischen Sachverständigen Selbstschädigungen
- Seine Ex-Freundin machte mehrere falsche Aussagen, die sie am Ende korrigieren musste

Fazit: Das Buch stösst vielleicht in Deutschland eine notwendige Debatte an. Denn niemand kann bestreiten, dass es neben Vegewaltigungsopfern auch Opfer von falschen Beschuldigungen gibt. Und jeder kann heute durch die Anzeige seines Nachbarn, seines Ehepartners, seiner Kollegen in den Hexenkessel der Strafjustiz gelangen. Aber nicht jeder hat so viel Geld wie damals Kachelmann, um gute Anwälte und Sachverständige auf eigene Rechnung zu bezahlen, die dann unhaltbare Anschuldigungen abwehren können. Deshalb ist es gut, dass durch das Buch diese Problematik zur Diskussion gestellt wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein wunderbares, lesenswertes Buch, Herr Kachelmann! Respekt und Anerkennung vor Ihrem Durchhaltewillen und Ihrer Standhaftigkeit! Mein Glaube an Recht und Gerechtigkeit in D ist nach der Lektüre dieses Buches absolut erschüttert. Dabei war ich selbst jahrelang Schöffe am Amtsgericht! Unfassbar wie vorverurteilend, subjektiv und parteiisch sich die Mannheimer Justiz und die deutsche Lügenpresse bei diesem Justizirrtum verhalten haben!

Warum werden die Lügnerin Dinkel, die Verantwortlichen des Gerichtes und solche Hetzerinnen wie die Steuerbetrügerin Schwarzer nicht zur Verantwortung gezogen? Das ist alles einfach unfassbar und zeigt die üblen Zustände in diesem Land!
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Kontroverse um den Fall Kachelmann - und damit auch um das Buch - kann nur bedingt nachvollzogen werden. Was ist passiert? Frau C. Dinkel hat Herrn Kachelmann einer Vergewaltigung bezichtigt. Im Lauf des - im Buch ausführlich beschrieben - Prozesses, stellt sich heraus, dass diese Vorwürfe letztlich haltlos sind. Ja, Kachelmanns Verhalten, wobei es schwierig ist eine solche Beziehung zu bewerten, mag moralisch fragwürdig gewesen sein, das räumt er ja selbst ein. Aber das rechtfertigt selbstverständlich nicht eine Falschbeschuldigung, die zu einer Haftstrafe von vielleicht 15 jahren führen kann - es sei denn man hat das groteske "Rechtsverständnis" eines H. Karasek, S.325, der dies als "Rache" für legitim hält und schleunigst mal ein paar Hundert Gefängnisse bauen sollte um alle Untreuen, männlich wie weiblich, dieses Landes unterzubringen.

Erschreckend ist der chronologisch im Buch ausführlich geschilderte Verfahrensablauf: Mehrfach hat C. Dinkel im Ermittlungsverfahren nachweislich gelogen, auch die objektiven Befunde, wie die fehlenden DNS-Spuren am Messer usw., sprechen gegen ihre Schilderung der Tatversion. Was eine solche Falschbeschuldigung bewirken kann wird in dem Buch eindringlich beschrieben. Zudem zeigt es auf, wie schnell offensichtlich von manchen (nicht allen) Staatsanwaltschaften und Gerichten ein dringender Tatverdacht bejaht wird. Bei der im Buch geschilderten Beweislage kann man nur den Kopft schütteln, wie rigoros die Staatsanwaltschaft, gefangen im Klischee Frau = immer Opfer/Mann=immer Täter, hier gegen Kachelmann vorging und wie stur, trotz nachgewiesener Lügen der einzigen Belastungszeugin C. Dinkel, man an der Anklage festhielt.
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