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Kundenrezensionen

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am 3. Mai 2014
Buchgestaltung

Ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von dem Cover halten soll. Zuerst mochte ich es gar nicht, aber live sieht es wirklich viel besser aus. Außerdem spielt das Motiv ein wenig mit dem Southern Belle VS. Kick-Ass Heldin und das mag ich. Der Titel ist gut gewählt und passt auch super zur Protagonistin.

Meinung

Rebel Belle ist kein Contemporary. Tjaa, überraschend, wenn man den Klappentext liest...NICHT. Ich weiß auch gar nicht, wieso ich eine Weile gedacht habe, dass es sich hierbei um ein anderes Genre handelt, aber vielleicht ist mir die derzeitige Welle an Liebesgeschichten zu Kopf gestiegen xD Der Roman ist alles, was ich mir von einer guten Fantasygeschichte erhofft habe und letzten Endes habe ich, trotz dem Suchen mit der Lupe, echt nichts gefunden, dass mich irgendwie gestört hat.

Rachel Hawkins ist ja mit ihrer Hex Hall Trilogie besonders in Deutschland bekannt geworden. Rebel Belle legt aber, was ihr Talent als Autorin angeht mal so richtig eins oben drauf. Die Geschichte ist weniger vorhersehbar, besser geschrieben und alles andere als kitschig, wenn man schon den Vergleich zu Sophie & Co zieht. Damals mochte ich die gesamte Hex Hall Reihe super gerne, aber man kommt einfach nicht umher zu bemerkten, dass Rachel Hawkins um das dreifache besser geworden ist.

Die Protagonistin Harper ist das, was man sich wohl unter dem perfektem Bild einer „Southern Belle“ vorstellt. In ihrer Kleinstadt hat sie einen guten Ruf, an ihrer Schule legt sie sich in allen Kursen und AGs ordentlich ins Zeug und nebenbei organisiert sie von Veranstaltungen, bis hin zu Teekränzchen echt alles. Dabei ist es nicht einmal ihre Mutter, die hinter dem Bild der perfekten Tochter her ist, sondern Harper selbst. In vielerlei Hinsicht war sie das typische Mädchen Mädchen, aber anderseits konnte sie auch ein richtiger Geek sein, wenn es um ihr eigenes Leben ging. Gerade diese quirlige Mischung machte Harper zu einer mega sympathischen Erzählerin. Mal ist sie schlagfertig, dann steht sie auf dem Schlauch, mal ist sie ernst, dann zieht sie ihre Vorhaben wieder sehr berechenbar durch – kurz gesagt: Mit ihr wird es nie langweilig. Das ist sie mochte ist untertrieben. Für mich war Harper nicht die perfekte Belle oder Tochter, aber definitiv Hauptakteurin :)

Die Geschichte legt sich auch mächtig ins Zeug von der ersten Seite an einfach KABOOM spannend zu sein. Innerhalb des ersten Kapitels gibt es Mord, Blut und Action und man weiß gar nicht so recht wie einem geschieht. Hier wurde das Konzept der Idee wirklich durchdacht eingesetzt, denn es dauert eine Weile, bis man – genau wie Harper – herausfindet, was denn nun eigentlich mit ihr passiert ist.

Was mir daran besonders gut gefiel war, dass das ganze Drumherum nicht vergessen wird, aber auch keine allzu große Rolle spielt. Harper versucht eben ihr Leben normal weiterzuleben, aber mit all den vielen Geheimnissen, die nun ein Teil davon sind, ist das einfach schwer. Ebenfalls ziemlich klasse, war die ganze Sache mit ihrem Freund. Ja, richtig gelesen, Harper hat einen Freund im Buch. Hier gab es auch einfach nicht dieses klischeehafte „oh, ich hab einen Freund und der muss böse werden, damit ich mich in den anderen Kerl verlieben kann“ oder „oh, ich hab einen Freund und betrüge den mal eben, weil wer besseres da ist“ oder...naja, ihr wisst, was ich meine, wenn euch dieses 0815 Klischee schlechthin so auf die Nerven geht wie mir. Rachel Hawkins konnte mich am Ende mit vielen Entwicklungen in dieser Hinsicht auch überraschen und das hat mich sehr gefreut, weil es mir ein wenig so vorkam, als würde sie den Leser an der Nase herumführen! Allgemein war das Ende einfach super und ich bin echt gespannt, wie es nach diesen Entwicklungen weitergeht.

Die ganze Sache mit Harper als Paladin oder zusammenfassend den vielen Fantasyelementen gefiel mit durchweg. Vieles was hier passiert, habe ich in der Form noch nicht gelesen und besonders, wenn Harper mit ihren Kräften David beschützt geht es mächtig rund. Gott, wie habe ich mich amüsiert, als sie plötzlich beim Autofahren zu Vin Diesel aus Fast & Furious mutiert ist (jetzt nicht wortwörtlich, sondern eher als Vergleich xD) oder als es darum ging, das Kämpfen zusammen mit Davids „Tante“ zu lernen. Die vielen Situationen, die in den normalen YA Büchern immer todernst dargestellt werden, hatten hier irgendwie total oft eine witzige Note. Nicht, dass das Buch nicht auch seine düsteren Seiten hat. Es gibt ein gut inszeniertes Finale, mit kleinen Schockern und starkem Höhepunkt.

Dann wäre da noch die Liebesgeschichte *seuft* :) Die war einfach genau mein Ding. Hier gab es Streit, hier gab es Sarkasmus und – juhu – Die Figuren verlieben sich nicht Hals über Kopf oder starten Rummachorgien sobald sie mal allein sind. Die Liebesgeschichte war einfach..schön! Sie entwickelt sich langsam, wie eine Freundschaft, war für mich verständlich und hat mich mitfiebern lassen. Ja, Rachel Hawkins hat hier eine süße Hass-Liebe geschrieben, die mir echt nahe ging.

Vielleicht lag das auch einfach daran, dass David mal eher untypisch kein Bad Boy war, sondern ein authentischer, netter, etwas nerdiger Junge, über den man gerne mehr erfahren hat. Hier wurde aber auch einfach viel von ihm gezeigt. Man lernt ihn nicht nur durch Harpers Augen kennen, sondern mit ihr zusammen. Normalerweise fehlen den Love-Interests ja immer etwas Tiefgang und Backgroundstory.

Fazit

Rebel Belle ist meiner Meinung nach Rachel Hawkins bisher bestes Buch. Es ist eine Geschichte, die allen Fantasyfans genau das gibt, was diese suchen: Spannung, Action, Humor und eine Liebesgeschichte, die unterhält und nicht den Plot verdirbt. Ich kann Band zwei echt kaum abwarten und hoffe, der wird genauso gut! :)
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am 11. August 2015
In der brütenden Augusthitze war dieser Südstaaten-Romace-Fantasy Roman genau das richtige. Wenn man sich erstmal an die Natürlich-blond-artige Protagonistin gewöhnt hat, erwartet einen ein kurzweiliges Leseerlebnis, wo es bereits auf den ersten 20 Seiten actionmäßig zur Sache geht. Harper, besagte Prota und enthusiastische Southern Belle, gewinnt dabei immer mehr Sympathien mit ihrer cleveren Art und ihren charmanten Macken. Nachdem sie unvermittelt an Superkräfte kommt, beginnt sich ihr wohlstrukturiertes Leben immer mehr aufzulösen. Und dann ist da auch noch dieser Junge, mit dem sie eigentlich eine Fehde seit dem Windelalter hat, der aber irgendwie in die ganze Sache verwickelt zu sein scheint. Neben den ganzen Teenie-Problemen und dem Gefühlschaos, blieb für meinen Geschmack leider in der Mitte die Action sehr auf der Strecke und die Superkräfte spielten zeitweise kaum eine Rolle. Schade. Auch waren die Charaktere zum Teil etwas unausgearbeitet und blieben sehr blass.
Insgesamt war das Buch dennoch recht unterhaltsam, mehr aber auch nicht.
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am 31. Dezember 2014
Auf dieses Buch hatte ich mich ziemlich gefreut und ich wurde auch im großen und Ganzen nicht enttäuscht.
Harper ist mal wieder so ein Übereifriges Mädchen – in der Schule hat sie gefühlte 50 Ämter inne, sie ist Jahrgangsbeste und hofft dazu noch, Homecoming-Queen zu werden. Doch beim Prom passiert etwas, das Harpers Leben für immer verändert. Als sie gerade auf der Mädchentoilette vor dem Spiegel steht, kommt der Hausmeister rein und stirbt. Doch bevor er seinen letzten Atemzug tut, überträgt er Harper seine übermenschlichen Kräfte. Allerdings, ohne ihr etwas davon zu erzählen. Kurz darauf greift sie auch noch ihr Geschichtslehrer an und Harper sieht sich dazu gezwungen, ihn mit ihrem pinken High Heel umzubringen.
So weit so gut. Harper ist jetzt ein Paladin und hat als solcher nur eine Aufgabe: Jemanden zu beschützen. Und das ist ausgerechnet David Stark – der Typ, mit dem sie seit dem Kindergarten auf Kriegsfuß steht.
Was ich an dem Buch wirklich mochte, ist der Schreibstil von Rachel Hawkins. Sie hat mich oft zum Lachen gebracht und die actionreiche Story mit so viel Humor erzählt, dass sogar ich sie mochte.
Harper mochte ich auch sehr gerne. Sie hat mich ein bisschen an Caroline aus The Vampire Diaries (die Serie) erinnert, weil die auch immer alles in der Schule organisiert und überall am machen ist.
David ist am Anfang noch ziemlich gemein, aber später fand ich ihn richtig süß.
Wer mir ein bisschen leid getan hat, ist Harpers Freund Ryan, den sie noch den Großteil des Buchs über hat. An sich ist er echt ein netter Kerl, doch Harper kann ihm nicht die Wahrheit über sich erzählen und das treibt die beiden immer weiter auseinander.
Das Ende war extrem Spannungsgeladen und hat eine Wendung genommen, von der ich noch nicht wirklich weiß, ob sie mir gefällt.

Fazit:

Insgesamt war das Buch wirklich ganz nett zu lesen, auch wenn es jetzt kein wahnsinniges Highlight war. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und auch die Idee des Buchs war neu für mich. Wer ein lustiges Buch für zwischendurch sucht, das sich schnell weglesen lässt, der ist hier genau richtig
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am 27. Juli 2014
Inhalt:
Harper Jane Price ist in ihrem letzten Highschool Jahr. Sie ist eine absolute Perfektionistin, Klassensprecherin, Captain der Cheerleader und Homecoming Queen. Außerdem ist sie in so ziemlich jedem Komitee aktiv das es an ihrer Schule gibt. Eines Tages ist sie zur falschen Zeit am falschen Ort. Dies führt dazu, dass sie in einen Paladin verwandelt wird. Ein Paladin hat nicht nur unglaubliche Kräfte und Kämpferinstinkte, sondern auch die Verantwortung jemanden zu beschützen. Und dieser jemand ist ausgerechnet ihr Erzfeind seit Kindertagen, David Stark. Nun muss Harper ihr Leben riskieren um ihn zu beschützen. Aber davor muss sie erst einmal herausfinden vor was sie David beschützen muss und vor allem warum.

Meinung:
Spaß. Spaß. Spaß. Damit kann man Rebel Belle wohl am besten beschreiben. Denn während ich dieses Buch gelesen habe, konnte ich die ganze Zeit nur daran denken wie viel Spaß es gemacht hat in Harper's und David's verrückte Welt einzutauchen.Die Geschichte ist die reinste Achterbahnfahrt. Voller Action und Humor. Es war total klasse das man einfach so in die Geschichte rein geschmissen wurde. Denn genau das ist Harper auch passiert. In der einen Minute macht Harper sich Gedanken darum, dass sie noch Lipgloss auftragen muss, im der nächsten ist sie ein Paladin und kämpft um ihr Leben. Und fragt sich was um alles in der Welt, denn eigentlich los ist. Genau so geht es dem Leser auch und es hat wirklich Spaß gemacht zusammen mit Harper herauszufinden was mit ihr passiert ist.Dies liegt vor allem an Rachel Hawkins wundervollem Schreibstil. Sowohl die Gedanken von Harper als auch die Dialoge der Charaktere sind einfach unglaublich witzig. Ich habe mich mehrmals dabei erwischt wie ich laut losgelacht habe.Das Tempo der Geschichte ist sehr schnell und spannend, so dass es nie langweilig wird. Die Charaktere sind durch die Bank weg sympathisch. Vor allem Harper ist einfach ein toller Charakter. Sie ist zwar sehr mädchenhaft aber sie ist auch stark, schlau und selbstbewusst. Auch David war mit seinen schlagfertigen Kommentaren und seiner ganze Art einfach sehr sympathisch. Es gibt einige sehr unterhaltsame Diskussionen zwischen den beiden.Auch Saylor und Harper's beste Freundin Bee mochte ich sehr gerne.Allgemein fand ich die ganze Mythologie die es um die Paladine gab sehr interessant.Gegen Ende wurde es aber manchmal etwas unrealistisch und das ein oder andere Klischee kam auch vor. Allerdings hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

Fazit:
Sehr unterhaltsame Geschichte mit tollen Charakteren und ganz viel Humor. Ich freue mich sehr auf die Folgebände.
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am 30. Oktober 2015
*Worum geht's?*
Harper Price ist alles, was sich ein Mädchen nur wünschen kann: wunderschön, erfolgreich und bei allen beliebt. Sie ist die Kapitänin der Cheerleader-Mannschaft, der Kopf eines (fast) jeden Komitees der Schule und mit absoluter Sicherheit die nächste Abschlussball-Königin. Sie hat die beste Freundin, die man sich nur vorstellen kann, und einen Freund, um den sie jedes Mädchen nur beneiden kann. Alles in Harpers Leben ist perfekt und sie tut alles, damit das auch so bleibt. Aber mit dem, was sie ausgerechnet an Homecoming auf der Mädchentoilette der Highschool erlebt, hätte sie niemals gerechnet: Harper gerät in einen blutigen Kampf und verfügt plötzlich über enorme Kräfte! Ohne es zu wollen ist sie zu einem Paladin geworden, dessen Aufgabe es ist, jemanden zu beschützen. Und dieser jemand ist ausgerechnet David Stark, der unausstehliche Schulreporter, den Harper schon seit ihrer frühsten Kindheit hasst. Doch vor was muss David überhaupt beschützt werden – und warum zum Teufel sollte sie sich überhaupt darauf einlassen? Schnell bekommt Harper zu spüren, dass ihr keine Wahl bleibt: Es steht viel mehr auf dem Spiel als Davids Leben.

*Meine Meinung:*
Rachel Hawkins ist mir keine Unbekannte. Mit ihrer im LYX-Verlag erschienenen Trilogie „Hex Hall“ hat die Autorin mich schon vor einiger Zeit als Fan gewinnen können. Sie schreibt mit so viel Witz und Charme, so viel Humor und Magie, dass ich mich in jedem Buch der Trilogie bestens unterhalten fühlte. Auch in „Rebel Belle“ ist Hawkins' Schreibstil unvergleichlich komisch und sympathisch. Was die Charaktere und die Handlung angeht, hat die Autorin allerdings mächtig dazu gelernt: „Hex Hall“ war genial, aber „Rebel Belle“ ist gigantisch gut!

Protagonistin Harper Price gehört eigentlich genau zu der Sorte Mädchen, die ich weder in Büchern noch in Filmen ausstehen kann. Sie ist eine klassische „Southern belle“, eine Südstaatenschönheit, wie sie sich der Erfinder der Abschlussball-Krone in seinen Träumen vorgestellt haben muss: wunderschön, engagiert, hilfsbereit und stets mit einem Lächeln auf den Lippen ausgestattet, bei dem man sich nie sicher ist, wie echt es ist. Und so traute ich auch Harper Price zu Beginn des ersten Kapitels nicht recht über den Weg: Wer so fixiert auf den fehlenden Lipgloss ist, kann ja nur eine oberflächliche Südstaaten-Barbie sein. Wie sehr ich mich in Harper Price doch täuschen sollte!

Manchmal ist man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. So auch Harper, die auf dem Mädchenklo ihrer Schule eigentlich nur ihr durch den fehlenden Lipgloss ruiniertes Outfit retten wollte – und dabei mitten in einen brutalen und blutigen Kampf platzt, der ihr zwar die Frisur ruiniert, aber dafür Superkräfte verleiht. Klingt total skurril, seltsam und schräg? Glaubt mir: Es wird noch viel besser. Denn das war erst der Anfang einer absolut abgefahrenen Geschichte, von der ich mich nach dem ersten Kapitel nicht mehr losreißen konnte. Frei nach dem Motto „Klischee? Ich geb' dir gleich Klischee!“ beweist Harper Price, dass sie zwar eine Highschool-Prinzessin durch und durch ist, aber ebenso gut Hintern versohlen wie Abschlussbälle planen kann.

„Rebel Belle“ ist mal etwas ganz anderes als alles, was der breitgefächerte Jugendbuch-Markt zu bieten hat. Rachel Hawkins hat in ihrem neuen Reihenauftakt eine ganz neue, innovative und kreative Geschichte erdacht. Es geht um uralte Rituale, schaurige Prophezeiungen und Paladine mit enormen Kräften, die auf so originelle Art und Weise miteinander verknüpft sind, dass man wirklich nie vorhersehen kann, wohin es die Handlung treiben wird. „Rebel Belle“ bietet Spannung vom Feinsten mit großartigen Bad-Ass-Kampfszenen, die Rachel Hawkins trotz des hohen Actionfaktors mit jeder Menge Humor und Coolness zu beschreiben weiß. Diese gelungene Kombination sorgt für einen unfassbaren Lesespaß, über den ich tatsächlich kein schlechtes Wort verlieren kann. Als Jugendbuch-Fan muss man dieses Buch einfach gelesen haben!

Harper Price ist nicht nur eine Homingcoming-Queen, sondern definitiv auch eine heiße Anwärterin für den Thron der besten Jugendbuch-Protagonistinnen. Sie ist viel mehr als das, was man anfangs von ihr glauben mag, und trotzt allen Vorurteilen mit einer großen Portion Sympathie und – naja, wie soll man es anders sagen – der enormen Schlagkraft ihrer Fäuste. Harper entwickelt sich zu einer echten Kick-Ass-Queen, die es gar nicht nötig hat, von irgendwem beschützt zu werden. Schon gar nicht von irgendeinem Typen! Im Gegenteil – und genau das macht die Geschichte auch so genial: Sie ist diejenige, die den Kerl vor dem großen Bösen rettet und dabei nun einmal eine wahnsinnig gute Figur macht. Außerdem hat Harper das Herz am rechten Fleck. Sie verliert sich selbst im Laufe der Handlung nicht aus den Augen und kämpft stets für das, was sie für richtig hält.

Die Liebesgeschichte ist ein weiterer großer Pluspunkt an „Rebel Belle“. Ja, okay, zugegeben: Wer hier in wen verliebt ist und wer sich für wen entscheidet, ist das einzige an diesem Roman, das schon nach den ersten Seiten vorhersehbar ist. Gestört hat mich das allerdings gar nicht, denn obwohl man weiß, dass es sich so entwickeln muss, beschreibt Rachel Hawkins die gesamte Liebesgeschichte einfach toll. Hier handelt es sich weder um eine überstürzte Liebe auf den ersten Blick noch um eine einzig logische Konsequenz aus einem Überschuss an Teenie-Hormonen. Die Charaktere bekommen Zeit, um sich erst einmal kennen und lieben zu lernen. Hach, als wäre „Rebel Belle“ nicht schon mitreißend genug: Man darf auch noch von ganzem Herzen mitschwärmen!

*Fazit:*
Lest. Dieses. Buch! „Rebel Belle“ von Rachel Hawkins ist ein absolut geniales und großartiges Jugendbuch, das mich in jeglicher Hinsicht begeistert und den Status „Lieblingsbuch“ mit jedem Kapitel mehr verdient hat. Die Geschichte ist actionreich und witzig zugleich – und zwar auf die coole Art, die einen dazu bringt, aus seiner gemütlichen Leseposition aufzuspringen und Kick-Ass-Queen Harper Price mit einem großen Grinsen im Gesicht anzujubeln! Ich habe mit jeder Faser meines Körpers mitgefiebert, mich mit den Charakteren verliebt und das Buch mit einer Begeisterung verschlungen, wie ich sie schon lange nicht mehr verspürt habe. Es gibt einige gute, gar sehr gute Bücher, aber „Rebel Belle“ ist wirklich ein Must-Read! Für „Rebel Belle“ gibt es volle 5 Lurche.
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am 10. September 2014
habe das Buch gelesen, weil es grade nicht viel neues auf dem young adult-vampire-tough girls-Markt gibt. es ist ganz nett, für Mädchen zwischen 13 und 17 sicher sehr geeignet. die Spannung war nicht gerade zu spüren, aber es ist eine nette Geschichte und der Auftakt einer Serie, die vielleicht noch bessere Bücher hervorbringen wird.
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