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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
131
4,4 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 17. Juni 2017
Zum Inhalt:
In nicht allzu ferner Zukunft ist die Gesellschaft mehr oder weniger zusammengebrochen. Überbevölkerung, Energieknappheit, Armut, Arbeitslosigkeit etc. bestimmen den Alltag. Zumindest bis man sich in OASIS einloggt. OASIS ist eine umfassende Simulation des Zusammenlebens. Eine Mischung aus den Sims, World of Warcraft und der Matrix. Der Programmierer hinter OASIS, eine Multimilliardiär, stirbt ohne einen Erben. Sein gesamtes Vermögen vermacht er demjenigen, dem es gelingt, als erster die drei Tore, die er in OASIS versteckt hat zu öffnen und die darin enthaltenen Rätsel zu lösen. Nach 5 Jahren erfolgloser Suche gelingt es schließlich dem unterprivilegierten Wade Watts das erste Tor zu öffnen und die erste Quest abzuschließen. Damit beginnt eine Jagd nach dem versteckten Easteregg.

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam geschrieben. Der Milliardär James Halliday ist in etwa zur gleichen Zeit wie ich geboren. Die ganzen Anspielungen auf die 1980er Jahre fand ich äußerst amüsant. Das Buch ist auch spannend. Eine Schnitzeljagd durch die virtuelle und die reale Welt. Action, Freundschaft, ein wenig Romanze und ein klassischer Showdown mit den Sixern (so der Spitzname der Agenten, die im Auftrag eines Megakonzerns nach Easteregg und damit nach einem riesigen Vermögen suchen) runden das Buch ab. Warum habe ich dann nur 3 Sterne vergeben? Weil man das alles schon mal gesehen oder gelesen hat. Die sozialkritischen Untertöne nehmen neben der plakativen (auf der Kinoleinwand vermutlich äußerst wirksamen) Handlung nur einen winzig kleinen Teil ein. So ist zwar am Anfang die Rede von Energieknappheit. Trotzdem scheint alles relativ normal weiter zu funktionieren. Vor allem ist das ständige Gedaddel offenbar kein Problem. Wenn tatsächlich Energieknappheit herrscht, wäre vermutlich eine virtuelle Realität das erste, was abgeschaltet wird. Wade ist am Anfang ein übergewichtiger, weil falsch ernährter, verwaister Junge, der noch zur (virtuellen) Highschool geht. Er lebt bei seiner Tante, die ihm die Essensgutscheine abnimmt und ihn sonst sich selbst überlässt. Später macht er sich auch körperlich fit, was eine völlig unnötige Episode im Buch darstellt. Der Aspekt psychischer Abhängigkeit von einer virtuellen Welt, die so viel besser ist als die echte, kommt überhaupt nicht vor.

Fazit:
Mal wieder ein hollywoodtaugliches Drehbuch, das die Stärken des Mediums Buch nicht umzusetzen weiß. Aber zum Zwischendurchlesen ganz OK.
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am 23. April 2017
This is a great read! Like the videogames it is all about this book just keeps you wanting to get to the next level… and the next… and the next. And next thing you know the day is over, the night passed and you are still reading.

Don't start it during study season or with an urgent deadline at hand!
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am 12. Mai 2017
Ich habe das Buch inzwischen 2x gelesen und mir noch öfter das Hörbuch angehört. Mal begonnen kann man einfach nicht aufhören. So viele schöne Anspielungen, so oft ein Schmunzeln. Am liebsten wäre ich dabei gewesen und hätte Wade bei der Suche geholfen. :)
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am 19. März 2015
ich war am Anfang etwas skeptich - unbegründet.
Eines der herausstechenden Bücher - das sich keines Klischees bedient, oder in eine Sparte einzuordnen ist.
Auch wenn mir der Großteil der "Spiele/Serien/Filme" der 80er Jahren nichts sagt, (sicherlich wäre das Erlebniss noch besser gewesen), wirkte sich das nicht wirklich negativ auf die Geschichte aus.
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am 16. April 2017
Eine Tour de Force durch die 80er und 90er Pop- und Computerspielekultur aus einer dystopischen Zukunft wie ich sie noch nie zuvor gelesen habe ( und ich habe sehr viel gelesen). Großer Lesespass!
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am 2. September 2012
Inhalt
Wade Watts lebt in Nordamerika im Jahre 2044. Doch Nordamerika und auch der Rest der Welt ist kein schöner Platz mehr zum Leben. Die Spanne zwischen arm und reich ist noch viel größer als zuvor und überall herrscht Hunger und Verwahrlosung. Zudem befindet sich die Erde in einer "Globalen Energiekrise", da die Erderwärmung weiter vorangeschritten und die Polarkappen geschmolzen sind. Einzige Flucht in eine angenehme Welt bietet OASIS. Hierbei handelt es sich um eine simulierte Cyberwelt, in der sich die Menschen mit eigenen Avataren eine neue Identität schaffen. In OASIS ist alles möglich und hier ist das Leben schön. Als Wade etwa 13 Jahre alt ist, stirbt der Erfinder des OASIS, John Halliday, ein großer Fan der 1980er Jahre. Er gilt als einer der reichsten Männer der Welt und hat keinen Erben, dem er sein unvorstellbares Vermögen hinterlassen könnte. Daher entwickelte er kurz vor seinem Tod einen Contest, bei dem man ein sogenanntes Easter Egg finden muss. Derjenige, der als erstes alle drei versteckten Schlüssel und damit das Easter Egg findet, soll Hallidays Erbe sein. So wie die meisten anderen Nutzer des OASIS widmet sich auch Wade der Suche nach dem Easter Egg, doch selbst fünf Jahre nach Hallidays Tod hat noch niemand den ersten Schlüssel gefunden. Und da Wade, Vollwaise und ziemlich arm, sich keine Skills in OASIS leisten kann, dümpelt sein Avatar immer noch auf Level Drei herum. Doch durch einen Zufall findet Wade plötzlich, nach fünf Jahren, den ersten Schlüssel und auf einmal ist sein Avatar der bekannteste in ganz OASIS und eine neue Jagd nach den Schlüsseln und dem Easter Egg beginnt, die bald nicht nur das Leben von Wades Avatar Parzival gefährdet, sondern auch Wades richtiges Leben, dem er so sehr zu entfliehen versucht.

Meine Meinung
Auf dieses Buch bin ich durch eine "Rezension" auf einem anderen Blog aufmerksam geworden (ich weiß leider nicht mehr, welcher Blog das war), wobei man es nicht wirklich Rezension nennen kann, denn die Bloggerin brach das Buch ab, weil sie damit überhaupt nichts anfangen konnte. Ich jedoch fand, dass der Klappentext extrem interessant klang und außerdem war es mal was Neues in Sachen Dystopie: Ein männlicher (!!!) Protagonist, es ist keine Regierung, die den Hauptgegner darstellt und es spielt sich alles in einer Cyberwelt ab, was mal ein sehr interessantes Setting ist. Das Cover von der Ausgabe, die ich besitze, finde ich grundsätzlich sehr gut, weil es genau zeigt, wie die arme Bevölkerung in Nordamerika leben muss: in Wohnwagentürmen. Zudem wirkt der braune Hintergrund auch nicht sehr positiv. Dennoch denke ich, dass das deutsche Cover besser gelungen ist, da es sofort zeigt, worum es in dem Buch eigentlich geht. Zudem finde ich den schwarzen Hintergrund etwas angenehmer und auch die Anspielung auf Pac-Man ist gegeben, denn dieses Spiel spielt auch noch eine Rolle in den Buch. Der Mensch, der ebenfalls auf dem Cover abgebildet ist verdeutlicht auch das Hauptproblem des Buches: Gefangen in einer Cyberwelt.
Wade Watts ist ein erfrischend anderer Hauptcharakter als man ihn sonst so in Büchern findet. Er ist pummelig, picklig, unbeliebt und ein totaler Nerd. Jede freie Minute verbringt er in OASIS und er geht sogar dort zur Schule. Sein bester Freund ist Aech (ausgesprochen wie das englische "H") und auch wenn die beiden sich noch nie in der wirklichen Welt gesehen haben, hängen sie in OASIS viel zusammen rum. Aechs Avatar ist weiter fortgeschritten als Wades Avatar Parzival und auch er sucht nach den Schlüsseln, um das Easter Egg zu finden. Wenn beide sich unterhalten, könnte das für den Leser anfangs etwas ungewohnt sein, denn beide benutzen viel Jugendslang und zudem auch einige spanische Bezeichnungen. Nebenbei beleidigen sie sich gerne spaßeshalber mit einigen äußerst derben Ausdrücken. Dies hat mich persönlich nicht so sehr gestört (ehrlich gesagt haben mich die beiden ein bisschen an mich und meine beste Freundin erinnert :D), aber ich könnte mir vorstellen, dass einige Leser nicht gerne so etwas lesen. Zudem waren die ersten 50 Seiten des Buches extrem langwierig und haben einfach nur viel erklärt und da war ich wirklich am zweifeln, ob ich jemals das Buch fertig lesen würde.
Zu Beginn werden die Umstände für den Contest und Wades Lebenssituation erläutert, alles ist aus der Sicht des 18jährigen Protagonisten geschrieben. Er hat ein umfassendes Wissen über alle möglichen Filme, Songs und Computer- oder Konsolenspiele der 1970er und 1980er Jahre. Daran erkennt man, dass der Autor gut recherchiert hat und viele Spiele/Filme/Songs, die in dem Film genannt werden, kennt man selber, einige sind einem völlig neu und unbekannt. Nachdem die ersten 50 Seiten jedoch überwunden sind, fängt die Story an, spannend zu werden. Denn Wade, bzw. Parzival findet des ersten Schlüssel und ist somit von allen Easter Egg-Jägern am nächsten am Ziel. Eine spannende Reise durch die Welt der digitalen 1980er Jahren beginnt und Wade lernt viele interessante Charaktere kennen, die meiner Meinung nach fast alle sehr schön ausgebaut und geformt sind. Grundsätzlich sind sie nicht flach und sie bleiben ihren Überzeugungen treu. Nachdem der erste Schlüssel gefunden wurde, nimmt die Handlung rasant an Fahrt auf und ein Ereignis folgt dem anderen. Und schließlich gerät auch Wades Leben in Gefahr und eher aus Glück überlebt er ein Attentat auf sein Leben, denn obwohl garantiert wird, dass wahre Identitäten über OASIS niemals in Erfahrung gebracht werden können, kommt eine mächtige Organisation (IOI) hinter den Menschen, der Parzival steuert und droht Wade, ihn zu töten, wenn er nicht sagt, wie er den ersten Schlüssel gefunden hat. Dieses Buch ist die Erzählung eines klassischen Adventures. Wade muss Gegenstände finden und Rätsel lösen, 372 Seiten lang wird das Easter Egg gesucht und gejagt und nebenbei taucht der Protagonist im echten Leben unter, weil IOI ihn sucht und umbringen will. Aufgewertet wird dieses Buch damit, dass immer wieder Kritik an unsere Zeit im Buch zu finden ist. Die Flucht aus der Realität in die virtuelle Welt, die schon heute stattfindet. Das Augenverschließen vor der nahenden Katastrophe, dass die Erde den Bach runter geht, dass die Polarkappen geschmolzen sind und die Erdöle verbraucht. Aber auch die Internetzensur und der gewaltige Kommerz wird durch IOI verdeutlicht. Ebenso wird die Herrschaft der Konzerne und Mogule heftig kritisiert. So kann IOI beispielsweise verschuldete Kunden als Zwangsarbeiter einziehen, bis sie ihre Schulden abgezahlt haben, was aber meist in lebenslanger Sklavenarbeit endet.
Und eine der wichtigsten Fragen in dem Roman über virtuelle Realität: Ist es möglich, sich in jemanden zu verlieben, den man nie zuvor gesehen hat und den man nur über das Internet kennt? Und kann man seinen Cyberfreunden vertrauen, dass sie ehrlich gegenüber einem sind?
Der Schreibstil von dem Autor ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen, das Englisch ist nicht sehr schwer. Dennoch kommen viele Computerfachbegriffe in dem Buch vor und das könnte für einige Leser ein Problem sein.

Fazit
Ready Player One ist ein sehr spannendes und interessantes Buch und etwas relativ Seltenes und Neues auf dem Markt der Dystopien. Wer ein großes Interesse an alten Computerspiele und Filmen aus den 1980er Jahren hat, der wird hier eine Menge finden. Für alle anderen, die mit Computern kaum mehr machen als ins Internet zu gehen, die nie oder kaum Computerspiele spielen, wird dieses Buch wohl eher nichts sein, da sie sicherlich Probleme haben werden, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Da ich selber gerne mal zocke und auch einige der Spiele und Filme kenne, die in dem Buch erwähnt werden, konnte ich einiges damit anfangen. Dennoch muss man kein Computerspieler sein, um alles zu verstehen, denn Ernest Cline beschreibt alles sehr detailliert und genau. Ich denke einfach, dass das Themenfeld für nicht-Computerspieler möglicherweise uninteressant ist. Dennoch findet man hier auch übliche und berechtigte Gesellschaftskritik und die Warnung davor, sein Leben im Netz zu verbringen. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und vergebe daher abschließend 4 von 5 Sternen.

Weitere Buchrezensionen finden Sie auf meinem Blog Kaugummiqueens Bücherstube (kaugummiqueen.blogspot.de)
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am 11. November 2011
Ich habe das Buch gerade fertiggelesen und bin vollkommen begeistert. Als Computerspieler und Nerd nimmt dieses Buch so ziemlich alle Themen auf, die mich interessieren und mischt sie in eine Story, die mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer in den 80ern und 90ern groß geworden ist wird viele Referenzen auf geliebte Spiele, Filme, Serien und Bands finden. Man muss kein Computerspieler sein, um alles zu verstehen, aber der Großteil meiner Begeisterung kommt davon, dass alles was ich mag endlich einmal respektvoll und gut in ein Buch eingearbeitet wurde. Man merkt, dass der Autor selbst ein Nerd aus meiner Generation ist, seine eigene Begeisterung ist auf jeder Seite zu spüren.

Fazit: für Nerds und Spieler aus den 80ern und 90ern eine uneingeschränkte Empfehlung, wer selbst mit diesen Themen nicht so viel zu tun hat sollte ein wenig Unvoreingenommenheit mitbringen.
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TOP 500 REZENSENTam 6. November 2012
Im Jahr 2044 steht es nicht gut um die Menschheit: Hungersnöte, Arbeitslosigkeit, Energieknappheit – kein Wunder, dass die meisten Menschen ihre Zeit lieber online in einer gigantischen virtuellen Welt namens OASIS verbringen als in der grauen Wirklichkeit. Als der exzentrische OASIS-Erfinder James Halliday stirbt, hinterlässt er ein ganz besonderes Vermächtnis: Irgendwo in OASIS hat er drei Schlüssel versteckt, mit der sich drei Tore öffnen lassen, die schließlich zu einem verborgenen Schatz führen. Wer den als erstes findet, erbt Hallidays gesamtes Vermögen. Millionen Spieler aus aller Welt begeben sich auf Schatzsuche, unter ihnen der 18-jährige Wade. Als Waise lebt er in ärmlichen Verhältnissen und hat einen Großteil seines Lebens in OASIS verbracht. Da er ein leidenschaftlicher Fan von Spielen aller Art und ein glühender Bewunderer von Halliday ist, stehen seine Chancen gar nicht schlecht...

Der Roman spielt fast ausschließlich in einer virtuellen Welt, und Wade sieht die Ereignisse meist durch die Augen seines Avatars. Ich selbst bin kein Gamer, und gerade zu Beginn der Lektüre war das ein größeres Problem. Über virtuelle Welten weiß ich wenig, ich kenne die meisten Fachausdrücke nicht, habe keine Ahnung, was technisch bereits jetzt alles möglich ist. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir deshalb ziemlich schwer; es gab etliche Passagen, bei denen ich nur Bahnhof verstanden habe. Das erste Viertel war deshalb wirklich zäh zu lesen, und ich war mehrmals in Versuchung, die Lektüre abzubrechen. Da es mir aber vor einigen Jahren mit der 'Otherland'-Saga von Tad Williams ähnlich ergangen ist und ich die Bücher am Ende richtig toll fand, habe ich tapfer durchgehalten. Und siehe da, irgendwann hatte ich mich in der für mich so ungewohnten und fremden Online-Welt der tatsächlich unbegrenzten Möglichkeiten eingelebt, und von da an war die Lektüre ein echtes Vergnügen.

Wades Erzählstil ist jugendlich-locker und angenehm zu lesen. Natürlich ist er ein Über-Geek, der im realen Leben kaum zu ertragen wäre, aber für Hallidays Schatzsuche ist er wie geschaffen. Und in Clines freudloser Welt anno 2044 unterscheidet er sich in seiner Besessenheit nicht von anderen Internet-Nutzern seiner Generation. Die gesamte Handlung konzentriert sich auf Wades Person; die zahlreichen Nebenfiguren bleiben relativ farblos, zumal man von den meisten nur die jeweiligen Avatare kennt und über die Menschen, die dahinter stehen, kaum bzw. erst zum Ende hin etwas erfährt. Der Spannung tut das aber keinen Abbruch, denn Wades Abenteuer in OASIS sind aufregend genug.

Die Story ist sehr Action-lastig (oft überschlagen sich die Dinge regelrecht), und Gedanken, Gefühle und Dialoge kommen dabei ein bisschen zu kurz. Trotzdem fiebert man als Leser bei der Schatzsuche richtig mit. Die virtuellen Gegenden, in die es Wade bei seiner Suche verschlägt, sind ausgesprochen fantasievoll und detailliert beschrieben. Man wünscht sich richtig, so etwas selbst erleben zu können. Da Halliday ein großer Fan der 1980er Jahre war, spielen Filme, Musik, Mode und Spiele dieses Jahrzehnts eine wichtige Rolle für die Geschichte. Ich habe die Zeit als Teenager sehr bewusst erlebt und habe mich über die vielen Anspielungen auf bekannte Dinge sehr amüsiert. Die diversen Atari-Spiele, die erwähnt werden, waren mir allerdings völlig unbekannt. Man muss wohl ein Nerd wie Wade sein, um die zu kennen.

Insgesamt bietet das Buch spannende und originelle Leseunterhaltung. Für die ganz große Begeisterung fehlt mir das Hintergrundwissen eines Gamers, aber ich hatte wirklich Spaß beim Lesen.
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am 29. Februar 2012
Wie die meisten Rezensenten vor mir, würde auch ich mich als Spieler aus der Generation der 80er und 90er bezeichnen, und für die ist dieses Buch auch sicher geschrieben. Nimmt man dem Buch die Kulisse dieser Thematik und Zeit bleibt eine ganz nette - aber vorhersehbare - Story mit klischeebeladenen Charakteren zurück (der introvertierte Underdog, der zum Superhelden mutiert, oder das dicke Mädchen, das sich in eine Onlinewelt flüchtet und dort von allen geliebt wird).
Ich mochte das Buch aufgrund des Szenarios, aber würde es nicht uneingeschränkt an 'fachfremde' Leser weiterempfehlen.
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am 12. Januar 2013
Wie so viele davor gehöre auch ich zu denen, die viele der beschriebenen Filme und vor allem Videospiele hautnah in ihrer Kindheit miterlebt und gelebt haben. Cline erzählt in seiner Geschichte ein klassisches Abenteuerspiel, wie sie in den 80ern sehr populär waren. Ich habe solche Spiele auch gern gespielt, daher kamen mir Titel und Geschehnisse immer wieder mal sehr bekannt vor. Auch viele Reminiszenzen an Filme aus dieser Zeit (Wargame, Bladerunner und viele andere) sind hervorragend in die Story eingebettet. Die Erzählweise ist packend, flüssig geschrieben bisweilen auch etwas amerikanisch. Man könnte sagen ein handelsüblicher, gut gemachter Hollywood-Actionfilm (den es von diesem Buch durchaus geben könnte). Es war eines der wenigen Bücher die ich in einigen Tagen gelesen habe (normalerweise benötige ich Wochen und Monate für so ein Buch...).

Wer jetzt 35-45 Jahre alt ist, früher (und heute) gern gedaddelt hat und vielleicht mit RPGs noch ein kleinwenig was anfangen kann, wird hier sehr gut unterhalten.
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