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Rausch Gebundene Ausgabe – 1. September 2003

3.2 von 5 Sternen 48 Kundenrezensionen

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Manche Schriftsteller kommen spät, aber gewaltig, Theodor Fontane zum Beispiel. Oder John Griesemer, der in seinem zweiten Roman -- ähnlich wie Fontane -- eine Welt im Umbruch schildert, vielleicht weniger literarisch, doch dafür mit hohem Unterhaltungswert.

Die Geschichte ist alt und aktuell zugleich, es geht um die erste Telegrafenleitung durch den Atlantik. Zwischen 1857 und 1865 arbeitet der junge Ingenieur Chester Ludlow fieberhaft an diesem Pionier-Projekt, das "den großen Globus kleiner machen wird". Sein "Kreuzzug" für den Fortschritt entfremdet ihn allerdings seiner Frau, weil diese vor allem zurückblickt auf den tragischen Tod ihrer Tochter.

Während Chester in London die Werbetrommel für die erste Expedition rührt, versucht Franny im heimischen Maine Kontakt zum Jenseits aufzunehmen. Chesters heftige Affäre mit Katerina, der Frau eines Mitarbeiters, sorgt für zusätzliche Spannung(en) bei dem Unternehmen, dem ohnehin "ein Hauch von Hochstapelei" anhaftet. In weiteren Hauptrollen erleben wir den Zeichner Jack und Chesters Bruder Otis, das "Genie ohne Kompass".

Personenführung und Timing sind die Stärken des Autors, der auch Schauspieler ist und von sich sagt, er schreibe "sozusagen dramatisch". Dass die Figuren sich auf dem "großen Globus" permanent über den Weg laufen, darf man als augenzwinkernde Reverenz an Griesemers erklärtes Vorbild Dickens verstehen. Historisches Kolorit wird ebenso sparsam wie wirkungsvoll verwendet, etwa, wenn die stinkende Themse ganz London lähmt.

Fast mühelos folgt man den Hauptfiguren dabei, wie sie ihre persönlichen Visionen -- spiritueller, technischer, künstlerischer oder erotischer Natur -- zu verwirklichen suchen. Wie sie zuweilen in einen Rausch geraten, um wenig später Sinnlosigkeit und Verzweiflung zu gewärtigen: "Kein Signal, bloß Rauschen" (Signal & Noise lautet der nüchterne Originaltitel) -- das gilt für das Telegrafen-Kabel wie für die Menschen.

Dass immer noch die es sind, die Geschichte machen, und nicht die Maschinen, führt der Roman überzeugend vor. Manchem mögen die Parallelen zum Internet-Zeitalter forciert vorkommen, doch Griesemer ironisiert den Anspruch auf historische Authentizität gleich selbst. Einmal huscht Karl Marx durchs Bild (und kommt fast zu Tode), ein Jogger trabt durch London ("Er läuft? Warum, um Himmels Willen?").

Rausch ist ein Unterhaltungsroman im besten Sinne; ein historischer Roman über Große Erwartungen, der womöglich genau so viel mit dem 21. wie mit dem 19. Jahrhundert zu tun hat. --Patrick Fischer

Pressestimmen

»Es ist genau das, was sein Titel verspricht: ein Rausch. Dieses Buch ist wunderbar … Lesen Sie sich einen Rausch an.« Elke Heidenreich in »Lesen!« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Vor nicht ganz 150 Jahren, mitte des neunzehnten Jahrhunderts, bestand
zwischen Europa und Amerika keine direkte Kommunikationsverbindung - kaum
mehr vorstellbar in Zeiten von Internet, Satelliten und Globalisierung.
Informationen wurden "verschifft", die Nachricht von Lincolns Tod (1865)
etwa erreichte den alten Kontinent erst Tage später.
Chester Ludlow, ein junger, charismatischer Ingenieur aus Neu England,
wird zum federführenden Leiter des ambitionierten Atlantikkabel-Projektes,
das zunächst Irland und Neufundland per Telegraphie verbinden soll. Ein
illustres Konsortium aus teilweise recht halbseidenen Industriellen sorgt
zwar für die Vorfinanzierung, aber die eigentlichen Geldmittel muß Ludlow
aufbringen, indem er wochenlang Abend für Abend als Star einer Art
Jahrmarktsshow auftritt, deren Kern ein monströses Illusionsspektakel
namens "Phantasmargonium" darstellt. Der Schweizer Joachim Lindt,
ebenfalls Ingenieur, hat sich das Spektakel erdacht; seine wunderhübsche
und promiske Frau Katarina begleitet am Flügel. Daheim, an der Küste von
Maine, sitzt Ludlows Frau Franny tagelang im Kinderzimmer der verstorbenen
Tochter Betty, um schließlich mit Chesters esoterischem Bruder Otis
Séancen zu verstalten, um mit dem toten Kind in Kontakt zu treten.
Währenddessen entspinnt sich eine heiße Liebesbeziehung zwischen Chester
und Katarina Lindt.
Doch die ersten Versuche, das tausende Meilen lange Kabel zu verlegen,
scheitern.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Für mich verdient dieses Buch wahrlich nur einen Punkt. Ich hatte mir erhofft, detaillierte Beschreibungen der Seekabeltechnik zu erfahren.
Stattdessen ist dieses Buch aber ein Roman. Hier werden viele Anekdötchen erzählt und menschliche Schicksale beschrieben. Nach zwei tagen habe ich das Buch in die blaue Tonne gedrückt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten, da ich das Gefühl hatte nicht wirklich durchzusteigen, konnte ich nach dem Einstieg, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte ist so fesselnd und realistisch geschrieben, dass ich ganz und gar fasziniert war.

Die einzelnen Leidens- und Liebesgeschichten kann eigentlich nur das wahre Leben schreiben. Ich konnte fühlen was und wie die Figuren fühlten, ich konnte sehen, was sie sahen.

Ich war innerhalb kürzester Zeit mitten im Geschehen.

Fantastisch diese vielen Kleinen eigenen Geschichten in ein ganzes zusammen zu fassen.

Wer sich für das Thema interessiert sollte keine fachspezifischen Erklärungen erwarten. Es wird sicher auf einige wichtige Dinge eingegangen, doch das hält sich, was ich sehr positiv finde, in Grenzen.

Nichts wird durch überflüssige technische Daten überschattet.

Sehr lesenswert!
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Format: Gebundene Ausgabe
Da (fast) alle dieses Buch ja gerade zu vergöttern, hilft vielleicht eine kleine Gegenmeinung.
Gerade gestern habe ich das Buch beendet und muß sagen, dass ich die letzten Seiten eigentlich nur noch überfolgen habe, um endlich die Auflösung zu erfahren. Die gibt es natürlich nicht, wie im wirklichen Leben, und das ist auch gut so.
Dennoch habe ich mich teilweise sehr durch die Geschichte gequält, dabei mag ich Technik sehr.
Es liegt zum Großteil daran, dass die Charaktere nicht in sich schlüssig handeln und von ihrer eigenen Logik häufig abweichen.
Da zeichnet Jack Trace den amerikanischen Bürgerkrieg. Das Erlebte nimmt ihn so furchtbar mit, dass er tagelang wie benommen umher wandert. Dieses erlebt der Leser plötzlich und sehr intensiv. Doch wie es kommt, geht es auch wieder. Da baut sich nichts auf, da wird anschließend nichts verarbeitet.
Oder der Herr Chefingenieur Ludlow selber. Gefeierter Techniker und Präsentator des Phantasmagoriums, dabei jedoch sehr sensibel. Taumelt anschließend in ein Quartalstrinkerdasein, wird Militarist und baut die größte Kanone aller Zeiten.
Dabei wird dem Leser aber nicht sehr ersichtlich, welchen Kräften er unterliegt, die sein Handeln begründen.
Dadurch wird alles irgendwie, wie: AN-AUS. Wie die Signale im Kabel. Schade.
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Von Ein Kunde am 28. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn man das Buch bis zum Ende gelesen hat, ärgert man sich erstmal über den deutschen Titel. Aus "Signal&Noise" wurde "Rausch". "Rauschen" wäre passender gewesen. Das Buch verliert sich leiter etwas in viele kleine Schauplätze. Die zwei gegensätzlichen Auffassungen der Protagonisten, die spirtuelle Welt und die Technikbesessenheit der Kabelverleger, werden kaum überzeugend zusammen gebracht, es wirkt aufgesetzt und zäh. Irgendwie plätschert der Roman dadurch dahin wie die ruhige See ohne Tiefe. Die Übersetzung tut ihr übriges.
Nicht der schlechteste Roman, aber in einen Rausch gelesen habe ich mich nicht.
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