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Der menschliche Körper Hörbuch-Download – Gekürzte Ausgabe

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 6 Stunden und 43 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 24. Januar 2014
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HVISLT6
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der italienische Schriftsteller Paolo Giordano, geboren 1982, ist 2008 mit seinem Erstling „Die Einsamkeit der Primzahlen“ bekannt geworden. Unter dem etwas irreführenden Titel „Der menschliche Körper“ lässt er nun ein Werk folgen, in dem er eine Gruppe Soldaten in Afghanistan auf eine heikle Mission schickt.

Und schon nach wenigen Seiten ist der Leser ganz nah bei diesen Soldaten, spürt ihre Langeweile, ihre Sehnsucht nach den Freundinnen zu Hause und ihre Angst, als sie einmal aus der Ferne beschossen werden. Man findet den egoistischen Stabsgefreiten Cederna unsympathisch, leidet mit dem Muttersöhnchen Ietri, und hofft, dass die einzige Soldatin Zampieri bald besser schießen lernt – um nur einige zu nennen.

Dann folgt der vermaledeite Einsatz, und diejenigen, die von ihm zurückkehren, sind nicht mehr dieselben wie vorher. Und das ist sicherlich das Hauptanliegen des Buches: zu zeigen, was der Krieg aus den Menschen macht.

Paolo Giordano ist ein verstörender, lebenskluger und psychologisch überaus glaubwürdiger Roman gelungen, der auch den Unterhaltungsanteil nicht zu kurz kommen lässt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Paolo Giordano hat es seinen im Afghanistankrieg teilnehmenden italienischen Protagonisten nicht leicht gemacht. Jeder von ihnen hat persönliche Probleme, sie nehmen sie mit in ein ihnen unbekanntes Land. Sie fliehen vor sich selbst und begeben sich bei diesem Auslandseinsatz in Situationen, die ihre inneren Konflikte und moralischen Grundsätze bis ins Mark erzittern lassen.

Die persönlichen Schwierigkeiten von René, Cederna, Ietri und des Militärarztes und Oberleutnantes Allessandro Egitto spiegeln sich in Alltagsituationen im äußerst gefährlichen Vorposten der Provinz wieder und hinterlassen bei diesen Personen ein Trauma, das beginnt, als ihr Konvoi in einem engen Tal in den Hinterhalt der Taliban gerät.

Der Feldwebel René hatte vor seinem Einsatz als Callboy gearbeitet. Sein Leben gerät aus den Fugen, als er kurz vor seiner Abreise erfährt, dass eine seiner Kundinnen ein Kind von ihm erwartet.

Cederna ist ein typisch italienischer Macho der seine besondere Freude daran hat ihm Unterlegene zu schikanieren und dranglasieren. Sein tiefes Inneres zeigt jedoch einen Menschen, der mit sich selbst nicht im Reinen ist.

Ietri ist noch grün hinter den Ohren, er hat noch nie mit einer Frau geschlafen und erhofft bei diesem Auslandeinsatz sehnlichst seine Unschuld zu verlieren.

Der Militärarzt Alessandro hat massive familäre Probleme, mit denen er nicht zurechtkommt. Er flüchtet sich in seine eigene Behandlung mit Antidepressiva, sie gehören für ihn zur täglichen Tagesration.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist ihr erster Militäreinsatz. Es riecht nach Abenteuern und Testosteron. An den Tod denkt niemand, schließlich kommt man in friedlicher Absicht. Doch dann entwickelt sich die Krisenintervention in Afghanistan für die italienischen Soldaten zum Alptraum. Einige von ihnen (oder Teile von ihnen) werden im Leichensack zurückkehren. In "Der menschliche Körper" beschreibt Paolo Giordano den Krieg mit so erschütternder Intensität, dass einem schlecht werden kann. Und das ist gut so!

Wer das Buch aber erstmals in die Hand nimmt, der könnte etwas missverstehen. Man kann zwar gerade noch erahnen, dass der junge Mann auf dem Cover ein Barett trägt, die innige Szene deutet aber eher auf ein Liebes- als auf ein Kriegsdrama hin. Vielleicht wollten Giordanos Verleger im In- und Ausland die Fans seines gefühlvollen Bestseller-Debüts “Die Einsamkeit der Primzahlen” nicht verschrecken. Die Frage ist, ob sie dem Zweitling mit dieser Trojanischen Pferd-Taktik wirklich einen Gefallen tun oder ob der ein oder andere Leser angesichts falscher Erwartungen nicht enttäuscht sein wird.

Die fiktive Handlung beschreibt die Erlebnisse des dritten Zuges der Kompanie Charlie, die im Distrikt Gulistan der Provinz Farah stationiert ist. Nervös flackert die personale Erzählperspektive dabei zwischen den Truppenmitgliedern hin und her. Gerade am Anfang ist das verwirrend. Wenn man aber erst einmal durchgestiegen ist, wer hier wer ist, entwickelt gerade diese komplexe Vielstimmigkeit eine unaufhaltsame Wucht. Es gibt Hauptfiguren, Nebencharaktere, gesichtslose Statisten, die nicht mehr als ein Name bleiben. Zusammen bilden sie einen kollektiven Körper, der schwitzt, rülpst, verdaut.
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Format: Kindle Edition
Mit „Die Einsamkeit der Primzahlen“ hat er mich und Millionen weitere Leser beeindruckt. Mit seinem neuen Roman ist es ihm bei mir wieder gelungen, doch ich erwarte nicht, dass dieses Buch ein Auflagenerfolg wird. Paolo Giordano hat sich ein ebenso ernüchterndes wie beklemmendes Thema gewählt: das Soldatendasein.

Die szenische Erzählung beginnt am Ende der Geschichte. Im Fortlauf seziert Paolo Giordano wie ein Pathologe sehr eindringlich anhand einzelner Begebenheiten und unterschiedlicher Figurenperspektiven die Entwicklung von Berufssoldaten und -soldatinnen im Afghanistan-Einsatz. Das Geschehen und der besondere Wendepunkt sind zwar absehbar, doch die Spannung liegt nicht in der Handlung, sondern in der Wandlung der Protagonisten.

Das Buch hat mich – im besten Sinne – sehr angestrengt und trostlos entlassen. Das ist die Crux solch einer schriftstellerischen Bemühung, die sich der Wirklichkeit annimmt, sie reportagehaft behandelt und nicht dramaturgisch verfremdet. Denn auch wenn man es als tragische Handlung bezeichnet, so fehlt dem Roman dass, was die künstlerische Tragödie auszeichnet: die Katharsis. Der Roman läutert nicht oder verbessert gar ein wenig die Welt – weder moralisch noch menschlich. Er lässt uns am Ende mit der fatalen Gewissheit zurück, dass am Verlauf der erzählten Schicksale ebenso wenig zu ändern ist wie offensichtlich an der Notwendigkeit militärischer Einsätze. Zumindest wertet er nicht. Weder befürwortet Paolo Giordano mit dem Roman Militäreinsätze noch lehnt er sie offenkundig grundsätzlich ab - vom utopischem Wunsch eines ewigen Friedens einmal abgesehen.

Das Fatalistische dieses Romans wird wohl sein Erfolg verhindern.
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