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Kundenrezensionen

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am 25. Juli 2003
Da ist es nun, das lang ersehnte neue Werk von Florian Illies, Generation Golf 2. Nach dem ersten Teil - und dem durchaus gelungenen zweiten Buch von ihm - habe ich mich auch hier wieder auf ein Lesevergnügen der besonderen Art gefreut. Leider bin ich fürchterlich enttäuscht worden. Nach einigen noch halbwegs lustigen Seiten am Anfang beisst sich Florian Iliies im weiteren Verlauf des Werks eigentlich nur an einem Thema fest: Die Krise am neuen Markt, die hieraus folgenden Konsequenzen für die Börse und die finanzielle Situation der Generation Golf. Immer wieder kommt er hierauf zurück, dazwischen streut er eine unverständliche Betrachtung des Wohnens in unterschiedlichen Berliner Stadtteilen (?) sowie eine völlig verunglückte Stellungnahme zum 11. September und seinen Folgen ein. Das alles liest sich verkrampft, bemüht kritisch und ist alles, nur eines nicht: Witzig. Habe ich mich beim ersten Teil vor Lachen noch kaum halten können, habe ich bei der Lektüre dieses Buches höchstens mal schmunzeln müssen, dies aber nur sehr selten. Ich finde außerdem, dass er das Lebensgefühl der mittlerweile in 2003 angekommenen Generation Golf nicht besonders treffend beschreibt. Nicht jeder verbringt seine Freizeit damit, ausschließlich die Börsenkurse bei n-tv zu verfolgen. Insgesamt ist das Werk nicht empfehlenswert, jedenfalls dann nicht, wenn man sich so amüsieren möchte, wie beim ersten Teil. Schade.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2006
Tjaaaaaaaaa, nicht ganz so witzig wie der Vorgänger, für meinen Geschmack etwas zu politisch, zu frustriert, zu depressiv, schlicht weg einfach zu negativ. Dennoch eindeutig ein Lesespaß.

Witzig finde ich allerdings, daß das Buch ja eigentlich eher für die Endzwanziger und Anfangdreißiger geschrieben wurde, ich mich mit meinen 23 Jahren dennoch von vorne bis hinten damit identifizieren kann. Hat sich denn so wenig verändert? Bin ich meinem Alter tatsächlich soweit voraus? Oder sind es meine älteren Brüder schuld, die mich Jahre lang mit Nena und Grönemeyer beschallten, während ich eigentlich brav in meiner Wiege liegen sollte? Leider wurd das Buch gegen Ende hin immer schwächer, zu zynisch um noch wirkliche Lacher zu provozieren und es stimmte mich zu nachdenklich. Klar ist ja auch ein Sachbuch... aber nach der wirklich königlichen Unterhaltung, die Band eins lieferte, war ich dann doch ein bißchen enttäuscht.

Fazit:

Lesen aber nicht solche Lachkrämpfe, wie beim ersten Teil erwarten, kleine Kicheranfälle sind jedoch nicht ausgeschlossen. Da fällt mir ein, ich muß eben schnell mit Mutti telefonieren und sie nach ihrem Rezept für Spargelsoße fragen... (Insider für alle die es gelesen haben...)
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am 7. August 2003
Florian Illies größtes Problem ist seine Vorliebe für Nichtigkeiten. So bleiben auch diesmal wieder kurzzeitig aktuelle Medienereignisse wie "Deutschland sucht den Superstar" nicht unerwähnt. Und da liegt eines der Probleme von "GG 2" - die besprochenen Themen und Personen sind in ihrer Bedeutung zeitlich so limitiert (z.B. Daniel Küblböck), dass das Buch in spätestens zwei Jahren kaum noch substanziellen Wert haben wird. Vieles hat sich heute schon überholt - man denke nur an Jürgen Möllemann, der in dem Buch noch als lebender Politiker Erwähnung findet.

Wer in Illies einen Romancier moderner Prägung sieht, der liegt gründlich falsch. "Generation Golf 2" ist, wie schon der erste Teil, kein Roman sondern ein Sachbuch mit Anleihen bei der Prosaliteratur. Eingebettet in Pseudohandlungen, die nicht über die Komplexität einer Unterhaltung am Frühstückstisch hinausgehen, breitet Illies einen 250 Seiten starken Essay über das Leben der Twenty- und thirtysomethings nach Börsencrash und 11. September aus.
Die große Depression scheint aber auch vor Herrn Illies, seines Zeichen ehemaliger FAZ- Redakteur und dröger Interviewpartner in der "Harald Schmidt Show", nicht halt gemacht zu haben. War der erste Golf- Teil größtenteils noch amüsant zu lesen, so verzettelt sich Illies im zweiten Teil in unspannende, unlustige Beschreibungen über die Wahlheimat Berlin und die Goldgräberstimmung an der Börse Ende der 90er Jahre. Ab und an blitzen Illies Fähigkeiten auf, und mit einigen Beobachtungen seine Generation betreffend hat er wohl auch den Nagel auf den Kopf getroffen.
Insgesamt gesehen ist das alles aber nur ein kurzes Strohfeuer. Der traurige Tiefpunkt des Werks ist das letzte Kapitel. Hier versucht Illies die Situation der Nation im Jahr 2006 und 2020 glossenhaft vorherzusehen. Beinahe fühlt man sich dabei an Boulevardmagazine der schlimmsten Art erinnert.
Alles in allem ist "Generation Golf 2" Illies schlechtestes Buch und nur für absolute Fans oder Generationsmitglieder, die sowieso nichts mehr zu verlieren haben.
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am 8. Juli 2003
Florian Illies ist älter und reifer geworden vier Jahre nach seinem Erstlingsbestseller.Das Buch liest sich süffig, humorvoll, aber doch auch zunehmend selbstkritischer und tiefsinniger. Gewürzt ist das Ganze mit detailierten Erinnerungen, immer wieder staune ich: bei mir und meinen jüngeren Geschwistern war es oft genau so wie er es schreibt, als hätte er am Abendbrottisch dabeigesessen als wir uns um den Nutelladeckel stritten. Gerade weil ich nur weniger Jahre älter bin als die Generation Golf hilft das Buch mir sehr, das Denken und Tun und Lassen (!) dieser Generation zu begreifen und mich anstecken zu lassen von dem grossartigen Entwicklungspotential, was in diesen Köpfen steckt.
GG Zwei ist nicht einfach eine Neuauflage der ersten, es nimmt den Leser mitten hinein in die Weiterentwicklung dieser Generation, ist ein Dokument aktuellster Zeitgeschichte. Ich finde es besser und tiefer und es macht mich neugierig, wohin es Herrn Illies noch treiben wird.
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am 15. September 2003
Wenn das Gemüt meiner Generation so flach ist, wie dieses Buch, verdient sie nicht einmal mehr Mitleid. Florian Illies indes scheint eine ewige Quelle von Selbstmitleid gefunden zu haben und man kann sich des Eindrucks eines ständig lamentierenden, phlegmatischen Spießers nicht erwehren, der unsere Generation repräsentieren soll. Aber Hauptsache die Hemden sind immer frisch gebügelt...
Die Kommentierungen des aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens sind dabei so erschreckend platt und pseudopopulär, dass man Aufhören möchte zu lesen. Überdies scheinen Illies die Ideen auszugehen, findet man doch immer wieder Wiederholungen aus seinen letzten beiden Werken. So kennt man z.B. den grundsätzlichen Ablauf eines Tages zu Hause, an dem der arme Protagonist zu nichts kommt, obwohl er sich so viele Erledigungen vorgenommen hat, schon aus der "Anleitung zum Unschuldigsein". Und auch das knackende Nutellaglas ist nicht mehr das Papier wert, auf dem es beschrieben wird. Gähn.
Ich bin froh, mich in diesem Buch nicht gefunden zu haben.
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am 3. Juli 2003
Mit "Generation Golf" gelang Frank IIlies ein Traumwurf: Er schuf ein Schlagwort, das in die gesellschaftliche Diskussion einging und es leicht zum "Wort des Jahres" hätte bringen können - weil seine Defintion der vor zehn Jahren Jungen als ziemlich brave und angepasste Konsumkids jedem Beobachter einleuchtete.
Mit "Generaltion Golf zwei" beschreibt er seine Altersgenossen jetzt als 30-Jährige: Die traurigen Verlierer des Dot-com-Booms wollen immer noch nicht erwachsen werden, selbst wenn sie längst feste Partnerbindungen eingegantgen sind und Kinder haben. Statt "rotem Hagenbuttentee aus Blechkannen" bestellen sie sich nun "mittags beim Pizzaservice fünfzehnmal Pizze Vegetarianer" und machen "in Wellness": "Wenn wir uns schon schlecht fühlen, wollen wir es uns wenigstens zwischendurch gut gehen lassen."
Das ist die Haltung der Generation Golf zwei, und Florian Illies schildert sie so witzig wie scharfsinnig und Mitleid erregend. Ein Glück, dass die nächste Generation schon in den Startlöchern steht. Wer auf sie hoffen möchte, muss "Die neue Moral der Netzwerkkinder" von Andreas Steinle (Trendbüro Hamburg) lesen. Zusammen mit dem Buch von Illies liefert es einen guten Eindruck von dem totalen Umbruch in Weltsicht, Anspruch, Zukunftshoffung und Aktionsfähigkeit jener, die immer noch keine Verantwortung übernehmen wollen, und denen, die sich schon mit 20 darauf vorbreiten.
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am 8. September 2003
Illies gebührt die Ehre, erstmals etwas Lesbares und Genießbares zur "Generation Golf" geschrieben zu haben. Das erste Buch habe ich (Baujahr 63, also schon noch Generation Käfer) mit Freude, laut lachend und am Stück verschlungen. Jetzt ist er etwas kleinlaut geworden, nachdenklicher. Die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel. Mit anderen Worten: Illies attestiert der Generation Golf, daß sie im richtigen Leben angekommen ist. Wenn im diese Diagnose in seiner humorvollen und selbstironischen Art gelingt, umso besser. Auch diesmal gelingen Illies wieder wunderbare sprachliche Kabinettstückchen und sehr schöne ironische Szenen. Ansonsten macht sich eine deutlich spürbare Moll-Stimmung breit, weg von der selbstbewußten und kraftstrotzenden Selbstdarstellung des ersten Teils. Deutlich zu spüren ist auch sein Wunsch, dem Erfolg einen weiteren folgen zu lassen. Vielfach wirkt der Text verkrampft und gewollt lustig. Das dämpft die Lesefreude bisweilen. Wollte Illies hier das Eisen schmieden, so lange es noch heiß ist? Einiges wirkt aufgewärmt.
Trotzdem: ich würde gern in ein paar Jahren eine Fortsetzung lesen, "Golf 3" - wenn es den Golf dann noch gibt. Illies beginnt so etwas wie einen Entwicklungsroman über mehrere Jahre und als Fortsetzungsgeschichte. Das kann noch spannend werden.
Fazit: Gut zu lesen, gut zu wissen, aber nicht der große Wurf. Im Buch von Amend ("und morgen tanzt die ganze Welt", hat ein Autor der Generation Golf über den Tellerrand seiner Generation gesehen und Erstaunliches entdeckt...
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am 17. Juli 2003
Nachdem mir bereits "Generation Golf" gut gefallen hat, wird es aber noch vom neuen Buch getoppt. Ich identifiziere mich völlig mit den Inhalten. Wenn ich allein an die "Aktienkultur" denke!!! Tja, auch ich bin nicht reich geworden. Auf dem Papier besaß ich jedoch schon Villen mit Swimmingpool. Schon witzig, wenn man sich so schonungslos eingestehen muss, dass man über sich selbst so herzlich lacht.
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am 16. Januar 2004
Generation Golf zwei nimmt man in die Hand, liest es in kurzer Zeit durch und nickt immer mit dem Kopf: Ja, so ist das, das habe ich auch erlebt, ja, so Typen kenn ich auch.....
Florian Illies stelle ich mir als einen Latte Macchiatto schlürfenden Beobachter aus einem Szene-Cafe vor, der aufs Leben schaut, sein Notizbuch zückt, wieder ein Mosaiksteinchen dazufügt, aber anscheinend selbst nicht allzu viel erlebt (abgesehen von seinen im Buch geschilderten Versuchen, in ein In-Viertel umzuziehen). Das ganze liest sich flüssig und gut und ist doch nur eine Auflistung. Vielleicht macht sich bei mir, die eher der Generation R4 und nicht der Generation Golf angehört, eine stille Genugtuung breit, dass es der nachfolgenden Jugend nach ihren in Generation Golf I dargestellten Höhenflügen jetzt auch nicht besser geht... Aber nein, das ganze ist wirklich ganz nett, aber man fragt sich: Was ist die Moral von der Geschichte? Wie geht's weiter? Diese Antwort bleibt uns das Buch leider schuldig- vielleicht will uns Illies aber die Antwort auch nicht geben, weil er lieber Steinchen für sein drittes Buch sammelt.
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am 27. Oktober 2003
Ich muß eines vorweg sagen: Ich weiß nicht, ob ich bei Illies mittlerweile sich selbst erfüllenden Vorurteilen unterliege oder ob ich das Buch wirklich so schlecht fand. Illies klatscht wieder nach Herzenslust Versatzstücke zusammen und lädt Banalitäten mit Bedeutung auf, um die eigentlich zusammenhangslosen Stückchen dann wieder zusammenzubringen und dem Leser so mit Witz und Tiefe zu zeigen: Das sind wir, das ist unsere Generation. Man muß ihm lassen, daß er dabei ein paar lustige Einfälle hatte - die allerdings nicht für ein ganzes Buch reichen. So wird der Humor schnell schal und das Bemühen um Tiefe fast schon peinlich. Am Schluß bekommt man das Gefühl, als hätte er noch schnell das Manuskript fertigschreiben müssen, bevor es zur nächsten Talkshow geht. Aber wie gesagt: Vielleicht ärgert es mich ja nur, daß so ein Langweiler überall behauptet, er hätte den Schlüssel zur Befindlichkeit meiner Generation gefunden. Und dann noch feststellt, es sei ein Autoschlüssel.
P.S. Ein Freund hat mir das Buch geschenkt mit der Auflage, es weiter zu verschenken, damit "nicht noch jemand Geld dafür ausgibt".
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