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Die Bücherdiebin Hörbuch-Download – Gekürzte Ausgabe

4.6 von 5 Sternen 806 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 39 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 26. März 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVS8H0
  • Amazon Bestseller-Rang:
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ein Australier, der eine Geschichte über Nazideutschland erzählt - ungewöhnlich? Nein, denn Autor Markus Zusak hat deutsche und österreichische Wurzeln. Die Erzählungen seiner Eltern über die Bombenangriffe auf München im Zweiten Weltkrieg verarbeitete er in diesem Jugendroman.
Zusak lässt diese ungewöhnliche und anrührende Geschichte nicht aus der Sicht der Bücherdiebin erzählen und auch nicht aus der Sicht eines unbeteiligten Erzählers, sondern aus der Sicht des Todes. Der Tod in diesem Roman ist kein Sense schwingender Knochenmann mit schwarzem Kapuzenmantel, sondern ein interessierter und betroffener Beobachter, der die Menschen nur zum Teil versteht und sich seinen eigenen Reim auf die Geschehnisse macht. Im Jahr 1943, als schließlich die Bomben auf Deutschland herabregnen, ist der Tod bereits unglaublich müde von den tausenden und abertausenden Toten, deren Seelen er wegbringt. Er trifft Liesel Meminger an drei Wendepunkten in ihrem Leben und berichtet rückblickend über das Leben der Bücherdiebin.

Zusak gelingt es, diese Geschichte über das Dritte Reich, die schrecklich und schön zugleich ist, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Anklage, ohne erdrückende Moral zu erzählen. Er berichtet behutsam vom Krieg, vom Holocaust, von Wahnsinn und Liebe, von Menschen, die sich gegen die Judenverfolgung einsetzen und von Menschen, die Hitler bedingungslos folgen. Diese Geschichte ist naturgemäß eine traurige. Ein einziges Schicksal unter vielen hat der Tod sich hier herausgegriffen, und doch steht Liesel Meminger für viele andere Menschen im Zweiten Weltkrieg.
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Format: Gebundene Ausgabe
Gerade eben habe ich die Lektüre dieses ungewöhnlichen, ergreifenden Romans beendet. Die Geschichte handelt davon, wie das Mädchen Liesel, die während des dritten Reiches bereits alle Menschen, die sie liebt, verloren hat, bei ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann aufwächst.

Die Charaktere dieser Ersatzeltern sind überaus liebevoll mit all ihren Fehlern und Schwächen gezeichnet. Die Mutter Rosa hat eine extrem rauhe Ausstrahlung, sie nennt Liesel z. B. Saumensch und wirkt beim ersten Kennenlernen eher unsympathisch. Schon bald zeigt sich aber, dass Rosa zwar eine rauhe Schale aber ein weiches und gutes Herz hat.

Der Pflegevater Hans schließt Liesel sofort in sein Herz, er ist gutmütig und warmherzig.

Im Laufe der Geschichte, die uns vom Tod (dem Sensenmann) erzählt wird, versteckt die Familie einen jüdischen Faustkämpfer in ihrem Keller.
Trotz großer Angst vor Entdeckung kommt es für Hans und Rosa nicht in Frage, den Juden Max davon zu schicken und ihn seinem Schicksal zu überlassen. Das Leben von Max kann erst dann nicht mehr beschützt werden, als Hans einem halb verhungerten jüdischen Mann ein Stück Brot gibt, und er somit ins Visier der Nazis gerät.

Besonders schön und ungewöhnlich sind die im Roman enthaltenen bebilderten Geschichten, die Max als Geschenke für seine Freundin Liesel angefertigt hat.

Es ist für mich immer wieder unglaublich und zutiefst verstörend, dass es im dritten Reich so viele Menschen gegeben hat, die ihren jüdischen Mitmenschen jedes Recht auf Menschlichkeit und Menschenwürde abgesprochen haben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist mir noch nie passiert, das ich nach dem Lesen eines Buches lange vor dem Bildschirm sitze und nicht weiß, wie ich meine Eindrücke in Worte fassen soll...
Zunächst: Ich habe beim Lesen von Markus Zusaks "Die Bücherdiebin" geweint, gelacht, geträumt, gezittert...
es hat in mir unglaublich viele Emotionen ausgelöst wie selten ein Buch zuvor. Es gehört für mich in meine Kategorie "Lebensbuch", das sind Bücher, die sich in mein Herz lesen und die mein Leben ein Stück prägen.
Ich bin einfach sehr froh, dass dieses wunderbare Buch geschrieben wurde.
Der Tod erzählt die Geschichte von Liesel Meminger und er umschreibt die Sterbemomente mit Farben, um das Leid ertragen zu können. Als Liesels Bruder stirbt ist der Himmel weiß, gleißend weiß. Ein bildhaftes und sehr stimmungsvolles Stilmittel des Autors.
Überhaupt ist die Figur des Todes sehr sympathisch, ja der Leser hat fast Mitleid mit dem vielbeschäftigten Gesellen. Behutsam löst er die Seelen aus den Körpern und legt sie auf das Förderband zur Ewigkeit. Was für eine tröstliche Vorstellung! In diesen Szenen wird die äußerst gefühlvolle und einfühlsame Sprache des Autors besonders deutlich. Es sind meine Lieblingstellen.
Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr schreiben, das ist zu Genüge geschehen. Besonders gefallen hat mir, dass ein schreckliches Thema, nämlich das des 2. Weltkrieges, dem Leser nahe gebracht wird ohne zu polemisieren, ohne zu belehren oder zu dozieren, nein, der Autor lässt es den Leser fühlen und miterleben. Und zwar die alltäglichen Schrecken des Krieges. Ich konnte das manchmal kaum aushalten.
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