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....bemerkt Mary Lou Sullivan, langjährige Freundin Johnny Winters und Autorin seiner Biografie, in ihrem Vorwort zur Rendition von B.B. Kings 'It's My Own Fault' von Fillmore East: the Lost Concert Tapes 12/13/68, die ihr Johnny Winter 2003 bei einem ihrer vielen Interview-Termine zu diesem Buch vorspielte.

Diese Aussage gilt auch insgesamt für 'Raisin' Cain', das man nur als vollständig, ungeheuer spannend, hochinteressant und ehrlich bezeichnen kann. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt, hat man erst einmal angefangen zu lesen. Wer das Leben und die Entwicklung vom Bluesman zum Rock Star und wieder zurück zum Bluesman von Johnny Winter erleben will, hier findet man beides zweifellos!

Die Biografie zu schreiben dauerte insgesamt 25 Jahre und begann mit einem ersten Interview von Mary Sullivan 1984 für eine Connecticut-Zeitung und einem zweiten Interview für ein Johnny Winter-Special für ihre eigene "WCCC radio show".
Teddy Slatus, sein Manager seit über 35 Jahren, verhinderte eine frühere Veröffentlichung, da er diese immer - aus nicht klaren, wohl aber persönlichen Gründen - verweigerte. Erst Ende 2001 kam es zu dem Deal von Slatus und Mary Sullivan und es begann eine sechs Jahre lange Reise von eigener Recherche und unzähligen Interviews, nicht nur mit Johnny Winter selbst, sondern auch vielen Wegbegleitern, wie seinem Bruder Edgar Winter, Floyd Radford, Bob Margolin, Rick Derringer, Doug Brockie, Tommy Shannon, Uncle Turner, Bobby Caldwell, Bobby T und anderen in den USA und Europa.

Das Buch beginnt als Einführung im ausverkauften Madison Square Garden im Juni 1973, dem comeback concert nach seiner Genesung und Drogenentzug seit 1971 und seinem fünften, gerade veröffentlichten, Album Still Alive and Well.
In den ersten 90 Seiten geht es um die Kindheit der beiden Brüder und das nicht ganz einfache Leben als Albinos im konservativen Texas der 50er und frühen 60er Jahre. Hier erfährt man viel über die musikalische Entwicklung sowie die ersten Bands, mit denen Johnny Winter und zumeist auch sein Bruder in Texas spielte und die in dem ersten richtigen Blues-Album The Progressive Blues Experiment (bereits mit Tommy Shannon (b) und Uncle John Turner (dr)) endete.

Bis Seite 160 wird von der interessanten Zeit vom Leben der Band in New York City und dem damals berühmten "Scene Club" von Musikproduzent Steve Paul erzählt, in dem alle bekannten Rock Stars dieser Zeit jammten, über den hochdotierten CBS-Record Deal und den Recording-Sessions zu den ersten beiden Alben Johnny Winter (Expanded Edition) und Second Winter:Legacy Edition in New York und Nashville /TN.
Auch die Erlebnissen mit anderen Bands der unzähligen Konzerte und Rockfestivals, die die inzwischen bekannte Band ab 1969 spielte, kommen nicht zu kurz und zeigt bereits da, dass Johnny Winter, Tommy Shannon und Uncle Turner mit dem plötzlichen Ruhm doch Schwierigkeiten bekamen und sie dieser überforderte. Hier liest man so viele kleine Details, die man sonst wohl nie erfahren hätte und die man als "Fan" einer Top-Band auch nie erwarten würde.

Es folgt die Zeit der Trennung der Band und 'The McCoys' um Rick Derringer, die zu 'Johnny Winter And' führte. Auch hier ist alles über die Umstände der Trennung und Gründung der neuen Band, den folgenden Tourneen, Rock-Festivals und Fame sowie den Alben Johnny Winter and und And Live umfangreich nachzulesen. Das Ende dieser Band, die zwischenzeitlich zu Rock Stardom gekommen war, von heute auf morgen wegen der massiven Drogenprobleme Johnny Winters, überrascht einen selbst beim Lesen.
Die etwas weniger schöne und traurigere Zeit seines längeren Klinikaufenthaltes wegen Entzug in New Orleans, die dem dem Leser deutlich macht, dass er zu dieser Zeit hochgradig heroinabhängig war, wird umfassend und ungeschönt beschrieben.

Ab Kapital 8 erlebt man sein "Still Alive And Well-come back" 1973 sowie Saints & Sinners,John Dawson Winter 3 bis zu der Zeit als Stadium-Star mit der erstklassigen Rockband um Guitar-Wizz Floyd Radford (g), Randy Jo Hobbs (b) und Richard Hughes (dr), die bestens bezahlt auch besten Rock, Hardrock und heavy Blues ablieferte (Captured Live, "Together").
Auch hier überrascht das Ende dieser kreativen Powerband, die 1976 sicher noch nicht auf ihrem Höhepunkt war,wiederum.

Es folgt das mehrjährige Kapitel um die vier Alben mit Muddy Waters, bei denen Johnny Winter nicht nur als Produzent agierte, sondern auch als erstklassiger Gitarrist.
Das Buch endet 2008 nach vielen weiteren Blues-Alben, Tourneen und Auftritten beim Bob Dylan '30th Anniversary Concert' sowie beim 'Crossroads-Guitar Festival 2007'.
Am Ende des Buches findet man noch eine vollständige Discography seiner offiziellen Alben und Singles, den Alben anderer Künstler, auf denen er als Gitarrist spielte sowie eine Sammlung der bekanntesten Bootlegs.

Die Biografie endet mit der Frage von Mary Lou Sullivan nach 334 spannenden Seiten, wie er sich selbst später wünscht, erinnert zu werden: 'As a good blues player' he says with a smile.

Der Titel der Rezension ist bei diesem Buch Programm und für mich ohne Frage ***** wert. Leicht lesbares Englisch mit etlichen Fotos...ein besseres, ehrliches und umfangreicheres Buch über Johnny Winter, sowohl aus guten, aber auch sehr schlechten Tagen, kann man sicher nicht schreiben!
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am 5. November 2014
Johnny Winter letztes Konzert in Österreich - ein paar Tage vor seinem Ableben hatten mein Interesse nach längerer Pause an seiner Musik und an seinem Leben wieder geweckt. Das Konzert selbst war sehr beeindruckend und hat gezeigt welch großartiger Musiker er war.
Die Lebensgeschichte die von den Anfängen in Texas bis ins Jahr 2012 erzählt wird allein ist wert gelesen zu werden.Ich meine damit auch, dass es auch die Geschichte des Rock'n Roll bzw. seiner Entstehung durch die Bluesmusik dem Interessierten eine Portion an Information über die Musiker und das Musik Business gibt.
Ich kann das Buch nicht nur dem Johnny Winter Fan empfehlen, es ist auch ein Stück Musikgeschichte mit sehr interessanten Details zu der Entstehung von Songs und LP's, aber auch Hintergrund Information wie sich Bands organisiert und und eigentlich auch wieder reorganisiert haben.
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am 22. August 2014
Wirklich detailreiche Informationen über Johnnys Leben und Karriere sind ja wirklich eher selten zu finden - das Internet und Printmedien (etwa Zeitungsartikel) bleiben über Johnnys Werdegang und Leben meist eher oberflächlich.
Wer sich für diesen Ausnahme-Musiker und seine Musik interessiert, der kann bedenkenlos zu dieser sehr interessaten Biografie greifen. Mein Englisch ist nun wahrlich nicht das beste, dennoch ließ sich das Buch wirklich gut lesen - das Englisch hier ist nicht allzu kompliziert.
Detailreich werden Johnnys Kindheit und erste musikalische Gehversuche geschildert und man bekommt ein lebendiges Bild vom Texas der 50er und frühen 60er Jahre. Neben zahlreichen Höhepunkten seiner Karriere geht das Buch auch ehrlich auf Tiefpunkte, z.B. seine Drogensucht ein. Gewürzt ist der anschauliche Erzählstil der Autorin mit zahlreichen Zitaten von Johnny, Edgar Winter und vielen anderen Weggefährten. Einige Bilder in s/w und Farbe gibt es zur Abrundung der Biografie natürlich auch (wobei hier zum Teil wirklich tief in der Mottenkiste gegraben wurde und u.a. Kinderbilder von Johnny zu sehen sind).

Insgesamt ein empfehlenswertes Buch für alle Johnny Winter Fans - ich hab es nur so verschlungen ;)
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am 9. April 2011
A very great book,the dark and glad moments in his live
His dificulties with drugs and alcohol,but his love for the blues
is the winner !!!!!!
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am 21. Januar 2016
Ungeschminkt und ungeschönt. Die Erzählform basiert vor allem auf Aussagen verschiedener Quellen zu einem bestimmten Ereignis. Interessant, die unterschiedlichen Blickwinkel zu sehen.
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