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Rabenmord: Thriller Taschenbuch – 18. August 2006

3.2 von 5 Sternen 35 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sheldon Rusch arbeitet als Marketingmanager und Yogalehrer. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Milwaukee in Wisconsin. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen die Thriller »Rabenmord« (Bd. 16879), »Mordmelodie« (Bd. 16875) und »Sündenmord« (Bd. 18039) mit Special Agent Elizabeth Hewitt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

An einem Dienstagmorgen Mitte September war das Letzte, was Elizabeth Taylor Hewitt brauchen konnte, eine sterbende Krähe am Wegrand, wo sie täglich eine Runde spazieren ging, um das Thema Tod eine Weile aus dem Kopf zu bekommen. Und das Schlimmste, was sie tun konnte, um gegen ihr morgendliches Ritual zu verstoßen, war stehen zu bleiben und das Tier dabei zu beobachten, wie es sein irdisches Dasein aushauchte. Doch genau das tat sie. Ihre schwarzen Schuhe verharrten auf dem pockennarbigen Asphalt und die überanstrengten Augen auf dem glänzend schwarzen Gefieder des Vogels.
Elizabeth suchte nach irgendeinem Lebenszeichen. Einem Heben der Brust. Einem Beben des Schnabels. Einem Zittern der still gefalteten Flügel. Doch eine Minute verstrich, und da war nichts. Was in Elizabeth die Frage aufwarf, ob der Vogel vielleicht schon krepiert war, aufrecht stehend, einfach so. Kaum vorstellbar, dass dieses Geschöpf noch vor kurzem imstande gewesen sein sollte, sich in den Himmel aufzuschwingen. Es glich eher einem ausgestopften Exemplar, das schon im frischen Schellackmantel glänzte.
Sie kam jedoch zu dem Schluss, dass eine tote Krähe nicht aufrecht stehen konnte. Jedenfalls nicht so lange. Dann musste der feuchte Schimmer etwas anderes sein. Er schien eher von innen zu kommen als von außen. Schwitzten Krähen etwa? Vielleicht brachte der Vogel damit ja etwas völlig anderes zum Ausdruck. Womöglich war dies die Art und Weise, wie ein sterbender Vogel weinte. Himmel, es war doch nur eine beschissene Krähe. Eine fiese, arrogante, kreischende, nervende Krähe. Und sie hasste Krähen, hasste alles an ihnen. Wenngleich es schwieriger war, etwas Sterbendes zu hassen als etwas Lebendiges – und wenn es sich um die abgefeimtesten Schlächter handelte. Egal, ob so ein Killer auf einem keimfreien Rollbett in der Todeszelle des Staatsgefängnisses starb oder zu ihren Füßen – einmal sogar in ihren Armen, niedergestreckt von einer Kugel aus ihrem eigenen Dienstrevolver: Der Tod war nie ein Grund zum Feiern. Der Tod war immer ein trauriges Ende.
Es war ein ungewöhnlich kühler Morgen für Ende September im Mittleren Westen. Elizabeth war froh, dass sie sich auf dem Weg nach draußen ihren Mantel geschnappt hatte. Wenn sie irgendetwas tun könnte, um der gottverlassenen Krähe zu helfen, dann würde sie es tun. Sagte sie sich. Redete sie sich ein. Aber zwischen der Erde unter ihr und dem Paradies irgendwo jenseits der silberblauen Himmelskuppel gab es Herrgott noch mal gar nichts, was sie hätte tun können. Sie bewegte sich. Ein Beben der Brust und ein Heben des Schnabels. Genug, um einen Schauder durch Elizabeths angespanntes Nervensystem zu jagen. Sie schlug den Mantelkragen hoch und war dankbar für die zusätzliche Wärme im Nacken. Dann setzte sie ihre Füße in Bewegung, drehte sich um und lief davon, zurück nach Hause.
Als sie schließlich wieder auf dem Weg zu der sterbenden Krähe war, spürte sie das Gewicht ihres Dienstrevolvers in der rechten Manteltasche. Es war wirklich reichlich idiotisch, was sie da vorhatte. Für jeden vernünftigen Beobachter. Und definitiv im Auge des Schusswaffengesetzes im Staate Illinois. Aber es gab keine sonderlich vernünftigen Zuschauer, sie selbst inbegriffen. Und die einzige anwesende Gesetzeshüterin des Staates Illinois hatte beschlossen, kurzerhand darüber hinwegzusehen.
Ihre Augen glitten über den Straßenrand. Überwiegend Goldrute. Mit orangefarbenen Tupfen verblühender Tigerlilien und den stacheligen Ranken eines Heckenrosenstrauchs, dessen rosa Blüten längst verwelkt waren.
Sie befühlte den Revolver in ihrer Tasche, mochte wie immer seine nüchterne Härte und dass er sich ein paar Grad kühler anfühlte als alles andere. Er war gesichert.
Keine hundert Meter mehr bis zu der Stelle, wo die Krähe stand und wartete. Auf sie wartete, wie das Schicksal es wollte, damit sie sie aus ihrer misslichen Lage erlöste. Elizabeth überraschte die Entschlossenheit ihres Gangs, die Art und Weise, wie ihr ganzer Körper sich auf den Gebrauch der Waffe eingestellt hatte. Krähe oder nicht, das Adrenalin tat seine Wirkung.
Noch dreißig Meter bis zu dem sterbenden Tier. Zwanzig. Zehn … Herrgott noch mal. Die Krähe war hin. Verdammt, da war ihr dieses undankbare Vieh doch glatt zuvorgekommen und hatte ohne sie den Abgang gemacht. Ein Frösteln durchlief ihren ganzen Körper.
Sie zog die Hand aus der Manteltasche, wobei sie Mühe hatte, die Finger vom kalten Metall zu lösen.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Sheldon Ruschs Erstlingswerk über die Jagd auf einen Mörder, der seine Taten als Hommage an Edgar Allan Poe inszeniert, ist ein packender Krimi, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Wer Poe kennt wird dieses Buch lieben und auch die nötige Nervenstärke mitbringen, um nach der Lektüre nicht nächtelang wach liegen zu müssen. Die Bilder die Rusch mit einem reichen Wortschatz zeichnet sind nämlich nicht ohne und die Spannung die er so erzeugt lässt den Puls in gefährliche Höhen steigen. Natürlich wird auch der poeunkundige Leser seine Freude an diesem Buch haben und sich die Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Werks von Rusch vielleicht mit ein paar Originalen des großen Edgar vertreiben wollen.
Wer spannende Unterhaltung sucht, dem sei dieses Buch ausdrücklich ans Herz gelegt.
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Format: Taschenbuch
Ich bin ein großer Poe-Fan und so hatte trotz der negativen Kritiken hier meine Neugier gesiegt und ich habe "Rabenmord" gelesen. Klar, ein Thriller, in dem Morde nach den Motiven aus Poes Kurzgeschichten begangen werden - das ist ein spannender Ansatz. Aber leider war's das dann auch schon.

Es werden tatsächlich die bekanntesten Kurzgeschichten von Poe verarbeitet (u. a. "Der Goldkäfer", "Die schwarze Katze", "Die Morde in der Rue Morgue", "Die Grube und das Pendel"), was man davon im Roman zu sehen/lesen bekommt, hat mit den Storys von Poe aber nicht viel gemein. Sie werden völlig auf die zugegeben recht grausigen Tötungen reduziert. Die tiefere Aussage der Geschichten wird komplett unter den Tisch gekehrt. So bleibt z. B. von der Detektivgeschichte "Die Morde in der Rue Morgue", in der es ja vor allem um die Genialität des Detektivs und seine deduktiven Methoden geht, außer dem Aussehen und dem Fundort der Leichen absolut nichts übrig.
Und auch mit dem Autor selbst geht man recht oberflächlich um. So erklärt der Literaturwissenschaftler und Poe-Experte Scott Fitzgerald Gregory (ja, ich nehme an wir sollen an einen Autor mit ähnlichem Namen erinnert werden) zum Beispiel, dass Poe seine grausamen Geschichten schrieb, "weil es ihm Spaß machte", und dass nicht nur seine Figuren, sondern auch der Autor selbst bei den Morden "Lust empfand". Bitte? Und das soll von einem Professor der Literaturwissenschaft kommen? Solche Aussagen passen wohl eher zu einem Stammtischpsychologen.

Auch wenn man von der Verbindung zu Poe einmal absieht (aber was bleibt dann noch Besonderes übrig?), konnte mich "Rabenmord" überhaupt nicht begeistern.
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Format: Taschenbuch
Die Geschichte ist tatsächlich einigermaßen spannend. Leider lässt sich die überraschende Wendung am Schluss von Krimi-Erfahrenen ganz gut vorausahnen. Aber ansonsten wird man ganz gut unterhalten.

"Rabenmord" liest sich flüssig bis zum Schluß. Dank der zahlreichen, aber ziemlich kurzen Kapitel von jeweils nur wenigen Seiten kommt keine Lageweile auf - der Autor neigt nicht zu ausschweifenden Beschreibungen. Die Story wird auch niemals so verschnörkelt und komplex, dass man nach Tagen oder Wochen nicht wieder hineinfinden könnte.

Für ein Debüt nicht schlecht. Eigentlich möchte ich deswegen gerne 4 Sternchen geben... aber man soll ja nach oben noch Platz lassen für herausragende Bücher - und zu denen gehört "Rabenmord" (trotz PR-Kampagne...) nicht.

Wer jedoch Lektüre für die morgendliche U-Bahn-Fahrt zur Arbeit sucht, der sollte es sich ruhig anschaffen - gerade die ausgesprochen kruzen Kapitel sorgen dafür, dass "Rabenmord" für die U-Bahn ausgesprochen gut geeignet ist!
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Format: Taschenbuch
Also ich finde die story ganz okay. Die Hauptdarstellerin ist an sich ganz interessant beschrieben. Ich muß auch zugeben, dass ich das Buch sehr spannend fand...aber dann in den letzten 60 Seiten hab ich echt fast die Lust verloren das Buch zu Ende zu lesen. Irgendwie konnte ich nicht wirklich die Gründe für den Mörder nachvollziehen. Ansonsten wird man ganz gut unterhalten. Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt von Gerritsen und Hoffman. Kurz gesagt, das Buch ist nicht der Hit....aber Müll ist es auch nicht.
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Format: Taschenbuch
Zum Inhalt:

Elizabeth Hewitt wird zu einem Park gerufen, in dem ein Mädchen einen Totenschädel entdeckt hat, der an einem Baum angebracht war. Schnell entdeckt Elizabeth, dass hier eine Verbindung zu einer Geschichte von Edgar Allan Poe besteht. Und das wird nicht der einzige Mord bleiben, der als Vorbild Poes makabere Erzählungen hat.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich echt positiv überrascht. Ich habe es geschenkt bekommen und mir gedacht "Naja, schau mer mal". Aber das Buch hat mich schon nach einigen Seiten in seine Geschichte gesogen. Die Inszenierung der Morde werden immer grausamer, der Täter nicht zu kriegen. Das Ende - woah - also das hat mich umgehaun ^^ Ich will hier nicht zu viel verraten, aber es war ein Knaller. Ich kann das Buch auch für alle empfehlen, die die Geschichten von Poe nicht so wirklich kennen *ich bekenne mich schuldig*.

Fazit:

Spannendes Buch auch für nicht-Poe-Fanatiker mit Tusch am Ende :). Leseempfehlung!!
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