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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
68
4,6 von 5 Sternen
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am 14. Juni 2004
erzählt "Long walk home" den Ausbruch dreier Mädchen aus einem Lager für Aborigini-Kinder mit einem weissen Elternteil, denen es bis in die 60er Jahre untersagt war im sozialen Milieu der australischen Ureinwohner aufzuwachsen, um einer umfassenden Vermischung der "Rassen" vorzubeugen.
Die Tragik dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte wird dabei so dezent gehalten, dass Regisseur Noyce seinem Werk genügend Luft lässt um in kraftvollen Bildern, unterstützt von einem sehr anspruchsvollen und spannenden Soundtrack aus der Feder eines gewissen Peter Gabriel, anhand eines einzelnen Schicksals auf die gesamte historische Tragödie der Aborigini aufmerksam zu machen.
Ebenso imposant die Leistung der jungen Darstellerinnen, womit "Long walk home" wieder einmal am Verstand der Vertriebe zweifeln lässt, die einen solch hochwertigen Film entweder gar nicht ins Kino bringen oder zumindestens völlig ohne adäquate Werbung eine Woche laufen lassen, damit der Konsument den Film letztendlich in der letzten Ecke seiner Videothek per Zufall entdeckt. Das ist zwar nicht so existenziell wie das Werk selber, aber dennoch auch ziemlich traurig. Absolute Kaufempfehlung!
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am 11. Mai 2009
Auf den Film kam ich über das leider erfundene Buch 'Traumfänger'. Etwas enttäuscht durch die Fälschungstatsache wollte ich eigentlich keine Bücher/Filme mehr über australische Traumwelten lesen/sehen - obwohl ich ein grosser Fan des roten Kontinents bin. Dieser Film hat mich jedoch rundherum begeistert. Natürlich sind Landschaftsbilder von Australien immer einen Film wert, aber dieser besticht durch das Thema. Es zeigt, was der falsch verstandene Darwinismus nicht nur in Europa, sondern auch in Australien angerichtet hat. Die Schauspielerinnen sind trotz ihrer Jugend bestechend in dem, was als Botschaft vermittelt werden soll: Das Leid der 'lost generation' - also von Kindern, die ihren Eltern bis in die 1970er Jahre weggenommen wurden und so durch 'Kreuzung' die niedere Rasse der Ureinwohner in die Neuzeit gezerrt werden sollte. Ein Film, den ich mir sicher immer wieder ansehen werde.
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am 24. März 2004
Es wurde endlich mal Zeit, dass sich jemand an dieses Tabu-Thema Australiens hinwagt. Und erstaunlicher Weise ist es so gut verfilmt worden, wie es die Hollywood-Regieseure nie erfinden hätten können. Nur schade, dass sich hier in München so wenige ins Kino verirrt haben und es noch dazu im kleinsten Kino ausgestrahlt wurde.
Nun endlich erfährt auch mal Europa die Geschichte, die schon seit langer Zeit zum Lehrstoff an australischen Schulen gehört. Diese DVD muß man sich unbedingt kaufen!!!!!
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am 12. Januar 2016
Ein unglaublich berührender Film über die Aborigines und die sog. Stolen Generation, als Kinder der Aborigines aus ihren Familien entfernt wurden um sozusagen westlich erzogen zu werden in staatlichen Einrichtungen. Ein Kapitel Australiens, mit dem auch die Australier erst lernen mussten umzugehen. Gerade auch für uns Europäer und Deutsche ein Film, der auf sehr emotionale Weise einen Einblick in dieses Kapitel gibt, von dem die meisten hierzulande nicht viel wissen (das meine ich nicht besserwisserisch...).

Der Film beschreibt die Flucht dreier Mädchen aus einem solchen "Heim" und begleitet ihre Reise bzw. Suche nach ihrer Heimat. Natürlich gibt es auch einen bösen Gegenspieler, und zwar keinen geringeren als den großartigen Kenneth Branagh, der als Verantwortlicher für die Aborigines-Angelegenheiten auch für die Heime zuständig ist und der versucht, die Ausreisser wieder einzufangen/ einfangen zu lassen.

Ich will über den Inhalt nicht zu viel verraten, es ist vielleicht kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber eine emotionale Reise nach Australien und eines der dunklen Kapitel dieses wunderbaren Kontinents und der wunderbaren Menschen, die dort leben. Die Handlung, die an einer wahren Begebenheit angelehnt ist, ist vielleicht nicht mit überraschenden Wendungen gespickt - aber das bedarf es bei diesem Film aus meiner Sicht auch überhaupt nicht.

Viel spaß beim schauen!!
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am 13. April 2008
Von Regisseur Phillip Noyce habe ich schon überzeugende Filme gesehen. "Dead Calm" ist einer der spannendsten thriller die ich kenne, "The Saint" hat mir gefallen und "The Quiet American" war auch gut.
"Rabbit-Proof Fence" behandelt die Geschichte der "Stolen Generation". So bezeichnet man die Kinder von Aborigines, die einen weißen Elternteil haben und ab etwa 1900 deswegen von ihren eingeborenen Familien getrennt und von den europäischen Einwanderern in eigens errichtete 'Erziehungslager' gesteckt wurden. Dies wurde noch bis (offiziell) 1969 praktiziert, je nach Generation waren bis zu 30 Prozent der Kinder von Aborigine-Familien betroffen.
"Rabbit-Proof Fence" erzählt die Geschichte dreier Mädchen, die aus eben so einem 'Erziehungslager' flüchten und allein den Weg nach Haus über 1200 Meilen durch Australien zurückzulegen versuchen. Der Film erzählt seine Geschichte ganz und gar ohne reißerische Szenen, ohne Hektik, ohne Kitsch und wird daurch umso aufwühlender.
Die drei jungen Darsteller, insbesondere Everlyn Sampi, die das älteste Mädchen und damit auch die Hauptrolle spielt, überzeugen auf ganzer Linie, ebenso der ausgezeichnete Soundtrack von Peter Gabriel, der eine Golden-Globe-Nominierung für sich verbuchen konnte.
Phillip Noyce gelang ein sehenswerter und berührender Film, den ich nur empfehlen kann.
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am 12. Oktober 2013
Dieser Film zeigt die harte Realität unserer Welt, in der angeblich christliche Menschen das Leben anderer Menschen zerstören. Gerade hier zeigt sich das hässliche Gesicht der Missionierung. Es reicht nicht, in Nächstenliebe den bedürftigen Menschen Essen, Trinken, Liebe und Geborgenheit zu geben, nein, die so bedachten Menschen müssen nunmehr in Dankbarkeit die Religion dieser sogenannten Christen annehmen und ihnen und vor allem der Kirche gehorchen. Dieser Film zeigt uns, wo falsch verstandene und falsch gelebte Christlichkeit hinführt und dass der Animismus und das indigene Leben vielleicht doch der modernen Welt überlegen ist. Der Film ist wirklich schön und kann sehr gut mit heranreifenden Kindern geschaut werden.
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am 20. März 2015
" Und die drei Mischlingsmädchen- die jüngste ist von sehr
besonderer Wichtigkeit. Sie ist einem Vollblut versprochen!"
Rechte in Australien? Gibt es sicher. Aber nicht für die
Ureinwohner..die Aborigines.
Dieser gleichermaßen wunderbare , aber auch absolut schockierende
Film beruht auf einer wahren Geschichte. Nämlich den Erzählungen
nach Doris Pilkington, der Tochter der Hauptdarstellerin, des Opfers
Molly Craig.
Obwohl das Mädchen damals gerade mal vier Jahre jung war, erinnert sie sich
an fast alle Einzelheiten der Tragödie, die sie auch den Rest ihres Lebens
traumatisch begleiten.

LONG WALK HOME trieb mir die Tränen in die Augen. Wut und Trauer über
diese Geschichte: Der Empfehlung, einen nationalen Fond einzurichten,
wurde nie gefolgt. Auch hielt die Regierung es bis heute nicht für nötig,
sich offiziell zu entschuldigen. Und selbst, wenn sie es nun tat, ist dies
zwar ein Fortschritt, aber die geschädigte Seele jedes einzelnen Opfers ist
damit nicht mehr zu heilen. Einfach unfassbar. :`-(

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Die Geschichte:

Australien im Jahre 1931. Es regiert Rassenhass- und politik:
Alle Mischlingskinder werden den Müttern entrissen, um sie in
fern entlegenden, staatlichen Heimen zu Hausangestellten und
Farmarbeitern umzuerziehen.
Auch die Geschwister Molly und Daisy, sowie ihre Cousine Gracie
werden Opfer dieser grauenhaften Machenschaften.
Auf brutalste Weise von ihren Müttern getrennt, werden sie in das
1500 Meilen entfernte Camp Moore River verschleppt.
Molly beschließt, mit den beiden jüngeren Mädchen zu fliehen.....
einzige Orientierung ist der Rabbit- Proof Fence, - ein Zaun, der
als Schutz vor Kaninchenplagen den gesamten Kontinent durchläuft...
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Mein Fazit:

Eigentlich wollte ich keine Rezension zu LONG WALK HOME verfassen.
Mir fehlten ganz einfach die richtigen Worte. Um meine Erschütterung
niederzuschreiben.
Dann sah ich dieses wundervolle und wohl einmalige Featurette im Bonusteil-
"Following the Rabbit- Proof Fence".......
in ca. 40 Minuten lernte ich, den Cast, den Regisseur und Produzenten
Phillip Noyce und seine Arbeit mit den Kindern, zu lieben. Dieser Mann
ist wunderbar, einfach genial, einfühlsam. Meine Tränen trockneten.
Diesen Film zu erstellen, war verbunden mit so viel Liebe, aber auch mit
hohen Anforderungen der Darsteller. So emotional wurde manche Szene gedreht,
daß die Protagonisten vor Ort, vor der Kamera ihren Gefühlen nicht mehr
Herr wurden. Die Geschichte, die Rollen, die sie spielten, nahm sie immer
mehr gefangen. Je mehr sie ihr bestes gaben, um so heftiger kochten ihre
Emotionen hoch. Viele weinten haltlos. Wie ich.

DAS ZIEL DIESER POLITIK WAR ES, IHREN ABORIGINE- RASSENANTEIL
VON GENERATION ZU GENERATION ZU VERMINDERN, SO DAß SIE EINES TAGES
IN DIE WEISSE GESELLSCHAFT INTEGRIERT WERDEN KONNTEN.
NATÜRLICH AUF UNTERSTER STUFE.

ICH hoffe so sehr, daß es irgendwann Wiedergutmachung an diesen
lieben Menschen, den Aborigines, geben wird.

Sterne sind einfach nicht genug.
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am 11. Februar 2015
Dieser Film über die 'Stolen Children' in Australien ist sehr ergreifend und wird von mir jedes Jahr im Unterricht eingesetzt, wenn das Thema Australien ansteht. Auch wenn nicht viel Handlung erfolgt, zieht der Film die Schüler in seinen Bann.
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am 16. Dezember 2005
Der Film geht auf die ebenso überhebliche, wie auch auf die überwiegend rassistisch geprägte Kolonialpolitik der Briten zurück. Diese wahre Geschichte spielt nicht irgendwo im 18. oder 19. Jahrhundert, sondern 1931. Das will zunächst einmal gar nicht so recht zu unserer Geschichtsbetrachtung passen. Denn hierzulande sind rassistische " Überheblickeiten " fast ausschließlich deutsche Überheblichkeiten. Aber das ist eine andere Geschichte.
Doch zurück zum Film: Die erschütternden Begebenheiten im damaligen Australien sind nach meinem Dafürhalten sehr gut umgesetzt worden. Zumal die 3 Hauptdarstellerinnen, Kinder und absolute Laien sind, bzw. waren. Diejenigen die bei ihren Rezensionen nur 3 Sterne zu geben imstande waren, sollten diese Schwierigkeit, filmunerfahrene, eingeborene Kinder, in einen Film zu integrieren, mit bedenken. Da gehörte sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl dazu. Die Musik ist gut und ist sehr passend, ob sie nun von Peter Gabiel stammt ist eigentlich zweitrangig. Jedenfalls ist die Filmmusik nicht das Wesentliche. Das Wichtige ist einzig und allein die Geschichte selbst und die ist toll. Es wurde an anderer Stelle bemängelt, der Film habe Längen. Das mag sein und ist vielleicht auch dem Thema entsprechend angebracht. Doch ist diese kleine " Strapaze " im bequemen Fernsehsessel oder Kinositz ein Nichts gegenüber der ungeheuren Leistung dieser 3 entführten Kinder. In deren Lage sollte man sich versetzen - zumindest versuchsweise!
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am 17. August 2009
Dieser Film hat mich sehr berührt, gerade auch dadurch, daß die Handlung auf Tatsachen beruht. Mir war bis heute nicht bewußt bzw. bekannt, daß vor noch nicht mal so langer Zeit (ca. 80 Jahre) in Australien solche menschenverachtende Taten stattgefunden haben. Die Geschichte ist sehr gut wiedergegeben, man konnte mit den Kindern richtig mitfühlen und zittern bis zum Ende.
Ein sehr sehr lohnenswerter Film, kann ich bestens empfehlen!!!
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