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Rückblick auf den Feminismus: Von Anfang an eine Lüge gegen Gleichheit, Logik und sexuelles Vergnügen Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2012
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe342 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberAHRIMAN-Verlag
- Erscheinungstermin1. Oktober 2012
- Abmessungen17.2 x 2.3 x 24.7 cm
- ISBN-103894848219
- ISBN-13978-3894848217
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Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Produktinformation
- Herausgeber : AHRIMAN-Verlag; 1. Edition (1. Oktober 2012)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 342 Seiten
- ISBN-10 : 3894848219
- ISBN-13 : 978-3894848217
- Abmessungen : 17.2 x 2.3 x 24.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,491,034 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Im zweiten Kapitel diskutiert die Autorin einige biologische Aspekte der Geschlechter. Hier gibt sie vor, dem soziobiologischen Argumentationsmuster des Gen-Egoismus zu folgen, aber man erkennt, dass sie die Konsequenzen dieser Sichtweise überhaupt nicht verstanden hat - und das als Biologin! So behauptet sie, dass in einer Gesellschaft, in der man Jungen und Mädchen in Ruhe lässt, sie dann später im gleichen Maße männliche und weibliche Berufe ergreifen würden, was angeblich in der von ihr so gelobten DDR der Fall gewesen sein soll. Hier argumentiert sie genauso, wie der Schwarzer-Feminismus - nur mit dem Unterschied, dass dieser auf staatliche Interventionen zugunsten von Frauen setzt. Es gibt aber signifikante belastbare Zahlen darüber, dass Männer und Frauen in großen Häufigkeiten unterschiedliche Berufe ergreifen und sich das nur in geringem Maße auf gesellschaftliche Einflüsse zurückführen lässt, sondern in hohem Maße auf unterschiedliche angeborene Neigungen. Dies ist voll kompatibel mit dem soziobiologischen Topos. Auch die Behauptung der Autorin, Menschen sei in grauer Vorzeit der Zusammenhang von Sexualakt und späterer Geburt nicht klar gewesen, zeugt von biologischer Unkenntnis. Hätte sie den Gen-Egoismus richtig verstanden, hätte ihr klar sein müssen, dass sich nur das Verhalten evolutiv durchsetzen kann, das sicherstellt, dass der vermeintliche Nachwuchs auch tatsächlich die eigenen Gene enthält. Da Weibchen stets ihren eigenen Nachwuchs zur Welt bringen, bei Männchen die Vaterschaft aber nicht gewiss ist, haben sich bei ihnen entsprechende Verhaltensweisen entwickelt, die das sicher stellen (Kontrolle der Weibchen, Infantizid, Eifersucht (beim Menschen), etc.). Hier hat sich der Zusammenhang von Sexualakt und Geburt in einem Arsenal von unbewussten Verhaltensweisen manifestiert. Merkwürdig auch, dass der Autorin der eigentliche Vorteil der geschlechtlichen Fortpflanzung offensichtlich nicht klar ist. Nicht die erhöhte Wahrscheinlichkeit des Aufeinandertreffens von Mutationen, die für sich allein selektionsneutral (oder sogar schädlich) wären, aber in Kombination einen Selektionsvorteil bewirken, ist der eigentliche Vorteil, sondern der horizontale Gen-Transfer, der eine Durchmischung des Gen-Pools einer Population bewirkt und damit in Verbindung mit der sexuellen Selektion eine viel schnellere Verbreitung von vorteilhaften Gen-Varianten darstellt. Auf Seite 41 behauptet sie gar, dass mit dem Ackerbau der weitgehende Ausstieg unserer Art aus der Evolution markiert sei. Auch das könnte falscher nicht sein. Evolutiver Erfolg lässt sich an Fortpflanzung messen und da gibt es z.B. belastbare Zahlen, die zeigen, dass etwa religiöse Menschen sich auch heute noch erfolgreicher fortpflanzen als nicht-religiöse, weshalb es nicht verwunderlich ist, warum es so viele Religionen und religiöse Menschen auf der Welt gibt. Sieht so ein Ausstieg aus der Evolution aus? Wohl kaum!
Im folgenden Kapitel des Buches geht es um einen kurzen historischen Abriss, wie sich die Geschlechterverhältnisse nach der neolithischen Revolution entwickelt hatten. Hier lehnt sich die Autorin an die von Engels und Marx erzählte Geschichte von der Vertreibung aus dem sozialistischen Paradies an. In diesem Zusammenhang tauchen die versammelten Irrtümer der sozialistischen Ideologie auch wieder auf. Historisch nachgewiesen ist davon nichts. Es schimmert jedoch die alte und falsche Vorstellung von Wirtschaft als Nullsummenspiel durch. Als Universal-Übel wird hier getreu nach Engels die Familie genannt. Diese müsse man nur auflösen und alle Probleme seien quasi gelöst. Auch hier hätte die Autorin als Biologin im Gegensatz zu Engels wissen können, dass Familienverbände und monogamische Verbindungen bei unseren nächsten Verwandten, den Primaten, durchaus verbreitet sind und daher also unser evolutionsbiologisches Verhaltenserbe sind.
Das folgende Kapitel widmet sich den feministischen Dogmen. Hier konnte ich Kerstin Steinbach in einigen Punkten durchaus zustimmen, in anderen jedoch nicht. Die Kritik am »Mythos vom vaginalen Orgasmus«, eine bereits schon damals falsche Annahme, aus der Schwarzer die Zwangsheterosexualität ableitet und den normalen GV verteufelt, ist absolut berechtigt. Auch andere feministische Projekte wie Pornografieverbot, Lohn für Hausarbeit, Inflationäre bzw. hysterische Sexismus-Definition, feministische Wissenschaft und Männerbashing erfahren massive und nachvollziehbar berechtigte Kritik der Autorin. Nicht nachvollziehbar ist für mich hingegen ihre Einstellung zur Prostitution. Für sie ist diese ekelhaft und entwürdigend. Allerdings liefert sie dafür keinerlei stichhaltige Begründung, denn was für sie selbst ekelhaft und entwürdigend ist, muss dies noch lange nicht für andere sein. Von daher gibt es keinerlei Gründe, warum man zwei erwachsenen Menschen etwas verbieten sollte, das sie aus freien Stücken miteinander vereinbaren (in diesem Fall Sex gegen Geld), bei dem keiner geschädigt wird. Die Unterstellung der Autorin, der Schwarzer'sche Feminismus würde die Prostitution unterstützen, ist eine krasse Fehleinschätzung. Hätte sie das Buch »Alice im Männerland« von Schwarzer gelesen, hätte sie sehen können, dass diese die Prostitution lieber heute als morgen nach schwedischem Muster verbieten lassen würde. Beim Thema »Feminismus als Staatsdoktrin« (Gender Studies, Gender-Mainstreaming, etc.) ist ihre Kritik wieder nachvollziehbar und berechtigt.
Auch durchaus berechtigt ist ihre Behauptung der allgemeinen Lust- und Körperfeindlichkeit des Feminismus. Sie spricht in diesem Sinne auch immer wieder von der »Besseren Zeit«, die sich bis unmittelbar vor dem Einsetzen der feministischen Welle zu Beginn der Siebziger Jahre erstreckte. In dieser Zeit, deren Beginn die Verfügbarkeit der Antibaby-Pille markierte, wurde die Sexualität freizügiger, was von Mode und Lebensstil begleitet wurde. Kerstin Steinbach wirft dem Feminismus vor, diese Freizügigkeit beendet zu haben. Durch seine Ideologie habe er letztlich doch wieder die Rolle der schwachen Frau zementiert, indem nun Frauen überall unterstützt und bevorzugt würden, und damit implizit ausgedrückt würde, dass sie sich doch nicht ohne Hilfe gegen Männer behaupten könnten. Auch damit hat sie nicht Unrecht.
Wirklich gestört hat mich am Buch, dass die Autorin ziemlich unkritisch gegenüber den gescheiterten sozialistischen Projekten ist. So gibt es kaum Kritik an ehemaligen Ostblock-Staaten - jedenfalls solange sie nicht stalinistisch waren. Gleichheit zwischen den Geschlechtern etwa war für sie in der DDR verwirklicht. Sie unterschlägt aber, dass in einem totalitären Staat wie der DDR überhaupt keine freie Berufswahl möglich war. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, dass dort auch mehr Frauen in Männerberufen tätig waren. Haben die Menschen freie Wahl, wählen sie ihre Arbeitsplätze und Berufe nach Neigungen aus. Da Männer und Frauen im Mittel unterschiedliche Neigungen haben, werden sie sich in verschiedenen Berufen unterschiedlich häufen. Genau das beobachtet man in allen freiheitlichen Demokratien. Auch gestört hat mich ihre verschwörungstheoretische Weltsicht vom US-Kapitalismus, der die Arbeiterklasse aller Länder knechten will - die 68er-Vergangenheit lässt da grüßen! Im Rahmen ihrer Kritik an den Gender Studies lässt sie sich ziemlich negativ über den Wissenschaftsphilosoph Popper aus und unterstellt ihm, er habe quasi die Grundlagen der Gender Studies geschaffen. Das ist ausgemachter Unsinn und zeigt die naive Vorstellung der Autorin von Wissenschaft. Gehaltvolle Theorien sind immer transempirisch und lassen sich eben nicht aus der Empirie logisch ableiten (z.B. Allgemeine Relativitätstheorie). Sie ermöglichen überhaupt erst neue Beobachtungen, die dann wiederum auch als Prüfsteine dieser Theorien dienen und Voraussagen ermöglichen. Theorien müssen stets falsifizierbar sein. Das war Poppers Anliegen und dies spricht den Gender Studies den Rang einer Wissenschaft klar ab.
Alles in allem habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Was soll dabei herauskommen, wenn eine Autorin, die selbst in einer Ideologie gefangen ist, eine Ideologie kritisiert? Nicht viel! So ist es dann auch. Einige Kritikpunkte sind berechtigt, andere liegen völlig daneben. Am Ende steht auch bei ihr wie beim Staatsfeminismus dasselbe linke Projekt: Die Zerschlagung der verhassten Familie und ihrer verzweigten Strukturen, was letztlich zur Atomisierung der Gesellschaft in gehirngewaschene Marionetten führt, die man - bindungslos wie sie dann sind - als willige Untertanen besser führen kann. Orwells »1984« lässt grüßen.
Heute wird der Feminismus als eine Bewegung empfunden die dazu beigetragen hat die Frau zu stärken und ihr vorenthaltene Rechte zu erkämpfen, doch dem ist nicht so, noch war es jemals so.
Dem der genau hinsieht offenbaren sich religiöse Strukturen, und geheiligte Dogmen die unhinterfragt medial bis zur Erschöpfung wiederholt werden.
Die wirklichen "Früchte" des Feminismus sind die Zensur von jeder Form von Nacktheit, die Verleidung des Sex durch Abwertung der weiblichen und Verdammung der männlichen Sexualität, Wissenschaftsfeindlichkeit, die Dämonisierung des Mannes im Allgeminen, seine Abstempelung zum Vergewaltiger und Kinderschänder per Voreinstellung, und die Verbannung der Frau (und des Mannes) zurück in kontrollierbare Lebensräume, also geradezu die katholischen Zustände vergangener Jahrhunderte.
Kritikpunkte an diesem Werk sind die nicht wirklich sachliche Sprache der sich Steinbach gelegentlich bedient (Dreck, Mist, kackfrech,...), ein etwas zu nachsichtiger Blick auf die Geschichte linker Gesellschaftsmodelle, und eine recht unkritische Anwendung freudscher Theorien.
Ansonst kann ich den Kauf des Buches jedem nur empfehlen, es ist erfrischend anders, und ragt mit seiner kompromislosen Abrechnung mit dem Feminismus, aus der Menge zweifelnder aber letztendlich apologetischer Werke heraus.
Dies alles sind Bestandteile der Identität, die den Menschen ausmacht. Ein großer Nutzen der Polarität der Geschlechter ist, daß sie so die Möglichkeit haben, einander zu ergänzen und eine sehr stabile Gemeinschaft zu bilden. Ergänzen kann sich allerdings nur, was nicht gleich ist.
Es gibt auch Menschen, die das anders sehen. Die linke Autorin Dr. Kerstin Steinbach ist Verfechterin der Gleichheitsidee. In ihrem Buch "Rückblick auf den Feminismus" geht sie von der Gleichheit der Geschlechter aus, all ihre Gedanken, Analysen und Schlußfolgerungen bauen auf den Gleichheitsgedanken auf.
Und genau hier wird es interessant: Der Feminismus, der nach außen hin immer und immer wieder betont, daß er Gleichberechtigung und Gleichstellung fordert, wird hinterfragt. Steinbach hält den Femanzen das Ungleichgewicht zwischen Parolen und Taten vor. Und sie - die Gleichheitsbefürworterin - macht deutlich, daß der Feminismus sich nicht für Gleichheit einsetzt, sondern im Gegenteil sogar Ungleichheit durchzusetzen gedenkt.
Die Autorin tut das auf eine sehr eigene Weise und stellt der Schwarzerei" die Hitlerei" gegenüber. Grundzüge der in der Hitlerzeit vorherrschenden Arier-Theorie stellt sie auch beim Feminismus fest, nämlich in der ins Wahnhafte gesteigerten Frauenförderung bei gleichzeitiger Männerdiskriminierung, basierend auf der konstruierten Gendertheorie. Steinbach meint: Der Feminismus brauchte wie jede reaktionäre Bewegung, z. B. die Hitler'sche, seine Maske".
Die Autorin blickt in die Geschichte, beschäftigt sich auch mit den Anfängen der Frauenbewegung, wobei sie feststellt, daß es immer wieder feministische Ideen gab, diese aber NIE einen nennenswerten Erfolg hatten. Erst - und das ist interessant - als die Gleichberechtigung dem Grunde nach im Gesetz festgeschrieben war, kam der Feminismus und mit ihm die Frauenbewegung" in den 1970er Jahren auf. Die Autorin zeigt auf, daß der Feminismus in den USA entstand, hier mit viel Geld gefördert wurde und von Anfang an unter Nutzung der Medien großflächig agierte. Für Steinbach ist es daher logisch, daß der Feminismus samt Frauenrechtsbewegung eine installierte Ideologie ist, die ein bestimmtes Ziel verfolgt. Und dieses Ziel heißt nicht Gleichberechtigung, sondern Machtsicherung.
Besonders umfangreich widmet sich die Autorin der Darstellung und Beschreibung der verschiedenen feministischen Dogmen. Alice Schwarzer beispielweise predigte den Mythos vom vaginalen Orgasmus". Sie stempelt hier alle Frauen zu Sexualkrüppeln", indem sie einfach sagt, daß Frauen organisch gar nicht in der Lage seien, einen vaginalen Orgasmus zu empfinden. Das Festigen dieses Mythos ist dann wichtig, wenn im nächsten Schritt jeder Geschlechtsverkehr zu einer potentiellen Vergewaltigung gestempelt wird und damit das Bild vom Mann als von Natur aus böse" betoniert werden soll.
Weitere machterhaltende feministische Dogmen sind laut Steinbach die vermeintlich ständig steigenden Vergewaltigungszahlen, auch der medial groß beachtete Kindesmißbrauch und die weibliche Genitalverstümmelung. Anhand von Kriminalstatistiken weist Steinbach nach, daß die Vergewaltigungs- und Mißbrauchszahlen seit Jahren deutlich rückläufig sind. Kindesmißbrauch erfahre medial die besondere Beachtung, weil sich das Thema gut emotionalisieren lasse. Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen zeige sich die Doppelmoral des Feminismus. Bei Mädchen soll Genitalverstümmelung ein schweres Verbrechen sein, bei Jungen soll es, und da stimmt Schwarzer mit der Weltgesundheitsorganisation W.H.O. wörtlich überein, weltweit Standard werden. Selbstverständlich nur aus hygienischen Gründen, wie es heißt.
Im Kapitel Endsieg - der Feminismus als Staatsdoktrin" geht es unter anderem um Gender-Mainstreaming. Beispiel: Durch Gendern" der Sprache werden die geäußerten Gedanken auf oberflächliche Strukturen (nämlich gendergerechtes" Sprechen und Schreiben) fokussiert, was neben einer Verkrüppelung der deutschen Grammatik und des Sprachflusses - bestes Beispiel sind die Leipziger und Potsdamer Herren Professorinnen - und einer damit einhergehenden Informationsverarmung der Sprache auch zu Verständnisproblemen führt. Das Gendern der Sprache blockiert ein inhaltliches In-die-Tiefe-gehen. Außerdem lenkt die Sprachgenderung an den unmöglichsten Stellen die Gedanken auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale, die alles andere als konstruiert" sind. Von wegen Gleichheit: in jedem Moment wird man mit der Nase draufgestoßen, was zur Folge hat, daß die einen ein schlechtes Gewissen bekommen sollen (Ich denke immer nur an das Eine, ich bin ein Schwein.") und die anderen eine omnipräsente Unterbelichtung in allen Bereichen eingeredet bekommen, nach dem Motto: Ich muß in allen Bereichen gefördert und auch immer als Erste genannt werden, weil ich offenbar von Natur aus unfähiger bin als Männer."
Steinbach dazu: Natürlich geht es bei dieser hirnrissig anmutenden Leugnung des biologisch-anatomischen Geschlechtsunterschiedes im Kern um die Tabuisierug und Leugnung der sexuellen Anziehung, die im Regelfall der Heterosexualität nun einmal vom anderen Geschlecht ausgeht. Und wer seinen Augen traut und Männer von Frauen auf den ersten Blick problemlos unterscheiden kann und will, dem wird dann postwendend von den ,Gender-Spezialisten' für ,Geschlechteridentitäten' unterstellt, ein Gleichheitsfeind zu sein, wobei die allfällige Subreption von ,sex' zu ,gender' die Grundlage bildet."
Anhand des Kachelmann-Prozesses wird von Steinbach modellhaft gezeigt, wie sich das Ende des Rechtsstaates darstellt. (zum Ende des Rechtsstaates s. auch "Frauenquote" von Hadmut Danisch) Die Autorin kritisiert deutlich die mittlerweile in der feministischen Diktatur üblich gewordene Praxis erzieherisch im großen Stil über die Medien tätig zu werden, indem Männern mit Namen und Geld in exemplarische Prozesse verstrickt werden, die sie erniedrigen sollen. So entstehen künstlich Grundlagen für weitere Ausweitungen gesetzlicher Bestimmungen in Richtung feministischer Forderungen. Steinbach sagt deutlich, daß dies schon bei Installierung des Feminismus Ziel war oder anders gesagt: Der Feminismus ist Lügner von Anfang an.
Ihre im Buch angeführten Anregungen und Forderungen von Gleichheit und sexueller Freiheit auch für Kinder kann man getrost überlesen. Auch scheint Steinbach einem Trugschluß aufgesessen, wenn sie meint, der Feminismus leiste einen Beitrag zur Familienförderung. Das scheint aufgrund der bestehenden Väterentrechtungen, der Instrumentalisierung von leiblichen Kindern in Familienrechtsangelegenheiten und dem allgemeinen Kampf gegen die Familie als Institution falsch interpretiert. Das Buch "Rückblick auf den Feminismus" ist durch seinen klaren Standpunkt lesenswert, gerade weil eine Gleichheitsbefürworterin den Feminismus an sich in Frage stellt.
Aber auch hier wieder die bezeichnenden Reaktionen des Mainstreams!
Interessante Sichtweise einer Autorin die zumindest etwas von menschlicher Biologie versteht!
