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Quo vadis?: Vollständige Ausgabe Taschenbuch – 2000

4.1 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Quo vadis?
OT Quo vadis? OA 1896 (Vorabdruck 1895 in Gazeta Polska) DE 1899 Form Roman Epoche Realismus
Der Roman Quo vadis? von Henryk Sienkiewicz ist eines der spektakulärsten Werke der polnischen Literatur. Sowohl in Polen als auch in anderen europäischen Ländern wurde er gleich nach seinem Erscheinen vom Lesepublikum mit großer Begeisterung aufgenommen, die Kritik hingegen reagierte zurückhaltend bis empört.
Inhalt: Quo vadis? spielt zur Zeit Neros (54–68) in Rom. Der junge Patrizier Vinicius verliebt sich in Lygia, Christin und Tochter des Lygierkönigs, die in Rom als Geisel gehalten wird. Diese flieht mithilfe ihres Dieners Ursus vor den Zudringlichkeiten von Vinicius zu ihren Glaubensbrüdern. Als Vinicius sich entscheidet, zum Christentum überzutreten, um Lygia zu gewinnen, lässt Nero Rom anzünden: Er sitzt an einem Werk über den Untergang Trojas und erhofft sich vom Brand der Stadt dichterische Inspiration. Die Tat lastet er den Christen an. Bei der nun einsetzenden Christenverfolgung werden Lygia und Vincius verhaftet und für den Zirkus bestimmt. Ursus rettet Lygia von den Hörnern des Auerochsens, woraufhin sie und Vinicius begnadigt werden und zueinander finden.
Zentrale Idee und Fokus des Werks ist die Legende, nach der der Apostel Petrus auf der Flucht vor der Christenverfolgung und dem zu erwartenden Martyrium Christus begegnet und ihn fragt, »Domine, quo vadis?« (»Herr, wohin gehst du?«). Christus antwortet, er gehe nach Rom zu seinem verlassenen Volk, um sich ein zweites Mal kreuzigen zu lassen. Beschämt kehrt darauf Petrus in die Stadt zurück und teilt das Schicksal der Christen.
Quo vadis? ist im doppelten Sinne das Buch eines zu Ende gehenden Zeitalters. Das dekadente, gleichzeitig jedoch von Leben pulsierende Rom Neros befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Ihm wird die tugendhafte und sehr junge Christengemeinde gegenübergestellt. Der Konflikt zwischen den beiden Welten ist auch ein Konflikt zwischen materieller und geistiger Macht. Die römische Zivilisation krankt am Sittenverfall der Elite, an dem sie auch zu Grunde gehen wird. Der wahnsinnige Kaiser muss zu Gunsten der christlichen Welt abtreten. Da diese aber im Buch keinen würdigen Vertreter findet (Lygia bleibt in dem Roman eher blass), ist Quo vadis? eher der Abschied von einer untergehenden Welt als die Begrüßung des Neuen.
Aufbau: Quo vadis? ist ein Beispiel für einen mustergültig konstruierten Roman. Der romantische Handlungsfaden der Liebesgeschichte zwischen Vinicius und Lygia ist eng verflochten mit dem Handlungsfaden der Christenverfolgung. Mit diesen beiden Hauptsträngen sind verschiedene elegant geführte Nebenstränge verzahnt, die den Leser an den Hof Neros, in den Palast des Petronius, in die römischen Vorstädte usw. führen. Zahlreiche monumentale Bilder wie das brennende Rom, das Amphitheater mit den Gladiatoren oder die Christenverfolgung werden in einer archaisierenden und zugleich anschaulichen Sprache dargestellt.
Wirkung: Der Erfolg von Quo vadis? war groß; der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert, als Oper aufgeführt (Vertonung durch Henry Cain, Text von A. S. J. Brenon, Uraufführung London 1911) und mehrfach verfilmt (u. a. 1951 mit Peter Ustinov in der Rolle des wahnsinnigen Nero und Deborah Kerr als Lydia).
1905 erhielt Sienkiewicz für Quo vadis? überraschend den Literaturnobelpreis – überraschend insofern, als damit ein Werk in einer Sprache ausgezeichnet wurde, deren Träger keinen eigenen Staat besaßen und die seit über 100 Jahren keine Amtssprache mehr war. Gleichzeitig war der Roman Anlass für eine weit über Polen hinaus gehende Kampagne gegen Sienkiewicz. Dem Autor wurde intellektuelle Oberflächlichkeit, Unkenntnis der historischen Begebenheiten und Plagiat vorgeworfen. Auf Quo vadis? geht schließlich das berühmte Diktum von Witold R Gombrowicz zurück, nach dem Sienkiewicz unbestritten der erste unter den zweitklassigen Schriftstellern sei. S. M.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Henryk Sienkiewicz (Ps. Litwos) wurde 1846 in Wola Okrzejska, Polen, geboren und starb 1916 in Vevey Schweiz. 1905 wurde er für »Quo vadis?« mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Eines gleich vorweg: Auf die mangelhaften Ausgaben von "Quo vadis" (Setzfehler etc.), die von einigen Rezensenten zu Recht kritisiert worden sind, ist man dank dieser dtv Ausgabe nicht mehr angewiesen.

Der Roman "Quo vadis" hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, wobei der positive Eindruck letzten Endes doch überwogen hat. Die Stärken dieses Romans liegen in der Fähigkeit des Autors Charaktere von unvergesslicher Plastizität zu zeichnen (Petronius, Nero und seine Höflinge, Chilon...) sowie in den großartig geschilderten Massenszenen wie z.B. dem Gastmahl Neros, dem Brand Roms etc. Außerdem steht einem Lesegenuss auch in sprachlicher Hinsicht nichts im Wege, der gelungenen deutschen Übersetzung sei Dank.

Sienkiewicz will in seinem Werk vor allen Dingen aufzeigen, dass die "verrohte und menschenverachtende" Welt des ersten nachchristlichen Jahrhunderts das Christentum als einzig mögliche Alternative zu einer besseren Gesellschaftsordnung besitzt. Und das ist meiner Ansicht nach auch der Schwachpunkt des Romans. Für meinen Geschmack idealisiert Sienkiewicz die Christen zu sehr; alles blasse, eindimensional-tugendhafte Charaktere. Daraus resultiert auch so manche Schwäche des Buches.

Insgesamt hebt sich der Roman "Quo vadis" deutlich vom Mittelmaß ab, wenngleich er sicher nicht der ultimative historische Roman ist, wie oft behauptet wird.
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Von taiyo.ki am 15. Juni 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zeitloser und geschichtlich plausibler Roman in der nach wie vor zeitgemäßen Ausgabe, die von dtv auf der Grundlage einer Überarbeitung der Bolinski-Übersetzung durch Marga Erb herausgebracht wurde. Neuauflage ist bei dtv für das Jahr 2016 vorgesehen.
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Von ccheesy VINE-PRODUKTTESTER am 29. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
64 nach Christus. Kaiser Nero herrscht mit Terror über Rom. In einer Zeit, in der sich kaum einer seiner Haut sicher sein kann, verliebt sich der Tribun Marcus Vinicius in die schöne Lygia. Diese ist eine Geisel aus dem Volk der Lygier und wächst bei ihren angenommen Eltern auf. Vinicius erzählt seinem Onkel, dem hoch in der kaiserlichen Gunst stehenden Petronius, von Lygia und seiner Absicht, ihr Herz zu gewinnen.
Lygia wird von Nero, auf Rat von Petronius, in den Palast berufen. Dort trifft sie Vinicius bei einem Fest, bei dem er alles falsch macht, was man bei einer Eroberung nur falsch machen kann. Lygia flieht.
Vinicius will Lygia wiederfinden und scheut keine Kosten. Es kommt heraus, daß Lygia Christin ist. Vinicius kann zunächst nicht viel mit dem gerade erst aufkommenden Christentum anfangen, denn Vinicius interessiert nur eins: Vinicius! Lygia ist mehr eine Beute, denn eine Liebe.
Mit Hilfe des umtriebigen und gierigen Griechen Chilon findet Vinicius Lygia und versucht sie zu entführen. Das geht schief und Vinicius wird recht schwer verletzt. Die Christen um Lygia pflegen Vinicius gesund. Dabei macht Vinicius auch die Bekanntschaft der Apostel Petrus und Paulus.
Langsam und unaufhaltsam beginnt eine Wandlung in Vinicius. Lygia wird zu einer wirklichen Liebe, und alles wäre wunderbar, wenn der wahnsinnige Nero nicht Rom in Brand gesteckt und dafür die Christen verantwortlich gemacht hätte. Eine unbarmherzige Hetzjagd beginnt. Die Tötungsmethoden übertreffen sich in ihrer Brutalität, aber die Christen nehmen ihr Schicksal erstaunlich gelassen hin.

Hm, die Zusammenfassung ist etwas lang geraten, zugegeben, aber ich hätte noch viel mehr schreiben können.
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Format: Taschenbuch
Diese Geschichte enthält absolut alles was ein gutes Buch ausmacht: Interessanter geschichtlicher Hintergrund, Spannung, faszinierende und lebendige Charaktere und eine Liebesgeschichte, die diesen Namen auch wirklich verdient. Der junge Marcus Vinicius, ein gefeierter römischer Soldat, begehrt die junge Lygia. Wie sich dieses Begehren in echte Liebe verwandelt und Marcus dabei zum Christen wird, darum geht es hauptsächlich in diesem Buch. Auch wenn man kein gläubiger Christ ist (sowie ich) wird man diese Wandlung interessant und glaubwürdig finden. Mir ist durch dieses Buch die Faszination des Christentums und ihr letztendlicher Sieg über den Vielgötterglauben in Rom überhaupt erst klar geworden. Leider werden heute solchen epischen Meisterwerke nicht mehr geschrieben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der junge römische Militärtribun Marcus Vinicius verliebt sich in die schöne Christin Lygia, die bei ihren strengen Adoptiveltern am Stadtrand von Rom lebt. Er weiß nicht, was er tun soll und so bittet er seinen Onkel Petronius, den berühmte Schriftsteller, der das Satyricon mit dem Gastmahl des Trimalchio verfasst hat, um Rat. Da dieser eine Heirat mit einer Ausländerin für nicht standesgemäß hält und die Schöne die Liebe des Vinicius bislang noch nicht erwidert hat, bittet Petronius den Kaiser Nero, dessen Berater er ist, die Christin zu entführen und seinem Neffen zu schenken. Das Vorhaben misslingt jedoch und Lygia schafft es mit Hilfe ihres Dieners Ursus, einem Berg von einem Mann, zu fliehen, als sie vom Kaiserpalast zum Haus des Vinicius gebracht werden soll. Der Militärtribun, blind vor Verlangen, selbstsüchtiger Liebe und Wut begibt sich auf die Suche nach ihr und kommt dabei immer mehr mit einer neuartigen, in Rom verachteten Sekte, den Christen, in Berührung. Immer mehr findet er sich zu diesem neuen Glauben hingezogen und lernt schließlich Lygia über sein dumpfes Verlangen hinaus wirklich zu lieben. Schließlich findet er sie nach langer Suche, doch nun beginnen die Probleme erst richtig: Nach dem großen Brand von Rom hat Kaiser Nero, weil er um den Verdacht von sich selbst abzulenken und einen Sündenbock sucht, mit der ersten Christenverfolgung begonnen. Schnell sind Lygia und ihre Glaubensbrüder in großer Gefahr, denn verhaftet zu werden bedeutet im Circus zu sterben...
Henryk Sienkiewicz hat mit Quo vadis ein monumentales Epos über die Zeit des Kaisers Nero (54-68) und die erste Christenverfolgung geschaffen.
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