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Quitten für die Menschen zwischen Emden und Zittau Taschenbuch – 1999

4.7 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, siedelt 1977 nach dem Abitur nach Berlin über, wo er eine Fotografenausbildung beginnt. Er bricht diese jedoch ab und widmet sich der Musik. Auf den Wogen der Neuen Deutschen Welle schwimmt er als Frontmann der Gruppe "Foyer des Arts". die er zusammen mit Gerd Pasemann 1981 gründet. Er ist als Musiker ebenso erfolgreich wie als Autor. Als Musiker hat er zahlreiche Schallplatten veröffentlicht, teils im Duo, teils solo; als Autor schreibt er seit 1989 für das Satire-Magazin Titanic. - Max Goldt lebt und arbeitet in Berlin.


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Top-Kundenrezensionen

Von junior-soprano TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Oktober 2005
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
322 Seiten Max Goldt! „Quitten" ist ein wahres Schnäppchen und es ist den anderen Großtaten des Autors „Kugeln", „Krapfen" und „Mind-boggling" ebenbürtig.
Goldt selbst meint im Vorwort, daß die zweite Hälfte des Buchs gelungener, sprich witziger sei, als die erste Hälfte. Dem ist so, ergo überrascht es auch nicht, daß die meisten der Kolumnen aus dem zweiten Teil des Buchs zum Großteil in dem Best-of „Für Nächte am offenen Fenster" versammelt sind. Das soll aber nicht heißen, daß das Buch zur Hälfte aus fadem Füllmaterial bestehen würde. Sicherlich ist manchem Text anzumerken, daß sich Goldt mitunter zum Schreiben genötigt fühlte, weil die „Titanic" jeden Monat mit einer neuen Kolumne beliefert werden wollte.
In „Quitten" glänzt Max Goldt einmal mehr mit überraschenden Themensprüngen, cleveren Ideen, treffend formulierten Beobachtungen, intelligenten Betrachtungen und manchmal ist er auch schlichtweg ganz sachlich oder hemmungslos albern. Aber immer mit Stil und Würde! Max Goldt mit irgendeinem Comedian in einem Atemzug zu nennen - undenkbar! Dieser Mann ist einer unserer allerbesten Autoren!!!
„Quitten" enthält:
- Informationen zu Goldts Arbeitsmethode (Zettel mit Wörtern, die in die Kolumne eingebaut werden sollen, neben die Schreibmaschine legen)
- Den Verriß eines Mainstream-Hollywood-Blockbusters, am Beispiel von „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug"
- Reiseeindrücke aus Wien, Chicago; Mar-, Würz- und Augsburg
- Einen Bericht über Goldts Film- und Fernsehschaffen (zwei Werbespots und Auftritt in einer Talkshow)
- Wieder sehr viel über Popmusik
- Lobeshymnen auf Helge Schneider und Dr. Erika Fuchs
- Skurrile Fotos
- Wortklaubereien
- Ein Register (nützlich!)
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Format: Taschenbuch
Max Goldt ist ein Meister jener kleinen Form, der man im allgemeinen den Namen "Kolumne" gibt. Goldts Ergüsse reichen über mehr als eine Spalte - im Satiremonatsheftchen "Titanic" gab man ihm regelmäßig (inzwischen, zum Bedauern aller Fans, nur mehr unregelmäßig) ganze zwei Seiten für "Onkel Max' Kulturtagebuch", "Informationen für Erwachsene" und wie sie alle hießen. Aus dem "Kulturtagebuch" der Jahre 1989 bis 1992 stammen die in diesem Band versammelten Texte, die zuweilen um Nachbemerkungen, etwa auf Leserreaktionen hinweisend, erweitert sind. Max Goldt zeigt sich hier auf der Höhe seiner Kunst: Perlen sondergleichen funkeln im Inhaltsverzeichnis. Neben anderem finden sich hier drei herrliche Kolumnen über Schwule und ihre Marotten, ein Traumdeutungslexikon, wichtige Hinweise für Freunde populärer Musik sowie diverse Quittenwitze. (Ja, es gibt sie!) Nicht zu vergessen natürlich die kongenialen Abbildungen, die Goldt anscheinend selbst gemacht oder aus irgendwelchen dubiosen Publikationen z.T. der 60er und 70er Jahre entnommen hat. Wer Max Goldt noch nicht kennt, sollte vielleicht mit diesem Band beginnen. Entweder, man liebt ihn auf ewig, oder man haßt ihn. Letzteres ist Gottseidank selten geworden in unseren Tagen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist immer noch mein Liebstes von Max Goldt. In dieser Sammlung stimmt einfach jeder Satz und ich glaube ich habe beim Lesen noch nie soviel gelacht. Max Goldt ist meines Erachtens der beste satirische Autor Deutschlands und niemand hat sich je so surrealistisch, pseudospiessig und irrwitzig intelligent in den humoristischen Olymp gekritzelt. Wenn ich Max Goldt empfehle, empfehle ich immer zuerst dieses Buch.
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Format: Taschenbuch
Eigentlich ist Max Goldt grauenhaft. Goldt schreibt zu lange Sätze. Goldt schreibt Wörter, damit er sie geschrieben, damit er sie benutzt hat: Jawohl, benutzt! Goldt vergewaltigt die Deutsche Sprache mehrfach, immer wieder. Goldt ist kein Moralist und doch hebt er ständig den Zeigefinger. Goldt kann nicht beim Thema bleiben. Seine Kolumnen verfolgen kein Ziel, keinen Sinn und sind bar jeder Struktur.
Wer etwas über die Welt erfahren will, der greift da lieber zum Brockhaus. Wer sich einen guten Stil aneignen will, meide nichts mehr als diesen Max Goldt. Wer sich auf die Gedanken des Autors zu den Kleinigkeiten des Alltags und wie man sie anders sehen kann, oder wie man sie auch schon immer gesehen hat aber sich dies zu offenbaren bisher nicht traute, bzw. nicht in der Lage war es zu artikulieren, wer ausserdem nichts gegen einen kleinen Schmunzler zwischendurch oder ein herzhaftes Lachen einzuwenden hat, der sollte auf keinen Fall den Griff zu Max Goldt versäumen. Der schreibt nämlich saukomisch.
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Format: Broschiert
Vor ein paar Wochen hörte ich zum ersten mal den Namen Max Goldt. Musst Du lesen! Das war die Aussage des Menschen, von dem ich eben diese Empfehlung bekam. Ich weiß überhaupt nicht wie mein bisheriges Leben OHNE Max Goldt von statten ging. Schier farblos war es und von Tristesse geprägt. An dieser Stelle einen Dank an den lieben Herrn M. aus K. für seinen Verweis auf diesen wunderbaren Autor!

Diese Lektüre war meine erste Begegnung mit Herrn Goldt und ich habe bisher kein Buch gelesen, was mich derart unterhalten hat. Max Goldt hat mich von der ersten Seite an begeistert. Unendlich lange Sätze, gefüllt mit Worten, die meinem Wortschatz bisher nicht zugehörig waren. Wenn ich SchreibKUNST in zwei Worte packen müsste, würden sie MAX GOLDT lauten.

Eigentlich hätte diese feine Lektüre eine ebenso wortgewandte Rezension verdient, doch leider fehlt mir dazu das Talent. Man möge mir das bitte nicht verargen.

Fazit: bei jeder Seite (uneingeschränkt JEDER Seite!) habe ich gelacht oder zumindest dauer-geschmunzelt. Ich freue mich auf mein nächstes Buch von Herrn Goldt, dass bereits griffbereit in meiner Nähe liegt.

Wenn es möglich wäre, tät ich 10 Sterne vergeben. Vielen Dank für die wunderbare Unterhaltung Onkel Max!
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