Unabhängig davon nutze ich das Gerät für unterwegs mit einem 9V-Akkublock (siehe Foto).
Dem Oszi liegt eine kurze aber bündige Bedienungsanleitung dabei, die aber voll ihren Zweck erfüllt. Gleichzeitig liegt eine Zusammenbauanleitung (alles in Englisch) bei, die in 5 Schritten ausführlich beschreibt, wie DIY-Bastler vorgehen sollten, wenn sie das Messgerät selbst zusammenlöten und abgleichen wollen. Die Geldersparnis würde das aus meiner Sicht jedoch nicht rechtfertigen. Das sollte erfahrenen Elektronikbastlern vorbehalten sein, die Lust auf akribisches Verbauen von passiven und aktiven Bauelementen haben. Das betrifft auch SMD-Bauelemente! Beispielsweise wird im Step 1, Punkt 7 vorgeschrieben, den SMD-Widerstand R30 zu entfernen, der nur für Testzwecke in einer frühen Zusammenbauphase benötigt wird.
Alle in der Spezifikation angegebenen Daten reichen für meine Belange aus. Ich will das Gerät vornehmlich im NF-Bereich einsetzen. Deshalb machte ich einen Test mit verschiedenen von mir generierten Sinusfrequenzen. Ich war beindruckt von der Genauigkeit, der parallel zum Signal auf dem recht großen Farbdisplay oben links angezeigten gemessenen Frequenzen (siehe Video).
Der verbaute Drehgeber macht die Bedienung einfach. Intuitiv erfasst man schnell, wie das Zusammenspiel der vier Tasten mit dem Drehgeber gedacht ist.
Ich freue mich über das handliche und für meine Zwecke wirkungsvolle Messgerät. Jetzt kümmere ich mich noch um eine kleine passende Tasche, in der auch das Netzteil, das Kabel und der Akku Platz finden können.















